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		<title>Trigardon - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<updated>2026-04-30T05:55:18Z</updated>
		<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://www.trigardon-larp.de/index.php?title=Altberg</id>
		<title>Altberg</title>
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				<updated>2015-05-01T22:24:41Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Franzi: /* Altberg-Zeitleiste */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hier ist der aktuelle Stand Dinge in der Altberger Hintergrundschmiede zu finden: [http://www.trigardon-larp.de/phpBB3/viewforum.php?f=20]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Altberg-Zeitleiste==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1996 oder 14 bis 21 n. K. ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Jahr 14 ist das Jahr, in dem die Heilige Schrift des Siebenfaltigen Glaubens&lt;br /&gt;
aufgefunden wurde. Gleichzeitig steht dieses Jahr symbolisch für den wirtschaftlichen und&lt;br /&gt;
kulturellen Aufschwung der &amp;quot;Nachkriegszeit&amp;quot;, der schließlich die trigardonische&lt;br /&gt;
Reichsbildung ermöglichte. Ungefähr ab 14 n. K. wurden die Vorteile des Friedens langsam&lt;br /&gt;
in allen trigardonischen Landen wirklich spürbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Altberger ist das Jahr 14 damit wahrscheinlich Symbol für den Zeitraum, in dem&lt;br /&gt;
sich die Beziehungen mit den Arboniern von einem gegenseitigen Raubzugs- und&lt;br /&gt;
Erpressungssystem zu stabilen Handelsbeziehungen und einem fruchtbaren kulturellen&lt;br /&gt;
Austausch wandelten. Dieser Wandel beginnt mit dem Jahr Null (Ende des&lt;br /&gt;
Stammeskrieges zwischen Arboniern und Flutländern) und hat sich in den Jahren 19&lt;br /&gt;
(Reichsgründung) und 20 (Beitritt Altbergs unter Hochfürst Wastan) abschließend&lt;br /&gt;
vollzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum Jahr 20 können Eheverbindungen zwischen Arboniern und Altbergern problemlos&lt;br /&gt;
sowohl das Ergebnis von Verschleppungen (Vater von Jasina), als auch von beiderseitig&lt;br /&gt;
freundlichen Geschäftsbeziehungen (Mutter von Jarn) sein.&lt;br /&gt;
Uwe von Altberg ist im Jahr 20, mit Mitte Dreissig, bereits etablierter politischer und&lt;br /&gt;
militärischer Anführer der Altberger, die sich zu diesem Zeitpunkt noch schlicht &amp;quot;die&lt;br /&gt;
Bergischen&amp;quot; oder &amp;quot;die Berger&amp;quot; nennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: Ob Uwe schon einen selbstverliehenen Grafentitel hatte,&lt;br /&gt;
bevor er ein Lehensverhältnis zu Wastan einging, ist OT nicht ganz&lt;br /&gt;
klar, IT aber wahrscheinlich. Die Sprachregelung &amp;quot;Grafschaft Altberg&amp;quot;&lt;br /&gt;
wurde jedenfalls erst nötig, nachdem klar wurde, dass das&lt;br /&gt;
Burgunderreich ebenfalls eine &amp;quot;Grafschaft Berg&amp;quot; besitzt. Daher&lt;br /&gt;
plädiere ich auch für einen Stammesmythos, der neben den&lt;br /&gt;
Altbergern auch die Burgundischen und Hardenbergischen&lt;br /&gt;
Bergischen erwähnt und von einer Aufteilung in drei&lt;br /&gt;
Herrschaftsbereiche (evtl. auch Teilstämme) erzählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20 n. K. geht Uwe ein Lehnsverhältnis zu Wastan ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21 n. K. wählt auch Uwe, jetzt als eine Stimme im Reichsthing, Karoman II. mit zum&lt;br /&gt;
Hochfürsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1997 oder 22 n. K. ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Altberg ist Teil Trigardons mit guten Beziehungen zu den Nachbarländern. Uwe verweigert&lt;br /&gt;
Karoman II. die Heerfolge, als dieser auf Seite der Schotten gegen Burgund in den Krieg&lt;br /&gt;
ziehen will. Dazu kommt es nicht, stattdessen gibt es ab dem späten Sommer den&lt;br /&gt;
Bergischen Aufstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15. 10.: Entscheidungsschlacht gegen Karoman II., danach ist Altberg faktisch unabhängig.&lt;br /&gt;
Ergebnis des Krieges: Der festlandkeltische Clan Mont Rose (Untertanen Karomans II.)&lt;br /&gt;
wird von den Altbergern vertrieben, die von Siedlern aus Anrea erbaute Siedlung Fahlgen&lt;br /&gt;
wird (als Vergeltung für deren Parteinahme für Uwe) von Trigardonen vernichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Teil der Gegend, die heute Montrowia heißt, gehört in den nächsten zwei Jahren zu&lt;br /&gt;
Altberg, der Rest wird zur arbonischen Baronie Montrowia. Der Clan der McOnies baut&lt;br /&gt;
Fahlgen als Dorf und als Grenzfestung wieder auf und nennt es fortan Caer´na-dun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1998 oder 23 n. K. ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Januar oder Februar: Den seit der Schlacht in Altberg gefangenen Karoman II. und Aribor&lt;br /&gt;
anh Krul (Graf von Flutland, Marsianes Vater) gelingt, unter Anderen mit Hilfe von Turaljon,&lt;br /&gt;
Estron, Drebick und Trogan die Flucht. Der danach ausgehandelte Friedensvertrag sieht&lt;br /&gt;
keine Reparationen mehr vor, sodass Uwe auf seinen Kriegsschulden sitzenbleibt.&lt;br /&gt;
Danach ist Altberg offiziell unabhängig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herbst: Sturz Karomans II., Beginn der Kanzlerherrschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1999 oder 24 n. K. ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Altberg ist offiziell unabhängig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später Sommer: Uwe verkauft wegen seiner fiesen Schulden seinen Herrschaftsanspruch&lt;br /&gt;
über Altberg an Graf Philonius Phadrack anh Ria, den Grafen von Dunkelwald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: Dieser nennt sich fortan bis zu seinem Tod 32. n. K.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Markgraf der Zweiglande und Graf von Dunkelwald&amp;quot;. Die&lt;br /&gt;
&amp;quot;Zweiglande&amp;quot; ist ein Kunstbegriff der Kanzlerherrschaft und wurde&lt;br /&gt;
analog zur &amp;quot;Stammlande&amp;quot; (also Flutland und Arbon) erfunden. Die&lt;br /&gt;
Markgrafschaft Zweiglande besteht auf dem Papier aus Dunkelwald&lt;br /&gt;
und Altberg, was sich in größerem politischen Einfluss von Philonius&lt;br /&gt;
auf die Politik der Kanzlerherrschaft (insbesondere der Auswahl eines&lt;br /&gt;
neuen Grafen von Altberg) äussert, aber in Altberg selber kaum&lt;br /&gt;
spürbar ist – allein schon, weil es sich nicht um ein&lt;br /&gt;
zusammenhängendes Gebiet handelt, sondern eben Arbon&lt;br /&gt;
dazwischen liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später Herbst: Untotenplage in Montrowia, die Trigardonen können Altberg&lt;br /&gt;
physisch nicht in Besitz nehmen, weil die Untoten die Pässe und einige&lt;br /&gt;
Landstriche unbegehbar machen. Wahrscheinlich war die Plage auch in&lt;br /&gt;
Altberg spürbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2000 oder 25 n. K. ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Altberg ist offiziell Teil Trigardons, die Untotenplage in Montrowia wird im Frühjahr/Sommer&lt;br /&gt;
von Ardor II. beendet, danach ist Altberg auch real Teil Trigardons. Das Flachland wird&lt;br /&gt;
wieder Montrowia angegliedert. Damit hat die trigardonische Grafschaft Altberg heute etwa&lt;br /&gt;
die geografische Ausdehnung einer durchschnittlichen arbonischen Baronie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herbst: Phosphoros kündigt die Vertreibung der Christen an, die nicht zur Siebenfaltigkeit&lt;br /&gt;
konvertieren wollen. Siebenfaltige Priesterschaft (!) bittet darum, die Christen in Frieden zu&lt;br /&gt;
lassen (was gewährt wird). Wegen Denubis Martyrium in Montrowia will das Heilige Konzil,&lt;br /&gt;
dass der Grafentitel von Altberg einem von ihnen verliehen wird (Kandidaten sind die&lt;br /&gt;
Cirkater Estron und Jurek). Phosphoros verschiebt die Entscheidung darüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2001 oder 26 n. K. ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frühjahr: Phosphoros und Philonius belehnen den Verbündeten Allastian Bona zu Vada mit&lt;br /&gt;
dem Altbergischen Grafentitel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sommer: Allastian fällt im Harnac-Feldzug, ohne je den Fuß nach Altberg gesetzt zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Witwe Amsira Bona zu Vada erbt den Grafentitel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: Amsira bringt zwei neue Kulte aus Vada mit: Den&lt;br /&gt;
Glauben an Seth, den Kobraköpfigen Herrn der Erde und den&lt;br /&gt;
glauben an Das Alte Heer, den traditionellen vadischen Ahnenkult,&lt;br /&gt;
der aber von den Siebengläubigen Priestern, den Christen, den&lt;br /&gt;
Festlandskelten und den Priestern des Seth in ungeahnter Eintracht&lt;br /&gt;
als Ketzerisch verdammt wird. Da es ohnehin kein missionarischer&lt;br /&gt;
Kult ist, kennen die Altberger im Allgemeinen wohl nur den Namen&lt;br /&gt;
&amp;quot;Altes Heer&amp;quot;, ohne Genaueres zu wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da auch die Priester des Seth nicht dauerhaft in Altberg verweilen,&lt;br /&gt;
wird die Vorstellung vom Kobraköpfigen Herrn der Erde wohl&lt;br /&gt;
irgendwie in die Vorstellung Siebenfaltiger oder Festlandskeltischer&lt;br /&gt;
Sommer- Fruchtbarkeits- und Erdgötter und, da es ein im&lt;br /&gt;
Wesentlichen monotheistischer Kult war (auch wenn er andere Götter&lt;br /&gt;
als existent zuließ), natürlich Des Vaters Des Zimmermannssohnes&lt;br /&gt;
integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2002 oder 27 n. K. ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frühjahr: Amsira lädt die Arbonischen Adligen nach Altberg ein, damit diese auf neutralem&lt;br /&gt;
Boden ein Stammesthing mit neuer Grafenwahl durchführen können. Emendon wird Vogt&lt;br /&gt;
von Arbon, eine Grafenwahl wird vom Erzkanzler auf unbestimmte Zeit verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sommer: Amsira lädt am Fest der Freundschaft zum Danturnier. Es kommt zum Eklat&lt;br /&gt;
zwischen Phosphoros, Tengyl und Ardan anh Ardanshof. Das einzige Reichsthing, an dem&lt;br /&gt;
Amsira jemals teilnahm, findet statt. Ein Schwarzer Cirkater und seine orkischen Söldner&lt;br /&gt;
greifen das Fest der Freundschaft an. Es ist das erste Mal, dass die Schwarzen Cirkater&lt;br /&gt;
offen Auftreten und auch das erste Mal, dass seit Jahrhunderten wieder Orks in&lt;br /&gt;
nennenswerten Gruppen auftreten (es sind zwar weit unter fünfzig und sie werden alle&lt;br /&gt;
umgebracht, aber der Schreck sitzt tief). In den Jahren danach sähen kleine Gruppen aus&lt;br /&gt;
Orks und Schwarzen Cirkatern Angst und Schrecken im ganzen Land, weil sie auf&lt;br /&gt;
abgelegenen Höfen scheußliche Grausamkeiten begehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2003 bis 2010 oder 28 bis 35 n. K. ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amsira hält sich aus der (gespielten) trigardonischen Politik komplett raus. Selbst das Ende&lt;br /&gt;
der Kanzlerherrschaft und den Beginn der Herrschaft von Emendon und Marsiane,&lt;br /&gt;
inklusive der Verurteilung von Philonius nimmt sie teilnahmslos zur Kenntnis. Spiel in oder&lt;br /&gt;
mit der Grafschaft Altberg findet nur im Rahmen von Stimmmobilisierung für das&lt;br /&gt;
Reichsthing statt. IT ist es eine Zeit des Friedens für Altberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2011 oder 36 n. K. ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frühjahr: Reichsteilung. Amsira bittet Emendon um Entlassung aus ihrem Lehnseid. Wird&lt;br /&gt;
gewährt. Arbonische Streitkräfte besetzen die Pässe, die von Altberg nach Flutland führen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Regionen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franzi</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.trigardon-larp.de/index.php?title=Laurencia_vom_Lauengrund</id>
		<title>Laurencia vom Lauengrund</title>
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				<updated>2015-05-01T21:33:35Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Franzi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Charakter&lt;br /&gt;
|Spielertext= Laurencia ist Franzis allererster LARP-Charakter und sehr bodenständig und bäuerlich gehalten. Als Zofe mit kürzlich erst erworbenem Adel neigt sie dazu sich öfter der Situation unangemessen zu verhalten, macht dies aber nicht mit Absicht. Sie weiss es eben nicht besser. Laurencia reist im Gefolge von Frau [[Raphaela Catharyna von Syebeneycc|Raphaela Catharyna von Syebeneycc]] und Herrn [[Narec Natan anh Garesch zu Syebeneycc|Narec Natan anh Garesch zu Syebeneycc]]&lt;br /&gt;
==Laurencias Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:WappenFranziskaNeumann.jpg|thumb|100px|left|Wappen von Lauengrund]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laurencia vom Lauengrund ist das älteste Kind von Albrecht vom Lauengrund und seiner verstorbenen ersten Gemahlin Karmina. Hof Lauengrund liegt in [[Altberg|Altberg]] in einem kleinen Tal zu dem ein Pass im Norden und einer im Westen führt. Im Tal selbst gibt es außer Hof Lauengrund wenig anderes: Fast die gesamte Fläche wird vom Land der Familie eingenommen, man lebst größtenteils autark. 2/3 der Fläche nehmen die Apfelbäume ein, die der Familie ihren Reichtum bescheren. Lauengrunder Apfelwein ist in ganz Altberg begehrt und bekannt.&lt;br /&gt;
Das letze Drittel des Tals wird eingenommen von 3 Teilhöfen, auf denen Angestellte des Haupthofes mit ihren Familien leben, Felder bestellen und Nutzvieh wie Schafe, Hühner, Gänse und einiges Milchvieh versorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lauengrund wird in der 6. Generation von der Familie bewirtschaftet und hat sich seit dem stetig bis zum heutigen Ausmaß vergrößert.  Die Gründung begann mit Laurencias Ur-Ur-Ur-Ur-Großeltern Bianne und Harmon. Als jeweils jüngstes Kind ihrer Familien hatten sie nichts zu Erben und wurden mit Biannes kleiner Aussteuer und Harmons Angespartem vor die Tür gesetzt. Kein anderes Handwerk kündig als das eines Bauern versuchten die beiden sich nach Burgund durch zu schlagen. Damals hieß es, dass in Burgund jeder Arbeit finden konnte, das Leben leicht und die Kinder dick und gesund seien. So kam es, dass Bianne und Harmon sich im Herbst nach der letzten Ernte mit zwei Ziegen und einem Esel beladen mit ihren wenigen Habseeligkeiten auf den Weg von Altburg nach Osten machten, um noch vor dem ersten Schnee über die Pässe zu kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun sagen die Großmütter in Laurencias Familie stets, dass Ur-Ahn Harmon nicht sehr gut im Sternen lesen war und vom Weg abgekommen sei. Die Großväter allerdings erzählen immer, dass Ur-Ahnin Bianne ein wenig wehleidig war und immer den bequemsten Weg nehmen wollte. &lt;br /&gt;
Wie auch immer es zustande kam, die Ur-Ahnen kamen nicht in Burgund an. Statt dessen landeten sie bei Überquerung eines Passes in einem kleinen fast völlig eingeschlossenen Tal, in dem die letzten goldenen Strahlen der Herbstsonne auf einen Hain wilder Apfelbäume fiel. Ur-Ahnin Bianne sah es als göttliches Zeichen und war nicht mehr von diesem Ort zu bewegen, allen Bitteln und Betteln Harmons zum Trotze. Widerwillig begann er mit ihr eine Hütte aus dem Holz toter Apfelbäume zu bauen und befürchtete schon das schlimmste für den kommenden Winter. Zu seiner großen Überraschung pfeiften die Winde nicht so stark wie er vermutete und es wurde nicht einmal so kalt wie in Altburg zu dieser Jahreszeit. So nannte er das Tal Lauengrund. &lt;br /&gt;
