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		<title>Trigardon - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<updated>2026-05-01T03:56:33Z</updated>
		<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://www.trigardon-larp.de/index.php?title=Danays</id>
		<title>Danays</title>
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				<updated>2020-01-04T19:43:58Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Dagmar: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Charakter |Spielertext= Danays liebt und zelebriert die Künste, wie sie Riasina und Riamodan lehren. Gesang, Musizieren auf verschiedenen Instrumenten, dars…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Charakter&lt;br /&gt;
|Spielertext= Danays liebt und zelebriert die Künste, wie sie Riasina und Riamodan lehren. Gesang, Musizieren auf verschiedenen Instrumenten, darstellender Tanz gehören zu ihrem Repertoire. Unter dem Künstlernamen &amp;quot;Mondenkind&amp;quot; tritt sie heutzutage zu religiösen Festen oder im Familienkreis ihres Mäzens auf.&lt;br /&gt;
Seit ihrer Kindheit ist sie nur selten für längere Zeit auf dem Hof ihrer Sippe Naphar anzutreffen gewesen. Das hat auch ihre Tochter Malyca (geboren 19nK) zu spüren bekommen, die sie nicht mit auf ihre Reisen nahm, sondern bei Jelda, ihrem Sippenoberhaupt, im Kreise der Sippe zurückläßt. Malycas Vater ist Bruder Rikasch (anh Casan, wie Frau Taraneh herausfand).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr erster Lehrer ist Vater Akumar Atlan anh Garesch, ein Priester der Riasina; weitere Lehrjahre unter den Tempeltänzern am Hochtempel des Riamodan folgen.&lt;br /&gt;
Vor zwanzig Jahren findet sich mit dem Riamodanpriester [[Dastan Timor anh Rhack]] ein Gönner, in dessen Haushalt Danays fortan lebt. Jelda entscheidet, daß Danays ihre Tochter nicht mitnehmen darf, da sie in der Sippe Naphar dringend gebraucht wird.&lt;br /&gt;
Immer, wenn sich die Tempelweihe des Riamodan Hochtempels jährt, kommt Danays für ein paar Tage zu Besuch. Sonst lebt und reist sie im Gefolge ihres Gönners zwischen dem Wohnsitz der Sippe anh Rhack nahe Burg Bärenfels und dem Kloster des Hlg. Danason - und allen anderen Orten, an die es ihren Mäzen zieht. Vor vier Jahren stirbt dieser plötzlich und Danays tritt in die Dienste von Frau [[Taraneh Jura anh Rhack]], der Ehefrau Dastans.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Spielername=Dagmar&lt;br /&gt;
|Bildname=&lt;br /&gt;
|Bildtext=Danays, Tochter der Berya, aus der Sippe Naphar&lt;br /&gt;
|Charaktername=Danays, Tochter der Berya, aus der Sippe Naphar&lt;br /&gt;
|Kurzprofil=Künstlerin im Dienste von Frau Taraneh anh Rhack&lt;br /&gt;
|Rasse=Mensch&lt;br /&gt;
|Region=Arbon&lt;br /&gt;
|Stand=Freie&lt;br /&gt;
|Beruf=Künstlerin&lt;br /&gt;
|Geburtstag= 2nK&lt;br /&gt;
|Gespielt=2019/20}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Charaktere]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: SC]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Freie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dagmar</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.trigardon-larp.de/index.php?title=Arbonische_Hochzeit</id>
		<title>Arbonische Hochzeit</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.trigardon-larp.de/index.php?title=Arbonische_Hochzeit"/>
				<updated>2015-11-05T08:09:54Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Dagmar: Zwei Formatierungen angepaßt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Grundsätzlich entspricht eine „Hochzeit“ in unserem Verständnis genau dem, was der Begriff&lt;br /&gt;
wortwörtlich bedeutet: Es ist eine Hohe Zeit, eine Zeit, in der die Zusammenführung zweier&lt;br /&gt;
Menschen gefeiert werden darf.&lt;br /&gt;
Überträgt man diese Vorstellung in den arbonischen Hintergrund, trifft sie natürlich zu – muss aber&lt;br /&gt;
gleichzeitig als nur einer von vielen wichtigen Punkten im Umfeld einer Vermählung gesehen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach gesellschaftlichem Stand und Ansehen des Brautpaares schließt eine Heirat immer ihre&lt;br /&gt;
Familien, ihr direktes Umfeld und möglicherweise jene mit ein, die nur im indirekten Sinne mit ihnen&lt;br /&gt;
interagieren oder gar von ihnen abhängig sind. Hinzu kommt nicht zuletzt der Segen der Ahnen oder&lt;br /&gt;
Götter, ohne den der Eheschluss schlichtweg nicht möglich oder rechtlich ungültig wäre.&lt;br /&gt;
Es wird selbst bei dieser oberflächlichen Betrachtung schnell deutlich, dass eine Hochzeit zwar Anlass&lt;br /&gt;
zur Freude, Feier und Zusammenkunft vieler Menschen gibt, sie jedoch gleichzeitig das Spielfeld für&lt;br /&gt;
viele heikle gesellschaftliche und politische Interaktionen bereitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was ist denn nun eine arbonische Hochzeit? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Frage ist tatsächlich niemals eindeutig zu beantworten. Durch das Zusammenspiel des sehr&lt;br /&gt;
vielfältigen trigardonischen Sippenwesens mit seinen individuellen, traditionellen Brauchtümern und&lt;br /&gt;
der hierarchisch aufgebauten Gesellschaftsstruktur wird eine Hochzeit zu einem äußerlich sehr&lt;br /&gt;
wandelbaren Feiertag. Sie orientiert sich aber stets an bekannten Eckpunkten, die den groben&lt;br /&gt;
Rahmen für diesen Anlass stecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klärung der Sippenzugehörigkeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im Vorfeld müssen alle wichtigen Punkte, die das Erbrecht betreffen, geklärt&lt;br /&gt;
werden, gerade dann wenn nicht innerhalb einer Sippe geheiratet wird. Wird außerhalb&lt;br /&gt;
der Sippe geheiratet, muss festgelegt sein, ob die eigene Sippe mit der Heirat verlassen&lt;br /&gt;
wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brautpreis ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Brautpreis ist eine verhandelbare Masse, die je nach Wohlstand der Sippe ausfällt.&lt;br /&gt;
Mit dem Brautpreis wird die Sippe entschädigt, die ein Mitglied verliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Güterverteilung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird eine Hochzeit vollzogen, geht damit auch gleichzeitig der Gedanke einer&lt;br /&gt;
Zusammenführung von Haushalten einher. So wird verhandelt, welche Sippe welche&lt;br /&gt;
wirtschaftlich relevanten Güter mitbringt und in welchen Besitz sie übergehen.&lt;br /&gt;
Alle genannten Aspekte sind stets Teil der vorangehenden Absprachen zwischen den Sippen oder in&lt;br /&gt;
manchen Fällen auch des Ehevertrages. Da es immer um finanzielle und/ oder wirtschaftliche&lt;br /&gt;
Veränderungen geht, ist jede Seite sicherlich darauf bedacht, das Bestmögliche beim „Ehegeschäft“&lt;br /&gt;
für sich herauszuschlagen. Dabei geschieht es häufig, dass sich die Verhandlungen sehr in die Länge&lt;br /&gt;
ziehen.&lt;br /&gt;
Kommt es zu einer Einigung, folgt die eigentliche Feierlichkeit ziemlich bald. Ort und Zeit sind&lt;br /&gt;
meistens aus ganz persönlichen oder traditionellen Gründen gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Eheschluss ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vermählung ist, wie oben bereits erwähnt, oftmals vielfältig und durch viele Riten&lt;br /&gt;
und Traditionen ausgeschmückt, die hier beleuchtet werden. Seit je her jedoch sind es&lt;br /&gt;
die Sippenoberhäupter, die als Zeuge vor der Gesellschaft und den Ahnen die Eide&lt;br /&gt;
hören, die Ehe beglaubigen und somit rechtskräftig machen. In den letzten Jahren hat&lt;br /&gt;
sich der Klerus jedoch vermehrt dafür eingesetzt, diese Funktion zu übernehmen und so&lt;br /&gt;
kommt es auch vor, dass ein Priester als Zeuge eingesetzt wird, der noch dazu den&lt;br /&gt;
göttlichen Segen vermittelt. Als Zeichen des Aneinanderkettens, der Gebundenheit,&lt;br /&gt;
werden dem Brautpaar Eheringe übergeben, die am Unterarm oder Handgelenk&lt;br /&gt;
getragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Feier ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist und bleibt der für alle Beteiligten wichtigste und zentralste Punkt. Nach den meist&lt;br /&gt;
anstrengenden und langwierigen Vorbereitungen geizen die Gastgeber nicht mit ihrer&lt;br /&gt;
Ausrichtung und lassen oft ihr weites Umfeld daran teilhaben. Als besonders edel und&lt;br /&gt;
glückversprechend gilt es, bei einer Hochzeit auch ein Bestattungszeremoniell eines&lt;br /&gt;
rühmlichen Ahnen zu vollziehen, was allerdings aus praktischen Gründen nicht immer&lt;br /&gt;
möglich ist. Der Gedanke einer Doppelhochzeit, entweder als gleichzeitige oder als auf&lt;br /&gt;
einander folgende Zeremonien, ist weit verbreitet unter den Edlen. Dies soll zusätzliches&lt;br /&gt;
Glück bringen und gilt als gutes Omen, in dem die zu Vermählenden als Glücksbringer&lt;br /&gt;
der jeweils anderen Hochzeit dienen. Für Reiche gehört es zum guten Ton, auf diese&lt;br /&gt;
Weise auch die Hochzeitsfeier eines anderen Paares zu spendieren.&lt;br /&gt;
Nun gelangt eine arbonische Eheschließung an den Punkt, an dem ihrer Vielfalt keine Grenzen mehr&lt;br /&gt;
gesetzt sind. Im Folgenden werden einige der bekanntesten Riten und Bräuche aufgeführt und näher&lt;br /&gt;
erläutert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Einschließung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein unter den Edlen Trigardons weit verbreiteter Brauch, das Hochzeitspaar nach dem&lt;br /&gt;
Ablegen der Eide durch die Sippenoberhäupter ein- und wieder auszuschließen. Diese&lt;br /&gt;
Zeit soll das Hochzeitspaar nutzen, das Geschworene auf die Probe zu stellen, zu&lt;br /&gt;
vollziehen und zu festigen. Nach 7 Stunden des Riason, also 3 Tagen, geschieht dann die&lt;br /&gt;
feierliche Ausschließung, bei der das Paar die einzige Gelegenheit bekommt, die Eide zu&lt;br /&gt;
revidieren oder ihren Bund nochmals zu bestätigen. Tatsächlich spricht man nur in alten&lt;br /&gt;
Märchen davon, dass von einer Berufung der Hochzeit Gebrauch gemacht worden sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Bindung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da auch die anwesenden Gäste ihren Segen und ihre Glückwünsche zum Ausdruck&lt;br /&gt;
bringen sollen, geschieht es oft, dass farbige oder mit Segenssprüchen versehene&lt;br /&gt;
Bänder um die Handgelenke des Hochzeitspaares gelegt werden. Dabei werden&lt;br /&gt;
traditionell die linke Hand der Frau und die rechte Hand des Mannes zusammen&lt;br /&gt;
gebunden und durch die letzten, die der Sippenoberhäupter, gefestigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Tieropfer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um sich dem Segen und dem Wohlwollen der Götter und Ahnen näher zu wissen, greift&lt;br /&gt;
man oftmals auf Tieropfer zurück. Den eigentlichen Ritus kann sowohl ein Priester als&lt;br /&gt;
auch der Bittsteller selbst vollziehen. Als besonders glückversprechend gilt der edle&lt;br /&gt;
Stier, dessen Innereien manchmal noch von den Hexern der Sippen verwendet werden,&lt;br /&gt;
um in der Zukunft zu lesen. Die (ohne Zögern, roh und im Ganzen! gegessenen) Hoden&lt;br /&gt;
des Stiers gelten dabei als besonders potenzfördernd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Vorbereitungen für die Hochzeitsnacht ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Brautpaar wird getrennt und die weiblichen, sowie die männlichen Gäste ziehen sich&lt;br /&gt;
in jeweils einen mehr oder weniger isolierten Raum zurück, in dem die Frauen&lt;br /&gt;
beispielsweise für die Braut einen hübschen Kranz flechten, ihr die Haare richten, sie mit&lt;br /&gt;
guten Ratschlägen auf die Nacht vorbereiten.&lt;br /&gt;
Die Männer hingegen kümmern sich um den Bräutigam und trinken auf die&lt;br /&gt;
bevorstehenden Nächte, was die Manneskraft steigern soll, usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geheimnisbrot/ Kuchen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Kuchen oder anderes großes Backwerk, welches mit all den guten Dingen gebacken&lt;br /&gt;
wurde, die Wohlstand, Fruchtbarkeit und Freude versprechen. Dieses wird an die Gäste&lt;br /&gt;
verteilt und ist manchmal mit kleinen Wünschen oder Orakelsprüchen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Priester ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Priester können an jeglichen Feierlichkeiten und Riten beteiligt sein. Sie sind Boten des&lt;br /&gt;
Glücks, die den Segen der Götter zu diesem Feierlichen Anlass bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Und viele weitere... ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''bitte ergänzen''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Kulturelle Institutionen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dagmar</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.trigardon-larp.de/index.php?title=Nury_Mania_Taranis_anh_Garesch</id>
		<title>Nury Mania Taranis anh Garesch</title>
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				<updated>2015-08-27T06:36:51Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Dagmar: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Charakter&lt;br /&gt;
|Spielertext=''(Dieser Charakter wurde für den Arbon 3 als GSC erschaffen in der Absicht, ein tragfähiges und &amp;quot;typisch trigardonisches&amp;quot; Magiekonzept zu entwickeln und damit einen Neustart des Magierspiels zu unternehmen.)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hexe des Hauses Garesch ist die offizielle Konkubine des Barons [[Volkan Sarymor anh Garesch II.]] und nimmt viele der alltäglichen Geschäfte (bis hin zu politischen Verhandlungen) für ihn wahr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Gerüchte ranken sich um sie, ihre Geister und ihr uraltes Wissen. Vögel sollen ihr Neuigkeiten aus dem Tal und von den Bergen bringen, in Flutland soll sie Sieben Nebelgeister in gläserne Gefäße gesperrt haben, die ihr von künftigen Ereignissen erzählen und mit Hilfe der 49 geheimen Namen der Könige vom Alten Gar soll sie jedes Herz in unsterblicher Liebe zu ihr entbrennen lassen können. Manche sagen, sie sei schon die Kundige der Sippe gewesen, als heute alte Menschen noch jung waren, sie aber habe immer schon so ausgesehen wie jetzt... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere (vor allem die, die regelmäßigen Umgang mit ihr haben) wissen, dass es schon immer eine besonders herausgehobene Kundige in der Sippe gab und nennen das Gerücht um Nurys sagenhaftes Alter eine Verwechslung aufgrund von Familienähnlichkeit. Schließlich kann man in ihr sogar eine fast ganz normale Edelfrau mit überdurchschnittlicher Bildung und kunstvoll verschleiertem Machtinstinkt kennen lernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Söhne mit Volkan: Natan Denubis und Ryan Cajetan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 39 (?) bringt Nury ihre Tochter Arjuna Denuba zur Welt und gibt den Säugling ins Kloster des Riason.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Spielername=Dagmar&lt;br /&gt;
|Bildname=NuryManiaTaranisanhGaresch.jpg&lt;br /&gt;
|Bildtext=Nury Mania Taranis anh Garesch&lt;br /&gt;
|Charaktername=Nury Mania Taranis anh Garesch&lt;br /&gt;
|Kurzprofil=Kundige mit Traditionsbewußtsein&lt;br /&gt;
|Rasse=Mensch&lt;br /&gt;
|Region=Arbon&lt;br /&gt;
|Stand=Edle&lt;br /&gt;
|Beruf=Hofkundige des Baron von Garesch&lt;br /&gt;
|Geburtstag= ?&lt;br /&gt;
|Regelsystem=Dkwddk&lt;br /&gt;
|Gespielt=2013}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Charaktere]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: SC]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: NSC]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Edle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Kundige]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dagmar</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.trigardon-larp.de/index.php?title=Arbon/Trigardon_Core-Facts</id>
		<title>Arbon/Trigardon Core-Facts</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.trigardon-larp.de/index.php?title=Arbon/Trigardon_Core-Facts"/>
				<updated>2013-10-31T08:21:07Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Dagmar: Link zu der veränderten Datei geändert. Eventuell möchtet ihr das pdf wieder an anderer Stelle speichern?&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Eine Druckversion dieses Textes ist hier: [[Datei:ArbonaufeinenBlick.pdf | Arbon/Trigardon Überblick]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''tl/dr: Stammesgesellschaft mit Feudalismus-Überbau, ähnlich Rohan (HdR), Low Fantasy, 7-Götter und Geisterglaube.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonderheiten und Eigenarten der trigardonischen/arbonischen Kultur, die Stammspieler kennen sollten in stark verkürzter Form. '''Warnung: Verkürzung bedeutet Verfälschung!''' Es empfiehlt sich IMMER ein Blick auf die Langtexte!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion und Spiritualität: ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* Die 7 &amp;quot;Großen und Herrlichen&amp;quot; [[Einführung in die Siebenfaltigkeit|Götter]] sind der einzig wahre Glaube. Andere gute Religionen werden aber evtl. als Heilige oder auch als Schutzgeister gerne mal mitverehrt (“Viel hilft viel”)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Geisterglaube: Die Ahnen bestimmen das persönliche Schicksal. Gute Ahnen bringen Glück im Leben und für die Sippe. Belohnung und Bestrafung gibt es nicht erst im Jenseits und es existiert spirituelle “Sippenhaft”. (Eigene Taten fallen auch auf Verwandte zurück, es wird alles im Diesseits geregelt - ähnlich wie bei “Karma”).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Es gibt daher auch keine Hölle, kein Fegefeuer, keinen Teufel. (also keine Bestrafung im Jenseits) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Tod: Gläubige: Feuerbestattung und Urne. Eingang in Riadugoras Hallen zu den Ahnen, nach einiger Zeit Wiedergeburt. Je ehrenvoller das eigene Leben war, desto angesehener die Stellung, in die man geboren wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Manche Ungläubige und schwere Sünder kommen nicht in Riadugoras Hallen, irren auf ewig durch die Geisterwelt oder vergehen gänzlich. Man kann für sie bitten, dass sich Riadugora ihrer erbarme (z.B. anlässlich einer Brandweihe).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die großen Helden stehen als Sterne am Himmel. Fällt eine Sternschnuppe, wird einer von ihnen wiedergeboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Schamanen und Hexen sind Bestandteil der spirituellen Kultur und sind gesellschaftlich geachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Keine Vererbungslehre. Schwanger wird man, wenn die Ahnen es wollen. Geister können Frauen schwängern, lesbischer Sex kann Töchter zeugen etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gebete: das gebräuchlichste Gebet ist das [[Heilige Schrift|&amp;quot;Wanderer, siehe&amp;quot;]]. Zu den Dämmerungen wird das [[Spielpraxis - Religion|Morgen/Abendgebet]] verrichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte / Politik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Arbonier stammen von Natan (Kräuterkundiger, eher der “Denker”) ab, Flutländer von Ischan (Krieger) ab. Deren Streit setzte sich in den verschiedenen großen Stammeskriegen fort, der letzte endete im Jahr 0 und ermöglichte die Reichsbildung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Lehnswesen gibt es in Arbon erst seit ca. 20 Jahren (Stand 2013), Vorher Stammes/Sippenkultur. Eigentlich wurden nur neue Namen vergeben (Häuptling der Arbonier heißt jetzt Graf von Arbon etc.