Nach einigen sehr harten Jahren in Lauengrund, in denen wilde Kaninchen und Äpfel die Hauptnahrung stellten, wuchs die Hütte langsam zu einem kleinen Häuschen, es kamen Kinder zur Welt und der aus den wilden Äpfeln gekelterte Wein verkaufte sich überraschend gut in Altberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wuchs Hof Lauengrund von Generation zu Generation weiter an und der Reichtum vermehrte sich stetig durch harte Arbeit. Das kleine Häuschen von Ur-Ahnin Bianne und Ur-Ahn Harmon steht noch immer neben dem heutigen Haupthaus und dient der Familie als Ort der Verehrung und Dank für den Mut und die Beharrlichkeit der beiden Ur-Ahnen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laurencias Großeltern Theon und Agatha waren die fünfte Generation die Lauengrund bewirtschafteten. Ihr Albrecht war der siebte Sohn, alle seine Brüder starben allerdings schon in frühen Kinderjahren. Großmutter Agatha war immer von schwacher Gesundheit und starb bevor Laurencia sie kennen lernen konnte. &lt;br /&gt;
Die genaue Herkunft ihrer Mutter Karmina sind Laurencia nicht bekannt. Der Vater spricht nur immer davon, wie er sie auf einer Handelsreise im Frühling unter einem blühenden Apfelbaum stehen sah und wusste, dass diese Frau die richtige ist. Für Haus, Hof und Familie. Und hat sie mitgenommen.&lt;br /&gt;
Neben Laurencia sind aus dieser Verbindung noch 13 weitere Kinder hervorgegangen:&lt;br /&gt;
Theodora, Agnes, Ingried, Romund, Halmut, Gunhard, Wilmina, Rosalie, Orlinda, Karhall, Wilran, Harmon, Bianne&lt;br /&gt;
Nach Gunhards Geburt starb Großvater Theon mit den Worten, dass 7 Kinder nun genug seien, ihr Geschlecht zu erhalten.&lt;br /&gt;
Mutter Karmina starb an Erschöpfung bei Biannes Geburt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laurencia war seit sie denken kann mit Theodora und Agnes für die Versorgung der jüngeren Kinder zuständig. Waschen, anziehen, füttern, Kleider reparieren, züchtigen, gesund pflegen, schon wieder waschen und anziehen und so weiter. Laurencias Mutter war zu jeder Zeit geschwächt von der Geburt oder gerade wieder in Erwartung der baldigen nächsten, konnte also viele Dinge nicht erledigen. So kam es, dass die ältesten Töchter zu wahren Anpackern wurden: Kochen, waschen, nähen, Möbel reparieren, Vorräte verwalten, Gäste bewirten, eben alles was in den 4 Wänden so anfällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lesen und schreiben haben die Kinder nie gelernt. Vater Albrecht meinte immer, dass Zahlen doch genug seien und für den Firlefanz mit den ganzen anderen Zeichen bezahle er keinen Gelehrte und außerdem hätten alle auch so genug zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell war Vater Albrecht ein wenig mit der Erziehung seiner Kinder überfordert. So versuchte er, den Kontakt seiner Töchter mit den Erntehelfern im Herbst auf ein Minimum zu beschränken oder bei Besuch fahrender Händler sie nie alleine zu  lassen, da er sich einfach nicht traute, sie über die Fruchtbarkeit und die Dinge aufzuklären, die zwischen zwei Menschen schonmal geschehen, wenn das Licht ausgeht. Natürlich hatten die Kinder sich das nötige Wissen schon längst von den älteren Töchtern der Angestellten auf den Höfen geholt, aber durch den mangelnden Umgang mit dem anderen Geschlecht ist Laurencia bis heute sehr unsicher in Gegenwart fremder Männern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem seine Frau nun 10 Jahre verstorben war, kam Vater Albrecht zu der Überzeugung, dass es wieder an der Zeit sei eine Herrin im Haus zu haben und eine neue Frau zu heiraten. Auf Geschäftsreisen ins benachbarte Burgund lernte er die verwittwete Dame Renata von Dreibrücken kennen, eine entfernte Cousine der Dame Raphaela Catharyna von Sybeneycc. Diese war seit einem Jahr Witwe und schlug sich mit den Schulden ihres verstorbenen Mannes rum. Sie war eine Frau mit selbstbewusstem Auftreten, schaffte es sich trotz Schulden über Wasser zu halten und war obendrein adelig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurzum: Albrecht und Renata kamen ins Gespräch und beschlossen durch Heirat voneinander zu profitieren. Albrecht würde die Schulden begleichen und Renata ein angenehmes Leben auf Hof.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Hochzeit fand wie geplant statt und die 14 Kinder fanden sich plötzlich in der Situation zum Altberger Adel zu gehören, zumindest vom Titel her. Frau Renata war aber gänzlich unzufrieden was den Bildungsstand des Lauengrunder Haufens anging: Keiner konnte lesen, schreiben, tanzen, dichten, musizieren oder sonst etwas, was junge Mädchen und Knaben von Stand können sollten. Also begann sie, um Herrin der Lage zu werden, die ältesten Kinder bei Vertrauten in die Lehre zu schicken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kam es, dass Laurencia im Haushalt von Frau Raphaela landete. Innerhalb kürzester Zeit wurde ihr lesen beigebracht, auch wenn es noch ein wenig holprig von statten geht, und man versucht ihr die Tugenden einer Dame näher zu bringen. Ans anpacken gewohnt, kommt es allerdings auch schon mal vor, dass Laurencia in ihren neuen, feinen Kleidern Herrn Narec die schmutzige Rüstung und Waffen nach einem Übungskampf hinterher trägt, oder bis zu den Ellenbogen in Teig hängt um der Köchin zu helfen. Selbstverständlich kümmert sie sich auch liebevoll um die drei Kinder von Herrn Narec und Frau Rhaphaela. Was keine Herausforderung darstellt, wenn man 13 jüngere Geschwister hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stets begleitet sie die Herrschaften auf Reisen und achtet darauf, dass Frau Raphaela immer warm eingepackt ist.  Da sie noch nicht viel von der Welt gesehen hat, ist sie von jedem noch so kleinen fremden (arbonischen) Brauch begeistert und versucht so viel wie möglich mit zu erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den neusten Geschehnissen im Haus Syebeneycc steht Laurencia de facto ohne Dame da, auch wenn man ihr das nicht ins Gesicht sagen sollte.&lt;br /&gt;
Sie versucht den Haushalt des Herrn Narec, der jetzt ohne Dame darsteht irgendwie mit Hilfe von [[Jarn Eno Baracazs anh Dorec|Jarn]] und [[Vater Monahan]] zusammen zu halten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Spielername=Franzi&lt;br /&gt;
|Bildname=PortraitLaurencia.JPG&lt;br /&gt;
|Bildtext=Laurencia beobachtet Schwertübungen&lt;br /&gt;
|Charaktername=Laurencia vom Lauengrund&lt;br /&gt;
|Kurzprofil=bäuerlich aufgewachsene Trottelzofe&lt;br /&gt;
|Rasse=Mensch&lt;br /&gt;
|Region=Altberg und Arbon&lt;br /&gt;
|Stand=Unmündig&lt;br /&gt;
|Beruf=Zofe der Dame Raphaela Catharyna von Syebeneycc&lt;br /&gt;
|Geburtstag= 19 n. K.&lt;br /&gt;
|Regelsystem=Dkwddk&lt;br /&gt;
|Gespielt=2012}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Charaktere]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: SC]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Edle]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franzi</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.trigardon-larp.de/index.php?title=Laurencia_vom_Lauengrund</id>
		<title>Laurencia vom Lauengrund</title>
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				<updated>2015-05-01T21:27:27Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Franzi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Charakter&lt;br /&gt;
|Spielertext= Laurencia ist Franzis allererster LARP-Charakter und sehr bodenständig und bäuerlich gehalten. Als Zofe mit kürzlich erst erworbenem Adel neigt sie dazu sich öfter der Situation unangemessen zu verhalten, macht dies aber nicht mit Absicht. Sie weiss es eben nicht besser. Laurencia reist im Gefolge von Frau [[Raphaela Catharyna von Syebeneycc|Raphaela Catharyna von Syebeneycc]] und Herrn [[Narec Natan anh Garesch zu Syebeneycc|Narec Natan anh Garesch zu Syebeneycc]]&lt;br /&gt;
==Laurencias Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:WappenFranziskaNeumann.jpg|thumb|100px|left|Wappen von Lauengrund]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laurencia vom Lauengrund ist das älteste Kind von Albrecht vom Lauengrund und seiner verstorbenen ersten Gemahlin Karmina. Hof Lauengrund liegt in [[Altberg|Altberg]] in einem kleinen Tal zu dem ein Pass im Norden und einer im Westen führt. Im Tal selbst gibt es außer Hof Lauengrund wenig anderes: Fast die gesamte Fläche wird vom Land der Familie eingenommen, man lebst größtenteils autark. 2/3 der Fläche nehmen die Apfelbäume ein, die der Familie ihren Reichtum bescheren. Lauengrunder Apfelwein ist in ganz Altberg begehrt und bekannt.&lt;br /&gt;
Das letze Drittel des Tals wird eingenommen von 3 Teilhöfen, auf denen Angestellte des Haupthofes mit ihren Familien leben, Felder bestellen und Nutzvieh wie Schafe, Hühner, Gänse und einiges Milchvieh versorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lauengrund wird in der 6. Generation von der Familie bewirtschaftet und hat sich seit dem stetig bis zum heutigen Ausmaß vergrößert.  Die Gründung begann mit Laurencias Ur-Ur-Ur-Ur-Großeltern Bianne und Harmon. Als jeweils jüngstes Kind ihrer Familien hatten sie nichts zu Erben und wurden mit Biannes kleiner Aussteuer und Harmons Angespartem vor die Tür gesetzt. Kein anderes Handwerk kündig als das eines Bauern versuchten die beiden sich nach Burgund durch zu schlagen. Damals hieß es, dass in Burgund jeder Arbeit finden konnte, das Leben leicht und die Kinder dick und gesund seien. So kam es, dass Bianne und Harmon sich im Herbst nach der letzten Ernte mit zwei Ziegen und einem Esel beladen mit ihren wenigen Habseeligkeiten auf den Weg von Altburg nach Osten machten, um noch vor dem ersten Schnee über die Pässe zu kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun sagen die Großmütter in Laurencias Familie stets, dass Ur-Ahn Harmon nicht sehr gut im Sternen lesen war und vom Weg abgekommen sei. Die Großväter allerdings erzählen immer, dass Ur-Ahnin Bianne ein wenig wehleidig war und immer den bequemsten Weg nehmen wollte. &lt;br /&gt;
Wie auch immer es zustande kam, die Ur-Ahnen kamen nicht in Burgund an. Statt dessen landeten sie bei Überquerung eines Passes in einem kleinen fast völlig eingeschlossenen Tal, in dem die letzten goldenen Strahlen der Herbstsonne auf einen Hain wilder Apfelbäume fiel. Ur-Ahnin Bianne sah es als göttliches Zeichen und war nicht mehr von diesem Ort zu bewegen, allen Bitteln und Betteln Harmons zum Trotze. Widerwillig begann er mit ihr eine Hütte aus dem Holz toter Apfelbäume zu bauen und befürchtete schon das schlimmste für den kommenden Winter. Zu seiner großen Überraschung pfeiften die Winde nicht so stark wie er vermutete und es wurde nicht einmal so kalt wie in Altburg zu dieser Jahreszeit. So nannte er das Tal Lauengrund. &lt;br /&gt;
Nach einigen sehr harten Jahren in Lauengrund, in denen wilde Kaninchen und Äpfel die Hauptnahrung stellten, wuchs die Hütte langsam zu einem kleinen Häuschen, es kamen Kinder zur Welt und der aus den wilden Äpfeln gekelterte Wein verkaufte sich überraschend gut in Altberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wuchs Hof Lauengrund von Generation zu Generation weiter an und der Reichtum vermehrte sich stetig durch harte Arbeit. Das kleine Häuschen von Ur-Ahnin Bianne und Ur-Ahn Harmon steht noch immer neben dem heutigen Haupthaus und dient der Familie als Ort der Verehrung und Dank für den Mut und die Beharrlichkeit der beiden Ur-Ahnen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laurencias Großeltern Theon und Agatha waren die fünfte Generation die Lauengrund bewirtschafteten. Ihr Albrecht war der siebte Sohn, alle seine Brüder starben allerdings schon in frühen Kinderjahren. Großmutter Agatha war immer von schwacher Gesundheit und starb bevor Laurencia sie kennen lernen konnte. &lt;br /&gt;
Die genaue Herkunft ihrer Mutter Karmina sind Laurencia nicht bekannt. Der Vater spricht nur immer davon, wie er sie auf einer Handelsreise im Frühling unter einem blühenden Apfelbaum stehen sah und wusste, dass diese Frau die richtige ist. Für Haus, Hof und Familie. Und hat sie mitgenommen.&lt;br /&gt;
Neben Laurencia sind aus dieser Verbindung noch 13 weitere Kinder hervorgegangen:&lt;br /&gt;
Theodora, Agnes, Ingried, Romund, Halmut, Gunhard, Wilmina, Rosalie, Orlinda, Karhall, Wilran, Harmon, Bianne&lt;br /&gt;
Nach Gunhards Geburt starb Großvater Theon mit den Worten, dass 7 Kinder nun genug seien, ihr Geschlecht zu erhalten.&lt;br /&gt;
Mutter Karmina starb an Erschöpfung bei Biannes Geburt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laurencia war seit sie denken kann mit Theodora und Agnes für die Versorgung der jüngeren Kinder zuständig. Waschen, anziehen, füttern, Kleider reparieren, züchtigen, gesund pflegen, schon wieder waschen und anziehen und so weiter. Laurencias Mutter war zu jeder Zeit geschwächt von der Geburt oder gerade wieder in Erwartung der baldigen nächsten, konnte also viele Dinge nicht erledigen. So kam es, dass die ältesten Töchter zu wahren Anpackern wurden: Kochen, waschen, nähen, Möbel reparieren, Vorräte verwalten, Gäste bewirten, eben alles was in den 4 Wänden so anfällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lesen und schreiben haben die Kinder nie gelernt. Vater Albrecht meinte immer, dass Zahlen doch genug seien und für den Firlefanz mit den ganzen anderen Zeichen bezahle er keinen Gelehrte und außerdem hätten alle auch so genug zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell war Vater Albrecht ein wenig mit der Erziehung seiner Kinder überfordert. So versuchte er, den Kontakt seiner Töchter mit den Erntehelfern im Herbst auf ein Minimum zu beschränken oder bei Besuch fahrender Händler sie nie alleine zu  lassen, da er sich einfach nicht traute, sie über die Fruchtbarkeit und die Dinge aufzuklären, die zwischen zwei Menschen schonmal geschehen, wenn das Licht ausgeht. Natürlich hatten die Kinder sich das nötige Wissen schon längst von den älteren Töchtern der Angestellten auf den Höfen geholt, aber durch den mangelnden Umgang mit dem anderen Geschlecht ist Laurencia bis heute sehr unsicher in Gegenwart fremder Männern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem seine Frau nun 10 Jahre verstorben war, kam Vater Albrecht zu der Überzeugung, dass es wieder an der Zeit sei eine Herrin im Haus zu haben und eine neue Frau zu heiraten. Auf Geschäftsreisen ins benachbarte Burgund lernte er die verwittwete Dame Renata von Dreibrücken kennen, eine entfernte Cousine der Dame [[Raphaela Catharyna von Sybeneycc | Raphaela Catharyna von Sybeneycc]] . Diese war seit einem Jahr Witwe und schlug sich mit den Schulden ihres verstorbenen Mannes rum. Sie war eine Frau mit selbstbewusstem Auftreten, schaffte es sich trotz Schulden über Wasser zu halten und war obendrein adelig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurzum: Albrecht und Renata kamen ins Gespräch und beschlossen durch Heirat voneinander zu profitieren. Albrecht würde die Schulden begleichen und Renata ein angenehmes Leben auf Hof.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Hochzeit fand wie geplant statt und die 14 Kinder fanden sich plötzlich in der Situation zum Altberger Adel zu gehören, zumindest vom Titel her. Frau Renata war aber gänzlich unzufrieden was den Bildungsstand des Lauengrunder Haufens anging: Keiner konnte lesen, schreiben, tanzen, dichten, musizieren oder sonst etwas, was junge Mädchen und Knaben von Stand können sollten. Also begann sie, um Herrin der Lage zu werden, die ältesten Kinder bei Vertrauten in die Lehre zu schicken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kam es, dass Laurencia im Haushalt von Frau Raphaela landete. Innerhalb kürzester Zeit wurde ihr lesen beigebracht, auch wenn es noch ein wenig holprig von statten geht, und man versucht ihr die Tugenden einer Dame näher zu bringen. Ans anpacken gewohnt, kommt es allerdings auch schon mal vor, dass Laurencia in ihren neuen, feinen Kleidern Herrn Narec die schmutzige Rüstung und Waffen nach einem Übungskampf hinterher trägt, oder bis zu den Ellenbogen in Teig hängt um der Köchin zu helfen. Selbstverständlich kümmert sie sich auch liebevoll um die drei Kinder von Herrn Narec und Frau Rhaphaela. Was keine Herausforderung darstellt, wenn man 13 jüngere Geschwister hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stets begleitet sie die Herrschaften auf Reisen und achtet darauf, dass Frau Raphaela immer warm eingepackt ist.  Da sie noch nicht viel von der Welt gesehen hat, ist sie von jedem noch so kleinen fremden (arbonischen) Brauch begeistert und versucht so viel wie möglich mit zu erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den neusten Geschehnissen im Haus Syebeneycc steht Laurencia de facto ohne Dame da, auch wenn man ihr das nicht ins Gesicht sagen sollte.&lt;br /&gt;
Sie versucht den Haushalt des Herrn Narec, der jetzt ohne Dame darsteht irgendwie mit Hilfe von [[Jarn Eno Baracazs anh Dorec|Jarn]] und [[Vater Monahan]] zusammen zu halten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Spielername=Franzi&lt;br /&gt;
|Bildname=PortraitLaurencia.JPG&lt;br /&gt;
|Bildtext=Laurencia beobachtet Schwertübungen&lt;br /&gt;
|Charaktername=Laurencia vom Lauengrund&lt;br /&gt;
|Kurzprofil=bäuerlich aufgewachsene Trottelzofe&lt;br /&gt;
|Rasse=Mensch&lt;br /&gt;
|Region=Altberg und Arbon&lt;br /&gt;
|Stand=Unmündig&lt;br /&gt;
|Beruf=Zofe der Dame Raphaela Catharyna von Syebeneycc&lt;br /&gt;
|Geburtstag= 19 n. K.&lt;br /&gt;
|Regelsystem=Dkwddk&lt;br /&gt;
|Gespielt=2012}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Charaktere]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: SC]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Edle]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franzi</name></author>	</entry>

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		<id>https://www.trigardon-larp.de/index.php?title=Laurencia_vom_Lauengrund</id>
		<title>Laurencia vom Lauengrund</title>
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				<updated>2015-05-01T21:24:13Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Franzi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Charakter&lt;br /&gt;
|Spielertext= Laurencia ist Franzis allererster LARP-Charakter und sehr bodenständig und bäuerlich gehalten. Als Zofe mit kürzlich erst erworbenem Adel neigt sie dazu sich öfter der Situation unangemessen zu verhalten, macht dies aber nicht mit Absicht. Sie weiss es eben nicht besser. Laurencia reist im Gefolge von Frau [[Raphaela Catharyna von Syebeneycc|Raphaela Catharyna von Syebeneycc]] und Herrn [[Narec Natan anh Garesch zu Syebeneycc|Narec Natan anh Garesch zu Syebeneycc]]&lt;br /&gt;
==Laurencias Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:WappenFranziskaNeumann.jpg|thumb|100px|left|Wappen von Lauengrund]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laurencia vom Lauengrund ist das älteste Kind von Albrecht vom Lauengrund und seiner verstorbenen ersten Gemahlin Karmina. Hof Lauengrund liegt in [[Altberg|Altberg]] in einem kleinen Tal zu dem ein Pass im Norden und einer im Westen führt. Im Tal selbst gibt es außer Hof Lauengrund wenig anderes: Fast die gesamte Fläche wird vom Land der Familie eingenommen, man lebst größtenteils autark. 2/3 der Fläche nehmen die Apfelbäume ein, die der Familie ihren Reichtum bescheren. Lauengrunder Apfelwein ist in ganz Altberg begehrt und bekannt.&lt;br /&gt;
Das letze Drittel des Tals wird eingenommen von 3 Teilhöfen, auf denen Angestellte des Haupthofes mit ihren Familien leben, Felder bestellen und Nutzvieh wie Schafe, Hühner, Gänse und einiges Milchvieh versorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lauengrund wird in der 6. Generation von der Familie bewirtschaftet und hat sich seit dem stetig bis zum heutigen Ausmaß vergrößert.  Die Gründung begann mit Laurencias Ur-Ur-Ur-Ur-Großeltern Bianne und Harmon. Als jeweils jüngstes Kind ihrer Familien hatten sie nichts zu Erben und wurden mit Biannes kleiner Aussteuer und Harmons Angespartem vor die Tür gesetzt. Kein anderes Handwerk kündig als das eines Bauern versuchten die beiden sich nach Burgund durch zu schlagen. Damals hieß es, dass in Burgund jeder Arbeit finden konnte, das Leben leicht und die Kinder dick und gesund seien. So kam es, dass Bianne und Harmon sich im Herbst nach der letzten Ernte mit zwei Ziegen und einem Esel beladen mit ihren wenigen Habseeligkeiten auf den Weg von Altburg nach Osten machten, um noch vor dem ersten Schnee über die Pässe zu kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun sagen die Großmütter in Laurencias Familie stets, dass Ur-Ahn Harmon nicht sehr gut im Sternen lesen war und vom Weg abgekommen sei. Die Großväter allerdings erzählen immer, dass Ur-Ahnin Bianne ein wenig wehleidig war und immer den bequemsten Weg nehmen wollte. &lt;br /&gt;
Wie auch immer es zustande kam, die Ur-Ahnen kamen nicht in Burgund an. Statt dessen landeten sie bei Überquerung eines Passes in einem kleinen fast völlig eingeschlossenen Tal, in dem die letzten goldenen Strahlen der Herbstsonne auf einen Hain wilder Apfelbäume fiel. Ur-Ahnin Bianne sah es als göttliches Zeichen und war nicht mehr von diesem Ort zu bewegen, allen Bitteln und Betteln Harmons zum Trotze. Widerwillig begann er mit ihr eine Hütte aus dem Holz toter Apfelbäume zu bauen und befürchtete schon das schlimmste für den kommenden Winter. Zu seiner großen Überraschung pfeiften die Winde nicht so stark wie er vermutete und es wurde nicht einmal so kalt wie in Altburg zu dieser Jahreszeit. So nannte er das Tal Lauengrund. &lt;br /&gt;
Nach einigen sehr harten Jahren in Lauengrund, in denen wilde Kaninchen und Äpfel die Hauptnahrung stellten, wuchs die Hütte langsam zu einem kleinen Häuschen, es kamen Kinder zur Welt und der aus den wilden Äpfeln gekelterte Wein verkaufte sich überraschend gut in Altberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wuchs Hof Lauengrund von Generation zu Generation weiter an und der Reichtum vermehrte sich stetig durch harte Arbeit. Das kleine Häuschen von Ur-Ahnin Bianne und Ur-Ahn Harmon steht noch immer neben dem heutigen Haupthaus und dient der Familie als Ort der Verehrung und Dank für den Mut und die Beharrlichkeit der beiden Ur-Ahnen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laurencias Großeltern Theon und Agatha waren die fünfte Generation die Lauengrund bewirtschafteten. Ihr Albrecht war der siebte Sohn, alle seine Brüder starben allerdings schon in frühen Kinderjahren. Großmutter Agatha war immer von schwacher Gesundheit und starb bevor Laurencia sie kennen lernen konnte. &lt;br /&gt;
Die genaue Herkunft ihrer Mutter Karmina sind Laurencia nicht bekannt. Der Vater spricht nur immer davon, wie er sie auf einer Handelsreise im Frühling unter einem blühenden Apfelbaum stehen sah und wusste, dass diese Frau die richtige ist. Für Haus, Hof und Familie. Und hat sie mitgenommen.&lt;br /&gt;
Neben Laurencia sind aus dieser Verbindung noch 13 weitere Kinder hervorgegangen:&lt;br /&gt;
Theodora, Agnes, Ingried, Romund, Halmut, Gunhard, Wilmina, Rosalie, Orlinda, Karhall, Wilran, Harmon, Bianne&lt;br /&gt;
Nach Gunhards Geburt starb Großvater Theon mit den Worten, dass 7 Kinder nun genug seien, ihr Geschlecht zu erhalten.&lt;br /&gt;
Mutter Karmina starb an Erschöpfung bei Biannes Geburt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laurencia war seit sie denken kann mit Theodora und Agnes für die Versorgung der jüngeren Kinder zuständig. Waschen, anziehen, füttern, Kleider reparieren, züchtigen, gesund pflegen, schon wieder waschen und anziehen und so weiter. Laurencias Mutter war zu jeder Zeit geschwächt von der Geburt oder gerade wieder in Erwartung der baldigen nächsten, konnte also viele Dinge nicht erledigen. So kam es, dass die ältesten Töchter zu wahren Anpackern wurden: Kochen, waschen, nähen, Möbel reparieren, Vorräte verwalten, Gäste bewirten, eben alles was in den 4 Wänden so anfällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lesen und schreiben haben die Kinder nie gelernt. Vater Albrecht meinte immer, dass Zahlen doch genug seien und für den Firlefanz mit den ganzen anderen Zeichen bezahle er keinen Gelehrte und außerdem hätten alle auch so genug zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell war Vater Albrecht ein wenig mit der Erziehung seiner Kinder überfordert. So versuchte er, den Kontakt seiner Töchter mit den Erntehelfern im Herbst auf ein Minimum zu beschränken oder bei Besuch fahrender Händler sie nie alleine zu  lassen, da er sich einfach nicht traute, sie über die Fruchtbarkeit und die Dinge aufzuklären, die zwischen zwei Menschen schonmal geschehen, wenn das Licht ausgeht. Natürlich hatten die Kinder sich das nötige Wissen schon längst von den älteren Töchtern der Angestellten auf den Höfen geholt, aber durch den mangelnden Umgang mit dem anderen Geschlecht ist Laurencia bis heute sehr unsicher in Gegenwart fremder Männern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem seine Frau nun 10 Jahre verstorben war, kam Vater Albrecht zu der Überzeugung, dass es wieder an der Zeit sei eine Herrin im Haus zu haben und eine neue Frau zu heiraten. Auf Geschäftsreisen ins benachbarte Burgund lernte er die verwittwete Dame Renata von Dreibrücken kennen, eine entfernte Cousine der Dame [[Raphaela Catharyna von Sybeneycc | Raphaela Catharyna von Sybeneycc]] . Diese war seit einem Jahr Witwe und schlug sich mit den Schulden ihres verstorbenen Mannes rum. Sie war eine Frau mit selbstbewusstem Auftreten, schaffte es sich trotz Schulden über Wasser zu halten und war obendrein adelig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurzum: Albrecht und Renata kamen ins Gespräch und beschlossen durch Heirat voneinander zu profitieren. Albrecht würde die Schulden begleichen und Renata ein angenehmes Leben auf Hof.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Hochzeit fand wie geplant statt und die 14 Kinder fanden sich plötzlich in der Situation zum Altberger Adel zu gehören, zumindest vom Titel her. Frau Renata war aber gänzlich unzufrieden was den Bildungsstand des Lauengrunder Haufens anging: Keiner konnte lesen, schreiben, tanzen, dichten, musizieren oder sonst etwas, was junge Mädchen und Knaben von Stand können sollten. Also begann sie, um Herrin der Lage zu werden, die ältesten Kinder bei Vertrauten in die Lehre zu schicken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kam es, dass Laurencia im Haushalt von Frau Raphaela landete. Innerhalb kürzester Zeit wurde ihr lesen beigebracht, auch wenn es noch ein wenig holprig von statten geht, und man versucht ihr die Tugenden einer Dame näher zu bringen. Ans anpacken gewohnt, kommt es allerdings auch schon mal vor, dass Laurencia in ihren neuen, feinen Kleidern Herrn Narec die schmutzige Rüstung und Waffen nach einem Übungskampf hinterher trägt, oder bis zu den Ellenbogen in Teig hängt um der Köchin zu helfen. Selbstverständlich kümmert sie sich auch liebevoll um die drei Kinder von Herrn Narec und Frau Rhaphaela. Was keine Herausforderung darstellt, wenn man 13 jüngere Geschwister hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stets begleitet sie die Herrschaften auf Reisen und achtet darauf, dass Frau Raphaela immer warm eingepackt ist.  Da sie noch nicht viel von der Welt gesehen hat, ist sie von jedem noch so kleinen fremden (arbonischen) Brauch begeistert und versucht so viel wie möglich mit zu erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den neusten Geschehnissen im Haus Syebeneycc steht Laurencia de facto ohne Dame da, auch wenn man ihr das nicht ins Gesicht sagen sollte.&lt;br /&gt;
Sie versucht den Haushalt des Herrn Narec, der jetzt ohne Dame darsteht irgendwie mit Hilfe von [[Jarn Eno Baracazs anh Dorec|Jarn]] und [[Vater Monahan]] zusammen zu halten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Spielername=Franzi&lt;br /&gt;
|Bildname=PortraitLaurencia.JPG&lt;br /&gt;
|Bildtext=Laurencia beobachtet Schwertübungen&lt;br /&gt;
|Charaktername=Laurencia vom Lauengrund&lt;br /&gt;
|Kurzprofil=bäuerlich aufgewachsene Trottelzofe&lt;br /&gt;
|Rasse=Mensch&lt;br /&gt;
|Region=Altberg und Arbon&lt;br /&gt;
|Stand=Unmündig&lt;br /&gt;
|Beruf=Zofe der Dame Raphaela Catharyna von Syebeneycc&lt;br /&gt;
|Geburtstag= ?&lt;br /&gt;
|Regelsystem=Dkwddk&lt;br /&gt;
|Gespielt=2012}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Charaktere]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: SC]]&lt;br /&gt;
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&lt;div&gt;Posing mit Granatapfel auf Arbon 5&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franzi</name></author>	</entry>

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		<title>Laurencia vom Lauengrund</title>
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				<updated>2015-05-01T21:17:16Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Franzi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Charakter&lt;br /&gt;
|Spielertext= Laurencia ist Franzis allererster LARP-Charakter und sehr bodenständig und bäuerlich gehalten. Als Zofe mit kürzlich erst erworbenem Adel neigt sie dazu sich öfter der Situation unangemessen zu verhalten, macht dies aber nicht mit Absicht. Sie weiss es eben nicht besser. Laurencia reist im Gefolge von Frau [[Raphaela Catharyna von Syebeneycc|Raphaela Catharyna von Syebeneycc]] und Herrn [[Narec Natan anh Garesch zu Syebeneycc|Narec Natan anh Garesch zu Syebeneycc]]&lt;br /&gt;
==Laurencias Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:WappenFranziskaNeumann.jpg|thumb|100px|left|Wappen von Lauengrund]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laurencia vom Lauengrund ist das älteste Kind von Albrecht vom Lauengrund und seiner verstorbenen ersten Gemahlin Karmina. Hof Lauengrund liegt in [[Altberg|Altberg]] in einem kleinen Tal zu dem ein Pass im Norden und einer im Westen führt. Im Tal selbst gibt es außer Hof Lauengrund wenig anderes: Fast die gesamte Fläche wird vom Land der Familie eingenommen, man lebst größtenteils autark. 2/3 der Fläche nehmen die Apfelbäume ein, die der Familie ihren Reichtum bescheren. Lauengrunder Apfelwein ist in ganz Altberg begehrt und bekannt.&lt;br /&gt;
Das letze Drittel des Tals wird eingenommen von 3 Teilhöfen, auf denen Angestellte des Haupthofes mit ihren Familien leben, Felder bestellen und Nutzvieh wie Schafe, Hühner, Gänse und einiges Milchvieh versorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lauengrund wird in der 6. Generation von der Familie bewirtschaftet und hat sich seit dem stetig bis zum heutigen Ausmaß vergrößert.  Die Gründung begann mit Laurencias Ur-Ur-Ur-Ur-Großeltern Bianne und Harmon. Als jeweils jüngstes Kind ihrer Familien hatten sie nichts zu Erben und wurden mit Biannes kleiner Aussteuer und Harmons Angespartem vor die Tür gesetzt. Kein anderes Handwerk kündig als das eines Bauern versuchten die beiden sich nach Burgund durch zu schlagen. Damals hieß es, dass in Burgund jeder Arbeit finden konnte, das Leben leicht und die Kinder dick und gesund seien. So kam es, dass Bianne und Harmon sich im Herbst nach der letzten Ernte mit zwei Ziegen und einem Esel beladen mit ihren wenigen Habseeligkeiten auf den Weg von Altburg nach Osten machten, um noch vor dem ersten Schnee über die Pässe zu kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun sagen die Großmütter in Laurencias Familie stets, dass Ur-Ahn Harmon nicht sehr gut im Sternen lesen war und vom Weg abgekommen sei. Die Großväter allerdings erzählen immer, dass Ur-Ahnin Bianne ein wenig wehleidig war und immer den bequemsten Weg nehmen wollte. &lt;br /&gt;