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesellschaft / technische Entwicklung / Magie: ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Es gibt keine Städte, keine Bürger, keine Gilden. Nordern und wenige andere Siedlungen werden wegen der Größe oft als Stadt bezeichnet, aber es gibt kein Stadtrecht und Stadtluft macht nicht frei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kein Schwarzpulver, kein Buchdruck, wenige können lesen, noch weniger schreiben aber einige können (Grund-)rechnen. Geschrieben wird eher an Höfen und in Klöstern, Geschäfte werden mündlich geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Arkane Magie ist selten und streng reglementiert. Magier brauchen einen Bürgen, der mindestens im Rang eines Barons sein muss. Für ausländische Gäste dürfen auch die inländischen Magier bürgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* (Waffen-)technologischer Stand: In der Ostprovinz sind in geringem Maße ähnliche Möglichkeiten vorhanden, wie in Westeros (inspiriert vom westeurop. Spätmittelalter, nur ohne Feuerwaffen). In Arbon und Altberg liegt man überall wenigstens auf dem Niveau der Peter-Jackson-Interpretation von Rohan. Als Obergrenze beschränken sich die technischen Möglichkeiten auf das, was man sich noch im Hochmittelalter vorstellen kann. In Arbon gibt es auch viele Elemente, die von Kulturen Zentralasiens, z.B. Mongolei, inspiriert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Traditionen: ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 7=Glückszahl 8=Unglückszahl (=vermeiden, z.B. keine 8 Leute am Tisch, lieber jemanden als 9ten dazusetzen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wichtigstes Fest = Fest der Freundschaft - wird an vielen Orten in ganz Trigardon im Sommer gefeiert. Dort herrscht Waffenruhe. Soll eigentlich auch zwischen den Stämmen gefeiert werden. Auf dem Fest auf dem der Häuptling anwesend ist, wird der “Dan”, der oberste Richter, für ein Jahr bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hochzeiten werden möglichst mit einer Bestattung verknüpft (Kreislauf des Lebens), gerne auch Doppelhochzeit, gerne auch mit anderen Festen - je mehr Feiern zusammen desto besser. (Spart Geld und freut die Ahnen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Feste allgemein: Geburtstage (Nicht die Geburt selbst, die wird gefeiert) haben keine besondere Tradition in Trigardon, kann man feiern, muss man nicht. Eher Gemeinschaftsfeste wie z.b. Erntedank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Blutopfer / Tieropfer: (Eigen!)Blutopfer sind ein bißchen verpönt, gibt’s aber manchmal noch. Ansonsten Tieropfer, je wertvoller, desto besser für die Ahnen. Ein Stier ist am besten geeignet, wird z.B. bei Hochzeiten gemacht. Stierhoden stärken die Potenz, gelten als “spirituelle” Delikatesse, als wertvolles und ehrenhaftes Gastgeschenk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Trinkspruch: Pest auf (Anrea), Tod für (Burgund), Heil Trigardon. Das in Klammern wird öffentlich (meistens) nicht mehr erwähnt...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Getränk vorkosten: Wer einem Anderen ein offenes Getränk überreicht, kostet unter den Augen des Anderen vor. Auch der Knecht, der dem Grafen einen Becher Wein reicht - und auch bei fremden Gästen. Das ist so selbstverständlich wie “Gesundheit” sagen, auch wenn es keinen faktischen Grund (also z.B. keine Vergiftungsgefahr) gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dolch: alle Freien und Edlen sollten stets eine Waffe, meistens ein langes Messer, bei sich tragen, auch die Damen. Auch diese werden darin ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Moral ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Gruppe ist wichtiger als der/die Einzelne. Weltliche und spirituelle Sippenhaft ist trotz einiger individueller Konzepte von Schuld/Unschuld und Schande/Ehre noch immer selbstverständlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Frauen und Männer sind relativ gleichberechtigt, wobei es aber viele Lebensbereiche gibt, die stark matriarchal geprägt sind, während andere Lebensbereiche wiederum moderat zum Patriarchat tendieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Für die breite Masse: Wenig sexuelle Beschränkungen (Außerehelicher Sex und Homosexualität sind geduldet, wenn man es nicht übertreibt), kein Zölibat, Keuschheit ist kein Wert. Voreheliche Kinder werden in die Ehe eingebracht wie Wirtschaftsgüter. Aber je besser die Ahnen einer Person, desto restriktiver ist die Partnerauswahl - dies betrifft vor allem den Adel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Konkubinat und nicht-eheliche Lebensgemeinschaften sind üblich, besonders bei Armen und Verwitweten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zahlentabu ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Um künftiges Spiel nicht einzuschränken, gibt es keine exakte Landesgröße, Bevölkerungszahl, Größe des Heeres, etc. Man weiß nicht, wie viele Ansiedlungen es gibt oder wie weit es genau von Ort A nach Ort B ist. Exakte Zahlen sollen sich also immer auf den Kontext der unmittelbaren Umgebung eines Charakters (eigene Kinder, Haustiere, Haushalte im Lehen etc.) beschränken und sind ausdrücklich nicht quantifizierbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''tl/dr: Stammesgesellschaft mit Feudalismus-Überbau, ähnlich Rohan (HdR), Low Fantasy, 7-Götter und Geisterglaube.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hintergrund]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dagmar</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.trigardon-larp.de/index.php?title=Datei:ArbonaufeinenBlick.pdf</id>
		<title>Datei:ArbonaufeinenBlick.pdf</title>
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				<updated>2013-10-31T08:14:23Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Dagmar: Originaltext mit ein paar Ergänzungen.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Originaltext mit ein paar Ergänzungen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dagmar</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.trigardon-larp.de/index.php?title=Arbon/Trigardon_Core-Facts</id>
		<title>Arbon/Trigardon Core-Facts</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.trigardon-larp.de/index.php?title=Arbon/Trigardon_Core-Facts"/>
				<updated>2013-10-28T06:57:10Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Dagmar: Ergänzungen.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Eine Druckversion dieses Textes ist hier: [http://www.trigardon-larp.de/images/6/60/ArbonCoreFacts.pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''tl/dr: Stammesgesellschaft mit Feudalismus-Überbau, ähnlich Rohan (HdR), Low Fantasy, 7-Götter und Geisterglaube.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonderheiten und Eigenarten der trigardonischen/arbonischen Kultur, die Stammspieler kennen sollten in stark verkürzter Form. '''Warnung: Verkürzung bedeutet Verfälschung!''' Es empfiehlt sich IMMER ein Blick auf die Langtexte!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion und Spiritualität: ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* Die 7 &amp;quot;Großen und Herrlichen&amp;quot; [[Einführung in die Siebenfaltigkeit|Götter]] sind der einzig wahre Glaube. Andere gute Religionen werden aber evtl. als Heilige oder auch als Schutzgeister gerne mal mitverehrt (“Viel hilft viel”)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Geisterglaube: Die Ahnen bestimmen das persönliche Schicksal. Gute Ahnen bringen Glück im Leben und für die Sippe. Belohnung und Bestrafung gibt es nicht erst im Jenseits und es existiert spirituelle “Sippenhaft”. (Eigene Taten fallen auch auf Verwandte zurück, es wird alles im Diesseits geregelt - ähnlich wie bei “Karma”).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Es gibt daher auch keine Hölle, kein Fegefeuer, keinen Teufel. (also keine Bestrafung im Jenseits) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Tod: Gläubige: Feuerbestattung und Urne. Eingang in Riadugoras Hallen zu den Ahnen, nach einiger Zeit Wiedergeburt. Je ehrenvoller das eigene Leben war, desto angesehener die Stellung, in die man geboren wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Manche Ungläubige und schwere Sünder kommen nicht in Riadugoras Hallen, irren auf ewig durch die Geisterwelt oder vergehen gänzlich. Man kann für sie bitten, dass sich Riadugora ihrer erbarme (z.B. anlässlich einer Brandweihe).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die großen Helden stehen als Sterne am Himmel. Fällt eine Sternschnuppe, wird einer von ihnen wiedergeboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Schamanen und Hexen sind Bestandteil der spirituellen Kultur und sind gesellschaftlich geachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Keine Vererbungslehre. Schwanger wird man, wenn die Ahnen es wollen. Geister können Frauen schwängern, lesbischer Sex kann Töchter zeugen etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gebete: das gebräuchlichste Gebet ist das [[Heilige Schrift|&amp;quot;Wanderer, siehe&amp;quot;]]. Zu den Dämmerungen wird das [[Spielpraxis - Religion|Morgen/Abendgebet]] verrichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte / Politik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Arbonier stammen von Natan (Kräuterkundiger, eher der “Denker”) ab, Flutländer von Ischan (Krieger) ab. Deren Streit setzte sich in den verschiedenen großen Stammeskriegen fort, der letzte endete im Jahr 0 und ermöglichte die Reichsbildung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Lehnswesen gibt es in Arbon erst seit ca. 20 Jahren (Stand 2013), Vorher Stammes/Sippenkultur. Eigentlich wurden nur neue Namen vergeben (Häuptling der Arbonier heißt jetzt Graf von Arbon etc.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesellschaft / technische Entwicklung / Magie: ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Es gibt keine Städte, keine Bürger, keine Gilden. Nordern und wenige andere Siedlungen werden wegen der Größe oft als Stadt bezeichnet, aber es gibt kein Stadtrecht und Stadtluft macht nicht frei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kein Schwarzpulver, kein Buchdruck, wenige können lesen, noch weniger schreiben aber einige können (Grund-)rechnen. Geschrieben wird eher an Höfen und in Klöstern, Geschäfte werden mündlich geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Arkane Magie ist selten und streng reglementiert. Magier brauchen einen Bürgen, der mindestens im Rang eines Barons sein muss. Für ausländische Gäste dürfen auch die inländischen Magier bürgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* (Waffen-)technologischer Stand: In der Ostprovinz sind in geringem Maße ähnliche Möglichkeiten vorhanden, wie in Westeros (inspiriert vom westeurop. Spätmittelalter, nur ohne Feuerwaffen). In Arbon und Altberg liegt man überall wenigstens auf dem Niveau der Peter-Jackson-Interpretation von Rohan. Als Obergrenze beschränken sich die technischen Möglichkeiten auf das, was man sich noch im Hochmittelalter vorstellen kann. In Arbon gibt es auch viele Elemente, die von Kulturen Zentralasiens, z.B. Mongolei, inspiriert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Traditionen: ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 7=Glückszahl 8=Unglückszahl (=vermeiden, z.B. keine 8 Leute am Tisch, lieber jemanden als 9ten dazusetzen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wichtigstes Fest = Fest der Freundschaft - wird an vielen Orten in ganz Trigardon im Sommer gefeiert. Dort herrscht Waffenruhe. Soll eigentlich auch zwischen den Stämmen gefeiert werden. Auf dem Fest auf dem der Häuptling anwesend ist, wird der “Dan”, der oberste Richter, für ein Jahr bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hochzeiten werden möglichst mit einer Bestattung verknüpft (Kreislauf des Lebens), gerne auch Doppelhochzeit, gerne auch mit anderen Festen - je mehr Feiern zusammen desto besser. (Spart Geld und freut die Ahnen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Feste allgemein: Geburtstage (Nicht die Geburt selbst, die wird gefeiert) haben keine besondere Tradition in Trigardon, kann man feiern, muss man nicht. Eher Gemeinschaftsfeste wie z.b. Erntedank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Blutopfer / Tieropfer: (Eigen!)Blutopfer sind ein bißchen verpönt, gibt’s aber manchmal noch. Ansonsten Tieropfer, je wertvoller, desto besser für die Ahnen. Ein Stier ist am besten geeignet, wird z.B. bei Hochzeiten gemacht. Stierhoden stärken die Potenz, gelten als “spirituelle” Delikatesse, als wertvolles und ehrenhaftes Gastgeschenk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Trinkspruch: Pest auf (Anrea), Tod für (Burgund), Heil Trigardon. Das in Klammern wird öffentlich (meistens) nicht mehr erwähnt...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Getränk vorkosten: Wer einem Anderen ein offenes Getränk überreicht, kostet unter den Augen des Anderen vor. Auch der Knecht, der dem Grafen einen Becher Wein reicht - und auch bei fremden Gästen. Das ist so selbstverständlich wie “Gesundheit” sagen, auch wenn es keinen faktischen Grund (also z.B. keine Vergiftungsgefahr) gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dolch: alle Freien und Edlen sollten stets eine Waffe, meistens ein langes Messer, bei sich tragen, auch die Damen. Auch diese werden darin ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Moral ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Gruppe ist wichtiger als der/die Einzelne. Weltliche und spirituelle Sippenhaft ist trotz einiger individueller Konzepte von Schuld/Unschuld und Schande/Ehre noch immer selbstverständlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Frauen und Männer sind relativ gleichberechtigt, wobei es aber viele Lebensbereiche gibt, die stark matriarchal geprägt sind, während andere Lebensbereiche wiederum moderat zum Patriarchat tendieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Für die breite Masse: Wenig sexuelle Beschränkungen (Außerehelicher Sex und Homosexualität sind geduldet, wenn man es nicht übertreibt), kein Zölibat, Keuschheit ist kein Wert. Voreheliche Kinder werden in die Ehe eingebracht wie Wirtschaftsgüter. Aber je besser die Ahnen einer Person, desto restriktiver ist die Partnerauswahl - dies betrifft vor allem den Adel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Konkubinat und nicht-eheliche Lebensgemeinschaften sind üblich, besonders bei Armen und Verwitweten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zahlentabu ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Um künftiges Spiel nicht einzuschränken, gibt es keine exakte Landesgröße, Bevölkerungszahl, Größe des Heeres, etc. Man weiß nicht, wie viele Ansiedlungen es gibt oder wie weit es genau von Ort A nach Ort B ist. Exakte Zahlen sollen sich also immer auf den Kontext der unmittelbaren Umgebung eines Charakters (eigene Kinder, Haustiere, Haushalte im Lehen etc.) beschränken und sind ausdrücklich nicht quantifizierbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''tl/dr: Stammesgesellschaft mit Feudalismus-Überbau, ähnlich Rohan (HdR), Low Fantasy, 7-Götter und Geisterglaube.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hintergrund]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dagmar</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.trigardon-larp.de/index.php?title=Spielpraxis_-_Religion</id>
		<title>Spielpraxis - Religion</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.trigardon-larp.de/index.php?title=Spielpraxis_-_Religion"/>
				<updated>2013-10-27T09:30:21Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Dagmar: /* Spielpraxis - Religion */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Das Morgen/Abendgebet ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''IT-Begründung''': In den Dämmerungen als Zeit des göttlichen Vermittlers Riasons können alle Götter gleichermaßen durch Gebete erreicht werden, denen sonst der Tag oder die Nacht zugeordnet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ablauf des Ritus''': &lt;br /&gt;
* Die Teilnehmer stellen sich im Kreis auf. &lt;br /&gt;
* Eine ausgewählte Person trägt die Siebenfache Lobpreisung (oder Teile daraus) vor. Dabei wird gern ein monotoner Sprechgesang ähnlich dem gesungenen Textvortrag in der katholischen Messe verwendet. D.h. lange Teile einer Textzeile werden auf einen Ton gesungen, während das Zeilenende eine einfachen Melodieabschluß erhält.  &lt;br /&gt;
* Anschließend wird ein gefülltes Trinkgefäß im Sonnenlauf (!) im Kreis weiter gereicht und jeder Betende richtet ein paar Worte an Götter, Geister oder Ahnen.&lt;br /&gt;
* Ein gemeinsames Beten des Wanderer siehe kann folgen.&lt;br /&gt;
* Das Morgen/Abendgebet endet mit einer Formel: &amp;quot;Der Tag/die Nacht ist vergangen, und es ist Nacht/Tag geworden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Redewendungen ==&lt;br /&gt;
* Die &amp;quot;Großen und Herrlichen&amp;quot; Götter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Klerusspiel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Spielerguides]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dagmar</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.trigardon-larp.de/index.php?title=Spielpraxis_-_Religion</id>
		<title>Spielpraxis - Religion</title>
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				<updated>2013-10-27T09:29:58Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Dagmar: Spielpraxis Religion&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Spielpraxis - Religion =&lt;br /&gt;
== Das Morgen/Abendgebet ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''IT-Begründung''': In den Dämmerungen als Zeit des göttlichen Vermittlers Riasons können alle Götter gleichermaßen durch Gebete erreicht werden, denen sonst der Tag oder die Nacht zugeordnet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ablauf des Ritus''': &lt;br /&gt;
* Die Teilnehmer stellen sich im Kreis auf. &lt;br /&gt;
* Eine ausgewählte Person trägt die Siebenfache Lobpreisung (oder Teile daraus) vor. Dabei wird gern ein monotoner Sprechgesang ähnlich dem gesungenen Textvortrag in der katholischen Messe verwendet. D.h. lange Teile einer Textzeile werden auf einen Ton gesungen, während das Zeilenende eine einfachen Melodieabschluß erhält.  &lt;br /&gt;
* Anschließend wird ein gefülltes Trinkgefäß im Sonnenlauf (!) im Kreis weiter gereicht und jeder Betende richtet ein paar Worte an Götter, Geister oder Ahnen.&lt;br /&gt;
* Ein gemeinsames Beten des Wanderer siehe kann folgen.&lt;br /&gt;
* Das Morgen/Abendgebet endet mit einer Formel: &amp;quot;Der Tag/die Nacht ist vergangen, und es ist Nacht/Tag geworden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Redewendungen ==&lt;br /&gt;
* Die &amp;quot;Großen und Herrlichen&amp;quot; Götter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Klerusspiel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Spielerguides]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dagmar</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.trigardon-larp.de/index.php?title=Einf%C3%BChrung_in_die_Siebenfaltigkeit</id>
		<title>Einführung in die Siebenfaltigkeit</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.trigardon-larp.de/index.php?title=Einf%C3%BChrung_in_die_Siebenfaltigkeit"/>