Wie auch immer es zustande kam, die Ur-Ahnen kamen nicht in Burgund an. Statt dessen landeten sie bei Überquerung eines Passes in einem kleinen fast völlig eingeschlossenen Tal, in dem die letzten goldenen Strahlen der Herbstsonne auf einen Hain wilder Apfelbäume fiel. Ur-Ahnin Bianne sah es als göttliches Zeichen und war nicht mehr von diesem Ort zu bewegen, allen Bitteln und Betteln Harmons zum Trotze. Widerwillig begann er mit ihr eine Hütte aus dem Holz toter Apfelbäume zu bauen und befürchtete schon das schlimmste für den kommenden Winter. Zu seiner großen Überraschung pfeiften die Winde nicht so stark wie er vermutete und es wurde nicht einmal so kalt wie in Altburg zu dieser Jahreszeit. So nannte er das Tal Lauengrund. &lt;br /&gt;
Nach einigen sehr harten Jahren in Lauengrund, in denen wilde Kaninchen und Äpfel die Hauptnahrung stellten, wuchs die Hütte langsam zu einem kleinen Häuschen, es kamen Kinder zur Welt und der aus den wilden Äpfeln gekelterte Wein verkaufte sich überraschend gut in Altberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wuchs Hof Lauengrund von Generation zu Generation weiter an und der Reichtum vermehrte sich stetig durch harte Arbeit. Das kleine Häuschen von Ur-Ahnin Bianne und Ur-Ahn Harmon steht noch immer neben dem heutigen Haupthaus und dient der Familie als Ort der Verehrung und Dank für den Mut und die Beharrlichkeit der beiden Ur-Ahnen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laurencias Großeltern Theon und Agatha waren die fünfte Generation die Lauengrund bewirtschafteten. Ihr Albrecht war der siebte Sohn, alle seine Brüder starben allerdings schon in frühen Kinderjahren. Großmutter Agatha war immer von schwacher Gesundheit und starb bevor Laurencia sie kennen lernen konnte. &lt;br /&gt;
Die genaue Herkunft ihrer Mutter Karmina sind Laurencia nicht bekannt. Der Vater spricht nur immer davon, wie er sie auf einer Handelsreise im Frühling unter einem blühenden Apfelbaum stehen sah und wusste, dass diese Frau die richtige ist. Für Haus, Hof und Familie. Und hat sie mitgenommen.&lt;br /&gt;
Neben Laurencia sind aus dieser Verbindung noch 13 weitere Kinder hervorgegangen:&lt;br /&gt;
Theodora, Agnes, Ingried, Romund, Halmut, Gunhard, Wilmina, Rosalie, Orlinda, Karhall, Wilran, Harmon, Bianne&lt;br /&gt;
Nach Gunhards Geburt starb Großvater Theon mit den Worten, dass 7 Kinder nun genug seien, ihr Geschlecht zu erhalten.&lt;br /&gt;
Mutter Karmina starb an Erschöpfung bei Biannes Geburt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laurencia war seit sie denken kann mit Theodora und Agnes für die Versorgung der jüngeren Kinder zuständig. Waschen, anziehen, füttern, Kleider reparieren, züchtigen, gesund pflegen, schon wieder waschen und anziehen und so weiter. Laurencias Mutter war zu jeder Zeit geschwächt von der Geburt oder gerade wieder in Erwartung der baldigen nächsten, konnte also viele Dinge nicht erledigen. So kam es, dass die ältesten Töchter zu wahren Anpackern wurden: Kochen, waschen, nähen, Möbel reparieren, Vorräte verwalten, Gäste bewirten, eben alles was in den 4 Wänden so anfällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lesen und schreiben haben die Kinder nie gelernt. Vater Albrecht meinte immer, dass Zahlen doch genug seien und für den Firlefanz mit den ganzen anderen Zeichen bezahle er keinen Gelehrte und außerdem hätten alle auch so genug zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell war Vater Albrecht ein wenig mit der Erziehung seiner Kinder überfordert. So versuchte er, den Kontakt seiner Töchter mit den Erntehelfern im Herbst auf ein Minimum zu beschränken oder bei Besuch fahrender Händler sie nie alleine zu  lassen, da er sich einfach nicht traute, sie über die Fruchtbarkeit und die Dinge aufzuklären, die zwischen zwei Menschen schonmal geschehen, wenn das Licht ausgeht. Natürlich hatten die Kinder sich das nötige Wissen schon längst von den älteren Töchtern der Angestellten auf den Höfen geholt, aber durch den mangelnden Umgang mit dem anderen Geschlecht ist Laurencia bis heute sehr unsicher in Gegenwart fremder Männern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem seine Frau nun 10 Jahre verstorben war, kam Vater Albrecht zu der Überzeugung, dass es wieder an der Zeit sei eine Herrin im Haus zu haben und eine neue Frau zu heiraten. Auf Geschäftsreisen ins benachbarte Burgund lernte er die verwittwete Dame Renata von Dreibrücken kennen, eine entfernte Cousine der Dame [[Raphaela Catharyna von Sybeneycc | Raphaela Catharyna von Sybeneycc]] . Diese war seit einem Jahr Witwe und schlug sich mit den Schulden ihres verstorbenen Mannes rum. Sie war eine Frau mit selbstbewusstem Auftreten, schaffte es sich trotz Schulden über Wasser zu halten und war obendrein adelig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurzum: Albrecht und Renata kamen ins Gespräch und beschlossen durch Heirat voneinander zu profitieren. Albrecht würde die Schulden begleichen und Renata ein angenehmes Leben auf Hof.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Hochzeit fand wie geplant statt und die 14 Kinder fanden sich plötzlich in der Situation zum Altberger Adel zu gehören, zumindest vom Titel her. Frau Renata war aber gänzlich unzufrieden was den Bildungsstand des Lauengrunder Haufens anging: Keiner konnte lesen, schreiben, tanzen, dichten, musizieren oder sonst etwas, was junge Mädchen und Knaben von Stand können sollten. Also begann sie, um Herrin der Lage zu werden, die ältesten Kinder bei Vertrauten in die Lehre zu schicken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kam es, dass Laurencia im Haushalt von Frau Raphaela landete. Innerhalb kürzester Zeit wurde ihr lesen beigebracht, auch wenn es noch ein wenig holprig von statten geht, und man versucht ihr die Tugenden einer Dame näher zu bringen. Ans anpacken gewohnt, kommt es allerdings auch schon mal vor, dass Laurencia in ihren neuen, feinen Kleidern Herrn Narec die schmutzige Rüstung und Waffen nach einem Übungskampf hinterher trägt, oder bis zu den Ellenbogen in Teig hängt um der Köchin zu helfen. Selbstverständlich kümmert sie sich auch liebevoll um die drei Kinder von Herrn Narec und Frau Rhaphaela. Was keine Herausforderung darstellt, wenn man 13 jüngere Geschwister hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stets begleitet sie die Herrschaften auf Reisen und achtet darauf, dass Frau Raphaela immer warm eingepackt ist.  Da sie noch nicht viel von der Welt gesehen hat, ist sie von jedem noch so kleinen fremden (arbonischen) Brauch begeistert und versucht so viel wie möglich mit zu erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den neusten Geschehnissen im Haus Syebeneycc steht Laurencia de facto ohne Dame da, auch wenn man ihr das nicht ins Gesicht sagen sollte.&lt;br /&gt;
Sie versucht den Haushalt des Herrn Narec, der jetzt ohne Dame darsteht irgendwie mit Hilfe von [[Jarn|Jarn Eno Baracazs anh Dorec]] und [[Vater Monahan]] zusammen zu halten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Spielername=Franzi&lt;br /&gt;
|Bildname=Arbon3 023.jpg&lt;br /&gt;
|Bildtext=Laurencia beobachtet Schwertübungen&lt;br /&gt;
|Charaktername=Laurencia vom Lauengrund&lt;br /&gt;
|Kurzprofil=bäuerlich aufgewachsene Trottelzofe&lt;br /&gt;
|Rasse=Mensch&lt;br /&gt;
|Region=Altberg und Arbon&lt;br /&gt;
|Stand=Unmündig&lt;br /&gt;
|Beruf=Zofe der Dame Raphaela Catharyna von Syebeneycc&lt;br /&gt;
|Geburtstag= ?&lt;br /&gt;
|Regelsystem=Dkwddk&lt;br /&gt;
|Gespielt=2012}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Charaktere]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: SC]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Edle]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franzi</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.trigardon-larp.de/index.php?title=Garesch</id>
		<title>Garesch</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.trigardon-larp.de/index.php?title=Garesch"/>
				<updated>2013-08-26T14:00:32Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Franzi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Lebensformen, Mentalität und Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Großen und Ganzen ist die Bevölkerung von Garesch voll sesshaft. Ein paar Händler, Jäger, Waldarbeiter, Schweine- und Ziegenhirten oder saisonal auch größere Gruppen von Tagelöhnern mögen zum Broterwerb umherziehen. Ganze Sippen mit halb- oder vollnomadischem Lebensstil, wie man sie aus anderen arbonischen Regionen kennt, sucht man hier vergebens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur die Betagten der einfachen Leute kennen Krieg und Vertreibung noch aus eigener Erfahrung. Auch die weit verbreiteten Turbulenzen rascher oder mörderischer Herrscherwechsel hat es seit [[Gy Nurinay der Garesch | Gy dem Garesch]], dem legendären Namensgeber von Land und [[Sippe Garesch | Herrscherhaus]], nicht mehr gegeben. Technische Neuerungen, wirtschaftlicher Aufschwung, der Bedeutungszuwachs des Klerus und die [[Arbonisches Ständewesen | adelige Grundherrschaft]] sind Dinge, die hier für die Meisten schon vor der Geburt der Eltern begannen und sich kontinuierlich weiter entwickelten, ohne dass radikale Umwälzungen spürbar geworden wären. Man sieht sich nicht nur als Einwohner der Grafschaft [[Arbon]], sondern legt bei Arm und Reich gleichermaßen viel Wert darauf, zum [[Arbonisches Sippenwesen | Stamm der Arbonier]] zu gehören. Aber letztlich sind die landwirtschaftlichen Arbeitszyklen die wahren Gesetzesbücher und da man ihren Weisungen folgt, hat es seit mehr als dreißig Jahren kein mageres Jahr mehr gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das weite, flache Arbotal prägt zusammen mit dem deutlich kleineren, aber landschaftlich sehr ähnlich beschaffenen Tal des Derian die Heimat der überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung. Beides wird sprachlich gerne als „[[Längstal von Arbon]]“ vereinheitlicht. Dass es das zivilisatorische Herz [[Trigardon]]s sein soll, ruft aber – außer an Feiertagen – nur in der Oberschicht Begeisterung hervor. Landwirtschaft bedeutet hier vor allem reinen Weizenanbau, vereinzelt auch die Kultivierung von Wein und Oliven. Der Einsatz ausgeklügelter Fruchtfolge mit Felderwechsel, der schwere Wendepflug oder gar Pferdegespanne zur Bodenbearbeitung bringen im Umland der Flüsse keinen Nutzen. Arboschlamm ist besserer Dünger als Viehdung und der Boden wird in halbjährlichen Überschwemmungen fruchtbar gemacht. Danach ist er auch mit leichtem Werkzeug gut zu bearbeiten. Hacke, Sichel und Sense, Dreschflegel und Wassermühle, vor allem Anderen aber menschliche Arbeitskraft sind die Werkzeuge, die die berühmten Kornkammern Trigardons füllen, nicht die Muskeln von Ochse, Esel und Pferd. Die Viehwirtschaft ist im Längstal von Arbon vergleichsweise unbedeutend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl im ganzen Land nirgends so viele Menschen leben, ist der Bedarf an Arbeitskräften manchmal kaum zu decken. Und nirgendwo sonst sind (nicht selten [[Flutland | flutländische]]) Tagelöhner gleichzeitig so dringend gebraucht und so schlecht angesehen - geben sie doch auch den Hörigen und den Kleinpächtern noch das Gefühl, jemanden unter sich stehen zu haben. Diese unterbäuerliche Schicht, die unter ihren Vorfahren stets den einen oder anderen Verschleppten und/oder Sippenlosen haben, lebte in den Zeiten des Großen Krieges noch in einem Zustand brutaler Sklaverei, der sich erst in friedlicheren Tagen und mit der allmählichen Reichsgründung in rechtlich geregelte Formen wandelte. Zwischen den armen Pächtern und den reichen Großbauern, die sich in ihrem Lebensstil eher an den adeligen Kriegertugenden orientieren, gibt es kaum Freie mit eigenem Grund. Die Tatsache, dass niemand Hunger leiden muss, sorgt in Verbindung mit [[Einführung in die Siebenfaltigkeit | Religion]] und Ahnenkult für den sozialen Frieden. Wo das nicht ausreicht – was durchaus vorkommt – erinnert die sparsam eingesetzte, gezielte Drohung an die ursprünglichen Gründe für die Akzeptanz der Verhältnisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht nur wegen seiner fruchtbaren Ufer nennt man das Längstal die Lebensader Trigardons. Bedeutend sind auch Fischfang im Fluss und in mit ihm durch Kanäle verbundenen künstlichen Teichen, die oft auch zum Antreiben von Mühlrädern und zum be- oder entwässern der Äcker verwendet werden. Darüber hinaus sind die bedeutendsten Transportmittel für Menschen, Tiere und Waren die Barke und der Kahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb der Flusstäler, vor allem in den nordöstlichen Gegenden, weisen die Höfe und Dorfgemeinschaften eine durchmischte Wohlstandsverteilung auf. Hier endlich trifft man auf die auch anderswo gewohnte Verbindung von Viehhaltung und Ackerbau mit der üblichen Fruchtfolge aus Roggen, Gerste, Hafer und Dinkel, rotierend brachliegenden Feldern und dem Einsatz des schweren Wendepflugs. Auch hier bestimmt der Göttliche Zwang zu harter Arbeit das Denken. Aber die Grundherren sind weit mehr auf den Einzelnen angewiesen und die Unterschicht besitzt ein weit größeres Selbstbewusstsein. Manche Bauern und Bäuerinnen sind durch gute Heirat oder andere Glücksfälle den als drückend empfundenen Bedingungen des Längstals entkommen und haben mit Brand und Axt dem Wald ihre Scholle abgetrotzt. Die Hügelwälder werden daneben nicht nur für Jagd und Holzwirtschaft, sondern auch für Schweine- und Ziegenhaltung genutzt, aber je weiter man Richtung [[Harog]] kommt, desto einsamer wird es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Landschaft und territoriale Ausdehnung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch: [http://www.trigardon-larp.de/index.php?title=Datei:Karte_Arbon_klein.jpg# Landkarte der Grafschaft Arbon]&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Baronie Garesch liegt am linken, östlichen Ufer des Arbostroms, südlich der Baronie [[Rhack]] und nördlich von [[Anrea]]. &lt;br /&gt;
Auch wer nie dort war, weiß, dass die beiden weiten Flusstäler von Garesch eine der reichsten Gegenden der Grafschaft Arbon und damit aller Trigardonischen Länder sind. Dieser Umstand täuscht allerdings darüber hinweg, dass mehr als die Hälfte der Baronie von hügeligem Gebirgsvorland und, vor allem gen Nordosten, von dichter werdenden Laub- und Mischwäldern geprägt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Westen bietet der Arbostrom eine exakte Abgrenzung zur gegenüber liegenden Baronie [[Arden]]. Vom Wasser aus erstreckt sich Kulturland, so weit das Auge reicht. Zwischen den goldenen Weizenfeldern ziehen sich fast ununterbrochen Straßendörfer mit ihren künstlichen Teichen, Mühlen und Kanälen hin. Hier und da krönen prächtige Anwesen die Weinberge, die den Horizont begrenzen. Da, wo sich die Wasser des Derian in den Arbo ergießen, ballen sich das [[Kloster des Riason]] und die größten Haushalte, Tempel und Flusshäfen, ohne dass Stadtmauern oder gepflasterte Plätze auf die Bildung einer Stadt hindeuten würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entlang der Flusstäler sind die Grenzen der Grundherrschaften sehr genau bestimmt, auch wenn keine landschaftliche Veränderung zu beobachten ist, wenn man [[Montrowia]] oder Rhack stromabwärts verlässt. Denn wegen der hohen Siedlungsdichte und dem ausgezeichneten Ackerboden hat man früher viele Klein- und Kleinst-Fehden und in jüngerer Vergangenheit eine schier unendliche Fülle von Gerichtsprozessen um Boden- und Besitzrechte geführt. Ein Ergebnis davon ist, dass die Herrschaft des Barons von Garesch zum Norden hin vor der Anlegestelle des [[Hochtempel des Riamodan | Hochtempels des Riamodan]], der in der Baronie Rhack steht, und östlich vor der mittleren der fünf Brücken des Derian, die den Baronen von Montrowia gehört, endet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Region südlich des Deriantales und östlich des Arbotales fällt die Bevölkerungsdichte rapide ab. Hügel- und Gebirgsvorland bestimmen das Landschaftsbild an den Grenzen zur [http://www.schlangenfels.de/ | Baronie Schlangenfels] in Anrea. Der südlichste Punkt der Baronie ist zugleich der südlichste Punkt des trigardonischen Kernlandes. Er wird von den Mauern einer mächtigen Festung der [[Grenzläufer]] markiert, wo der dichte Schiffsverkehr plötzlich aufhört. Von dort zieht sich eine dichte Kette von Aussichtsposten in nordöstliche Richtung über Montrowia bis Altberg. Der unübersichtlichen Landschaft zum Trotz bildet sie ein klar definiertes Ende der Garesch-Ländereien. Der Baron argumentiert gerne, dass die Grenzposten selber nicht sein Territorium, sondern das des Grafen oder wenigstens eher das des Barons von Montrowia sei. Der Anteil, den er zum Unterhalt der Grenzläufer und ihrer Einrichtungen aufbringen muss, ist trotzdem beträchtlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme dieser Aussichtsposten findet man jenseits der Flusstäler keine genauen Grenzziehungen zu den Nachbarterritorien mehr vor. Nördlich des Deriantales erreicht der Reisende zuerst flaches Weideland, einige Streusiedlungen rund um die immer kleiner werdenden Flecken guten Ackerlandes und schließlich langsam ansteigendes Hügelland mit Laub- und Mischwäldern, deren paar Bewohner eigentlich nur noch saisonal hier zu Hause sind. Wie überall bestimmt die Zugehörigkeit der Menschen zu Sippe und Grundherrschaft die Umrisse jeder Gerichtsbarkeit. Die Vasallität der Grundherren und das Prinzip, dass eine Baronie grundsätzlich ein zusammenhängendes Gebiet sein soll, bestimmen die Grenzen. Je weiter man sich aber vom Längstal entfernt, desto schwammiger werden auch die Nutzungsrechte an Land und Ressourcen. In den Hügelwäldern gibt es also kaum noch eine Orientierung darüber, ob man sich in Garesch, Harog oder Montrowia befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herrschaft und Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach allgemein geglaubtem Herrschaftsmythos haben die Vorfahren des Barons ihr Herrschaftsgebiet noch vor Beginn des Letzten Großen Stammeskrieges von den [[Altgar | Alten Königen von Gar]] als Erblehen erhalten und stammen über Umwege auch von ihnen ab. „Garesch“ (manchmal auch „Gardej“ geschrieben) war damals noch kein Name, sondern ein Begriff aus der vergessenen Sprache, der heute vorsichtig als „Reiter von Gar“ oder „Beschützer von Gar“ übersetzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor vier Generationen (von Sippenhaupt zu Sippenhaupt gezählt), als Gy Nurinay von der Nurinayschen Sippe (so genannt, weil Nuri und Nurinay ein beliebter Name unter ihnen war) den Beinamen „der Garesch“ für kriegerische Großtaten im Stammeskrieg bekam, nannten sich zuerst seine Kinder und schließlich seine ganze, für arbonische Verhältnisse überaus zahlreiche Sippe „anh Garesch“. Auf den Namensgeber geht das Erbrecht dieser Sippe zurück, das seit ihm Töchter und uneheliche Kinder aus der Erbfolge ausschließt. Auch ein gewisser autokratischer Politikstil der Sippenoberhäupter und die starke Dominanz über die abhängig Verbündeten hatten mit Gy Nurinay ihren Ausgangspunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Sohn [[Volkan Sarymor anh Garesch | Volkan Sarymor]] wurde im letzten Jahr des Großen Krieges zum Heerführer aller Arbonier gewählt, geriet jedoch in Opposition zum [[Karoman anh Rhack | Heiligen Karoman]] und verlor die kriegerische Auseinandersetzung gegen ihn. Mit seiner Selbsttötung brachte er die Sieger von weiteren Bestrafungen seiner Sippe ab und sein ältester Sohn Jury Cajetan konnte ihm ohne weitere Machtkämpfe als Sippenoberhaupt und Baron nachfolgen. Als der Frieden begann, waren die Verhältnisse zwischen den einzelnen Zweigen der Sippe, den Familien der Vasallen und vor allem die Verteilung des Grundbesitzes in seinem Herrschaftsbereich weitestgehend geregelt. In den Jahren nach der Reichsgründung hätten die Hochfürsten ohne Blutvergießen an den geschaffenen Fakten nichts Grundsätzliches mehr ändern können. Und Unfriede zwischen mächtigen arbonischen Adelshäusern hätte die hochfürstliche Position vor dem Rest des Reiches geschwächt, also kam es nicht dazu. Jury Cajetan war es vergönnt, hoch betagt friedlich zu sterben. An sein Erbe konnte schließlich [[Volkan Sarymor anh Garesch II. | Volkan Sarymor II.]], der heutige Baron und Urenkel des Namensgebers, nahtlos anknüpfen, nun mit hochfürstlicher Bestätigung seiner Rechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war stets die Politik des Hauses Garesch, bei den Verbündeten persönliche Abhängigkeiten zum eigenen Sippenoberhaupt herzustellen. Bei den Sippen der Freien ist dies militärisch,  wirtschaftlich und rechtlich geglückt, so dass auch politische Stabilität erreicht wurde. Bei den Edlen sind Heiratspolitik und Lehensvergabe die Mittel der Wahl, um Gleiches zu erreichen. Wann immer Angehörige der Vasallen zu Rittern geschlagen werden, werden sie auch sogleich verheiratet – und zwar mit einer Frau aus der Sippe Garesch. Entweder steht für den neuen Ritter ein Lehen zur Verfügung, dann geht die Ehepartnerin in seine Sippe über, oder es steht kein Lehen zur Verfügung, dann wechselt er mit der Hochzeit in die Sippe Garesch über und wird Dienstritter des Barons oder eines seiner Vasallen. Auf diese Art und Weise sind bislang sämtliche Herrinnen der Ritterlehen in der Baronie ursprünglich geborene Garesch und die meisten Dienstritter, beim Baron wie bei den Vasallen, haben den Baron zum  Sippenhaupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht nur in Garesch, sondern am ganzen südlichen Arbostrom, liegt der meiste Grundbesitz in den Händen von nur wenigen reichen Bauern und Edlen. Die meisten Freien sind Pächter, selbst die Handwerker können ihre Werkstätten nur selten ihr Eigentum nennen. Der Anteil an Leibeigenen an der Gesamtbevölkerung ist auch am Arbotal weit unter der Hälfte, aber höher als überall sonst in Trigardon. Am Großen Strom sind Bauern mit eigenem Grundbesitz in der Regel Großgrundbesitzer. Im alltäglichen Leben ist ihr Status der Gleiche, wie der von geringen Edlen.&lt;br /&gt;
Aus Adel und freien Großgrundbesitzern rekrutiert sich der Stand der Waffenprächtigen, der auch die Haustruppe des Barons, die [[Garesch-Reiterei]], stellt. Auf dem Schlachtfeld stehen sie Seite an Seite mit den Dienstrittern, im Alltag werden sie eher voneinander separiert. Unterhalb der Hierarchiestufe von Amtleuten und Vasallen üben niemals Ritter oder Priester, sondern die Angehörigen der Garesch-Reiterei informell die alltäglichen Herrschaftsfunktionen aus. Ihr Erkennungszeichen ist der blaue Seidenstreifen auf dem Mantel, der häufig mit dem Wappen ihres Herrn, den drei goldenen Weizenähren, bestickt ist. Wer den blauen Seidenstreifen trägt, erhält auf dem Land des Barons Gastrecht bei den Bauern, muss sich keine Gedanken um eine saubere Schlafstelle und ein warmes Mahl im Wirtshaus machen (&amp;quot;Das geht auf´s Haus&amp;quot;, sagt dann stets der Wirt) und fährt wann er will mit den Fähren des Herrn auf Arbo und Derian (&amp;quot;Ist schon bezahlt&amp;quot;, sagt dann der Fährmann). Die einfachen Leute suchen die blauen Seidenstreifen auf und erzählen ihnen von ihren Sorgen. Wer mit der Pacht im Verzug ist und vom Grundbesitzer keine Nachsicht bekommt, geht zum blauen Seidenstreifen und bittet um Aufschub. Und wer im Streit mit dem Nachbarn lag, schließt nach einem Gespräch mit dem blauen Seidenstreifen schnell Frieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== besondere Orte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kloster des Riason]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kloster von Jardo und Evörr]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Yerigar]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Carasevda]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Parvynsbrück]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gy Nurinay der Garesch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Volkan Sarymor anh Garesch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Adrian]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Denubis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Volkan Sarymor anh Garesch II.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Panthea Manya Taranys anh Garesch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Narec Natan anh Garesch zu Syebeneycc]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Raphaela Catharyna von Syebeneycc]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Yeryva Thydya anh Garesch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Jasyba Nouc anh Garesch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Corgunath Halthred Deorlaph Caroman anh Tesch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Jarn Eno Baracazs anh Dorec]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Marlen Astrid Theresa von Odenwald]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Daryel Nadjeschda Parvyn anh Parvyn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Laurencia vom Lauengrund]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Caday, Sohn der Jura]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Nury Mania Taranis anh Garesch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Rhackson Saryma anh Garesch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &amp;quot;Ahnentafel&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stammbaum_Garesch.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Regionen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franzi</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.trigardon-larp.de/index.php?title=Laurencia_vom_Lauengrund</id>
		<title>Laurencia vom Lauengrund</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.trigardon-larp.de/index.php?title=Laurencia_vom_Lauengrund"/>
				<updated>2013-08-26T13:57:32Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Franzi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Charakter&lt;br /&gt;
|Spielertext= Laurencia ist Franzis allererster LARP-Charakter und sehr bodenständig und bäuerlich gehalten. Als Zofe mit kürzlich erst erworbenem Adel neigt sie dazu sich öfter der Situation unangemessen zu verhalten, macht dies aber nicht mit Absicht. Sie weiss es eben nicht besser. Laurencia reist im Gefolge von Frau [[Raphaela Catharyna von Syebeneycc|Raphaela Catharyna von Syebeneycc]] und Herrn [[Narec Natan anh Garesch zu Syebeneycc|Narec Natan anh Garesch zu Syebeneycc]]&lt;br /&gt;
==Laurencias Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:WappenFranziskaNeumann.jpg|thumb|100px|left|Wappen von Lauengrund]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laurencia vom Lauengrund ist das älteste Kind von Albrecht vom Lauengrund und seiner verstorbenen ersten Gemahlin Karmina. Hof Lauengrund liegt in [[Altberg|Altberg]] in einem kleinen Tal zu dem ein Pass im Norden und einer im Westen führt. Im Tal selbst gibt es außer Hof Lauengrund wenig anderes: Fast die gesamte Fläche wird vom Land der Familie eingenommen, man lebst größtenteils autark. 2/3 der Fläche nehmen die Apfelbäume ein, die der Familie ihren Reichtum bescheren. Lauengrunder Apfelwein ist in ganz Altberg begehrt und bekannt.&lt;br /&gt;
Das letze Drittel des Tals wird eingenommen von 3 Teilhöfen, auf denen Angestellte des Haupthofes mit ihren Familien leben, Felder bestellen und Nutzvieh wie Schafe, Hühner, Gänse und einiges Milchvieh versorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lauengrund wird in der 6. Generation von der Familie bewirtschaftet und hat sich seit dem stetig bis zum heutigen Ausmaß vergrößert.  Die Gründung begann mit Laurencias Ur-Ur-Ur-Ur-Großeltern Bianne und Harmon. Als jeweils jüngstes Kind ihrer Familien hatten sie nichts zu Erben und wurden mit Biannes kleiner Aussteuer und Harmons Angespartem vor die Tür gesetzt. Kein anderes Handwerk kündig als das eines Bauern versuchten die beiden sich nach Burgund durch zu schlagen. Damals hieß es, dass in Burgund jeder Arbeit finden konnte, das Leben leicht und die Kinder dick und gesund seien. So kam es, dass Bianne und Harmon sich im Herbst nach der letzten Ernte mit zwei Ziegen und einem Esel beladen mit ihren wenigen Habseeligkeiten auf den Weg von Altburg nach Osten machten, um noch vor dem ersten Schnee über die Pässe zu kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun sagen die Großmütter in Laurencias Familie stets, dass Ur-Ahn Harmon nicht sehr gut im Sternen lesen war und vom Weg abgekommen sei. Die Großväter allerdings erzählen immer, dass Ur-Ahnin Bianne ein wenig wehleidig war und immer den bequemsten Weg nehmen wollte. &lt;br /&gt;
Wie auch immer es zustande kam, die Ur-Ahnen kamen nicht in Burgund an. Statt dessen landeten sie bei Überquerung eines Passes in einem kleinen fast völlig eingeschlossenen Tal, in dem die letzten goldenen Strahlen der Herbstsonne auf einen Hain wilder Apfelbäume fiel. Ur-Ahnin Bianne sah es als göttliches Zeichen und war nicht mehr von diesem Ort zu bewegen, allen Bitteln und Betteln Harmons zum Trotze. Widerwillig begann er mit ihr eine Hütte aus dem Holz toter Apfelbäume zu bauen und befürchtete schon das schlimmste für den kommenden Winter. Zu seiner großen Überraschung pfeiften die Winde nicht so stark wie er vermutete und es wurde nicht einmal so kalt wie in Altburg zu dieser Jahreszeit. So nannte er das Tal Lauengrund. &lt;br /&gt;
Nach einigen sehr harten Jahren in Lauengrund, in denen wilde Kaninchen und Äpfel die Hauptnahrung stellten, wuchs die Hütte langsam zu einem kleinen Häuschen, es kamen Kinder zur Welt und der aus den wilden Äpfeln gekelterte Wein verkaufte sich überraschend gut in Altberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wuchs Hof Lauengrund von Generation zu Generation weiter an und der Reichtum vermehrte sich stetig durch harte Arbeit. Das kleine Häuschen von Ur-Ahnin Bianne und Ur-Ahn Harmon steht noch immer neben dem heutigen Haupthaus und dient der Familie als Ort der Verehrung und Dank für den Mut und die Beharrlichkeit der beiden Ur-Ahnen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laurencias Großeltern Theon und Agatha waren die fünfte Generation die Lauengrund bewirtschafteten. Ihr Albrecht war der siebte Sohn, alle seine Brüder starben allerdings schon in frühen Kinderjahren. Großmutter Agatha war immer von schwacher Gesundheit und starb bevor Laurencia sie kennen lernen konnte. &lt;br /&gt;
Die genaue Herkunft ihrer Mutter Karmina sind Laurencia nicht bekannt. Der Vater spricht nur immer davon, wie er sie auf einer Handelsreise im Frühling unter einem blühenden Apfelbaum stehen sah und wusste, dass diese Frau die richtige ist. Für Haus, Hof und Familie. Und hat sie mitgenommen.&lt;br /&gt;
Neben Laurencia sind aus dieser Verbindung noch 13 weitere Kinder hervorgegangen:&lt;br /&gt;