				<updated>2013-09-30T17:17:18Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Dagmar: /* Die Dogmen der Siebenfaltigkeitslehre */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Die Götter==&lt;br /&gt;
Das Riacommon, oft auch schlicht nur die Sieben genannt, ist das siebenfaltige Pantheon Trigardons. &lt;br /&gt;
Die heilige Siebenfaltigkeit besteht aus den folgenden Göttern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Riasion]]: Gott der Sonne und der Wahrheit, König des Himmels und des Tages, Spender von Wachstum und Wohlstand, Wächter des ehrlichen Handels und des geschriebenen Gesetzes, wird seit einiger Zeit vom arbonischen Adel auch als zweiter Kriegsgott verehrt.&lt;br /&gt;
*[[Riasina]]: Göttin des Mondes und des Wissens, Königin des Himmels und der Nacht, Spenderin von Schönheit und Rausch, Schutzpatronin der Verfolgten, wird seit einiger Zeit vom dunkelwälder Adel (Hexeradel!) als Göttin der Magie verehrt.&lt;br /&gt;
*[[Riason]]: Gott der Dämmerung und der Gerechtigkeit, Richter und Schlichter der Götter, Spender des Friedens, Wächter der göttlichen Ordnung (also auch auf Erden!).&lt;br /&gt;
*[[Riamodan]]: Gott des Feuers und des Krieges, Spender der Leidenschaften (Liebe und Hass sind nach trigardonischem Wertekanon gleichwertig!), der Gott, der den Mensch über das Tier erhebt durch die Gabe, das Feuer zu nutzen (und die Gabe der Sprache?), Schutzpatron der Dichter.&lt;br /&gt;
*[[Riaranjoscha]]: Göttin der Wasser, der Weisheit und der Fruchtbarkeit, Herrin des Schicksals und der verstreichenden Zeit, Königin der Nebelgeister.&lt;br /&gt;
*[[Riaplot]]: Gott der Erde und der Fruchtbarkeit, Schutzpatron der Bauern und Jäger, der Gott, der die Menschen mit Arbeit straft, um sie Demut zu lehren. &lt;br /&gt;
*[[Riadugora]]: Göttin des Todes und des Schlafes, Königin der Winde, Spenderin göttlicher Weisheiten durch die Träume.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Trigardon_Götterkreis.jpg|mini|200x200px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die heilige Schrift Trigardons==&lt;br /&gt;
In der [[Heilige Schrift|Heiligen Schrift]] sind die Schöpfungsgeschichte und einige grundlegenden Glaubens- und Wertvorstellungen des Landes niedergeschrieben. Obwohl nur Wenige lesen können, ist der grobe Inhalt der Heiligen Sdchrift allen Trigardonen bekannt. Nicht nur, weil Geistliche predigen und daraus vorlesen, sondern auch, weil ihre Versatzstücke daraus in Liedern, Märchen und Familiengeschichten stets präsent sind, ist die Heilige Schrift ein nicht wegzudenkendes, alle Landesteile miteinander verbindendes Kulturgut. Und ungefähr das steht in der Heiligen Schrift:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Riasion]] (die Sonne) und [[Riasina]] (der Mond) standen anfangs gemeinsam am Himmel. Sie zerstritten sich aber, weil sich die Weltväter [[Ischan]] und [[Natan]] gegenseitig erschlugen und sie jeweils einen anderen begünstigt hatten, über den anderen Weltvater zu siegen. Da schickte der Sohn der Himmelsgötter, der gerechte [[Riason]], seine Mutter Riasina in die Nacht und seinen Vater Riasion in den Tag. Seit dem Tod der Weltväter bekämpften sich der Stamm des Ischan (die [[Flutland|Flutländer]]) und der Stamm des Natan (die [[Arbonier|Arbonier]]). Ein böser König und Zauberer namens [[Botan]] mißbrauchte die göttliche Kraft, Leben zu erschaffen und schuf die bösen Geister und die [[Tiermenschen]], aber Die Sieben Götter erschufen die [[Kleines Volk|Zwerge]], um Botans Anhänger zu vernichten. Die bösen Geister verhexten die Stämme zur Kinderlosigkeit, aber Die Sieben Götter befahlen den Stämmen, ihre Schwachen auszustoßen um ihre Starken von der Kinderlosigkeit zu heilen. Die Schwachen aber sollten in die Wälder gehen, sich verstecken und wegen ihrer Kindesarmut schenkten ihnen die Götter ein überlanges Leben. So entstanden die [[Halbmenschen|Elben]]. Die Götter berufen aber bis Heute die Tapfersten in den Stämmen zu [[Cirkater]]n, die für den Fortgang des Lebenskreislaufs auf die Trennung zwischen den Stämmen und den Elben achten sollen und die Tiermenschen bekämpfen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dogmen der Siebenfaltigkeitslehre===&lt;br /&gt;
Erst in jüngerer Zeit sind vom Heiligen Konzil der Siebenfaltigkeit die Glaubensdogmen im zweiten [[Heilige Schrift|Anhang]] zur Heiligen Schrift niedergelegt worden. Zitate für den eiligen Leser:&lt;br /&gt;
# &amp;quot;Die Sieben erkennen wir direkt in den reinen Formen Ihrer selbst, die Sie uns geschenkt, alles Sein ist wesenhaft den Sieben zugehörig.&amp;quot; &lt;br /&gt;
# &amp;quot;Da aber außer den reinen Formen nichts sein kann, ohne dass die beschwichtigende Kraft Riasons es zusammen hält, so muss denn Riasons Macht noch walten in dem perversen Daimon.&amp;quot;&lt;br /&gt;
# &amp;quot;Wo aber die Sieben unendlich sind, so ist die Zeit es nicht.&amp;quot;&lt;br /&gt;
# &amp;quot;[...] wir erkennen, dass der Kreis, solange wir ihn Zeit nennen, noch nicht vollendet ist.&amp;quot;&lt;br /&gt;
# &amp;quot;Der Mensch kann nicht wie die Sieben sein und wird es niemals sein können.&amp;quot;&lt;br /&gt;
# &amp;quot;Der Makel des Menschen war der Neid und ist es noch, so wie der Neid aufeinander Natan und Ischan gegeneinander kämpfen ließ und wie der Neid auf die Götter Botan zu seinem Tun verleitet hat.&amp;quot;&lt;br /&gt;
# &amp;quot;Da der Mensch die Sünde des Neides zu den Sieben brachte und Sie so betrübte und Ihre Harmonie störte, muss es Sinn der menschlichen Existenz sein, die Tagnacht, den Ursprung und das Ende der Zeit, wiederherzustellen, denn wie es damals geschah zeigt uns, dass der Mensch die Götter beeinflussen konnte, als das Schlechte überwog.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Heilige und Halbgötter der Siebenfaltigkeit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Weltväter: [[Ischan]] der Starke &amp;amp; [[Natan]] der Weise: Die Weltväter, die als erste Menschen das göttliche Wirken als solches erkannten, Ischan lehrte die Jäger das Kriegshandwerk, Natan lehrte die Kräuterkundigen die Zauberei (und das schreiben?). In Ihrem Kampf (s.o.) türmte Natan die Berge auf und Ischan schlug die Schluchten in Riaplots Leib. Das ist der Grund dafür, dass Riaplot den Menschen jetzt das Leben schwer macht (s.o.). &lt;br /&gt;
*[[Arbo]]: Der Flußgott, der dem Stamm der Arbonier und der Grafschaft Arbon seinen Namen gibt. Riaranjoschas ältester Sohn, dem im Gegensatz zu seiner Mutter neben der Rolle eines gütigen Fruchtbarkeitsgottes auch ein sehr hitziges und kriegerisches Gemüt zugesprochen wird (u. A. als Schutzherr der Bogenschützen).&lt;br /&gt;
*Der Heilige [[Danason]]: Der große Feldherr, der vor langer, langer Zeit mit dem göttlichen Schwert Siebenstreich die Tiermenschen (Orks, Trolle und Überhaupt alle komisch aussehenden Rassen) aus Trigardon vertrieb. Sohn einer Königstochter eines alten arbonischen Teilstammes und des Flußgottes Arbo.&lt;br /&gt;
*Der Heilige [[Karoman]]: Der große Feldherr, der die Arbonier im Stammeskrieg zum Sieg über die Flutländer und Elfen führte und Trigardon damit vor etwa 30 Jahren den Frieden brachte. Auf ihn führt sich die trigardonische Zeitrechnung zurück: Das reale Jahr 2008 entspricht dem Jahr 33 nach dem Tod des Heiligen Karoman.&lt;br /&gt;
*[[Jardo]] und [[Evörr]]&lt;br /&gt;
*Der Heilige [[Timor]]&lt;br /&gt;
*Der Heilige [[Cajetan]]&lt;br /&gt;
*Der Heilige [[Denubis]]&lt;br /&gt;
*Der [[Geist der Insel]]&lt;br /&gt;
*Die [[Himmlische Hunde | Himmlischen Hunde]]&lt;br /&gt;
*Der Heilige [[Gismund]]&lt;br /&gt;
*Der [[Traumbringender Rabe | traumbringende Rabe]]&lt;br /&gt;
*Die [[Vier Winde]] der Himmelsrichtungen&lt;br /&gt;
*und viele Weitere&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die [[14 Tugenden]]==&lt;br /&gt;
Man unterscheidet zwischen den Sieben göttlichen Tugenden, die aus der heiligen Schrift hervorgehen, und den Sieben weltlichen Tugenden. Um letztere gibt es immer wieder Debatten, ob sie denn richtig benannt wurden oder ob es nicht vielleicht doch andere sein sollten. Und manch eifriger Kirchenvertreter möchte am liebsten 7 mal 7 Tugenden definiert wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Emendon anh Erlenfels|Hochfürst]] wird im Hinblick auf diese Tugenden als &amp;quot;Ritter vierzehnfacher Tugend&amp;quot; bzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Siebenfaltige Gebete und Segenssprüche]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bekannteste Gebet ist sicherlich das [[Heilige Schrift#Vers 1-17 Wanderer Siehe|Wanderer Siehe]], welches traditionell auch bei den Morgen- oder Abendandachten genutzt wird und aus den ersten 17 Zeilen der Heiligen Schrift besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind jedoch noch eine Vielzahl von weiteren Gebeten und Segenssprüchen bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Entwicklung der Siebenfaltigkeit in Trigardon ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Siebenfaltigkeit oder der Glaube an das Riacommon ist die traditionelle spirituelle Vorstellung der trigardonischen Stämme. Sie ist die dominante Religion in allen trigardonischen Landen. Sie verbindet die Ursprungmythen der Stämme der Arbonier und der Flutländer mit einer Kosmologie, die die Welt als vom Streit zwischen den Sieben Göttern ihres Pantheons bestimmt sieht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Urform ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis vor zwanzig Jahren wurde dieser Glaube vom Traditionskern der Stämme, den Ältesten und Sippenoberhäuptern sowie einer kleinen, fragmentierten Schicht von Schamanen fast ausschließlich mündlich überliefert. Die lokalen Unterschiede in Bezug auf die Rolle von Halbgöttern und Heiligen, sowie Guten und bösen Geistern, Götterdarstellungen, religiösen Riten etc. war zwar groß, gewisse Elemente stimmten jedoch in den Legenden aller Groß- und Teilstämme überein. &lt;br /&gt;
Zu diesen Gemeinsamkeiten gehörten stets mindestens &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* eine gemeinsame Vorstellung von Charakter und Funktion der Sieben Hauptgötter, deren Namen überall zumindest eine sehr große Klangähnlichkeit hatten und im Wesentlichen der heutigen Vorstellung von ihnen gleicht, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* desweiteren die Legende von den beiden Weltvätern, die man als Herrscher der Sterblichen und Vorfahren der eigenen Oberschichten identifizierte und die in ihrem Streit miteinander auch die Götter entzweit hätten, wofür die Sterblichen nun die Konsequenzen in Form von Hunger, Leid, Elend und Unglück zu tragen hätten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* und schließlich die Furcht vor monströsen Mensch-Tieren, die in Wäldern oder Höhlen hausen sollten oder gar weit entfernt große Königreiche errichtet hätten und den Menschen in allerlei Geschichten unaussprechliche Grausamkeiten antaten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht überall, aber sehr weit verbreitet waren darüber hinaus Legenden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* von Botan, Bodan oder Dem Vermessenen, einem bösen Schamanen, der vor langer Zeit böse Geister über die Menschen gebracht habe oder auch die Mensch-Tiere als Verhöhnung der Götter erschaffen haben soll, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* von einer durch Kriegslust und Moralverfall untergegangenen, schriftlichen Hochkultur, in der der Richter Dan anh Son, Dan anh Gar oder wie man heute sagt: Danason, den Sterblichen Recht, Frieden und Gerechtigkeit schenkte und dessen sagenhaftes Reich man &amp;quot;[[Anrea|im Süden]]&amp;quot; oder auch &amp;quot;[[Altgar|im Süden]]&amp;quot; verortete, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* und von der Entstehung der Elbenstämme, die entweder von guten oder bösen Geistern oder den Göttern selbst zu etwas anderem gemacht worden waren, als die Menschen und sich folglich nicht mehr in die Tradition der Weltväter stellen dürfen (was man auf der anderen Seite dem Kleinen Volk durchaus zubilligt). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben hatten alle lokalen Glaubensgemeinschaften die moralisch positive Bewertung kriegerischer Gesinnung, Schicksalsergebenheit und Fruchtbarkeit – noch heute die Kerntugenden der einfachen Leute – gemein. Die Welt der Götter und Geister wurde überall als etwas sehr Diesseitiges aufgefasst. So gab und gibt es keine Bestrafungen im Jenseits für Sünden im Diesseits. Glück und Unglück im Leben sind Belohnungen und Bestrafungen für die eigenen Taten oder zumindest die Taten der Vorfahren. Im Umkehrschluss muss ein Sünder damit rechnen, dass seine Nachfahren von den Göttern für seine Taten bestraft werden, falls das Unglück ihn selbst verschont. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls einheitlich war der Totenkult: Alle Angehörigen der Siebenfaltigen Gemeinschaft pflegen und pflegten die Feuerbestattung. Die Urnen mit der Asche der Toten werden von den Angehörigen in Ehren gehalten und sind fester Bestandteil vieler großer und kleiner Rituale im Alltag und zu Feiertagen geblieben. Überraschender Weise gab es aber zwei bis drei unterschiedliche Jenseitsideen: Den Glauben an die Wiedergeburt in einem neuen sterblichen Körper, den Glauben an ein Leben in der Unterwelt, dem Reich der Todesgöttin und den Glauben daran, dass die Seelen der Toten in der Form des Windes noch in dieser Welt vorhanden seien. Diese unterschiedlichen Ideen wurden vor dreissig bis vierzig Jahren zu einer gemeinsamen Vorstellung integriert: Jede Seele wird wiedergeboren, jedoch erst nach einer gewissen Ruhephase in der Unterwelt. Der Weg zwischen Dieser und der sterblichen Welt wird in Form von Wind überbrückt, wenn etwa die Seele Botengänge für die Todesgöttin unternimmt, nach ihren Angehörigen sieht oder auf dem Weg zu ihrer Wiedergeburt ist (weswegen gewisse Atemtechniken auch den Verlauf einer Geburt oder die Erfolgschancen einer Zeugung erleichtern sollen). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Integration der Todesvorstellungen ist nur ein Beispiel für eine Eigenart der Siebenfaltigkeit, die sie scheinbar unsystematisch und heterogen erscheinen lässt: Abweichungen in der spirituellen Praxis anderer Teilstämme wurden grundsätzlich respektiert, nach dem Ende des letzten Großen Stammeskrieges häufig auch voneinander adaptiert. Es besteht heute noch eine gewisse Bereitschaft, Versatzstücke fremder Göttervorstellungen in die Eigenen zu integrieren. Denn die gesamten Überlieferungen aller Stämme und Vorfahren, die bekannten und die vergessenen, wissen die Flutländer und Arbonier als das mythische &amp;quot;Große Lied&amp;quot; der Menschen zu bezeichnen, in dem theoretisch alles Wissen über die Taten der Götter und der Sterblichen seit Anbeginn der Zeit versammelt wäre. Da kein Sterblicher das ganze Große Lied kennen kann, ist man grundsätzlich bereit, an Dinge zu glauben, die dem eigenen Glauben nicht zuwieder laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Schriftreligion === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor zwanzig Jahren (14 n. K.) veränderte sich die Art und Weise, wie mit religiösen Vorstellungen und ihrer Weitergabe umgegangen wurde, entscheident. Die Schamanen, die am Ende des letzten Großen Stammeskrieges noch in isolierten Meister-Schüler-Beziehungen gelebt und gelehrt hatten, hatten sich zu einer miteinander korrespondiernden Gelehrtenschicht gewandelt, die des Lesens und Schreibens mächtig waren und anfingen, die absolute gesellschaftliche Dominanz der Stammes- und Sippenoberhäupter in Frage zu stellen. Als die Sucher der Queste des [[Phadrack Natan anh Ria]] die Heilige Schrift auffanden, bekamen die Geistlichen etwas in die Hand, was ihrer Schicht endlich die lange ersehnte Autorität in Glaubensfragen verlieh. Innerhalb weniger Jahre verbreiteten sich Abschriften der Heiligen Schrift gemeinsam mit der Fähigkeit des Lesens und dem Einfluss der Geistlichen. Heutzutage kann ein Sippenoberhaupt diese Autorität nur noch herausfordern, in dem es selbst geistliche Bildung erlangt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Heilige Schrift ist ein sehr kurzer Text. Die Grundlage für alle weitere Theologie konnte sie nur werden, weil sie viele der schon vorhandenen Erzählungen aufgreift, chronologisch ordnet und zueinander in Bezug setzt. In dieses Gerüst konnten andere Erzählungen zeitlich und logisch eingefügt werden, sodass die Geistlichen angeregt wurden, die mündlichen Überlieferungen zu verschriftlichen. Dieser Verschriftlichungsprozess ist seit zwanzig Jahren in Gang und ein Ende ist nicht abzusehen. Daher gibt es grundsätzlich mehr Texte, als ein Gelehrter gelesen haben kann und selbstverständlich kennt nicht nicht ein einziger Priester die religiösen Sitten aller Landesteile. Trotzdem kam es zu einer Vereinheitlichung der wichtigsten Riten wie etwa dem Morgen- und dem Abendgebet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Kosmologie veränderte sich und es entstanden unter den Gebildeten Strömungen, die die Heilige Schrift unterschiedlich auslegten. Die Mehrheit der Gelehrten hängt der [[Heiliges Konzil der Siebenfaltigkeit | Konzils]]- oder Siebenfaltigkeitsauslegung an, die einflussreiche Minderheit der [[Riasinaten | Riasinatischen]] oder Kundigenauslegung. Diese Unterteilung ist jedoch sehr grob und in sich in verschiedene Lehrzirkel und politische Ansichten weiter gegliedert. Auch wird man so gut wie nie eine der beiden Auslegungen in Reinform vorfinden, auch deshalb, weil sie nie als in Stein gehauene Thesen formuliert wurden. &lt;br /&gt;