Theodora, Agnes, Ingried, Romund, Halmut, Gunhard, Wilmina, Rosalie, Orlinda, Karhall, Wilran, Harmon, Bianne&lt;br /&gt;
Nach Gunhards Geburt starb Großvater Theon mit den Worten, dass 7 Kinder nun genug seien, ihr Geschlecht zu erhalten.&lt;br /&gt;
Mutter Karmina starb an Erschöpfung bei Biannes Geburt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laurencia war seit sie denken kann mit Theodora und Agnes für die Versorgung der jüngeren Kinder zuständig. Waschen, anziehen, füttern, Kleider reparieren, züchtigen, gesund pflegen, schon wieder waschen und anziehen und so weiter. Laurencias Mutter war zu jeder Zeit geschwächt von der Geburt oder gerade wieder in Erwartung der baldigen nächsten, konnte also viele Dinge nicht erledigen. So kam es, dass die ältesten Töchter zu wahren Anpackern wurden: Kochen, waschen, nähen, Möbel reparieren, Vorräte verwalten, Gäste bewirten, eben alles was in den 4 Wänden so anfällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lesen und schreiben haben die Kinder nie gelernt. Vater Albrecht meinte immer, dass Zahlen doch genug seien und für den Firlefanz mit den ganzen anderen Zeichen bezahle er keinen Gelehrte und außerdem hätten alle auch so genug zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell war Vater Albrecht ein wenig mit der Erziehung seiner Kinder überfordert. So versuchte er, den Kontakt seiner Töchter mit den Erntehelfern im Herbst auf ein Minimum zu beschränken oder bei Besuch fahrender Händler sie nie alleine zu  lassen, da er sich einfach nicht traute, sie über die Fruchtbarkeit und die Dinge aufzuklären, die zwischen zwei Menschen schonmal geschehen, wenn das Licht ausgeht. Natürlich hatten die Kinder sich das nötige Wissen schon längst von den älteren Töchtern der Angestellten auf den Höfen geholt, aber durch den mangelnden Umgang mit dem anderen Geschlecht ist Laurencia bis heute sehr unsicher in Gegenwart fremder Männern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem seine Frau nun 10 Jahre verstorben war, kam Vater Albrecht zu der Überzeugung, dass es wieder an der Zeit sei eine Herrin im Haus zu haben und eine neue Frau zu heiraten. Auf Geschäftsreisen ins benachbarte Burgund lernte er die verwittwete Dame Renata von Dreibrücken kennen, eine entfernte Cousine der Dame [[Raphaela Catharyna von Sybeneycc | Raphaela Catharyna von Sybeneycc]] . Diese war seit einem Jahr Witwe und schlug sich mit den Schulden ihres verstorbenen Mannes rum. Sie war eine Frau mit selbstbewusstem Auftreten, schaffte es sich trotz Schulden über Wasser zu halten und war obendrein adelig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurzum: Albrecht und Renata kamen ins Gespräch und beschlossen durch Heirat voneinander zu profitieren. Albrecht würde die Schulden begleichen und Renata ein angenehmes Leben auf Hof.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Hochzeit fand wie geplant statt und die 14 Kinder fanden sich plötzlich in der Situation zum Altberger Adel zu gehören, zumindest vom Titel her. Frau Renata war aber gänzlich unzufrieden was den Bildungsstand des Lauengrunder Haufens anging: Keiner konnte lesen, schreiben, tanzen, dichten, musizieren oder sonst etwas, was junge Mädchen und Knaben von Stand können sollten. Also begann sie, um Herrin der Lage zu werden, die ältesten Kinder bei Vertrauten in die Lehre zu schicken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kam es, dass Laurencia im Haushalt von Frau Raphaela landete. Innerhalb kürzester Zeit wurde ihr lesen beigebracht, auch wenn es noch ein wenig holprig von statten geht, und man versucht ihr die Tugenden einer Dame näher zu bringen. Ans anpacken gewohnt, kommt es allerdings auch schon mal vor, dass Laurencia in ihren neuen, feinen Kleidern Herrn Narec die schmutzige Rüstung und Waffen nach einem Übungskampf hinterher trägt, oder bis zu den Ellenbogen in Teig hängt um der Köchin zu helfen. Selbstverständlich kümmert sie sich auch liebevoll um die drei Kinder von Herrn Narec und Frau Rhaphaela. Was keine Herausforderung darstellt, wenn man 13 jüngere Geschwister hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stets begleitet sie die Herrschaften auf Reisen und achtet darauf, dass Frau Raphaela immer warm eingepackt ist.  Da sie noch nicht viel von der Welt gesehen hat, ist sie von jedem noch so kleinen fremden (arbonischen) Brauch begeistert und versucht so viel wie möglich mit zu erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Spielername=Franzi&lt;br /&gt;
|Bildname=Arbon3 023.jpg&lt;br /&gt;
|Bildtext=Laurencia beobachtet Schwertübungen&lt;br /&gt;
|Charaktername=Laurencia vom Lauengrund&lt;br /&gt;
|Kurzprofil=bäuerlich aufgewachsene Trottelzofe&lt;br /&gt;
|Rasse=Mensch&lt;br /&gt;
|Region=Altberg und Arbon&lt;br /&gt;
|Stand=Unmündig&lt;br /&gt;
|Beruf=Zofe der Dame Raphaela Catharyna von Syebeneycc&lt;br /&gt;
|Geburtstag= ?&lt;br /&gt;
|Regelsystem=Dkwddk&lt;br /&gt;
|Gespielt=2012}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Charaktere]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: SC]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Edle]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franzi</name></author>	</entry>

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		<title>Laurencia</title>
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				<updated>2013-08-26T13:56:37Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Franzi: hat „Laurencia“ nach „Laurencia vom Lauengrund“ verschoben&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Laurencia vom Lauengrund]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franzi</name></author>	</entry>

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		<id>https://www.trigardon-larp.de/index.php?title=Laurencia_vom_Lauengrund</id>
		<title>Laurencia vom Lauengrund</title>
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				<updated>2013-08-26T13:56:37Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Franzi: hat „Laurencia“ nach „Laurencia vom Lauengrund“ verschoben&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Charakter&lt;br /&gt;
|Spielertext= Laurencia ist Franzis allererster LARP-Charakter und sehr bodenständig und bäuerlich gehalten. Als Zofe mit kürzlich erst erworbenem Adel neigt sie dazu sich öfter der Situation unangemessen zu verhalten, macht dies aber nicht mit Absicht. Sie weiss es eben nicht besser. Laurencia reist im Gefolge von Frau [[Raphaela Catharyna von Syebeneycc|Raphaela Catharyna von Syebeneycc]] und Herrn [[Narec Natan anh Garesch zu Syebeneycc|Narec Natan anh Garesch zu Syebeneycc]]&lt;br /&gt;
==Laurenzias Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:WappenFranziskaNeumann.jpg|thumb|100px|left|Wappen von Lauengrund]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laurencia vom Lauengrund ist das älteste Kind von Albrecht vom Lauengrund und seiner verstorbenen ersten Gemahlin Karmina. Hof Lauengrund liegt in [[Altberg|Altberg]] in einem kleinen Tal zu dem ein Pass im Norden und einer im Westen führt. Im Tal selbst gibt es außer Hof Lauengrund wenig anderes: Fast die gesamte Fläche wird vom Land der Familie eingenommen, man lebst größtenteils autark. 2/3 der Fläche nehmen die Apfelbäume ein, die der Familie ihren Reichtum bescheren. Lauengrunder Apfelwein ist in ganz Altberg begehrt und bekannt.&lt;br /&gt;
Das letze Drittel des Tals wird eingenommen von 3 Teilhöfen, auf denen Angestellte des Haupthofes mit ihren Familien leben, Felder bestellen und Nutzvieh wie Schafe, Hühner, Gänse und einiges Milchvieh versorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lauengrund wird in der 6. Generation von der Familie bewirtschaftet und hat sich seit dem stetig bis zum heutigen Ausmaß vergrößert.  Die Gründung begann mit Laurencias Ur-Ur-Ur-Ur-Großeltern Bianne und Harmon. Als jeweils jüngstes Kind ihrer Familien hatten sie nichts zu Erben und wurden mit Biannes kleiner Aussteuer und Harmons Angespartem vor die Tür gesetzt. Kein anderes Handwerk kündig als das eines Bauern versuchten die beiden sich nach Burgund durch zu schlagen. Damals hieß es, dass in Burgund jeder Arbeit finden konnte, das Leben leicht und die Kinder dick und gesund seien. So kam es, dass Bianne und Harmon sich im Herbst nach der letzten Ernte mit zwei Ziegen und einem Esel beladen mit ihren wenigen Habseeligkeiten auf den Weg von Altburg nach Osten machten, um noch vor dem ersten Schnee über die Pässe zu kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun sagen die Großmütter in Laurencias Familie stets, dass Ur-Ahn Harmon nicht sehr gut im Sternen lesen war und vom Weg abgekommen sei. Die Großväter allerdings erzählen immer, dass Ur-Ahnin Bianne ein wenig wehleidig war und immer den bequemsten Weg nehmen wollte. &lt;br /&gt;
Wie auch immer es zustande kam, die Ur-Ahnen kamen nicht in Burgund an. Statt dessen landeten sie bei Überquerung eines Passes in einem kleinen fast völlig eingeschlossenen Tal, in dem die letzten goldenen Strahlen der Herbstsonne auf einen Hain wilder Apfelbäume fiel. Ur-Ahnin Bianne sah es als göttliches Zeichen und war nicht mehr von diesem Ort zu bewegen, allen Bitteln und Betteln Harmons zum Trotze. Widerwillig begann er mit ihr eine Hütte aus dem Holz toter Apfelbäume zu bauen und befürchtete schon das schlimmste für den kommenden Winter. Zu seiner großen Überraschung pfeiften die Winde nicht so stark wie er vermutete und es wurde nicht einmal so kalt wie in Altburg zu dieser Jahreszeit. So nannte er das Tal Lauengrund. &lt;br /&gt;
Nach einigen sehr harten Jahren in Lauengrund, in denen wilde Kaninchen und Äpfel die Hauptnahrung stellten, wuchs die Hütte langsam zu einem kleinen Häuschen, es kamen Kinder zur Welt und der aus den wilden Äpfeln gekelterte Wein verkaufte sich überraschend gut in Altberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wuchs Hof Lauengrund von Generation zu Generation weiter an und der Reichtum vermehrte sich stetig durch harte Arbeit. Das kleine Häuschen von Ur-Ahnin Bianne und Ur-Ahn Harmon steht noch immer neben dem heutigen Haupthaus und dient der Familie als Ort der Verehrung und Dank für den Mut und die Beharrlichkeit der beiden Ur-Ahnen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laurencias Großeltern Theon und Agatha waren die fünfte Generation die Lauengrund bewirtschafteten. Ihr Albrecht war der siebte Sohn, alle seine Brüder starben allerdings schon in frühen Kinderjahren. Großmutter Agatha war immer von schwacher Gesundheit und starb bevor Laurencia sie kennen lernen konnte. &lt;br /&gt;
Die genaue Herkunft ihrer Mutter Karmina sind Laurencia nicht bekannt. Der Vater spricht nur immer davon, wie er sie auf einer Handelsreise im Frühling unter einem blühenden Apfelbaum stehen sah und wusste, dass diese Frau die richtige ist. Für Haus, Hof und Familie. Und hat sie mitgenommen.&lt;br /&gt;
Neben Laurencia sind aus dieser Verbindung noch 13 weitere Kinder hervorgegangen:&lt;br /&gt;
Theodora, Agnes, Ingried, Romund, Halmut, Gunhard, Wilmina, Rosalie, Orlinda, Karhall, Wilran, Harmon, Bianne&lt;br /&gt;
Nach Gunhards Geburt starb Großvater Theon mit den Worten, dass 7 Kinder nun genug seien, ihr Geschlecht zu erhalten.&lt;br /&gt;
Mutter Karmina starb an Erschöpfung bei Biannes Geburt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laurencia war seit sie denken kann mit Theodora und Agnes für die Versorgung der jüngeren Kinder zuständig. Waschen, anziehen, füttern, Kleider reparieren, züchtigen, gesund pflegen, schon wieder waschen und anziehen und so weiter. Laurencias Mutter war zu jeder Zeit geschwächt von der Geburt oder gerade wieder in Erwartung der baldigen nächsten, konnte also viele Dinge nicht erledigen. So kam es, dass die ältesten Töchter zu wahren Anpackern wurden: Kochen, waschen, nähen, Möbel reparieren, Vorräte verwalten, Gäste bewirten, eben alles was in den 4 Wänden so anfällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lesen und schreiben haben die Kinder nie gelernt. Vater Albrecht meinte immer, dass Zahlen doch genug seien und für den Firlefanz mit den ganzen anderen Zeichen bezahle er keinen Gelehrte und außerdem hätten alle auch so genug zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell war Vater Albrecht ein wenig mit der Erziehung seiner Kinder überfordert. So versuchte er, den Kontakt seiner Töchter mit den Erntehelfern im Herbst auf ein Minimum zu beschränken oder bei Besuch fahrender Händler sie nie alleine zu  lassen, da er sich einfach nicht traute, sie über die Fruchtbarkeit und die Dinge aufzuklären, die zwischen zwei Menschen schonmal geschehen, wenn das Licht ausgeht. Natürlich hatten die Kinder sich das nötige Wissen schon längst von den älteren Töchtern der Angestellten auf den Höfen geholt, aber durch den mangelnden Umgang mit dem anderen Geschlecht ist Laurencia bis heute sehr unsicher in Gegenwart fremder Männern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem seine Frau nun 10 Jahre verstorben war, kam Vater Albrecht zu der Überzeugung, dass es wieder an der Zeit sei eine Herrin im Haus zu haben und eine neue Frau zu heiraten. Auf Geschäftsreisen ins benachbarte Burgund lernte er die verwittwete Dame Renata von Dreibrücken kennen, eine entfernte Cousine der Dame [[Raphaela Catharyna von Sybeneycc | Raphaela Catharyna von Sybeneycc]] . Diese war seit einem Jahr Witwe und schlug sich mit den Schulden ihres verstorbenen Mannes rum. Sie war eine Frau mit selbstbewusstem Auftreten, schaffte es sich trotz Schulden über Wasser zu halten und war obendrein adelig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurzum: Albrecht und Renata kamen ins Gespräch und beschlossen durch Heirat voneinander zu profitieren. Albrecht würde die Schulden begleichen und Renata ein angenehmes Leben auf Hof.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Hochzeit fand wie geplant statt und die 14 Kinder fanden sich plötzlich in der Situation zum Altberger Adel zu gehören, zumindest vom Titel her. Frau Renata war aber gänzlich unzufrieden was den Bildungsstand des Lauengrunder Haufens anging: Keiner konnte lesen, schreiben, tanzen, dichten, musizieren oder sonst etwas, was junge Mädchen und Knaben von Stand können sollten. Also begann sie, um Herrin der Lage zu werden, die ältesten Kinder bei Vertrauten in die Lehre zu schicken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kam es, dass Laurencia im Haushalt von Frau Raphaela landete. Innerhalb kürzester Zeit wurde ihr lesen beigebracht, auch wenn es noch ein wenig holprig von statten geht, und man versucht ihr die Tugenden einer Dame näher zu bringen. Ans anpacken gewohnt, kommt es allerdings auch schon mal vor, dass Laurencia in ihren neuen, feinen Kleidern Herrn Narec die schmutzige Rüstung und Waffen nach einem Übungskampf hinterher trägt, oder bis zu den Ellenbogen in Teig hängt um der Köchin zu helfen. Selbstverständlich kümmert sie sich auch liebevoll um die drei Kinder von Herrn Narec und Frau Rhaphaela. Was keine Herausforderung darstellt, wenn man 13 jüngere Geschwister hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stets begleitet sie die Herrschaften auf Reisen und achtet darauf, dass Frau Raphaela immer warm eingepackt ist.  Da sie noch nicht viel von der Welt gesehen hat, ist sie von jedem noch so kleinen fremden (arbonischen) Brauch begeistert und versucht so viel wie möglich mit zu erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Spielername=Franzi&lt;br /&gt;
|Bildname=Arbon3 023.jpg&lt;br /&gt;
|Bildtext=Laurencia beobachtet Schwertübungen&lt;br /&gt;
|Charaktername=Laurencia vom Lauengrund&lt;br /&gt;
|Kurzprofil=bäuerlich aufgewachsene Trottelzofe&lt;br /&gt;
|Rasse=Mensch&lt;br /&gt;
|Region=Altberg und Arbon&lt;br /&gt;
|Stand=Unmündig&lt;br /&gt;
|Beruf=Zofe der Dame Raphaela Catharyna von Syebeneycc&lt;br /&gt;
|Geburtstag= ?&lt;br /&gt;
|Regelsystem=Dkwddk&lt;br /&gt;
|Gespielt=2012}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Charaktere]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: SC]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Edle]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franzi</name></author>	</entry>

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		<id>https://www.trigardon-larp.de/index.php?title=Laurencia_vom_Lauengrund</id>
		<title>Laurencia vom Lauengrund</title>
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				<updated>2013-08-26T13:56:15Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Franzi: hat „Laurenzia“ nach „Laurencia“ verschoben:&amp;amp;#32;So habe ich beschlossen wird der Charakter geschrieben&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Charakter&lt;br /&gt;
|Spielertext= Laurencia ist Franzis allererster LARP-Charakter und sehr bodenständig und bäuerlich gehalten. Als Zofe mit kürzlich erst erworbenem Adel neigt sie dazu sich öfter der Situation unangemessen zu verhalten, macht dies aber nicht mit Absicht. Sie weiss es eben nicht besser. Laurencia reist im Gefolge von Frau [[Raphaela Catharyna von Syebeneycc|Raphaela Catharyna von Syebeneycc]] und Herrn [[Narec Natan anh Garesch zu Syebeneycc|Narec Natan anh Garesch zu Syebeneycc]]&lt;br /&gt;
==Laurenzias Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:WappenFranziskaNeumann.jpg|thumb|100px|left|Wappen von Lauengrund]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laurencia vom Lauengrund ist das älteste Kind von Albrecht vom Lauengrund und seiner verstorbenen ersten Gemahlin Karmina. Hof Lauengrund liegt in [[Altberg|Altberg]] in einem kleinen Tal zu dem ein Pass im Norden und einer im Westen führt. Im Tal selbst gibt es außer Hof Lauengrund wenig anderes: Fast die gesamte Fläche wird vom Land der Familie eingenommen, man lebst größtenteils autark. 2/3 der Fläche nehmen die Apfelbäume ein, die der Familie ihren Reichtum bescheren. Lauengrunder Apfelwein ist in ganz Altberg begehrt und bekannt.&lt;br /&gt;
Das letze Drittel des Tals wird eingenommen von 3 Teilhöfen, auf denen Angestellte des Haupthofes mit ihren Familien leben, Felder bestellen und Nutzvieh wie Schafe, Hühner, Gänse und einiges Milchvieh versorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lauengrund wird in der 6. Generation von der Familie bewirtschaftet und hat sich seit dem stetig bis zum heutigen Ausmaß vergrößert.  Die Gründung begann mit Laurencias Ur-Ur-Ur-Ur-Großeltern Bianne und Harmon. Als jeweils jüngstes Kind ihrer Familien hatten sie nichts zu Erben und wurden mit Biannes kleiner Aussteuer und Harmons Angespartem vor die Tür gesetzt. Kein anderes Handwerk kündig als das eines Bauern versuchten die beiden sich nach Burgund durch zu schlagen. Damals hieß es, dass in Burgund jeder Arbeit finden konnte, das Leben leicht und die Kinder dick und gesund seien. So kam es, dass Bianne und Harmon sich im Herbst nach der letzten Ernte mit zwei Ziegen und einem Esel beladen mit ihren wenigen Habseeligkeiten auf den Weg von Altburg nach Osten machten, um noch vor dem ersten Schnee über die Pässe zu kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun sagen die Großmütter in Laurencias Familie stets, dass Ur-Ahn Harmon nicht sehr gut im Sternen lesen war und vom Weg abgekommen sei. Die Großväter allerdings erzählen immer, dass Ur-Ahnin Bianne ein wenig wehleidig war und immer den bequemsten Weg nehmen wollte. &lt;br /&gt;
Wie auch immer es zustande kam, die Ur-Ahnen kamen nicht in Burgund an. Statt dessen landeten sie bei Überquerung eines Passes in einem kleinen fast völlig eingeschlossenen Tal, in dem die letzten goldenen Strahlen der Herbstsonne auf einen Hain wilder Apfelbäume fiel. Ur-Ahnin Bianne sah es als göttliches Zeichen und war nicht mehr von diesem Ort zu bewegen, allen Bitteln und Betteln Harmons zum Trotze. Widerwillig begann er mit ihr eine Hütte aus dem Holz toter Apfelbäume zu bauen und befürchtete schon das schlimmste für den kommenden Winter. Zu seiner großen Überraschung pfeiften die Winde nicht so stark wie er vermutete und es wurde nicht einmal so kalt wie in Altburg zu dieser Jahreszeit. So nannte er das Tal Lauengrund. &lt;br /&gt;
Nach einigen sehr harten Jahren in Lauengrund, in denen wilde Kaninchen und Äpfel die Hauptnahrung stellten, wuchs die Hütte langsam zu einem kleinen Häuschen, es kamen Kinder zur Welt und der aus den wilden Äpfeln gekelterte Wein verkaufte sich überraschend gut in Altberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wuchs Hof Lauengrund von Generation zu Generation weiter an und der Reichtum vermehrte sich stetig durch harte Arbeit. Das kleine Häuschen von Ur-Ahnin Bianne und Ur-Ahn Harmon steht noch immer neben dem heutigen Haupthaus und dient der Familie als Ort der Verehrung und Dank für den Mut und die Beharrlichkeit der beiden Ur-Ahnen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laurencias Großeltern Theon und Agatha waren die fünfte Generation die Lauengrund bewirtschafteten. Ihr Albrecht war der siebte Sohn, alle seine Brüder starben allerdings schon in frühen Kinderjahren. Großmutter Agatha war immer von schwacher Gesundheit und starb bevor Laurencia sie kennen lernen konnte. &lt;br /&gt;
Die genaue Herkunft ihrer Mutter Karmina sind Laurencia nicht bekannt. Der Vater spricht nur immer davon, wie er sie auf einer Handelsreise im Frühling unter einem blühenden Apfelbaum stehen sah und wusste, dass diese Frau die richtige ist. Für Haus, Hof und Familie. Und hat sie mitgenommen.&lt;br /&gt;
Neben Laurencia sind aus dieser Verbindung noch 13 weitere Kinder hervorgegangen:&lt;br /&gt;
Theodora, Agnes, Ingried, Romund, Halmut, Gunhard, Wilmina, Rosalie, Orlinda, Karhall, Wilran, Harmon, Bianne&lt;br /&gt;
Nach Gunhards Geburt starb Großvater Theon mit den Worten, dass 7 Kinder nun genug seien, ihr Geschlecht zu erhalten.&lt;br /&gt;
Mutter Karmina starb an Erschöpfung bei Biannes Geburt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laurencia war seit sie denken kann mit Theodora und Agnes für die Versorgung der jüngeren Kinder zuständig. Waschen, anziehen, füttern, Kleider reparieren, züchtigen, gesund pflegen, schon wieder waschen und anziehen und so weiter. Laurencias Mutter war zu jeder Zeit geschwächt von der Geburt oder gerade wieder in Erwartung der baldigen nächsten, konnte also viele Dinge nicht erledigen. So kam es, dass die ältesten Töchter zu wahren Anpackern wurden: Kochen, waschen, nähen, Möbel reparieren, Vorräte verwalten, Gäste bewirten, eben alles was in den 4 Wänden so anfällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lesen und schreiben haben die Kinder nie gelernt. Vater Albrecht meinte immer, dass Zahlen doch genug seien und für den Firlefanz mit den ganzen anderen Zeichen bezahle er keinen Gelehrte und außerdem hätten alle auch so genug zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell war Vater Albrecht ein wenig mit der Erziehung seiner Kinder überfordert. So versuchte er, den Kontakt seiner Töchter mit den Erntehelfern im Herbst auf ein Minimum zu beschränken oder bei Besuch fahrender Händler sie nie alleine zu  lassen, da er sich einfach nicht traute, sie über die Fruchtbarkeit und die Dinge aufzuklären, die zwischen zwei Menschen schonmal geschehen, wenn das Licht ausgeht. Natürlich hatten die Kinder sich das nötige Wissen schon längst von den älteren Töchtern der Angestellten auf den Höfen geholt, aber durch den mangelnden Umgang mit dem anderen Geschlecht ist Laurencia bis heute sehr unsicher in Gegenwart fremder Männern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem seine Frau nun 10 Jahre verstorben war, kam Vater Albrecht zu der Überzeugung, dass es wieder an der Zeit sei eine Herrin im Haus zu haben und eine neue Frau zu heiraten. Auf Geschäftsreisen ins benachbarte Burgund lernte er die verwittwete Dame Renata von Dreibrücken kennen, eine entfernte Cousine der Dame [[Raphaela Catharyna von Sybeneycc | Raphaela Catharyna von Sybeneycc]] . Diese war seit einem Jahr Witwe und schlug sich mit den Schulden ihres verstorbenen Mannes rum. Sie war eine Frau mit selbstbewusstem Auftreten, schaffte es sich trotz Schulden über Wasser zu halten und war obendrein adelig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurzum: Albrecht und Renata kamen ins Gespräch und beschlossen durch Heirat voneinander zu profitieren. Albrecht würde die Schulden begleichen und Renata ein angenehmes Leben auf Hof.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Hochzeit fand wie geplant statt und die 14 Kinder fanden sich plötzlich in der Situation zum Altberger Adel zu gehören, zumindest vom Titel her. Frau Renata war aber gänzlich unzufrieden was den Bildungsstand des Lauengrunder Haufens anging: Keiner konnte lesen, schreiben, tanzen, dichten, musizieren oder sonst etwas, was junge Mädchen und Knaben von Stand können sollten. Also begann sie, um Herrin der Lage zu werden, die ältesten Kinder bei Vertrauten in die Lehre zu schicken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kam es, dass Laurencia im Haushalt von Frau Raphaela landete. Innerhalb kürzester Zeit wurde ihr lesen beigebracht, auch wenn es noch ein wenig holprig von statten geht, und man versucht ihr die Tugenden einer Dame näher zu bringen. Ans anpacken gewohnt, kommt es allerdings auch schon mal vor, dass Laurencia in ihren neuen, feinen Kleidern Herrn Narec die schmutzige Rüstung und Waffen nach einem Übungskampf hinterher trägt, oder bis zu den Ellenbogen in Teig hängt um der Köchin zu helfen. Selbstverständlich kümmert sie sich auch liebevoll um die drei Kinder von Herrn Narec und Frau Rhaphaela. Was keine Herausforderung darstellt, wenn man 13 jüngere Geschwister hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stets begleitet sie die Herrschaften auf Reisen und achtet darauf, dass Frau Raphaela immer warm eingepackt ist.  Da sie noch nicht viel von der Welt gesehen hat, ist sie von jedem noch so kleinen fremden (arbonischen) Brauch begeistert und versucht so viel wie möglich mit zu erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Spielername=Franzi&lt;br /&gt;
|Bildname=Arbon3 023.jpg&lt;br /&gt;
|Bildtext=Laurencia beobachtet Schwertübungen&lt;br /&gt;
|Charaktername=Laurencia vom Lauengrund&lt;br /&gt;
|Kurzprofil=bäuerlich aufgewachsene Trottelzofe&lt;br /&gt;
|Rasse=Mensch&lt;br /&gt;
|Region=Altberg und Arbon&lt;br /&gt;
|Stand=Unmündig&lt;br /&gt;
|Beruf=Zofe der Dame Raphaela Catharyna von Syebeneycc&lt;br /&gt;
|Geburtstag= ?&lt;br /&gt;
|Regelsystem=Dkwddk&lt;br /&gt;
|Gespielt=2012}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Charaktere]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: SC]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Edle]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franzi</name></author>	</entry>

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		<id>https://www.trigardon-larp.de/index.php?title=Laurenzia</id>
		<title>Laurenzia</title>
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&lt;hr /&gt;
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		<author><name>Franzi</name></author>	</entry>

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		<summary type="html">&lt;p&gt;Franzi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Charakter&lt;br /&gt;
|Spielertext= Laurencia ist Franzis allererster LARP-Charakter und sehr bodenständig und bäuerlich gehalten. Als Zofe mit kürzlich erst erworbenem Adel neigt sie dazu sich öfter der Situation unangemessen zu verhalten, macht dies aber nicht mit Absicht. Sie weiss es eben nicht besser. Laurencia reist im Gefolge von Frau [[Raphaela Catharyna von Syebeneycc|Raphaela Catharyna von Syebeneycc]] und Herrn [[Narec Natan anh Garesch zu Syebeneycc|Narec Natan anh Garesch zu Syebeneycc]]&lt;br /&gt;
==Laurenzias Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:WappenFranziskaNeumann.jpg|thumb|100px|left|Wappen von Lauengrund]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laurencia vom Lauengrund ist das älteste Kind von Albrecht vom Lauengrund und seiner verstorbenen ersten Gemahlin Karmina. Hof Lauengrund liegt in [[Altberg|Altberg]] in einem kleinen Tal zu dem ein Pass im Norden und einer im Westen führt. Im Tal selbst gibt es außer Hof Lauengrund wenig anderes: Fast die gesamte Fläche wird vom Land der Familie eingenommen, man lebst größtenteils autark. 2/3 der Fläche nehmen die Apfelbäume ein, die der Familie ihren Reichtum bescheren. Lauengrunder Apfelwein ist in ganz Altberg begehrt und bekannt.&lt;br /&gt;
Das letze Drittel des Tals wird eingenommen von 3 Teilhöfen, auf denen Angestellte des Haupthofes mit ihren Familien leben, Felder bestellen und Nutzvieh wie Schafe, Hühner, Gänse und einiges Milchvieh versorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lauengrund wird in der 6. Generation von der Familie bewirtschaftet und hat sich seit dem stetig bis zum heutigen Ausmaß vergrößert.  Die Gründung begann mit Laurencias Ur-Ur-Ur-Ur-Großeltern Bianne und Harmon. Als jeweils jüngstes Kind ihrer Familien hatten sie nichts zu Erben und wurden mit Biannes kleiner Aussteuer und Harmons Angespartem vor die Tür gesetzt. Kein anderes Handwerk kündig als das eines Bauern versuchten die beiden sich nach Burgund durch zu schlagen. Damals hieß es, dass in Burgund jeder Arbeit finden konnte, das Leben leicht und die Kinder dick und gesund seien. So kam es, dass Bianne und Harmon sich im Herbst nach der letzten Ernte mit zwei Ziegen und einem Esel beladen mit ihren wenigen Habseeligkeiten auf den Weg von Altburg nach Osten machten, um noch vor dem ersten Schnee über die Pässe zu kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun sagen die Großmütter in Laurencias Familie stets, dass Ur-Ahn Harmon nicht sehr gut im Sternen lesen war und vom Weg abgekommen sei. Die Großväter allerdings erzählen immer, dass Ur-Ahnin Bianne ein wenig wehleidig war und immer den bequemsten Weg nehmen wollte. &lt;br /&gt;
Wie auch immer es zustande kam, die Ur-Ahnen kamen nicht in Burgund an. Statt dessen landeten sie bei Überquerung eines Passes in einem kleinen fast völlig eingeschlossenen Tal, in dem die letzten goldenen Strahlen der Herbstsonne auf einen Hain wilder Apfelbäume fiel. Ur-Ahnin Bianne sah es als göttliches Zeichen und war nicht mehr von diesem Ort zu bewegen, allen Bitteln und Betteln Harmons zum Trotze. Widerwillig begann er mit ihr eine Hütte aus dem Holz toter Apfelbäume zu bauen und befürchtete schon das schlimmste für den kommenden Winter. Zu seiner großen Überraschung pfeiften die Winde nicht so stark wie er vermutete und es wurde nicht einmal so kalt wie in Altburg zu dieser Jahreszeit. So nannte er das Tal Lauengrund. &lt;br /&gt;
Nach einigen sehr harten Jahren in Lauengrund, in denen wilde Kaninchen und Äpfel die Hauptnahrung stellten, wuchs die Hütte langsam zu einem kleinen Häuschen, es kamen Kinder zur Welt und der aus den wilden Äpfeln gekelterte Wein verkaufte sich überraschend gut in Altberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wuchs Hof Lauengrund von Generation zu Generation weiter an und der Reichtum vermehrte sich stetig durch harte Arbeit. Das kleine Häuschen von Ur-Ahnin Bianne und Ur-Ahn Harmon steht noch immer neben dem heutigen Haupthaus und dient der Familie als Ort der Verehrung und Dank für den Mut und die Beharrlichkeit der beiden Ur-Ahnen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laurencias Großeltern Theon und Agatha waren die fünfte Generation die Lauengrund bewirtschafteten. Ihr Albrecht war der siebte Sohn, alle seine Brüder starben allerdings schon in frühen Kinderjahren. Großmutter Agatha war immer von schwacher Gesundheit und starb bevor Laurencia sie kennen lernen konnte. &lt;br /&gt;