Die zur Zeit wichtigsten Streitpunkte betreffen das Wesen der Zeit, die politische Bedeutung der Rechtsprechung, die Rolle von Elben unter den Sterblichen, die Bedeutung und Möglichkeiten magischer Kräfte und damit einhergehend die Möglichkeiten und Grenzen des menschlich Machbaren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar hat die Schriftlichkeit die gesamte Geistlichkeit erfasst, nicht aber der klösterliche Lebensstil. Die alten Meister-Schüler-Beziehungen der Schamanen bestehen weiter fort, mal integriert in die Ordensgemeinschaften, mal parallel dazu. Selbst die Priesterschaften einzelner Gottheiten können unterschiedlichen Ordensregeln unterliegen und es ist nach wie vor so, dass ein Priester, der in eine neue Gemeinde kommt, sich ersteinmal darüber informieren muss, welche Geister und Halbgötter dort für ihn eine Rolle spielen werden, wie die lokalen Bräuche aussehen etc. Viele Priester, die auf eine besondere Aufgabe spezialisiert sind, führen ein halbnomadisches Leben, in dem sie durch die trigardonischen Lande ziehen um z. B. in jeder Gemeinde ein mal im Jahr ein ganz bestimmtes Ritual abzuhalten. Auch unter den Cirkatern gibt es jene, die als Ordensgemeinschaft in Form eines Ritterordens existieren und jene, die wie die berittenen Stammeskrieger im Kampf den Reiterbogen nutzen und nomadisch, nur begleitet von ihren Erben, durch die Lande ziehen. Geistliche sind jedoch niemals respektlos untereinander, so unterschiedlich sie auch Auftreten mögen. Ob Flutländer oder Arbonier, in beiden Großstämmen halten sich die klösterlich lebenden und die traditionell lebenden Priester die Waage und während die Klostergemeinschaften sich an den Traditionen orientieren, wissen die Traditionellen die Vorteile von Klosterstrukturen zu schätzen. In beiden großen theologischen Strömungen sind ebenfalls Vertreter der traditionellen und der klösterlichen Lebensweisen vertreten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die religiöse Bedeutung der Sippenhäupter ist nur hinter die der Priester zurückgetreten, aber keineswegs völlig verschwunden. So kann ein Familienoberhaupt ein Brautpaar mit dem gleichen Recht vor den Göttern trauen, wie ein Priester. Viele Rituale in Jagt und Ackerbau können überhaupt nur von Sippenhäuptern durchgeführt werden, weil sie sich mehr auf die Ahnen als auf die Götter beziehen oder auf eine bestimmte Verbindung zwischen ihnen anspielen. Und bei einem Rechtsakt ist es in dreizehn von vierzehn Fällen der Adlige oder die Ystyarson, die den Richtergott vertreten, nicht der Priester. Im übrigen soll es im Stamm der Arbonier sogar noch Bildungstraditionen geben, die von der Verschriftung der Kultur unberührt geblieben sind. Da dieser Stamm von Weltvater Natan abstammt, gab es hier schon immer mehr Zauberkundige, als in Flutland. Und nicht alle davon sind in den Dunkelwald gegangen, um dort die Zauberkunst zu lernen. Meist sind es adlige Frauen mit langem Stammbaum, die in bestem Einvernehmen mit der Priesterschaft eine Mischrolle aus Laienschwester und Kräuterhexe einnehmen. Die Betreffenden erreichen niemals auch nur entfernt die Fähigkeiten, die ein ausgebildeter Kundiger beherrscht, aber für die Hilfe der Geister bei der Aussaht oder einen Fluch, der zu Krankheit, Zwietracht oder gar Unfruchtbarkeit führt, soll es wohl ausreichen. Und weil man weiß, wie wichtig ihre Segenssprüche für gute Ernten sind, will auch niemand von einer Arbonierin verflucht werden, die ein &amp;quot;anh&amp;quot; im Namen führt, erst recht nicht von einem Sippenhaupt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Für SpielerInnen von Gelehrtencharakteren === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Siebenfaltigkeitsauslegung betrachtet die Zeit als vorübergehende Erscheinung, die vor den Weltvätern keine Bedeutung hatte und nach dem Erscheinen des Richters der Phrophezeihung keine Rolle mehr spielen wird. Die Zeit ist nur eine Unterbrechung der Ewigen Tagnacht, die Bedeutet, dass die Götter miteinander versöhnt sind. Alles Streben der Sterblichen muss dem Ziel dienen, sich mit den Göttern zu versöhnen. Der einzige Weg zur Versöhnung der Götter führt über die Herstellung eines dauerhaften, gerechten Zustandes für alle Sterblichen, alle politischen Handlungen sind als Rechtsakte zu verstehen, die zu mehr Unrecht oder mehr Gerechtigkeit führen, jedes Gerichtsverfahren ist ein sakraler Akt. Alle Lebensbereiche von Elben und Menschen müssen strikt getrennt werden, als Halbelb geboren zu werden ist eine göttliche Bestrafung. Magische Kräfte dürfen allein dem Zweck dienen, durch Zauberkraft verursachtes Übel wieder zu heilen. Zauberei kann im bösen Falle dazu führen, dass gewaltiger Schaden in der Welt entsteht und der Zwist der Götter verlängert wird, die Götter und die Welt kann sie aber nicht vernichten und auch nicht das Ende der Zeit herbeiführen oder verhindern. Früher oder später werden die Götter sich versöhnen und den Sterblichen zuwenden und es ist im dringenden Interesse der Sterblichen, dass sie das im Guten tun. &lt;br /&gt;
Die Riasinatische Auslegung betrachtet nicht die Zeit, sondern die Götter und die Welt als endliches Phänomen. Die Götter und die Welt werden auch nicht zwingend gleichgesetzt. Das Recht steht zwar auch bei den Riasinaten an zentraler Stelle, ist aber als säkular zu verstehen und dient allein dem Frieden in den Grenzen seiner Wirksamkeit, nicht der Versöhnung mit den Göttern. Dass mit den Ausgestoßenen in der Heiligen Schrift wirklich die Elben gemeint sind, hat noch niemand bewiesen. Die Riasinaten betrachten den Umgang mit Elben nicht als Sünde. Die Magie ist eine messbare Grundkonstante des Kosmos, so wie die Zeit und der Raum. Die Götter dagegen sind potentiell austauschbar und nur durch ihre Funktion innerhalb des Kosmos ist haben sie Macht. Diese Macht könnte ein geschickter Ursupator der einen oder anderen Gottheit auch wegnehmen und für sich selbst beanspruchen. Botan war der erste, der dies versucht hat. Riasina ist heute die Gottheit, die den Menschen am bereitwilligsten die Geheimnisse der Zauberkunst preisgibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch aus Gründen der politischen Einflussnahme stehen sich die beiden Strömungen feindlich gegenüber. Bei der Gründung des trigardonischen Hochfürstentumes hatte sich die Riasinatische Strömung schon als politische Formation etabliert und hatte bis vor Kurzem großen Einfluss auf die Reichspolitik. Ihre Vertreter sind fast ausschießlich Gebildete, wobei der Weihegrad nicht ausschlaggebend für die Meinungsführerschaft ist. Wichtige Persönlichkeiten kamen sowohl aus den Reihen der Zauberkundigen, der Priester und belesenen Angehörigen der sonstigen Oberschicht. Hochfürst [[Wastan]] schuf schließlich die Grafschaft [[Dunkelwald]], in denen die wichtigsten Bildungszentren und ökonomischen Resourcen dieser Formation auch politisch zusammengefasst wurden. Unter Hochfürst [[Karoman anh Rhack II.]] versuchte dann die andere Gruppe, deren theologische Vertreter fast ausschließlich Priester waren, die Geistlichen in einer Organisation mit eindeutigem, klerikalen Recht zusammen zu fassen, dem Heiligen Konzil der Siebenfaltigkeit, dem alle Tempel, Klöster und Ordensgemeinschaften hätten angehören sollen. Dieser Versuch, obwohl offiziell nicht aufgegeben, scheiterte allerdings an der Unterschiedlichkeit der Interessen der Klöster und Tempel und nicht zuletzt am Widerstand der Riasinaten. Auch hatten die Sippenoberhäupter nur ein mäßiges Interesse daran, dabei zuzusehen, wie sich eine Organisation mit solchem Machtpotential aus eigener Kraft erschafft. Die Sippenoberhäupter waren nicht untätig geblieben, sondern hatten damit begonnen, Angehörigen ihrer Familien geistliche Laufbahnen zu erlauben und zu sie zu fördern. Auch kam es unter Karoman II. zu einer Wiederbelebung des Cirkaterwesens, was eher den Sippenoberhäuptern einen sakralen Waffenarm verlieh, als den Geistlichen ein Schwert. In Flutland und Arbon waren bald die Oberschichten zu einer untrennbaren Mischung aus adligen Häuptlingen, geistlichen und weltlichen Kriegsherren und geistlichen wie weltlichen Gelehrten zusammen gewachsen, deren vielfache Bindungen und Verpflichtungen den politischen Alleingang eines einzelnen Standes unmöglich machten. &lt;br /&gt;
Da im Dunkelwald die gleiche Entwicklung stattfand, wurde bald aus manchen politischen Konflikten ein Theologischer und aus jedem Theologischen Konflikt ein Politischer. Diese Situation hatte ihren Ausgangspunkt mit dem Sturz Karomans II. und zog sich durch die gesamte [[Phosphoros anh Son | Kanzlerherrschaft]]. Mit der Krönung der heutigen Hochfürsten ([[Emendon anh Erlenfels]] und [[Marsiane Aribor Feuerspeer anh Crul]]) ist sie nur scheinbar entschärft, doch könnte die Bewegung in der politischen Landschaft auch in die theologischen Debatten Bewegung bringen. Beide Hochfürsten neigen zwar der Siebenfaltigkeitsauslegung zu, können es sich aber politisch nicht leisten, die Riasinaten völlig fallen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Religion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Klerusspiel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dagmar</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.trigardon-larp.de/index.php?title=Einf%C3%BChrung_in_die_Siebenfaltigkeit</id>
		<title>Einführung in die Siebenfaltigkeit</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.trigardon-larp.de/index.php?title=Einf%C3%BChrung_in_die_Siebenfaltigkeit"/>
				<updated>2013-09-30T17:15:56Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Dagmar: Dogmen als Zitat eingefügt. Mit Verweis auf den 2. Anhang der Hl.Schrift&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Die Götter==&lt;br /&gt;
Das Riacommon, oft auch schlicht nur die Sieben genannt, ist das siebenfaltige Pantheon Trigardons. &lt;br /&gt;
Die heilige Siebenfaltigkeit besteht aus den folgenden Göttern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Riasion]]: Gott der Sonne und der Wahrheit, König des Himmels und des Tages, Spender von Wachstum und Wohlstand, Wächter des ehrlichen Handels und des geschriebenen Gesetzes, wird seit einiger Zeit vom arbonischen Adel auch als zweiter Kriegsgott verehrt.&lt;br /&gt;
*[[Riasina]]: Göttin des Mondes und des Wissens, Königin des Himmels und der Nacht, Spenderin von Schönheit und Rausch, Schutzpatronin der Verfolgten, wird seit einiger Zeit vom dunkelwälder Adel (Hexeradel!) als Göttin der Magie verehrt.&lt;br /&gt;
*[[Riason]]: Gott der Dämmerung und der Gerechtigkeit, Richter und Schlichter der Götter, Spender des Friedens, Wächter der göttlichen Ordnung (also auch auf Erden!).&lt;br /&gt;
*[[Riamodan]]: Gott des Feuers und des Krieges, Spender der Leidenschaften (Liebe und Hass sind nach trigardonischem Wertekanon gleichwertig!), der Gott, der den Mensch über das Tier erhebt durch die Gabe, das Feuer zu nutzen (und die Gabe der Sprache?), Schutzpatron der Dichter.&lt;br /&gt;
*[[Riaranjoscha]]: Göttin der Wasser, der Weisheit und der Fruchtbarkeit, Herrin des Schicksals und der verstreichenden Zeit, Königin der Nebelgeister.&lt;br /&gt;
*[[Riaplot]]: Gott der Erde und der Fruchtbarkeit, Schutzpatron der Bauern und Jäger, der Gott, der die Menschen mit Arbeit straft, um sie Demut zu lehren. &lt;br /&gt;
*[[Riadugora]]: Göttin des Todes und des Schlafes, Königin der Winde, Spenderin göttlicher Weisheiten durch die Träume.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Trigardon_Götterkreis.jpg|mini|200x200px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die heilige Schrift Trigardons==&lt;br /&gt;
In der [[Heilige Schrift|Heiligen Schrift]] sind die Schöpfungsgeschichte und einige grundlegenden Glaubens- und Wertvorstellungen des Landes niedergeschrieben. Obwohl nur Wenige lesen können, ist der grobe Inhalt der Heiligen Sdchrift allen Trigardonen bekannt. Nicht nur, weil Geistliche predigen und daraus vorlesen, sondern auch, weil ihre Versatzstücke daraus in Liedern, Märchen und Familiengeschichten stets präsent sind, ist die Heilige Schrift ein nicht wegzudenkendes, alle Landesteile miteinander verbindendes Kulturgut. Und ungefähr das steht in der Heiligen Schrift:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Riasion]] (die Sonne) und [[Riasina]] (der Mond) standen anfangs gemeinsam am Himmel. Sie zerstritten sich aber, weil sich die Weltväter [[Ischan]] und [[Natan]] gegenseitig erschlugen und sie jeweils einen anderen begünstigt hatten, über den anderen Weltvater zu siegen. Da schickte der Sohn der Himmelsgötter, der gerechte [[Riason]], seine Mutter Riasina in die Nacht und seinen Vater Riasion in den Tag. Seit dem Tod der Weltväter bekämpften sich der Stamm des Ischan (die [[Flutland|Flutländer]]) und der Stamm des Natan (die [[Arbonier|Arbonier]]). Ein böser König und Zauberer namens [[Botan]] mißbrauchte die göttliche Kraft, Leben zu erschaffen und schuf die bösen Geister und die [[Tiermenschen]], aber Die Sieben Götter erschufen die [[Kleines Volk|Zwerge]], um Botans Anhänger zu vernichten. Die bösen Geister verhexten die Stämme zur Kinderlosigkeit, aber Die Sieben Götter befahlen den Stämmen, ihre Schwachen auszustoßen um ihre Starken von der Kinderlosigkeit zu heilen. Die Schwachen aber sollten in die Wälder gehen, sich verstecken und wegen ihrer Kindesarmut schenkten ihnen die Götter ein überlanges Leben. So entstanden die [[Halbmenschen|Elben]]. Die Götter berufen aber bis Heute die Tapfersten in den Stämmen zu [[Cirkater]]n, die für den Fortgang des Lebenskreislaufs auf die Trennung zwischen den Stämmen und den Elben achten sollen und die Tiermenschen bekämpfen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dogmen der Siebenfaltigkeitslehre===&lt;br /&gt;
Erst in jüngerer Zeit sind vom Heiligen Konzil der Siebenfaltigkeit die Glaubensdogmen im zweiten [[Heilige Schrift|Anhang]] zur Heiligen Schrift niedergelegt worden. Zitate für den eiligen Leser:&lt;br /&gt;
# Die Sieben erkennen wir direkt in den reinen Formen Ihrer selbst, die Sie uns geschenkt, alles Sein ist wesenhaft den Sieben zugehörig. &lt;br /&gt;
# Da aber außer den reinen Formen nichts sein kann, ohne dass die beschwichtigende Kraft Riasons es zusammen hält, so muss denn Riasons Macht noch walten in dem perversen Daimon&lt;br /&gt;
# Wo aber die Sieben unendlich sind, so ist die Zeit es nicht.&lt;br /&gt;
# wir erkennen, dass der Kreis, solange wir ihn Zeit nennen, noch nicht vollendet ist.&lt;br /&gt;
# Der Mensch kann nicht wie die Sieben sein und wird es niemals sein können.&lt;br /&gt;
# der Makel des Menschen war der Neid und ist es noch, so wie der Neid aufeinander Natan und Ischan gegeneinander kämpfen ließ und wie der Neid auf die Götter Botan zu seinem Tun verleitet hat.&lt;br /&gt;
# Da der Mensch die Sünde des Neides zu den Sieben brachte und Sie so betrübte und Ihre Harmonie störte, muss es Sinn der menschlichen Existenz sein, die Tagnacht, den Ursprung und das Ende der Zeit, wiederherzustellen, denn wie es damals geschah zeigt uns, dass der Mensch die Götter beeinflussen konnte, als das Schlechte überwog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Heilige und Halbgötter der Siebenfaltigkeit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Weltväter: [[Ischan]] der Starke &amp;amp; [[Natan]] der Weise: Die Weltväter, die als erste Menschen das göttliche Wirken als solches erkannten, Ischan lehrte die Jäger das Kriegshandwerk, Natan lehrte die Kräuterkundigen die Zauberei (und das schreiben?). In Ihrem Kampf (s.o.) türmte Natan die Berge auf und Ischan schlug die Schluchten in Riaplots Leib. Das ist der Grund dafür, dass Riaplot den Menschen jetzt das Leben schwer macht (s.o.). &lt;br /&gt;
*[[Arbo]]: Der Flußgott, der dem Stamm der Arbonier und der Grafschaft Arbon seinen Namen gibt. Riaranjoschas ältester Sohn, dem im Gegensatz zu seiner Mutter neben der Rolle eines gütigen Fruchtbarkeitsgottes auch ein sehr hitziges und kriegerisches Gemüt zugesprochen wird (u. A. als Schutzherr der Bogenschützen).&lt;br /&gt;
*Der Heilige [[Danason]]: Der große Feldherr, der vor langer, langer Zeit mit dem göttlichen Schwert Siebenstreich die Tiermenschen (Orks, Trolle und Überhaupt alle komisch aussehenden Rassen) aus Trigardon vertrieb. Sohn einer Königstochter eines alten arbonischen Teilstammes und des Flußgottes Arbo.&lt;br /&gt;
*Der Heilige [[Karoman]]: Der große Feldherr, der die Arbonier im Stammeskrieg zum Sieg über die Flutländer und Elfen führte und Trigardon damit vor etwa 30 Jahren den Frieden brachte. Auf ihn führt sich die trigardonische Zeitrechnung zurück: Das reale Jahr 2008 entspricht dem Jahr 33 nach dem Tod des Heiligen Karoman.&lt;br /&gt;
*[[Jardo]] und [[Evörr]]&lt;br /&gt;
*Der Heilige [[Timor]]&lt;br /&gt;
*Der Heilige [[Cajetan]]&lt;br /&gt;
*Der Heilige [[Denubis]]&lt;br /&gt;
*Der [[Geist der Insel]]&lt;br /&gt;
*Die [[Himmlische Hunde | Himmlischen Hunde]]&lt;br /&gt;
*Der Heilige [[Gismund]]&lt;br /&gt;
*Der [[Traumbringender Rabe | traumbringende Rabe]]&lt;br /&gt;
*Die [[Vier Winde]] der Himmelsrichtungen&lt;br /&gt;
*und viele Weitere&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die [[14 Tugenden]]==&lt;br /&gt;
Man unterscheidet zwischen den Sieben göttlichen Tugenden, die aus der heiligen Schrift hervorgehen, und den Sieben weltlichen Tugenden. Um letztere gibt es immer wieder Debatten, ob sie denn richtig benannt wurden oder ob es nicht vielleicht doch andere sein sollten. Und manch eifriger Kirchenvertreter möchte am liebsten 7 mal 7 Tugenden definiert wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Emendon anh Erlenfels|Hochfürst]] wird im Hinblick auf diese Tugenden als &amp;quot;Ritter vierzehnfacher Tugend&amp;quot; bzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Siebenfaltige Gebete und Segenssprüche]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bekannteste Gebet ist sicherlich das [[Heilige Schrift#Vers 1-17 Wanderer Siehe|Wanderer Siehe]], welches traditionell auch bei den Morgen- oder Abendandachten genutzt wird und aus den ersten 17 Zeilen der Heiligen Schrift besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind jedoch noch eine Vielzahl von weiteren Gebeten und Segenssprüchen bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Entwicklung der Siebenfaltigkeit in Trigardon ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Siebenfaltigkeit oder der Glaube an das Riacommon ist die traditionelle spirituelle Vorstellung der trigardonischen Stämme. Sie ist die dominante Religion in allen trigardonischen Landen. Sie verbindet die Ursprungmythen der Stämme der Arbonier und der Flutländer mit einer Kosmologie, die die Welt als vom Streit zwischen den Sieben Göttern ihres Pantheons bestimmt sieht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Urform ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis vor zwanzig Jahren wurde dieser Glaube vom Traditionskern der Stämme, den Ältesten und Sippenoberhäuptern sowie einer kleinen, fragmentierten Schicht von Schamanen fast ausschließlich mündlich überliefert. Die lokalen Unterschiede in Bezug auf die Rolle von Halbgöttern und Heiligen, sowie Guten und bösen Geistern, Götterdarstellungen, religiösen Riten etc. war zwar groß, gewisse Elemente stimmten jedoch in den Legenden aller Groß- und Teilstämme überein. &lt;br /&gt;