Die genaue Herkunft ihrer Mutter Karmina sind Laurencia nicht bekannt. Der Vater spricht nur immer davon, wie er sie auf einer Handelsreise im Frühling unter einem blühenden Apfelbaum stehen sah und wusste, dass diese Frau die richtige ist. Für Haus, Hof und Familie. Und hat sie mitgenommen.&lt;br /&gt;
Neben Laurencia sind aus dieser Verbindung noch 13 weitere Kinder hervorgegangen:&lt;br /&gt;
Theodora, Agnes, Ingried, Romund, Halmut, Gunhard, Wilmina, Rosalie, Orlinda, Karhall, Wilran, Harmon, Bianne&lt;br /&gt;
Nach Gunhards Geburt starb Großvater Theon mit den Worten, dass 7 Kinder nun genug seien, ihr Geschlecht zu erhalten.&lt;br /&gt;
Mutter Karmina starb an Erschöpfung bei Biannes Geburt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laurencia war seit sie denken kann mit Theodora und Agnes für die Versorgung der jüngeren Kinder zuständig. Waschen, anziehen, füttern, Kleider reparieren, züchtigen, gesund pflegen, schon wieder waschen und anziehen und so weiter. Laurencias Mutter war zu jeder Zeit geschwächt von der Geburt oder gerade wieder in Erwartung der baldigen nächsten, konnte also viele Dinge nicht erledigen. So kam es, dass die ältesten Töchter zu wahren Anpackern wurden: Kochen, waschen, nähen, Möbel reparieren, Vorräte verwalten, Gäste bewirten, eben alles was in den 4 Wänden so anfällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lesen und schreiben haben die Kinder nie gelernt. Vater Albrecht meinte immer, dass Zahlen doch genug seien und für den Firlefanz mit den ganzen anderen Zeichen bezahle er keinen Gelehrte und außerdem hätten alle auch so genug zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell war Vater Albrecht ein wenig mit der Erziehung seiner Kinder überfordert. So versuchte er, den Kontakt seiner Töchter mit den Erntehelfern im Herbst auf ein Minimum zu beschränken oder bei Besuch fahrender Händler sie nie alleine zu  lassen, da er sich einfach nicht traute, sie über die Fruchtbarkeit und die Dinge aufzuklären, die zwischen zwei Menschen schonmal geschehen, wenn das Licht ausgeht. Natürlich hatten die Kinder sich das nötige Wissen schon längst von den älteren Töchtern der Angestellten auf den Höfen geholt, aber durch den mangelnden Umgang mit dem anderen Geschlecht ist Laurencia bis heute sehr unsicher in Gegenwart fremder Männern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem seine Frau nun 10 Jahre verstorben war, kam Vater Albrecht zu der Überzeugung, dass es wieder an der Zeit sei eine Herrin im Haus zu haben und eine neue Frau zu heiraten. Auf Geschäftsreisen ins benachbarte Burgund lernte er die verwittwete Dame Renata von Dreibrücken kennen, eine entfernte Cousine der Dame [[Raphaela Catharyna von Sybeneycc | Raphaela Catharyna von Sybeneycc]] . Diese war seit einem Jahr Witwe und schlug sich mit den Schulden ihres verstorbenen Mannes rum. Sie war eine Frau mit selbstbewusstem Auftreten, schaffte es sich trotz Schulden über Wasser zu halten und war obendrein adelig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurzum: Albrecht und Renata kamen ins Gespräch und beschlossen durch Heirat voneinander zu profitieren. Albrecht würde die Schulden begleichen und Renata ein angenehmes Leben auf Hof.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Hochzeit fand wie geplant statt und die 14 Kinder fanden sich plötzlich in der Situation zum Altberger Adel zu gehören, zumindest vom Titel her. Frau Renata war aber gänzlich unzufrieden was den Bildungsstand des Lauengrunder Haufens anging: Keiner konnte lesen, schreiben, tanzen, dichten, musizieren oder sonst etwas, was junge Mädchen und Knaben von Stand können sollten. Also begann sie, um Herrin der Lage zu werden, die ältesten Kinder bei Vertrauten in die Lehre zu schicken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kam es, dass Laurencia im Haushalt von Frau Raphaela landete. Innerhalb kürzester Zeit wurde ihr lesen beigebracht, auch wenn es noch ein wenig holprig von statten geht, und man versucht ihr die Tugenden einer Dame näher zu bringen. Ans anpacken gewohnt, kommt es allerdings auch schon mal vor, dass Laurencia in ihren neuen, feinen Kleidern Herrn Narec die schmutzige Rüstung und Waffen nach einem Übungskampf hinterher trägt, oder bis zu den Ellenbogen in Teig hängt um der Köchin zu helfen. Selbstverständlich kümmert sie sich auch liebevoll um die drei Kinder von Herrn Narec und Frau Rhaphaela. Was keine Herausforderung darstellt, wenn man 13 jüngere Geschwister hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stets begleitet sie die Herrschaften auf Reisen und achtet darauf, dass Frau Raphaela immer warm eingepackt ist.  Da sie noch nicht viel von der Welt gesehen hat, ist sie von jedem noch so kleinen fremden (arbonischen) Brauch begeistert und versucht so viel wie möglich mit zu erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Spielername=Franzi&lt;br /&gt;
|Bildname=Arbon3 023.jpg&lt;br /&gt;
|Bildtext=Laurencia beobachtet Schwertübungen&lt;br /&gt;
|Charaktername=Laurencia vom Lauengrund&lt;br /&gt;
|Kurzprofil=bäuerlich aufgewachsene Trottelzofe&lt;br /&gt;
|Rasse=Mensch&lt;br /&gt;
|Region=Altberg und Arbon&lt;br /&gt;
|Stand=Unmündig&lt;br /&gt;
|Beruf=Zofe der Dame Raphaela Catharyna von Syebeneycc&lt;br /&gt;
|Geburtstag= ?&lt;br /&gt;
|Regelsystem=Dkwddk&lt;br /&gt;
|Gespielt=2012}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Charaktere]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: SC]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Edle]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Franzi: Laurencia vom Lauengrund&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Charakter&lt;br /&gt;
|Spielertext= Laurencia ist Franzis allererster LARP-Charakter und sehr bodenständig und bäuerlich gehalten. Als Zofe mit kürzlich erst erworbenem Adel neigt sie dazu sich öfter der Situation unangemessen zu verhalten, macht dies aber nicht mit Absicht. Sie weiss es eben nicht besser. Laurencia reist im Gefolge von Frau [[Raphaela Catharyna von Syebeneycc|Raphaela Catharyna von Syebeneycc]] und Herrn [[Narec Natan anh Garesch zu Syebeneycc|Narec Natan anh Garesch zu Syebeneycc]]&lt;br /&gt;
==Laurenzias Geschichte==&lt;br /&gt;
Laurencia vom Lauengrund ist das älteste Kind von Albrecht vom Lauengrund und seiner verstorbenen ersten Gemahlin Karmina. Hof Lauengrund liegt in [[Altberg|Altberg]] in einem kleinen Tal zu dem ein Pass im Norden und einer im Westen führt. Im Tal selbst gibt es außer Hof Lauengrund wenig anderes: Fast die gesamte Fläche wird vom Land der Familie eingenommen, man lebst größtenteils autark. 2/3 der Fläche nehmen die Apfelbäume ein, die der Familie ihren Reichtum bescheren. Lauengrunder Apfelwein ist in ganz Altberg begehrt und bekannt.&lt;br /&gt;
Das letze Drittel des Tals wird eingenommen von 3 Teilhöfen, auf denen Angestellte des Haupthofes mit ihren Familien leben, Felder bestellen und Nutzvieh wie Schafe, Hühner, Gänse und einiges Milchvieh versorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lauengrund wird in der 6. Generation von der Familie bewirtschaftet und hat sich seit dem stetig bis zum heutigen Ausmaß vergrößert.  Die Gründung begann mit Laurencias Ur-Ur-Ur-Ur-Großeltern Bianne und Harmon. Als jeweils jüngstes Kind ihrer Familien hatten sie nichts zu Erben und wurden mit Biannes kleiner Aussteuer und Harmons Angespartem vor die Tür gesetzt. Kein anderes Handwerk kündig als das eines Bauern versuchten die beiden sich nach Burgund durch zu schlagen. Damals hieß es, dass in Burgund jeder Arbeit finden konnte, das Leben leicht und die Kinder dick und gesund seien. So kam es, dass Bianne und Harmon sich im Herbst nach der letzten Ernte mit zwei Ziegen und einem Esel beladen mit ihren wenigen Habseeligkeiten auf den Weg von Altburg nach Osten machten, um noch vor dem ersten Schnee über die Pässe zu kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun sagen die Großmütter in Laurencias Familie stets, dass Ur-Ahn Harmon nicht sehr gut im Sternen lesen war und vom Weg abgekommen sei. Die Großväter allerdings erzählen immer, dass Ur-Ahnin Bianne ein wenig wehleidig war und immer den bequemsten Weg nehmen wollte. &lt;br /&gt;
Wie auch immer es zustande kam, die Ur-Ahnen kamen nicht in Burgund an. Statt dessen landeten sie bei Überquerung eines Passes in einem kleinen fast völlig eingeschlossenen Tal, in dem die letzten goldenen Strahlen der Herbstsonne auf einen Hain wilder Apfelbäume fiel. Ur-Ahnin Bianne sah es als göttliches Zeichen und war nicht mehr von diesem Ort zu bewegen, allen Bitteln und Betteln Harmons zum Trotze. Widerwillig begann er mit ihr eine Hütte aus dem Holz toter Apfelbäume zu bauen und befürchtete schon das schlimmste für den kommenden Winter. Zu seiner großen Überraschung pfeiften die Winde nicht so stark wie er vermutete und es wurde nicht einmal so kalt wie in Altburg zu dieser Jahreszeit. So nannte er das Tal Lauengrund. &lt;br /&gt;
Nach einigen sehr harten Jahren in Lauengrund, in denen wilde Kaninchen und Äpfel die Hauptnahrung stellten, wuchs die Hütte langsam zu einem kleinen Häuschen, es kamen Kinder zur Welt und der aus den wilden Äpfeln gekelterte Wein verkaufte sich überraschend gut in Altberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wuchs Hof Lauengrund von Generation zu Generation weiter an und der Reichtum vermehrte sich stetig durch harte Arbeit. Das kleine Häuschen von Ur-Ahnin Bianne und Ur-Ahn Harmon steht noch immer neben dem heutigen Haupthaus und dient der Familie als Ort der Verehrung und Dank für den Mut und die Beharrlichkeit der beiden Ur-Ahnen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laurencias Großeltern Theon und Agatha waren die fünfte Generation die Lauengrund bewirtschafteten. Ihr Albrecht war der siebte Sohn, alle seine Brüder starben allerdings schon in frühen Kinderjahren. Großmutter Agatha war immer von schwacher Gesundheit und starb bevor Laurencia sie kennen lernen konnte. &lt;br /&gt;
Die genaue Herkunft ihrer Mutter Karmina sind Laurencia nicht bekannt. Der Vater spricht nur immer davon, wie er sie auf einer Handelsreise im Frühling unter einem blühenden Apfelbaum stehen sah und wusste, dass diese Frau die richtige ist. Für Haus, Hof und Familie. Und hat sie mitgenommen.&lt;br /&gt;
Neben Laurencia sind aus dieser Verbindung noch 13 weitere Kinder hervorgegangen:&lt;br /&gt;
Theodora, Agnes, Ingried, Romund, Halmut, Gunhard, Wilmina, Rosalie, Orlinda, Karhall, Wilran, Harmon, Bianne&lt;br /&gt;
Nach Gunhards Geburt starb Großvater Theon mit den Worten, dass 7 Kinder nun genug seien, ihr Geschlecht zu erhalten.&lt;br /&gt;
Mutter Karmina starb an Erschöpfung bei Biannes Geburt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laurencia war seit sie denken kann mit Theodora und Agnes für die Versorgung der jüngeren Kinder zuständig. Waschen, anziehen, füttern, Kleider reparieren, züchtigen, gesund pflegen, schon wieder waschen und anziehen und so weiter. Laurencias Mutter war zu jeder Zeit geschwächt von der Geburt oder gerade wieder in Erwartung der baldigen nächsten, konnte also viele Dinge nicht erledigen. So kam es, dass die ältesten Töchter zu wahren Anpackern wurden: Kochen, waschen, nähen, Möbel reparieren, Vorräte verwalten, Gäste bewirten, eben alles was in den 4 Wänden so anfällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lesen und schreiben haben die Kinder nie gelernt. Vater Albrecht meinte immer, dass Zahlen doch genug seien und für den Firlefanz mit den ganzen anderen Zeichen bezahle er keinen Gelehrte und außerdem hätten alle auch so genug zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell war Vater Albrecht ein wenig mit der Erziehung seiner Kinder überfordert. So versuchte er, den Kontakt seiner Töchter mit den Erntehelfern im Herbst auf ein Minimum zu beschränken oder bei Besuch fahrender Händler sie nie alleine zu  lassen, da er sich einfach nicht traute, sie über die Fruchtbarkeit und die Dinge aufzuklären, die zwischen zwei Menschen schonmal geschehen, wenn das Licht ausgeht. Natürlich hatten die Kinder sich das nötige Wissen schon längst von den älteren Töchtern der Angestellten auf den Höfen geholt, aber durch den mangelnden Umgang mit dem anderen Geschlecht ist Laurencia bis heute sehr unsicher in Gegenwart fremder Männern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem seine Frau nun 10 Jahre verstorben war, kam Vater Albrecht zu der Überzeugung, dass es wieder an der Zeit sei eine Herrin im Haus zu haben und eine neue Frau zu heiraten. Auf Geschäftsreisen ins benachbarte Burgund lernte er die verwittwete Dame Renata von Dreibrücken kennen, eine entfernte Cousine der Dame [[Raphaela Catharyna von Sybeneycc | Raphaela Catharyna von Sybeneycc]] . Diese war seit einem Jahr Witwe und schlug sich mit den Schulden ihres verstorbenen Mannes rum. Sie war eine Frau mit selbstbewusstem Auftreten, schaffte es sich trotz Schulden über Wasser zu halten und war obendrein adelig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurzum: Albrecht und Renata kamen ins Gespräch und beschlossen durch Heirat voneinander zu profitieren. Albrecht würde die Schulden begleichen und Renata ein angenehmes Leben auf Hof.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Hochzeit fand wie geplant statt und die 14 Kinder fanden sich plötzlich in der Situation zum Altberger Adel zu gehören, zumindest vom Titel her. Frau Renata war aber gänzlich unzufrieden was den Bildungsstand des Lauengrunder Haufens anging: Keiner konnte lesen, schreiben, tanzen, dichten, musizieren oder sonst etwas, was junge Mädchen und Knaben von Stand können sollten. Also begann sie, um Herrin der Lage zu werden, die ältesten Kinder bei Vertrauten in die Lehre zu schicken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kam es, dass Laurencia im Haushalt von Frau Raphaela landete. Innerhalb kürzester Zeit wurde ihr lesen beigebracht, auch wenn es noch ein wenig holprig von statten geht, und man versucht ihr die Tugenden einer Dame näher zu bringen. Ans anpacken gewohnt, kommt es allerdings auch schon mal vor, dass Laurencia in ihren neuen, feinen Kleidern Herrn Narec die schmutzige Rüstung und Waffen nach einem Übungskampf hinterher trägt, oder bis zu den Ellenbogen in Teig hängt um der Köchin zu helfen. Selbstverständlich kümmert sie sich auch liebevoll um die drei Kinder von Herrn Narec und Frau Rhaphaela. Was keine Herausforderung darstellt, wenn man 13 jüngere Geschwister hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stets begleitet sie die Herrschaften auf Reisen und achtet darauf, dass Frau Raphaela immer warm eingepackt ist.  Da sie noch nicht viel von der Welt gesehen hat, ist sie von jedem noch so kleinen fremden (arbonischen) Brauch begeistert und versucht so viel wie möglich mit zu erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Spielername=Franzi&lt;br /&gt;
|Charaktername=Laurencia vom Lauengrund&lt;br /&gt;
|Kurzprofil=bäuerlich aufgewachsene Trottelzofe&lt;br /&gt;
|Rasse=Mensch&lt;br /&gt;
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|Geburtstag= ?&lt;br /&gt;
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|Gespielt=2012}}&lt;br /&gt;
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