Zu diesen Gemeinsamkeiten gehörten stets mindestens &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* eine gemeinsame Vorstellung von Charakter und Funktion der Sieben Hauptgötter, deren Namen überall zumindest eine sehr große Klangähnlichkeit hatten und im Wesentlichen der heutigen Vorstellung von ihnen gleicht, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* desweiteren die Legende von den beiden Weltvätern, die man als Herrscher der Sterblichen und Vorfahren der eigenen Oberschichten identifizierte und die in ihrem Streit miteinander auch die Götter entzweit hätten, wofür die Sterblichen nun die Konsequenzen in Form von Hunger, Leid, Elend und Unglück zu tragen hätten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* und schließlich die Furcht vor monströsen Mensch-Tieren, die in Wäldern oder Höhlen hausen sollten oder gar weit entfernt große Königreiche errichtet hätten und den Menschen in allerlei Geschichten unaussprechliche Grausamkeiten antaten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht überall, aber sehr weit verbreitet waren darüber hinaus Legenden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* von Botan, Bodan oder Dem Vermessenen, einem bösen Schamanen, der vor langer Zeit böse Geister über die Menschen gebracht habe oder auch die Mensch-Tiere als Verhöhnung der Götter erschaffen haben soll, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* von einer durch Kriegslust und Moralverfall untergegangenen, schriftlichen Hochkultur, in der der Richter Dan anh Son, Dan anh Gar oder wie man heute sagt: Danason, den Sterblichen Recht, Frieden und Gerechtigkeit schenkte und dessen sagenhaftes Reich man &amp;quot;[[Anrea|im Süden]]&amp;quot; oder auch &amp;quot;[[Altgar|im Süden]]&amp;quot; verortete, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* und von der Entstehung der Elbenstämme, die entweder von guten oder bösen Geistern oder den Göttern selbst zu etwas anderem gemacht worden waren, als die Menschen und sich folglich nicht mehr in die Tradition der Weltväter stellen dürfen (was man auf der anderen Seite dem Kleinen Volk durchaus zubilligt). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben hatten alle lokalen Glaubensgemeinschaften die moralisch positive Bewertung kriegerischer Gesinnung, Schicksalsergebenheit und Fruchtbarkeit – noch heute die Kerntugenden der einfachen Leute – gemein. Die Welt der Götter und Geister wurde überall als etwas sehr Diesseitiges aufgefasst. So gab und gibt es keine Bestrafungen im Jenseits für Sünden im Diesseits. Glück und Unglück im Leben sind Belohnungen und Bestrafungen für die eigenen Taten oder zumindest die Taten der Vorfahren. Im Umkehrschluss muss ein Sünder damit rechnen, dass seine Nachfahren von den Göttern für seine Taten bestraft werden, falls das Unglück ihn selbst verschont. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls einheitlich war der Totenkult: Alle Angehörigen der Siebenfaltigen Gemeinschaft pflegen und pflegten die Feuerbestattung. Die Urnen mit der Asche der Toten werden von den Angehörigen in Ehren gehalten und sind fester Bestandteil vieler großer und kleiner Rituale im Alltag und zu Feiertagen geblieben. Überraschender Weise gab es aber zwei bis drei unterschiedliche Jenseitsideen: Den Glauben an die Wiedergeburt in einem neuen sterblichen Körper, den Glauben an ein Leben in der Unterwelt, dem Reich der Todesgöttin und den Glauben daran, dass die Seelen der Toten in der Form des Windes noch in dieser Welt vorhanden seien. Diese unterschiedlichen Ideen wurden vor dreissig bis vierzig Jahren zu einer gemeinsamen Vorstellung integriert: Jede Seele wird wiedergeboren, jedoch erst nach einer gewissen Ruhephase in der Unterwelt. Der Weg zwischen Dieser und der sterblichen Welt wird in Form von Wind überbrückt, wenn etwa die Seele Botengänge für die Todesgöttin unternimmt, nach ihren Angehörigen sieht oder auf dem Weg zu ihrer Wiedergeburt ist (weswegen gewisse Atemtechniken auch den Verlauf einer Geburt oder die Erfolgschancen einer Zeugung erleichtern sollen). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Integration der Todesvorstellungen ist nur ein Beispiel für eine Eigenart der Siebenfaltigkeit, die sie scheinbar unsystematisch und heterogen erscheinen lässt: Abweichungen in der spirituellen Praxis anderer Teilstämme wurden grundsätzlich respektiert, nach dem Ende des letzten Großen Stammeskrieges häufig auch voneinander adaptiert. Es besteht heute noch eine gewisse Bereitschaft, Versatzstücke fremder Göttervorstellungen in die Eigenen zu integrieren. Denn die gesamten Überlieferungen aller Stämme und Vorfahren, die bekannten und die vergessenen, wissen die Flutländer und Arbonier als das mythische &amp;quot;Große Lied&amp;quot; der Menschen zu bezeichnen, in dem theoretisch alles Wissen über die Taten der Götter und der Sterblichen seit Anbeginn der Zeit versammelt wäre. Da kein Sterblicher das ganze Große Lied kennen kann, ist man grundsätzlich bereit, an Dinge zu glauben, die dem eigenen Glauben nicht zuwieder laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Schriftreligion === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor zwanzig Jahren (14 n. K.) veränderte sich die Art und Weise, wie mit religiösen Vorstellungen und ihrer Weitergabe umgegangen wurde, entscheident. Die Schamanen, die am Ende des letzten Großen Stammeskrieges noch in isolierten Meister-Schüler-Beziehungen gelebt und gelehrt hatten, hatten sich zu einer miteinander korrespondiernden Gelehrtenschicht gewandelt, die des Lesens und Schreibens mächtig waren und anfingen, die absolute gesellschaftliche Dominanz der Stammes- und Sippenoberhäupter in Frage zu stellen. Als die Sucher der Queste des [[Phadrack Natan anh Ria]] die Heilige Schrift auffanden, bekamen die Geistlichen etwas in die Hand, was ihrer Schicht endlich die lange ersehnte Autorität in Glaubensfragen verlieh. Innerhalb weniger Jahre verbreiteten sich Abschriften der Heiligen Schrift gemeinsam mit der Fähigkeit des Lesens und dem Einfluss der Geistlichen. Heutzutage kann ein Sippenoberhaupt diese Autorität nur noch herausfordern, in dem es selbst geistliche Bildung erlangt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Heilige Schrift ist ein sehr kurzer Text. Die Grundlage für alle weitere Theologie konnte sie nur werden, weil sie viele der schon vorhandenen Erzählungen aufgreift, chronologisch ordnet und zueinander in Bezug setzt. In dieses Gerüst konnten andere Erzählungen zeitlich und logisch eingefügt werden, sodass die Geistlichen angeregt wurden, die mündlichen Überlieferungen zu verschriftlichen. Dieser Verschriftlichungsprozess ist seit zwanzig Jahren in Gang und ein Ende ist nicht abzusehen. Daher gibt es grundsätzlich mehr Texte, als ein Gelehrter gelesen haben kann und selbstverständlich kennt nicht nicht ein einziger Priester die religiösen Sitten aller Landesteile. Trotzdem kam es zu einer Vereinheitlichung der wichtigsten Riten wie etwa dem Morgen- und dem Abendgebet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Kosmologie veränderte sich und es entstanden unter den Gebildeten Strömungen, die die Heilige Schrift unterschiedlich auslegten. Die Mehrheit der Gelehrten hängt der [[Heiliges Konzil der Siebenfaltigkeit | Konzils]]- oder Siebenfaltigkeitsauslegung an, die einflussreiche Minderheit der [[Riasinaten | Riasinatischen]] oder Kundigenauslegung. Diese Unterteilung ist jedoch sehr grob und in sich in verschiedene Lehrzirkel und politische Ansichten weiter gegliedert. Auch wird man so gut wie nie eine der beiden Auslegungen in Reinform vorfinden, auch deshalb, weil sie nie als in Stein gehauene Thesen formuliert wurden. &lt;br /&gt;
Die zur Zeit wichtigsten Streitpunkte betreffen das Wesen der Zeit, die politische Bedeutung der Rechtsprechung, die Rolle von Elben unter den Sterblichen, die Bedeutung und Möglichkeiten magischer Kräfte und damit einhergehend die Möglichkeiten und Grenzen des menschlich Machbaren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar hat die Schriftlichkeit die gesamte Geistlichkeit erfasst, nicht aber der klösterliche Lebensstil. Die alten Meister-Schüler-Beziehungen der Schamanen bestehen weiter fort, mal integriert in die Ordensgemeinschaften, mal parallel dazu. Selbst die Priesterschaften einzelner Gottheiten können unterschiedlichen Ordensregeln unterliegen und es ist nach wie vor so, dass ein Priester, der in eine neue Gemeinde kommt, sich ersteinmal darüber informieren muss, welche Geister und Halbgötter dort für ihn eine Rolle spielen werden, wie die lokalen Bräuche aussehen etc. Viele Priester, die auf eine besondere Aufgabe spezialisiert sind, führen ein halbnomadisches Leben, in dem sie durch die trigardonischen Lande ziehen um z. B. in jeder Gemeinde ein mal im Jahr ein ganz bestimmtes Ritual abzuhalten. Auch unter den Cirkatern gibt es jene, die als Ordensgemeinschaft in Form eines Ritterordens existieren und jene, die wie die berittenen Stammeskrieger im Kampf den Reiterbogen nutzen und nomadisch, nur begleitet von ihren Erben, durch die Lande ziehen. Geistliche sind jedoch niemals respektlos untereinander, so unterschiedlich sie auch Auftreten mögen. Ob Flutländer oder Arbonier, in beiden Großstämmen halten sich die klösterlich lebenden und die traditionell lebenden Priester die Waage und während die Klostergemeinschaften sich an den Traditionen orientieren, wissen die Traditionellen die Vorteile von Klosterstrukturen zu schätzen. In beiden großen theologischen Strömungen sind ebenfalls Vertreter der traditionellen und der klösterlichen Lebensweisen vertreten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die religiöse Bedeutung der Sippenhäupter ist nur hinter die der Priester zurückgetreten, aber keineswegs völlig verschwunden. So kann ein Familienoberhaupt ein Brautpaar mit dem gleichen Recht vor den Göttern trauen, wie ein Priester. Viele Rituale in Jagt und Ackerbau können überhaupt nur von Sippenhäuptern durchgeführt werden, weil sie sich mehr auf die Ahnen als auf die Götter beziehen oder auf eine bestimmte Verbindung zwischen ihnen anspielen. Und bei einem Rechtsakt ist es in dreizehn von vierzehn Fällen der Adlige oder die Ystyarson, die den Richtergott vertreten, nicht der Priester. Im übrigen soll es im Stamm der Arbonier sogar noch Bildungstraditionen geben, die von der Verschriftung der Kultur unberührt geblieben sind. Da dieser Stamm von Weltvater Natan abstammt, gab es hier schon immer mehr Zauberkundige, als in Flutland. Und nicht alle davon sind in den Dunkelwald gegangen, um dort die Zauberkunst zu lernen. Meist sind es adlige Frauen mit langem Stammbaum, die in bestem Einvernehmen mit der Priesterschaft eine Mischrolle aus Laienschwester und Kräuterhexe einnehmen. Die Betreffenden erreichen niemals auch nur entfernt die Fähigkeiten, die ein ausgebildeter Kundiger beherrscht, aber für die Hilfe der Geister bei der Aussaht oder einen Fluch, der zu Krankheit, Zwietracht oder gar Unfruchtbarkeit führt, soll es wohl ausreichen. Und weil man weiß, wie wichtig ihre Segenssprüche für gute Ernten sind, will auch niemand von einer Arbonierin verflucht werden, die ein &amp;quot;anh&amp;quot; im Namen führt, erst recht nicht von einem Sippenhaupt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Für SpielerInnen von Gelehrtencharakteren === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Siebenfaltigkeitsauslegung betrachtet die Zeit als vorübergehende Erscheinung, die vor den Weltvätern keine Bedeutung hatte und nach dem Erscheinen des Richters der Phrophezeihung keine Rolle mehr spielen wird. Die Zeit ist nur eine Unterbrechung der Ewigen Tagnacht, die Bedeutet, dass die Götter miteinander versöhnt sind. Alles Streben der Sterblichen muss dem Ziel dienen, sich mit den Göttern zu versöhnen. Der einzige Weg zur Versöhnung der Götter führt über die Herstellung eines dauerhaften, gerechten Zustandes für alle Sterblichen, alle politischen Handlungen sind als Rechtsakte zu verstehen, die zu mehr Unrecht oder mehr Gerechtigkeit führen, jedes Gerichtsverfahren ist ein sakraler Akt. Alle Lebensbereiche von Elben und Menschen müssen strikt getrennt werden, als Halbelb geboren zu werden ist eine göttliche Bestrafung. Magische Kräfte dürfen allein dem Zweck dienen, durch Zauberkraft verursachtes Übel wieder zu heilen. Zauberei kann im bösen Falle dazu führen, dass gewaltiger Schaden in der Welt entsteht und der Zwist der Götter verlängert wird, die Götter und die Welt kann sie aber nicht vernichten und auch nicht das Ende der Zeit herbeiführen oder verhindern. Früher oder später werden die Götter sich versöhnen und den Sterblichen zuwenden und es ist im dringenden Interesse der Sterblichen, dass sie das im Guten tun. &lt;br /&gt;
Die Riasinatische Auslegung betrachtet nicht die Zeit, sondern die Götter und die Welt als endliches Phänomen. Die Götter und die Welt werden auch nicht zwingend gleichgesetzt. Das Recht steht zwar auch bei den Riasinaten an zentraler Stelle, ist aber als säkular zu verstehen und dient allein dem Frieden in den Grenzen seiner Wirksamkeit, nicht der Versöhnung mit den Göttern. Dass mit den Ausgestoßenen in der Heiligen Schrift wirklich die Elben gemeint sind, hat noch niemand bewiesen. Die Riasinaten betrachten den Umgang mit Elben nicht als Sünde. Die Magie ist eine messbare Grundkonstante des Kosmos, so wie die Zeit und der Raum. Die Götter dagegen sind potentiell austauschbar und nur durch ihre Funktion innerhalb des Kosmos ist haben sie Macht. Diese Macht könnte ein geschickter Ursupator der einen oder anderen Gottheit auch wegnehmen und für sich selbst beanspruchen. Botan war der erste, der dies versucht hat. Riasina ist heute die Gottheit, die den Menschen am bereitwilligsten die Geheimnisse der Zauberkunst preisgibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch aus Gründen der politischen Einflussnahme stehen sich die beiden Strömungen feindlich gegenüber. Bei der Gründung des trigardonischen Hochfürstentumes hatte sich die Riasinatische Strömung schon als politische Formation etabliert und hatte bis vor Kurzem großen Einfluss auf die Reichspolitik. Ihre Vertreter sind fast ausschießlich Gebildete, wobei der Weihegrad nicht ausschlaggebend für die Meinungsführerschaft ist. Wichtige Persönlichkeiten kamen sowohl aus den Reihen der Zauberkundigen, der Priester und belesenen Angehörigen der sonstigen Oberschicht. Hochfürst [[Wastan]] schuf schließlich die Grafschaft [[Dunkelwald]], in denen die wichtigsten Bildungszentren und ökonomischen Resourcen dieser Formation auch politisch zusammengefasst wurden. Unter Hochfürst [[Karoman anh Rhack II.]] versuchte dann die andere Gruppe, deren theologische Vertreter fast ausschließlich Priester waren, die Geistlichen in einer Organisation mit eindeutigem, klerikalen Recht zusammen zu fassen, dem Heiligen Konzil der Siebenfaltigkeit, dem alle Tempel, Klöster und Ordensgemeinschaften hätten angehören sollen. Dieser Versuch, obwohl offiziell nicht aufgegeben, scheiterte allerdings an der Unterschiedlichkeit der Interessen der Klöster und Tempel und nicht zuletzt am Widerstand der Riasinaten. Auch hatten die Sippenoberhäupter nur ein mäßiges Interesse daran, dabei zuzusehen, wie sich eine Organisation mit solchem Machtpotential aus eigener Kraft erschafft. Die Sippenoberhäupter waren nicht untätig geblieben, sondern hatten damit begonnen, Angehörigen ihrer Familien geistliche Laufbahnen zu erlauben und zu sie zu fördern. Auch kam es unter Karoman II. zu einer Wiederbelebung des Cirkaterwesens, was eher den Sippenoberhäuptern einen sakralen Waffenarm verlieh, als den Geistlichen ein Schwert. In Flutland und Arbon waren bald die Oberschichten zu einer untrennbaren Mischung aus adligen Häuptlingen, geistlichen und weltlichen Kriegsherren und geistlichen wie weltlichen Gelehrten zusammen gewachsen, deren vielfache Bindungen und Verpflichtungen den politischen Alleingang eines einzelnen Standes unmöglich machten. &lt;br /&gt;
Da im Dunkelwald die gleiche Entwicklung stattfand, wurde bald aus manchen politischen Konflikten ein Theologischer und aus jedem Theologischen Konflikt ein Politischer. Diese Situation hatte ihren Ausgangspunkt mit dem Sturz Karomans II. und zog sich durch die gesamte [[Phosphoros anh Son | Kanzlerherrschaft]]. Mit der Krönung der heutigen Hochfürsten ([[Emendon anh Erlenfels]] und [[Marsiane Aribor Feuerspeer anh Crul]]) ist sie nur scheinbar entschärft, doch könnte die Bewegung in der politischen Landschaft auch in die theologischen Debatten Bewegung bringen. Beide Hochfürsten neigen zwar der Siebenfaltigkeitsauslegung zu, können es sich aber politisch nicht leisten, die Riasinaten völlig fallen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Religion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Klerusspiel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dagmar</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.trigardon-larp.de/index.php?title=Einf%C3%BChrung_in_die_Siebenfaltigkeit</id>
		<title>Einführung in die Siebenfaltigkeit</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.trigardon-larp.de/index.php?title=Einf%C3%BChrung_in_die_Siebenfaltigkeit"/>
				<updated>2013-09-30T16:14:05Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Dagmar: /* Die Götter */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Die Götter==&lt;br /&gt;
Das Riacommon, oft auch schlicht nur die Sieben genannt, ist das siebenfaltige Pantheon Trigardons. &lt;br /&gt;
Die heilige Siebenfaltigkeit besteht aus den folgenden Göttern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Riasion]]: Gott der Sonne und der Wahrheit, König des Himmels und des Tages, Spender von Wachstum und Wohlstand, Wächter des ehrlichen Handels und des geschriebenen Gesetzes, wird seit einiger Zeit vom arbonischen Adel auch als zweiter Kriegsgott verehrt.&lt;br /&gt;
*[[Riasina]]: Göttin des Mondes und des Wissens, Königin des Himmels und der Nacht, Spenderin von Schönheit und Rausch, Schutzpatronin der Verfolgten, wird seit einiger Zeit vom dunkelwälder Adel (Hexeradel!) als Göttin der Magie verehrt.&lt;br /&gt;
*[[Riason]]: Gott der Dämmerung und der Gerechtigkeit, Richter und Schlichter der Götter, Spender des Friedens, Wächter der göttlichen Ordnung (also auch auf Erden!).&lt;br /&gt;
*[[Riamodan]]: Gott des Feuers und des Krieges, Spender der Leidenschaften (Liebe und Hass sind nach trigardonischem Wertekanon gleichwertig!), der Gott, der den Mensch über das Tier erhebt durch die Gabe, das Feuer zu nutzen (und die Gabe der Sprache?), Schutzpatron der Dichter.&lt;br /&gt;
*[[Riaranjoscha]]: Göttin der Wasser, der Weisheit und der Fruchtbarkeit, Herrin des Schicksals und der verstreichenden Zeit, Königin der Nebelgeister.&lt;br /&gt;
*[[Riaplot]]: Gott der Erde und der Fruchtbarkeit, Schutzpatron der Bauern und Jäger, der Gott, der die Menschen mit Arbeit straft, um sie Demut zu lehren. &lt;br /&gt;
*[[Riadugora]]: Göttin des Todes und des Schlafes, Königin der Winde, Spenderin göttlicher Weisheiten durch die Träume.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Trigardon_Götterkreis.jpg|mini|200x200px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die heilige Schrift Trigardons==&lt;br /&gt;
In der [[Heilige Schrift|Heiligen Schrift]] sind die Schöpfungsgeschichte und einige grundlegenden Glaubens- und Wertvorstellungen des Landes niedergeschrieben. Obwohl nur Wenige lesen können, ist der grobe Inhalt der Heiligen Sdchrift allen Trigardonen bekannt. Nicht nur, weil Geistliche predigen und daraus vorlesen, sondern auch, weil ihre Versatzstücke daraus in Liedern, Märchen und Familiengeschichten stets präsent sind, ist die Heilige Schrift ein nicht wegzudenkendes, alle Landesteile miteinander verbindendes Kulturgut. Und ungefähr das steht in der Heiligen Schrift:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Riasion]] (die Sonne) und [[Riasina]] (der Mond) standen anfangs gemeinsam am Himmel. Sie zerstritten sich aber, weil sich die Weltväter [[Ischan]] und [[Natan]] gegenseitig erschlugen und sie jeweils einen anderen begünstigt hatten, über den anderen Weltvater zu siegen. Da schickte der Sohn der Himmelsgötter, der gerechte [[Riason]], seine Mutter Riasina in die Nacht und seinen Vater Riasion in den Tag. Seit dem Tod der Weltväter bekämpften sich der Stamm des Ischan (die [[Flutland|Flutländer]]) und der Stamm des Natan (die [[Arbonier|Arbonier]]). Ein böser König und Zauberer namens [[Botan]] mißbrauchte die göttliche Kraft, Leben zu erschaffen und schuf die bösen Geister und die [[Tiermenschen]], aber Die Sieben Götter erschufen die [[Kleines Volk|Zwerge]], um Botans Anhänger zu vernichten. Die bösen Geister verhexten die Stämme zur Kinderlosigkeit, aber Die Sieben Götter befahlen den Stämmen, ihre Schwachen auszustoßen um ihre Starken von der Kinderlosigkeit zu heilen. Die Schwachen aber sollten in die Wälder gehen, sich verstecken und wegen ihrer Kindesarmut schenkten ihnen die Götter ein überlanges Leben. So entstanden die [[Halbmenschen|Elben]]. Die Götter berufen aber bis Heute die Tapfersten in den Stämmen zu [[Cirkater]]n, die für den Fortgang des Lebenskreislaufs auf die Trennung zwischen den Stämmen und den Elben achten sollen und die Tiermenschen bekämpfen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Heilige und Halbgötter der Siebenfaltigkeit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Weltväter: [[Ischan]] der Starke &amp;amp; [[Natan]] der Weise: Die Weltväter, die als erste Menschen das göttliche Wirken als solches erkannten, Ischan lehrte die Jäger das Kriegshandwerk, Natan lehrte die Kräuterkundigen die Zauberei (und das schreiben?). In Ihrem Kampf (s.o.) türmte Natan die Berge auf und Ischan schlug die Schluchten in Riaplots Leib. Das ist der Grund dafür, dass Riaplot den Menschen jetzt das Leben schwer macht (s.o.). &lt;br /&gt;
*[[Arbo]]: Der Flußgott, der dem Stamm der Arbonier und der Grafschaft Arbon seinen Namen gibt. Riaranjoschas ältester Sohn, dem im Gegensatz zu seiner Mutter neben der Rolle eines gütigen Fruchtbarkeitsgottes auch ein sehr hitziges und kriegerisches Gemüt zugesprochen wird (u. A. als Schutzherr der Bogenschützen).&lt;br /&gt;
*Der Heilige [[Danason]]: Der große Feldherr, der vor langer, langer Zeit mit dem göttlichen Schwert Siebenstreich die Tiermenschen (Orks, Trolle und Überhaupt alle komisch aussehenden Rassen) aus Trigardon vertrieb. Sohn einer Königstochter eines alten arbonischen Teilstammes und des Flußgottes Arbo.&lt;br /&gt;
*Der Heilige [[Karoman]]: Der große Feldherr, der die Arbonier im Stammeskrieg zum Sieg über die Flutländer und Elfen führte und Trigardon damit vor etwa 30 Jahren den Frieden brachte. Auf ihn führt sich die trigardonische Zeitrechnung zurück: Das reale Jahr 2008 entspricht dem Jahr 33 nach dem Tod des Heiligen Karoman.&lt;br /&gt;
*[[Jardo]] und [[Evörr]]&lt;br /&gt;
*Der Heilige [[Timor]]&lt;br /&gt;
*Der Heilige [[Cajetan]]&lt;br /&gt;
*Der Heilige [[Denubis]]&lt;br /&gt;
*Der [[Geist der Insel]]&lt;br /&gt;
*Die [[Himmlische Hunde | Himmlischen Hunde]]&lt;br /&gt;
*Der Heilige [[Gismund]]&lt;br /&gt;
*Der [[Traumbringender Rabe | traumbringende Rabe]]&lt;br /&gt;
*Die [[Vier Winde]] der Himmelsrichtungen&lt;br /&gt;
*und viele Weitere&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die [[14 Tugenden]]==&lt;br /&gt;
Man unterscheidet zwischen den Sieben göttlichen Tugenden, die aus der heiligen Schrift hervorgehen, und den Sieben weltlichen Tugenden. Um letztere gibt es immer wieder Debatten, ob sie denn richtig benannt wurden oder ob es nicht vielleicht doch andere sein sollten. Und manch eifriger Kirchenvertreter möchte am liebsten 7 mal 7 Tugenden definiert wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Emendon anh Erlenfels|Hochfürst]] wird im Hinblick auf diese Tugenden als &amp;quot;Ritter vierzehnfacher Tugend&amp;quot; bzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Siebenfaltige Gebete und Segenssprüche]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bekannteste Gebet ist sicherlich das [[Heilige Schrift#Vers 1-17 Wanderer Siehe|Wanderer Siehe]], welches traditionell auch bei den Morgen- oder Abendandachten genutzt wird und aus den ersten 17 Zeilen der Heiligen Schrift besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind jedoch noch eine Vielzahl von weiteren Gebeten und Segenssprüchen bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Entwicklung der Siebenfaltigkeit in Trigardon ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Siebenfaltigkeit oder der Glaube an das Riacommon ist die traditionelle spirituelle Vorstellung der trigardonischen Stämme. Sie ist die dominante Religion in allen trigardonischen Landen. Sie verbindet die Ursprungmythen der Stämme der Arbonier und der Flutländer mit einer Kosmologie, die die Welt als vom Streit zwischen den Sieben Göttern ihres Pantheons bestimmt sieht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Urform ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis vor zwanzig Jahren wurde dieser Glaube vom Traditionskern der Stämme, den Ältesten und Sippenoberhäuptern sowie einer kleinen, fragmentierten Schicht von Schamanen fast ausschließlich mündlich überliefert. Die lokalen Unterschiede in Bezug auf die Rolle von Halbgöttern und Heiligen, sowie Guten und bösen Geistern, Götterdarstellungen, religiösen Riten etc. war zwar groß, gewisse Elemente stimmten jedoch in den Legenden aller Groß- und Teilstämme überein. &lt;br /&gt;
Zu diesen Gemeinsamkeiten gehörten stets mindestens &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* eine gemeinsame Vorstellung von Charakter und Funktion der Sieben Hauptgötter, deren Namen überall zumindest eine sehr große Klangähnlichkeit hatten und im Wesentlichen der heutigen Vorstellung von ihnen gleicht, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* desweiteren die Legende von den beiden Weltvätern, die man als Herrscher der Sterblichen und Vorfahren der eigenen Oberschichten identifizierte und die in ihrem Streit miteinander auch die Götter entzweit hätten, wofür die Sterblichen nun die Konsequenzen in Form von Hunger, Leid, Elend und Unglück zu tragen hätten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* und schließlich die Furcht vor monströsen Mensch-Tieren, die in Wäldern oder Höhlen hausen sollten oder gar weit entfernt große Königreiche errichtet hätten und den Menschen in allerlei Geschichten unaussprechliche Grausamkeiten antaten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht überall, aber sehr weit verbreitet waren darüber hinaus Legenden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* von Botan, Bodan oder Dem Vermessenen, einem bösen Schamanen, der vor langer Zeit böse Geister über die Menschen gebracht habe oder auch die Mensch-Tiere als Verhöhnung der Götter erschaffen haben soll, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* von einer durch Kriegslust und Moralverfall untergegangenen, schriftlichen Hochkultur, in der der Richter Dan anh Son, Dan anh Gar oder wie man heute sagt: Danason, den Sterblichen Recht, Frieden und Gerechtigkeit schenkte und dessen sagenhaftes Reich man &amp;quot;[[Anrea|im Süden]]&amp;quot; oder auch &amp;quot;[[Altgar|im Süden]]&amp;quot; verortete, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* und von der Entstehung der Elbenstämme, die entweder von guten oder bösen Geistern oder den Göttern selbst zu etwas anderem gemacht worden waren, als die Menschen und sich folglich nicht mehr in die Tradition der Weltväter stellen dürfen (was man auf der anderen Seite dem Kleinen Volk durchaus zubilligt). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben hatten alle lokalen Glaubensgemeinschaften die moralisch positive Bewertung kriegerischer Gesinnung, Schicksalsergebenheit und Fruchtbarkeit – noch heute die Kerntugenden der einfachen Leute – gemein. Die Welt der Götter und Geister wurde überall als etwas sehr Diesseitiges aufgefasst. So gab und gibt es keine Bestrafungen im Jenseits für Sünden im Diesseits. Glück und Unglück im Leben sind Belohnungen und Bestrafungen für die eigenen Taten oder zumindest die Taten der Vorfahren. Im Umkehrschluss muss ein Sünder damit rechnen, dass seine Nachfahren von den Göttern für seine Taten bestraft werden, falls das Unglück ihn selbst verschont. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls einheitlich war der Totenkult: Alle Angehörigen der Siebenfaltigen Gemeinschaft pflegen und pflegten die Feuerbestattung. Die Urnen mit der Asche der Toten werden von den Angehörigen in Ehren gehalten und sind fester Bestandteil vieler großer und kleiner Rituale im Alltag und zu Feiertagen geblieben. Überraschender Weise gab es aber zwei bis drei unterschiedliche Jenseitsideen: Den Glauben an die Wiedergeburt in einem neuen sterblichen Körper, den Glauben an ein Leben in der Unterwelt, dem Reich der Todesgöttin und den Glauben daran, dass die Seelen der Toten in der Form des Windes noch in dieser Welt vorhanden seien. Diese unterschiedlichen Ideen wurden vor dreissig bis vierzig Jahren zu einer gemeinsamen Vorstellung integriert: Jede Seele wird wiedergeboren, jedoch erst nach einer gewissen Ruhephase in der Unterwelt. Der Weg zwischen Dieser und der sterblichen Welt wird in Form von Wind überbrückt, wenn etwa die Seele Botengänge für die Todesgöttin unternimmt, nach ihren Angehörigen sieht oder auf dem Weg zu ihrer Wiedergeburt ist (weswegen gewisse Atemtechniken auch den Verlauf einer Geburt oder die Erfolgschancen einer Zeugung erleichtern sollen). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Integration der Todesvorstellungen ist nur ein Beispiel für eine Eigenart der Siebenfaltigkeit, die sie scheinbar unsystematisch und heterogen erscheinen lässt: Abweichungen in der spirituellen Praxis anderer Teilstämme wurden grundsätzlich respektiert, nach dem Ende des letzten Großen Stammeskrieges häufig auch voneinander adaptiert. Es besteht heute noch eine gewisse Bereitschaft, Versatzstücke fremder Göttervorstellungen in die Eigenen zu integrieren. Denn die gesamten Überlieferungen aller Stämme und Vorfahren, die bekannten und die vergessenen, wissen die Flutländer und Arbonier als das mythische &amp;quot;Große Lied&amp;quot; der Menschen zu bezeichnen, in dem theoretisch alles Wissen über die Taten der Götter und der Sterblichen seit Anbeginn der Zeit versammelt wäre. Da kein Sterblicher das ganze Große Lied kennen kann, ist man grundsätzlich bereit, an Dinge zu glauben, die dem eigenen Glauben nicht zuwieder laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Schriftreligion === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor zwanzig Jahren (14 n. K.) veränderte sich die Art und Weise, wie mit religiösen Vorstellungen und ihrer Weitergabe umgegangen wurde, entscheident. Die Schamanen, die am Ende des letzten Großen Stammeskrieges noch in isolierten Meister-Schüler-Beziehungen gelebt und gelehrt hatten, hatten sich zu einer miteinander korrespondiernden Gelehrtenschicht gewandelt, die des Lesens und Schreibens mächtig waren und anfingen, die absolute gesellschaftliche Dominanz der Stammes- und Sippenoberhäupter in Frage zu stellen. Als die Sucher der Queste des [[Phadrack Natan anh Ria]] die Heilige Schrift auffanden, bekamen die Geistlichen etwas in die Hand, was ihrer Schicht endlich die lange ersehnte Autorität in Glaubensfragen verlieh. Innerhalb weniger Jahre verbreiteten sich Abschriften der Heiligen Schrift gemeinsam mit der Fähigkeit des Lesens und dem Einfluss der Geistlichen. Heutzutage kann ein Sippenoberhaupt diese Autorität nur noch herausfordern, in dem es selbst geistliche Bildung erlangt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Heilige Schrift ist ein sehr kurzer Text. Die Grundlage für alle weitere Theologie konnte sie nur werden, weil sie viele der schon vorhandenen Erzählungen aufgreift, chronologisch ordnet und zueinander in Bezug setzt. In dieses Gerüst konnten andere Erzählungen zeitlich und logisch eingefügt werden, sodass die Geistlichen angeregt wurden, die mündlichen Überlieferungen zu verschriftlichen. Dieser Verschriftlichungsprozess ist seit zwanzig Jahren in Gang und ein Ende ist nicht abzusehen. Daher gibt es grundsätzlich mehr Texte, als ein Gelehrter gelesen haben kann und selbstverständlich kennt nicht nicht ein einziger Priester die religiösen Sitten aller Landesteile. Trotzdem kam es zu einer Vereinheitlichung der wichtigsten Riten wie etwa dem Morgen- und dem Abendgebet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Kosmologie veränderte sich und es entstanden unter den Gebildeten Strömungen, die die Heilige Schrift unterschiedlich auslegten. Die Mehrheit der Gelehrten hängt der [[Heiliges Konzil der Siebenfaltigkeit | Konzils]]- oder Siebenfaltigkeitsauslegung an, die einflussreiche Minderheit der [[Riasinaten | Riasinatischen]] oder Kundigenauslegung. Diese Unterteilung ist jedoch sehr grob und in sich in verschiedene Lehrzirkel und politische Ansichten weiter gegliedert. Auch wird man so gut wie nie eine der beiden Auslegungen in Reinform vorfinden, auch deshalb, weil sie nie als in Stein gehauene Thesen formuliert wurden. &lt;br /&gt;
Die zur Zeit wichtigsten Streitpunkte betreffen das Wesen der Zeit, die politische Bedeutung der Rechtsprechung, die Rolle von Elben unter den Sterblichen, die Bedeutung und Möglichkeiten magischer Kräfte und damit einhergehend die Möglichkeiten und Grenzen des menschlich Machbaren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar hat die Schriftlichkeit die gesamte Geistlichkeit erfasst, nicht aber der klösterliche Lebensstil. Die alten Meister-Schüler-Beziehungen der Schamanen bestehen weiter fort, mal integriert in die Ordensgemeinschaften, mal parallel dazu. Selbst die Priesterschaften einzelner Gottheiten können unterschiedlichen Ordensregeln unterliegen und es ist nach wie vor so, dass ein Priester, der in eine neue Gemeinde kommt, sich ersteinmal darüber informieren muss, welche Geister und Halbgötter dort für ihn eine Rolle spielen werden, wie die lokalen Bräuche aussehen etc. Viele Priester, die auf eine besondere Aufgabe spezialisiert sind, führen ein halbnomadisches Leben, in dem sie durch die trigardonischen Lande ziehen um z. B. in jeder Gemeinde ein mal im Jahr ein ganz bestimmtes Ritual abzuhalten. Auch unter den Cirkatern gibt es jene, die als Ordensgemeinschaft in Form eines Ritterordens existieren und jene, die wie die berittenen Stammeskrieger im Kampf den Reiterbogen nutzen und nomadisch, nur begleitet von ihren Erben, durch die Lande ziehen. Geistliche sind jedoch niemals respektlos untereinander, so unterschiedlich sie auch Auftreten mögen. Ob Flutländer oder Arbonier, in beiden Großstämmen halten sich die klösterlich lebenden und die traditionell lebenden Priester die Waage und während die Klostergemeinschaften sich an den Traditionen orientieren, wissen die Traditionellen die Vorteile von Klosterstrukturen zu schätzen. In beiden großen theologischen Strömungen sind ebenfalls Vertreter der traditionellen und der klösterlichen Lebensweisen vertreten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die religiöse Bedeutung der Sippenhäupter ist nur hinter die der Priester zurückgetreten, aber keineswegs völlig verschwunden. So kann ein Familienoberhaupt ein Brautpaar mit dem gleichen Recht vor den Göttern trauen, wie ein Priester. Viele Rituale in Jagt und Ackerbau können überhaupt nur von Sippenhäuptern durchgeführt werden, weil sie sich mehr auf die Ahnen als auf die Götter beziehen oder auf eine bestimmte Verbindung zwischen ihnen anspielen. Und bei einem Rechtsakt ist es in dreizehn von vierzehn Fällen der Adlige oder die Ystyarson, die den Richtergott vertreten, nicht der Priester. Im übrigen soll es im Stamm der Arbonier sogar noch Bildungstraditionen geben, die von der Verschriftung der Kultur unberührt geblieben sind. Da dieser Stamm von Weltvater Natan abstammt, gab es hier schon immer mehr Zauberkundige, als in Flutland. Und nicht alle davon sind in den Dunkelwald gegangen, um dort die Zauberkunst zu lernen. Meist sind es adlige Frauen mit langem Stammbaum, die in bestem Einvernehmen mit der Priesterschaft eine Mischrolle aus Laienschwester und Kräuterhexe einnehmen. Die Betreffenden erreichen niemals auch nur entfernt die Fähigkeiten, die ein ausgebildeter Kundiger beherrscht, aber für die Hilfe der Geister bei der Aussaht oder einen Fluch, der zu Krankheit, Zwietracht oder gar Unfruchtbarkeit führt, soll es wohl ausreichen. Und weil man weiß, wie wichtig ihre Segenssprüche für gute Ernten sind, will auch niemand von einer Arbonierin verflucht werden, die ein &amp;quot;anh&amp;quot; im Namen führt, erst recht nicht von einem Sippenhaupt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Für SpielerInnen von Gelehrtencharakteren === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Siebenfaltigkeitsauslegung betrachtet die Zeit als vorübergehende Erscheinung, die vor den Weltvätern keine Bedeutung hatte und nach dem Erscheinen des Richters der Phrophezeihung keine Rolle mehr spielen wird. Die Zeit ist nur eine Unterbrechung der Ewigen Tagnacht, die Bedeutet, dass die Götter miteinander versöhnt sind. Alles Streben der Sterblichen muss dem Ziel dienen, sich mit den Göttern zu versöhnen. Der einzige Weg zur Versöhnung der Götter führt über die Herstellung eines dauerhaften, gerechten Zustandes für alle Sterblichen, alle politischen Handlungen sind als Rechtsakte zu verstehen, die zu mehr Unrecht oder mehr Gerechtigkeit führen, jedes Gerichtsverfahren ist ein sakraler Akt. Alle Lebensbereiche von Elben und Menschen müssen strikt getrennt werden, als Halbelb geboren zu werden ist eine göttliche Bestrafung. Magische Kräfte dürfen allein dem Zweck dienen, durch Zauberkraft verursachtes Übel wieder zu heilen. Zauberei kann im bösen Falle dazu führen, dass gewaltiger Schaden in der Welt entsteht und der Zwist der Götter verlängert wird, die Götter und die Welt kann sie aber nicht vernichten und auch nicht das Ende der Zeit herbeiführen oder verhindern. Früher oder später werden die Götter sich versöhnen und den Sterblichen zuwenden und es ist im dringenden Interesse der Sterblichen, dass sie das im Guten tun. &lt;br /&gt;
Die Riasinatische Auslegung betrachtet nicht die Zeit, sondern die Götter und die Welt als endliches Phänomen. Die Götter und die Welt werden auch nicht zwingend gleichgesetzt. Das Recht steht zwar auch bei den Riasinaten an zentraler Stelle, ist aber als säkular zu verstehen und dient allein dem Frieden in den Grenzen seiner Wirksamkeit, nicht der Versöhnung mit den Göttern. Dass mit den Ausgestoßenen in der Heiligen Schrift wirklich die Elben gemeint sind, hat noch niemand bewiesen. Die Riasinaten betrachten den Umgang mit Elben nicht als Sünde. Die Magie ist eine messbare Grundkonstante des Kosmos, so wie die Zeit und der Raum. Die Götter dagegen sind potentiell austauschbar und nur durch ihre Funktion innerhalb des Kosmos ist haben sie Macht. Diese Macht könnte ein geschickter Ursupator der einen oder anderen Gottheit auch wegnehmen und für sich selbst beanspruchen. Botan war der erste, der dies versucht hat. Riasina ist heute die Gottheit, die den Menschen am bereitwilligsten die Geheimnisse der Zauberkunst preisgibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch aus Gründen der politischen Einflussnahme stehen sich die beiden Strömungen feindlich gegenüber. Bei der Gründung des trigardonischen Hochfürstentumes hatte sich die Riasinatische Strömung schon als politische Formation etabliert und hatte bis vor Kurzem großen Einfluss auf die Reichspolitik. Ihre Vertreter sind fast ausschießlich Gebildete, wobei der Weihegrad nicht ausschlaggebend für die Meinungsführerschaft ist. Wichtige Persönlichkeiten kamen sowohl aus den Reihen der Zauberkundigen, der Priester und belesenen Angehörigen der sonstigen Oberschicht. Hochfürst [[Wastan]] schuf schließlich die Grafschaft [[Dunkelwald]], in denen die wichtigsten Bildungszentren und ökonomischen Resourcen dieser Formation auch politisch zusammengefasst wurden. Unter Hochfürst [[Karoman anh Rhack II.]] versuchte dann die andere Gruppe, deren theologische Vertreter fast ausschließlich Priester waren, die Geistlichen in einer Organisation mit eindeutigem, klerikalen Recht zusammen zu fassen, dem Heiligen Konzil der Siebenfaltigkeit, dem alle Tempel, Klöster und Ordensgemeinschaften hätten angehören sollen. Dieser Versuch, obwohl offiziell nicht aufgegeben, scheiterte allerdings an der Unterschiedlichkeit der Interessen der Klöster und Tempel und nicht zuletzt am Widerstand der Riasinaten. Auch hatten die Sippenoberhäupter nur ein mäßiges Interesse daran, dabei zuzusehen, wie sich eine Organisation mit solchem Machtpotential aus eigener Kraft erschafft. Die Sippenoberhäupter waren nicht untätig geblieben, sondern hatten damit begonnen, Angehörigen ihrer Familien geistliche Laufbahnen zu erlauben und zu sie zu fördern. Auch kam es unter Karoman II. zu einer Wiederbelebung des Cirkaterwesens, was eher den Sippenoberhäuptern einen sakralen Waffenarm verlieh, als den Geistlichen ein Schwert. In Flutland und Arbon waren bald die Oberschichten zu einer untrennbaren Mischung aus adligen Häuptlingen, geistlichen und weltlichen Kriegsherren und geistlichen wie weltlichen Gelehrten zusammen gewachsen, deren vielfache Bindungen und Verpflichtungen den politischen Alleingang eines einzelnen Standes unmöglich machten. &lt;br /&gt;
Da im Dunkelwald die gleiche Entwicklung stattfand, wurde bald aus manchen politischen Konflikten ein Theologischer und aus jedem Theologischen Konflikt ein Politischer. Diese Situation hatte ihren Ausgangspunkt mit dem Sturz Karomans II. und zog sich durch die gesamte [[Phosphoros anh Son | Kanzlerherrschaft]]. Mit der Krönung der heutigen Hochfürsten ([[Emendon anh Erlenfels]] und [[Marsiane Aribor Feuerspeer anh Crul]]) ist sie nur scheinbar entschärft, doch könnte die Bewegung in der politischen Landschaft auch in die theologischen Debatten Bewegung bringen. Beide Hochfürsten neigen zwar der Siebenfaltigkeitsauslegung zu, können es sich aber politisch nicht leisten, die Riasinaten völlig fallen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Religion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Klerusspiel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dagmar</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.trigardon-larp.de/index.php?title=Einf%C3%BChrung_in_die_Siebenfaltigkeit</id>
		<title>Einführung in die Siebenfaltigkeit</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.trigardon-larp.de/index.php?title=Einf%C3%BChrung_in_die_Siebenfaltigkeit"/>
				<updated>2013-09-30T16:13:24Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Dagmar: /* Die Götter */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Die Götter==&lt;br /&gt;
Das Riacommon, oft auch schlicht nur die Sieben genannt, ist das siebenfaltige Pantheon Trigardons. &lt;br /&gt;
Die heilige Siebenfaltigkeit besteht aus den folgenden Göttern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Riasion]]: Gott der Sonne und der Wahrheit, König des Himmels und des Tages, Spender von Wachstum und Wohlstand, Wächter des ehrlichen Handels und des geschriebenen Gesetzes, wird seit einiger Zeit vom arbonischen Adel auch als zweiter Kriegsgott verehrt.&lt;br /&gt;
*[[Riasina]]: Göttin des Mondes und des Wissens, Königin des Himmels und der Nacht, Spenderin von Schönheit und Rausch, Schutzpatronin der Verfolgten, wird seit einiger Zeit vom dunkelwälder Adel (Hexeradel!) als Göttin der Magie verehrt.&lt;br /&gt;
*[[Riason]]: Gott der Dämmerung und der Gerechtigkeit, Richter und Schlichter der Götter, Spender des Friedens, Wächter der göttlichen Ordnung (also auch auf Erden!).&lt;br /&gt;
*[[Riamodan]]: Gott des Feuers und des Krieges, Spender der Leidenschaften (Liebe und Hass sind nach trigardonischem Wertekanon gleichwertig!), der Gott, der den Mensch über das Tier erhebt durch die Gabe, das Feuer zu nutzen (und die Gabe der Sprache?), Schutzpatron der Dichter.&lt;br /&gt;
*[[Riaranjoscha]]: Göttin der Wasser, der Weisheit und der Fruchtbarkeit, Herrin des Schicksals und der verstreichenden Zeit, Königin der Nebelgeister.&lt;br /&gt;
*[[Riaplot]]: Gott der Erde und der Fruchtbarkeit, Schutzpatron der Bauern und Jäger, der Gott, der die Menschen mit Arbeit straft, um sie Demut zu lehren. &lt;br /&gt;
*[[Riadugora]]: Göttin des Todes und des Schlafes, Königin der Winde, Spenderin göttlicher Weisheiten durch die Träume.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Trigardon_Götterkreis.jpg|mini|200x200|]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die heilige Schrift Trigardons==&lt;br /&gt;
In der [[Heilige Schrift|Heiligen Schrift]] sind die Schöpfungsgeschichte und einige grundlegenden Glaubens- und Wertvorstellungen des Landes niedergeschrieben. Obwohl nur Wenige lesen können, ist der grobe Inhalt der Heiligen Sdchrift allen Trigardonen bekannt. Nicht nur, weil Geistliche predigen und daraus vorlesen, sondern auch, weil ihre Versatzstücke daraus in Liedern, Märchen und Familiengeschichten stets präsent sind, ist die Heilige Schrift ein nicht wegzudenkendes, alle Landesteile miteinander verbindendes Kulturgut. Und ungefähr das steht in der Heiligen Schrift:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Riasion]] (die Sonne) und [[Riasina]] (der Mond) standen anfangs gemeinsam am Himmel. Sie zerstritten sich aber, weil sich die Weltväter [[Ischan]] und [[Natan]] gegenseitig erschlugen und sie jeweils einen anderen begünstigt hatten, über den anderen Weltvater zu siegen. Da schickte der Sohn der Himmelsgötter, der gerechte [[Riason]], seine Mutter Riasina in die Nacht und seinen Vater Riasion in den Tag. Seit dem Tod der Weltväter bekämpften sich der Stamm des Ischan (die [[Flutland|Flutländer]]) und der Stamm des Natan (die [[Arbonier|Arbonier]]). Ein böser König und Zauberer namens [[Botan]] mißbrauchte die göttliche Kraft, Leben zu erschaffen und schuf die bösen Geister und die [[Tiermenschen]], aber Die Sieben Götter erschufen die [[Kleines Volk|Zwerge]], um Botans Anhänger zu vernichten. Die bösen Geister verhexten die Stämme zur Kinderlosigkeit, aber Die Sieben Götter befahlen den Stämmen, ihre Schwachen auszustoßen um ihre Starken von der Kinderlosigkeit zu heilen. Die Schwachen aber sollten in die Wälder gehen, sich verstecken und wegen ihrer Kindesarmut schenkten ihnen die Götter ein überlanges Leben. So entstanden die [[Halbmenschen|Elben]]. Die Götter berufen aber bis Heute die Tapfersten in den Stämmen zu [[Cirkater]]n, die für den Fortgang des Lebenskreislaufs auf die Trennung zwischen den Stämmen und den Elben achten sollen und die Tiermenschen bekämpfen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Heilige und Halbgötter der Siebenfaltigkeit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Weltväter: [[Ischan]] der Starke &amp;amp; [[Natan]] der Weise: Die Weltväter, die als erste Menschen das göttliche Wirken als solches erkannten, Ischan lehrte die Jäger das Kriegshandwerk, Natan lehrte die Kräuterkundigen die Zauberei (und das schreiben?). In Ihrem Kampf (s.o.) türmte Natan die Berge auf und Ischan schlug die Schluchten in Riaplots Leib. Das ist der Grund dafür, dass Riaplot den Menschen jetzt das Leben schwer macht (s.o.). &lt;br /&gt;
*[[Arbo]]: Der Flußgott, der dem Stamm der Arbonier und der Grafschaft Arbon seinen Namen gibt. Riaranjoschas ältester Sohn, dem im Gegensatz zu seiner Mutter neben der Rolle eines gütigen Fruchtbarkeitsgottes auch ein sehr hitziges und kriegerisches Gemüt zugesprochen wird (u. A. als Schutzherr der Bogenschützen).&lt;br /&gt;
*Der Heilige [[Danason]]: Der große Feldherr, der vor langer, langer Zeit mit dem göttlichen Schwert Siebenstreich die Tiermenschen (Orks, Trolle und Überhaupt alle komisch aussehenden Rassen) aus Trigardon vertrieb. Sohn einer Königstochter eines alten arbonischen Teilstammes und des Flußgottes Arbo.&lt;br /&gt;
*Der Heilige [[Karoman]]: Der große Feldherr, der die Arbonier im Stammeskrieg zum Sieg über die Flutländer und Elfen führte und Trigardon damit vor etwa 30 Jahren den Frieden brachte. Auf ihn führt sich die trigardonische Zeitrechnung zurück: Das reale Jahr 2008 entspricht dem Jahr 33 nach dem Tod des Heiligen Karoman.&lt;br /&gt;
*[[Jardo]] und [[Evörr]]&lt;br /&gt;
*Der Heilige [[Timor]]&lt;br /&gt;
*Der Heilige [[Cajetan]]&lt;br /&gt;
*Der Heilige [[Denubis]]&lt;br /&gt;
*Der [[Geist der Insel]]&lt;br /&gt;
*Die [[Himmlische Hunde | Himmlischen Hunde]]&lt;br /&gt;
*Der Heilige [[Gismund]]&lt;br /&gt;
*Der [[Traumbringender Rabe | traumbringende Rabe]]&lt;br /&gt;
*Die [[Vier Winde]] der Himmelsrichtungen&lt;br /&gt;
*und viele Weitere&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die [[14 Tugenden]]==&lt;br /&gt;
Man unterscheidet zwischen den Sieben göttlichen Tugenden, die aus der heiligen Schrift hervorgehen, und den Sieben weltlichen Tugenden. Um letztere gibt es immer wieder Debatten, ob sie denn richtig benannt wurden oder ob es nicht vielleicht doch andere sein sollten. Und manch eifriger Kirchenvertreter möchte am liebsten 7 mal 7 Tugenden definiert wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Emendon anh Erlenfels|Hochfürst]] wird im Hinblick auf diese Tugenden als &amp;quot;Ritter vierzehnfacher Tugend&amp;quot; bzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Siebenfaltige Gebete und Segenssprüche]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bekannteste Gebet ist sicherlich das [[Heilige Schrift#Vers 1-17 Wanderer Siehe|Wanderer Siehe]], welches traditionell auch bei den Morgen- oder Abendandachten genutzt wird und aus den ersten 17 Zeilen der Heiligen Schrift besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind jedoch noch eine Vielzahl von weiteren Gebeten und Segenssprüchen bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Entwicklung der Siebenfaltigkeit in Trigardon ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Siebenfaltigkeit oder der Glaube an das Riacommon ist die traditionelle spirituelle Vorstellung der trigardonischen Stämme. Sie ist die dominante Religion in allen trigardonischen Landen. Sie verbindet die Ursprungmythen der Stämme der Arbonier und der Flutländer mit einer Kosmologie, die die Welt als vom Streit zwischen den Sieben Göttern ihres Pantheons bestimmt sieht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Urform ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis vor zwanzig Jahren wurde dieser Glaube vom Traditionskern der Stämme, den Ältesten und Sippenoberhäuptern sowie einer kleinen, fragmentierten Schicht von Schamanen fast ausschließlich mündlich überliefert. Die lokalen Unterschiede in Bezug auf die Rolle von Halbgöttern und Heiligen, sowie Guten und bösen Geistern, Götterdarstellungen, religiösen Riten etc. war zwar groß, gewisse Elemente stimmten jedoch in den Legenden aller Groß- und Teilstämme überein. &lt;br /&gt;
Zu diesen Gemeinsamkeiten gehörten stets mindestens &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* eine gemeinsame Vorstellung von Charakter und Funktion der Sieben Hauptgötter, deren Namen überall zumindest eine sehr große Klangähnlichkeit hatten und im Wesentlichen der heutigen Vorstellung von ihnen gleicht, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* desweiteren die Legende von den beiden Weltvätern, die man als Herrscher der Sterblichen und Vorfahren der eigenen Oberschichten identifizierte und die in ihrem Streit miteinander auch die Götter entzweit hätten, wofür die Sterblichen nun die Konsequenzen in Form von Hunger, Leid, Elend und Unglück zu tragen hätten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* und schließlich die Furcht vor monströsen Mensch-Tieren, die in Wäldern oder Höhlen hausen sollten oder gar weit entfernt große Königreiche errichtet hätten und den Menschen in allerlei Geschichten unaussprechliche Grausamkeiten antaten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht überall, aber sehr weit verbreitet waren darüber hinaus Legenden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* von Botan, Bodan oder Dem Vermessenen, einem bösen Schamanen, der vor langer Zeit böse Geister über die Menschen gebracht habe oder auch die Mensch-Tiere als Verhöhnung der Götter erschaffen haben soll, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* von einer durch Kriegslust und Moralverfall untergegangenen, schriftlichen Hochkultur, in der der Richter Dan anh Son, Dan anh Gar oder wie man heute sagt: Danason, den Sterblichen Recht, Frieden und Gerechtigkeit schenkte und dessen sagenhaftes Reich man &amp;quot;[[Anrea|im Süden]]&amp;quot; oder auch &amp;quot;[[Altgar|im Süden]]&amp;quot; verortete, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* und von der Entstehung der Elbenstämme, die entweder von guten oder bösen Geistern oder den Göttern selbst zu etwas anderem gemacht worden waren, als die Menschen und sich folglich nicht mehr in die Tradition der Weltväter stellen dürfen (was man auf der anderen Seite dem Kleinen Volk durchaus zubilligt). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben hatten alle lokalen Glaubensgemeinschaften die moralisch positive Bewertung kriegerischer Gesinnung, Schicksalsergebenheit und Fruchtbarkeit – noch heute die Kerntugenden der einfachen Leute – gemein. Die Welt der Götter und Geister wurde überall als etwas sehr Diesseitiges aufgefasst. So gab und gibt es keine Bestrafungen im Jenseits für Sünden im Diesseits. Glück und Unglück im Leben sind Belohnungen und Bestrafungen für die eigenen Taten oder zumindest die Taten der Vorfahren. Im Umkehrschluss muss ein Sünder damit rechnen, dass seine Nachfahren von den Göttern für seine Taten bestraft werden, falls das Unglück ihn selbst verschont. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls einheitlich war der Totenkult: Alle Angehörigen der Siebenfaltigen Gemeinschaft pflegen und pflegten die Feuerbestattung. Die Urnen mit der Asche der Toten werden von den Angehörigen in Ehren gehalten und sind fester Bestandteil vieler großer und kleiner Rituale im Alltag und zu Feiertagen geblieben. Überraschender Weise gab es aber zwei bis drei unterschiedliche Jenseitsideen: Den Glauben an die Wiedergeburt in einem neuen sterblichen Körper, den Glauben an ein Leben in der Unterwelt, dem Reich der Todesgöttin und den Glauben daran, dass die Seelen der Toten in der Form des Windes noch in dieser Welt vorhanden seien. Diese unterschiedlichen Ideen wurden vor dreissig bis vierzig Jahren zu einer gemeinsamen Vorstellung integriert: Jede Seele wird wiedergeboren, jedoch erst nach einer gewissen Ruhephase in der Unterwelt. Der Weg zwischen Dieser und der sterblichen Welt wird in Form von Wind überbrückt, wenn etwa die Seele Botengänge für die Todesgöttin unternimmt, nach ihren Angehörigen sieht oder auf dem Weg zu ihrer Wiedergeburt ist (weswegen gewisse Atemtechniken auch den Verlauf einer Geburt oder die Erfolgschancen einer Zeugung erleichtern sollen). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Integration der Todesvorstellungen ist nur ein Beispiel für eine Eigenart der Siebenfaltigkeit, die sie scheinbar unsystematisch und heterogen erscheinen lässt: Abweichungen in der spirituellen Praxis anderer Teilstämme wurden grundsätzlich respektiert, nach dem Ende des letzten Großen Stammeskrieges häufig auch voneinander adaptiert. Es besteht heute noch eine gewisse Bereitschaft, Versatzstücke fremder Göttervorstellungen in die Eigenen zu integrieren. Denn die gesamten Überlieferungen aller Stämme und Vorfahren, die bekannten und die vergessenen, wissen die Flutländer und Arbonier als das mythische &amp;quot;Große Lied&amp;quot; der Menschen zu bezeichnen, in dem theoretisch alles Wissen über die Taten der Götter und der Sterblichen seit Anbeginn der Zeit versammelt wäre. Da kein Sterblicher das ganze Große Lied kennen kann, ist man grundsätzlich bereit, an Dinge zu glauben, die dem eigenen Glauben nicht zuwieder laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Schriftreligion === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor zwanzig Jahren (14 n. K.) veränderte sich die Art und Weise, wie mit religiösen Vorstellungen und ihrer Weitergabe umgegangen wurde, entscheident. Die Schamanen, die am Ende des letzten Großen Stammeskrieges noch in isolierten Meister-Schüler-Beziehungen gelebt und gelehrt hatten, hatten sich zu einer miteinander korrespondiernden Gelehrtenschicht gewandelt, die des Lesens und Schreibens mächtig waren und anfingen, die absolute gesellschaftliche Dominanz der Stammes- und Sippenoberhäupter in Frage zu stellen. Als die Sucher der Queste des [[Phadrack Natan anh Ria]] die Heilige Schrift auffanden, bekamen die Geistlichen etwas in die Hand, was ihrer Schicht endlich die lange ersehnte Autorität in Glaubensfragen verlieh. Innerhalb weniger Jahre verbreiteten sich Abschriften der Heiligen Schrift gemeinsam mit der Fähigkeit des Lesens und dem Einfluss der Geistlichen. Heutzutage kann ein Sippenoberhaupt diese Autorität nur noch herausfordern, in dem es selbst geistliche Bildung erlangt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Heilige Schrift ist ein sehr kurzer Text. Die Grundlage für alle weitere Theologie konnte sie nur werden, weil sie viele der schon vorhandenen Erzählungen aufgreift, chronologisch ordnet und zueinander in Bezug setzt. In dieses Gerüst konnten andere Erzählungen zeitlich und logisch eingefügt werden, sodass die Geistlichen angeregt wurden, die mündlichen Überlieferungen zu verschriftlichen. Dieser Verschriftlichungsprozess ist seit zwanzig Jahren in Gang und ein Ende ist nicht abzusehen. Daher gibt es grundsätzlich mehr Texte, als ein Gelehrter gelesen haben kann und selbstverständlich kennt nicht nicht ein einziger Priester die religiösen Sitten aller Landesteile. Trotzdem kam es zu einer Vereinheitlichung der wichtigsten Riten wie etwa dem Morgen- und dem Abendgebet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Kosmologie veränderte sich und es entstanden unter den Gebildeten Strömungen, die die Heilige Schrift unterschiedlich auslegten. Die Mehrheit der Gelehrten hängt der [[Heiliges Konzil der Siebenfaltigkeit | Konzils]]- oder Siebenfaltigkeitsauslegung an, die einflussreiche Minderheit der [[Riasinaten | Riasinatischen]] oder Kundigenauslegung. Diese Unterteilung ist jedoch sehr grob und in sich in verschiedene Lehrzirkel und politische Ansichten weiter gegliedert. Auch wird man so gut wie nie eine der beiden Auslegungen in Reinform vorfinden, auch deshalb, weil sie nie als in Stein gehauene Thesen formuliert wurden. &lt;br /&gt;
Die zur Zeit wichtigsten Streitpunkte betreffen das Wesen der Zeit, die politische Bedeutung der Rechtsprechung, die Rolle von Elben unter den Sterblichen, die Bedeutung und Möglichkeiten magischer Kräfte und damit einhergehend die Möglichkeiten und Grenzen des menschlich Machbaren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar hat die Schriftlichkeit die gesamte Geistlichkeit erfasst, nicht aber der klösterliche Lebensstil. Die alten Meister-Schüler-Beziehungen der Schamanen bestehen weiter fort, mal integriert in die Ordensgemeinschaften, mal parallel dazu. Selbst die Priesterschaften einzelner Gottheiten können unterschiedlichen Ordensregeln unterliegen und es ist nach wie vor so, dass ein Priester, der in eine neue Gemeinde kommt, sich ersteinmal darüber informieren muss, welche Geister und Halbgötter dort für ihn eine Rolle spielen werden, wie die lokalen Bräuche aussehen etc. Viele Priester, die auf eine besondere Aufgabe spezialisiert sind, führen ein halbnomadisches Leben, in dem sie durch die trigardonischen Lande ziehen um z. B. in jeder Gemeinde ein mal im Jahr ein ganz bestimmtes Ritual abzuhalten. Auch unter den Cirkatern gibt es jene, die als Ordensgemeinschaft in Form eines Ritterordens existieren und jene, die wie die berittenen Stammeskrieger im Kampf den Reiterbogen nutzen und nomadisch, nur begleitet von ihren Erben, durch die Lande ziehen. Geistliche sind jedoch niemals respektlos untereinander, so unterschiedlich sie auch Auftreten mögen. Ob Flutländer oder Arbonier, in beiden Großstämmen halten sich die klösterlich lebenden und die traditionell lebenden Priester die Waage und während die Klostergemeinschaften sich an den Traditionen orientieren, wissen die Traditionellen die Vorteile von Klosterstrukturen zu schätzen. In beiden großen theologischen Strömungen sind ebenfalls Vertreter der traditionellen und der klösterlichen Lebensweisen vertreten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die religiöse Bedeutung der Sippenhäupter ist nur hinter die der Priester zurückgetreten, aber keineswegs völlig verschwunden. So kann ein Familienoberhaupt ein Brautpaar mit dem gleichen Recht vor den Göttern trauen, wie ein Priester. Viele Rituale in Jagt und Ackerbau können überhaupt nur von Sippenhäuptern durchgeführt werden, weil sie sich mehr auf die Ahnen als auf die Götter beziehen oder auf eine bestimmte Verbindung zwischen ihnen anspielen. Und bei einem Rechtsakt ist es in dreizehn von vierzehn Fällen der Adlige oder die Ystyarson, die den Richtergott vertreten, nicht der Priester. Im übrigen soll es im Stamm der Arbonier sogar noch Bildungstraditionen geben, die von der Verschriftung der Kultur unberührt geblieben sind. Da dieser Stamm von Weltvater Natan abstammt, gab es hier schon immer mehr Zauberkundige, als in Flutland. Und nicht alle davon sind in den Dunkelwald gegangen, um dort die Zauberkunst zu lernen. Meist sind es adlige Frauen mit langem Stammbaum, die in bestem Einvernehmen mit der Priesterschaft eine Mischrolle aus Laienschwester und Kräuterhexe einnehmen. Die Betreffenden erreichen niemals auch nur entfernt die Fähigkeiten, die ein ausgebildeter Kundiger beherrscht, aber für die Hilfe der Geister bei der Aussaht oder einen Fluch, der zu Krankheit, Zwietracht oder gar Unfruchtbarkeit führt, soll es wohl ausreichen. Und weil man weiß, wie wichtig ihre Segenssprüche für gute Ernten sind, will auch niemand von einer Arbonierin verflucht werden, die ein &amp;quot;anh&amp;quot; im Namen führt, erst recht nicht von einem Sippenhaupt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Für SpielerInnen von Gelehrtencharakteren === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Siebenfaltigkeitsauslegung betrachtet die Zeit als vorübergehende Erscheinung, die vor den Weltvätern keine Bedeutung hatte und nach dem Erscheinen des Richters der Phrophezeihung keine Rolle mehr spielen wird. Die Zeit ist nur eine Unterbrechung der Ewigen Tagnacht, die Bedeutet, dass die Götter miteinander versöhnt sind. Alles Streben der Sterblichen muss dem Ziel dienen, sich mit den Göttern zu versöhnen. Der einzige Weg zur Versöhnung der Götter führt über die Herstellung eines dauerhaften, gerechten Zustandes für alle Sterblichen, alle politischen Handlungen sind als Rechtsakte zu verstehen, die zu mehr Unrecht oder mehr Gerechtigkeit führen, jedes Gerichtsverfahren ist ein sakraler Akt. Alle Lebensbereiche von Elben und Menschen müssen strikt getrennt werden, als Halbelb geboren zu werden ist eine göttliche Bestrafung. Magische Kräfte dürfen allein dem Zweck dienen, durch Zauberkraft verursachtes Übel wieder zu heilen. Zauberei kann im bösen Falle dazu führen, dass gewaltiger Schaden in der Welt entsteht und der Zwist der Götter verlängert wird, die Götter und die Welt kann sie aber nicht vernichten und auch nicht das Ende der Zeit herbeiführen oder verhindern. Früher oder später werden die Götter sich versöhnen und den Sterblichen zuwenden und es ist im dringenden Interesse der Sterblichen, dass sie das im Guten tun. &lt;br /&gt;
Die Riasinatische Auslegung betrachtet nicht die Zeit, sondern die Götter und die Welt als endliches Phänomen. Die Götter und die Welt werden auch nicht zwingend gleichgesetzt. Das Recht steht zwar auch bei den Riasinaten an zentraler Stelle, ist aber als säkular zu verstehen und dient allein dem Frieden in den Grenzen seiner Wirksamkeit, nicht der Versöhnung mit den Göttern. Dass mit den Ausgestoßenen in der Heiligen Schrift wirklich die Elben gemeint sind, hat noch niemand bewiesen. Die Riasinaten betrachten den Umgang mit Elben nicht als Sünde. Die Magie ist eine messbare Grundkonstante des Kosmos, so wie die Zeit und der Raum. Die Götter dagegen sind potentiell austauschbar und nur durch ihre Funktion innerhalb des Kosmos ist haben sie Macht. Diese Macht könnte ein geschickter Ursupator der einen oder anderen Gottheit auch wegnehmen und für sich selbst beanspruchen. Botan war der erste, der dies versucht hat. Riasina ist heute die Gottheit, die den Menschen am bereitwilligsten die Geheimnisse der Zauberkunst preisgibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch aus Gründen der politischen Einflussnahme stehen sich die beiden Strömungen feindlich gegenüber. Bei der Gründung des trigardonischen Hochfürstentumes hatte sich die Riasinatische Strömung schon als politische Formation etabliert und hatte bis vor Kurzem großen Einfluss auf die Reichspolitik. Ihre Vertreter sind fast ausschießlich Gebildete, wobei der Weihegrad nicht ausschlaggebend für die Meinungsführerschaft ist. Wichtige Persönlichkeiten kamen sowohl aus den Reihen der Zauberkundigen, der Priester und belesenen Angehörigen der sonstigen Oberschicht. Hochfürst [[Wastan]] schuf schließlich die Grafschaft [[Dunkelwald]], in denen die wichtigsten Bildungszentren und ökonomischen Resourcen dieser Formation auch politisch zusammengefasst wurden. Unter Hochfürst [[Karoman anh Rhack II.]] versuchte dann die andere Gruppe, deren theologische Vertreter fast ausschließlich Priester waren, die Geistlichen in einer Organisation mit eindeutigem, klerikalen Recht zusammen zu fassen, dem Heiligen Konzil der Siebenfaltigkeit, dem alle Tempel, Klöster und Ordensgemeinschaften hätten angehören sollen. Dieser Versuch, obwohl offiziell nicht aufgegeben, scheiterte allerdings an der Unterschiedlichkeit der Interessen der Klöster und Tempel und nicht zuletzt am Widerstand der Riasinaten. Auch hatten die Sippenoberhäupter nur ein mäßiges Interesse daran, dabei zuzusehen, wie sich eine Organisation mit solchem Machtpotential aus eigener Kraft erschafft. Die Sippenoberhäupter waren nicht untätig geblieben, sondern hatten damit begonnen, Angehörigen ihrer Familien geistliche Laufbahnen zu erlauben und zu sie zu fördern. Auch kam es unter Karoman II. zu einer Wiederbelebung des Cirkaterwesens, was eher den Sippenoberhäuptern einen sakralen Waffenarm verlieh, als den Geistlichen ein Schwert. In Flutland und Arbon waren bald die Oberschichten zu einer untrennbaren Mischung aus adligen Häuptlingen, geistlichen und weltlichen Kriegsherren und geistlichen wie weltlichen Gelehrten zusammen gewachsen, deren vielfache Bindungen und Verpflichtungen den politischen Alleingang eines einzelnen Standes unmöglich machten. &lt;br /&gt;
Da im Dunkelwald die gleiche Entwicklung stattfand, wurde bald aus manchen politischen Konflikten ein Theologischer und aus jedem Theologischen Konflikt ein Politischer. Diese Situation hatte ihren Ausgangspunkt mit dem Sturz Karomans II. und zog sich durch die gesamte [[Phosphoros anh Son | Kanzlerherrschaft]]. Mit der Krönung der heutigen Hochfürsten ([[Emendon anh Erlenfels]] und [[Marsiane Aribor Feuerspeer anh Crul]]) ist sie nur scheinbar entschärft, doch könnte die Bewegung in der politischen Landschaft auch in die theologischen Debatten Bewegung bringen. Beide Hochfürsten neigen zwar der Siebenfaltigkeitsauslegung zu, können es sich aber politisch nicht leisten, die Riasinaten völlig fallen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Religion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Klerusspiel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dagmar</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.trigardon-larp.de/index.php?title=Einf%C3%BChrung_in_die_Siebenfaltigkeit</id>
		<title>Einführung in die Siebenfaltigkeit</title>
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				<updated>2013-09-30T16:09:51Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Dagmar: /* Die Götter */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Die Götter==&lt;br /&gt;
Das Riacommon, oft auch schlicht nur die Sieben genannt, ist das siebenfaltige Pantheon Trigardons. &lt;br /&gt;
Die heilige Siebenfaltigkeit besteht aus den folgenden Göttern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Riasion]]: Gott der Sonne und der Wahrheit, König des Himmels und des Tages, Spender von Wachstum und Wohlstand, Wächter des ehrlichen Handels und des geschriebenen Gesetzes, wird seit einiger Zeit vom arbonischen Adel auch als zweiter Kriegsgott verehrt.&lt;br /&gt;
*[[Riasina]]: Göttin des Mondes und des Wissens, Königin des Himmels und der Nacht, Spenderin von Schönheit und Rausch, Schutzpatronin der Verfolgten, wird seit einiger Zeit vom dunkelwälder Adel (Hexeradel!) als Göttin der Magie verehrt.&lt;br /&gt;
*[[Riason]]: Gott der Dämmerung und der Gerechtigkeit, Richter und Schlichter der Götter, Spender des Friedens, Wächter der göttlichen Ordnung (also auch auf Erden!).&lt;br /&gt;
*[[Riamodan]]: Gott des Feuers und des Krieges, Spender der Leidenschaften (Liebe und Hass sind nach trigardonischem Wertekanon gleichwertig!), der Gott, der den Mensch über das Tier erhebt durch die Gabe, das Feuer zu nutzen (und die Gabe der Sprache?), Schutzpatron der Dichter.&lt;br /&gt;
*[[Riaranjoscha]]: Göttin der Wasser, der Weisheit und der Fruchtbarkeit, Herrin des Schicksals und der verstreichenden Zeit, Königin der Nebelgeister.&lt;br /&gt;
*[[Riaplot]]: Gott der Erde und der Fruchtbarkeit, Schutzpatron der Bauern und Jäger, der Gott, der die Menschen mit Arbeit straft, um sie Demut zu lehren. &lt;br /&gt;
*[[Riadugora]]: Göttin des Todes und des Schlafes, Königin der Winde, Spenderin göttlicher Weisheiten durch die Träume.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Trigardon_Götterkreis.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die heilige Schrift Trigardons==&lt;br /&gt;
In der [[Heilige Schrift|Heiligen Schrift]] sind die Schöpfungsgeschichte und einige grundlegenden Glaubens- und Wertvorstellungen des Landes niedergeschrieben. Obwohl nur Wenige lesen können, ist der grobe Inhalt der Heiligen Sdchrift allen Trigardonen bekannt. Nicht nur, weil Geistliche predigen und daraus vorlesen, sondern auch, weil ihre Versatzstücke daraus in Liedern, Märchen und Familiengeschichten stets präsent sind, ist die Heilige Schrift ein nicht wegzudenkendes, alle Landesteile miteinander verbindendes Kulturgut. Und ungefähr das steht in der Heiligen Schrift:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Riasion]] (die Sonne) und [[Riasina]] (der Mond) standen anfangs gemeinsam am Himmel. Sie zerstritten sich aber, weil sich die Weltväter [[Ischan]] und [[Natan]] gegenseitig erschlugen und sie jeweils einen anderen begünstigt hatten, über den anderen Weltvater zu siegen. Da schickte der Sohn der Himmelsgötter, der gerechte [[Riason]], seine Mutter Riasina in die Nacht und seinen Vater Riasion in den Tag. Seit dem Tod der Weltväter bekämpften sich der Stamm des Ischan (die [[Flutland|Flutländer]]) und der Stamm des Natan (die [[Arbonier|Arbonier]]). Ein böser König und Zauberer namens [[Botan]] mißbrauchte die göttliche Kraft, Leben zu erschaffen und schuf die bösen Geister und die [[Tiermenschen]], aber Die Sieben Götter erschufen die [[Kleines Volk|Zwerge]], um Botans Anhänger zu vernichten. Die bösen Geister verhexten die Stämme zur Kinderlosigkeit, aber Die Sieben Götter befahlen den Stämmen, ihre Schwachen auszustoßen um ihre Starken von der Kinderlosigkeit zu heilen. Die Schwachen aber sollten in die Wälder gehen, sich verstecken und wegen ihrer Kindesarmut schenkten ihnen die Götter ein überlanges Leben. So entstanden die [[Halbmenschen|Elben]]. Die Götter berufen aber bis Heute die Tapfersten in den Stämmen zu [[Cirkater]]n, die für den Fortgang des Lebenskreislaufs auf die Trennung zwischen den Stämmen und den Elben achten sollen und die Tiermenschen bekämpfen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Heilige und Halbgötter der Siebenfaltigkeit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Weltväter: [[Ischan]] der Starke &amp;amp; [[Natan]] der Weise: Die Weltväter, die als erste Menschen das göttliche Wirken als solches erkannten, Ischan lehrte die Jäger das Kriegshandwerk, Natan lehrte die Kräuterkundigen die Zauberei (und das schreiben?). In Ihrem Kampf (s.o.) türmte Natan die Berge auf und Ischan schlug die Schluchten in Riaplots Leib. Das ist der Grund dafür, dass Riaplot den Menschen jetzt das Leben schwer macht (s.o.). &lt;br /&gt;
*[[Arbo]]: Der Flußgott, der dem Stamm der Arbonier und der Grafschaft Arbon seinen Namen gibt. Riaranjoschas ältester Sohn, dem im Gegensatz zu seiner Mutter neben der Rolle eines gütigen Fruchtbarkeitsgottes auch ein sehr hitziges und kriegerisches Gemüt zugesprochen wird (u. A. als Schutzherr der Bogenschützen).&lt;br /&gt;
*Der Heilige [[Danason]]: Der große Feldherr, der vor langer, langer Zeit mit dem göttlichen Schwert Siebenstreich die Tiermenschen (Orks, Trolle und Überhaupt alle komisch aussehenden Rassen) aus Trigardon vertrieb. Sohn einer Königstochter eines alten arbonischen Teilstammes und des Flußgottes Arbo.&lt;br /&gt;
*Der Heilige [[Karoman]]: Der große Feldherr, der die Arbonier im Stammeskrieg zum Sieg über die Flutländer und Elfen führte und Trigardon damit vor etwa 30 Jahren den Frieden brachte. Auf ihn führt sich die trigardonische Zeitrechnung zurück: Das reale Jahr 2008 entspricht dem Jahr 33 nach dem Tod des Heiligen Karoman.&lt;br /&gt;
*[[Jardo]] und [[Evörr]]&lt;br /&gt;
*Der Heilige [[Timor]]&lt;br /&gt;
*Der Heilige [[Cajetan]]&lt;br /&gt;
*Der Heilige [[Denubis]]&lt;br /&gt;
*Der [[Geist der Insel]]&lt;br /&gt;
*Die [[Himmlische Hunde | Himmlischen Hunde]]&lt;br /&gt;
*Der Heilige [[Gismund]]&lt;br /&gt;
*Der [[Traumbringender Rabe | traumbringende Rabe]]&lt;br /&gt;
*Die [[Vier Winde]] der Himmelsrichtungen&lt;br /&gt;
*und viele Weitere&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die [[14 Tugenden]]==&lt;br /&gt;
Man unterscheidet zwischen den Sieben göttlichen Tugenden, die aus der heiligen Schrift hervorgehen, und den Sieben weltlichen Tugenden. Um letztere gibt es immer wieder Debatten, ob sie denn richtig benannt wurden oder ob es nicht vielleicht doch andere sein sollten. Und manch eifriger Kirchenvertreter möchte am liebsten 7 mal 7 Tugenden definiert wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Emendon anh Erlenfels|Hochfürst]] wird im Hinblick auf diese Tugenden als &amp;quot;Ritter vierzehnfacher Tugend&amp;quot; bzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Siebenfaltige Gebete und Segenssprüche]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bekannteste Gebet ist sicherlich das [[Heilige Schrift#Vers 1-17 Wanderer Siehe|Wanderer Siehe]], welches traditionell auch bei den Morgen- oder Abendandachten genutzt wird und aus den ersten 17 Zeilen der Heiligen Schrift besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind jedoch noch eine Vielzahl von weiteren Gebeten und Segenssprüchen bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Entwicklung der Siebenfaltigkeit in Trigardon ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Siebenfaltigkeit oder der Glaube an das Riacommon ist die traditionelle spirituelle Vorstellung der trigardonischen Stämme. Sie ist die dominante Religion in allen trigardonischen Landen. Sie verbindet die Ursprungmythen der Stämme der Arbonier und der Flutländer mit einer Kosmologie, die die Welt als vom Streit zwischen den Sieben Göttern ihres Pantheons bestimmt sieht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Urform ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis vor zwanzig Jahren wurde dieser Glaube vom Traditionskern der Stämme, den Ältesten und Sippenoberhäuptern sowie einer kleinen, fragmentierten Schicht von Schamanen fast ausschließlich mündlich überliefert. Die lokalen Unterschiede in Bezug auf die Rolle von Halbgöttern und Heiligen, sowie Guten und bösen Geistern, Götterdarstellungen, religiösen Riten etc. war zwar groß, gewisse Elemente stimmten jedoch in den Legenden aller Groß- und Teilstämme überein. &lt;br /&gt;
Zu diesen Gemeinsamkeiten gehörten stets mindestens &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* eine gemeinsame Vorstellung von Charakter und Funktion der Sieben Hauptgötter, deren Namen überall zumindest eine sehr große Klangähnlichkeit hatten und im Wesentlichen der heutigen Vorstellung von ihnen gleicht, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* desweiteren die Legende von den beiden Weltvätern, die man als Herrscher der Sterblichen und Vorfahren der eigenen Oberschichten identifizierte und die in ihrem Streit miteinander auch die Götter entzweit hätten, wofür die Sterblichen nun die Konsequenzen in Form von Hunger, Leid, Elend und Unglück zu tragen hätten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* und schließlich die Furcht vor monströsen Mensch-Tieren, die in Wäldern oder Höhlen hausen sollten oder gar weit entfernt große Königreiche errichtet hätten und den Menschen in allerlei Geschichten unaussprechliche Grausamkeiten antaten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht überall, aber sehr weit verbreitet waren darüber hinaus Legenden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* von Botan, Bodan oder Dem Vermessenen, einem bösen Schamanen, der vor langer Zeit böse Geister über die Menschen gebracht habe oder auch die Mensch-Tiere als Verhöhnung der Götter erschaffen haben soll, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* von einer durch Kriegslust und Moralverfall untergegangenen, schriftlichen Hochkultur, in der der Richter Dan anh Son, Dan anh Gar oder wie man heute sagt: Danason, den Sterblichen Recht, Frieden und Gerechtigkeit schenkte und dessen sagenhaftes Reich man &amp;quot;[[Anrea|im Süden]]&amp;quot; oder auch &amp;quot;[[Altgar|im Süden]]&amp;quot; verortete, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* und von der Entstehung der Elbenstämme, die entweder von guten oder bösen Geistern oder den Göttern selbst zu etwas anderem gemacht worden waren, als die Menschen und sich folglich nicht mehr in die Tradition der Weltväter stellen dürfen (was man auf der anderen Seite dem Kleinen Volk durchaus zubilligt). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben hatten alle lokalen Glaubensgemeinschaften die moralisch positive Bewertung kriegerischer Gesinnung, Schicksalsergebenheit und Fruchtbarkeit – noch heute die Kerntugenden der einfachen Leute – gemein. Die Welt der Götter und Geister wurde überall als etwas sehr Diesseitiges aufgefasst. So gab und gibt es keine Bestrafungen im Jenseits für Sünden im Diesseits. Glück und Unglück im Leben sind Belohnungen und Bestrafungen für die eigenen Taten oder zumindest die Taten der Vorfahren. Im Umkehrschluss muss ein Sünder damit rechnen, dass seine Nachfahren von den Göttern für seine Taten bestraft werden, falls das Unglück ihn selbst verschont. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls einheitlich war der Totenkult: Alle Angehörigen der Siebenfaltigen Gemeinschaft pflegen und pflegten die Feuerbestattung. Die Urnen mit der Asche der Toten werden von den Angehörigen in Ehren gehalten und sind fester Bestandteil vieler großer und kleiner Rituale im Alltag und zu Feiertagen geblieben. Überraschender Weise gab es aber zwei bis drei unterschiedliche Jenseitsideen: Den Glauben an die Wiedergeburt in einem neuen sterblichen Körper, den Glauben an ein Leben in der Unterwelt, dem Reich der Todesgöttin und den Glauben daran, dass die Seelen der Toten in der Form des Windes noch in dieser Welt vorhanden seien. Diese unterschiedlichen Ideen wurden vor dreissig bis vierzig Jahren zu einer gemeinsamen Vorstellung integriert: Jede Seele wird wiedergeboren, jedoch erst nach einer gewissen Ruhephase in der Unterwelt. Der Weg zwischen Dieser und der sterblichen Welt wird in Form von Wind überbrückt, wenn etwa die Seele Botengänge für die Todesgöttin unternimmt, nach ihren Angehörigen sieht oder auf dem Weg zu ihrer Wiedergeburt ist (weswegen gewisse Atemtechniken auch den Verlauf einer Geburt oder die Erfolgschancen einer Zeugung erleichtern sollen). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Integration der Todesvorstellungen ist nur ein Beispiel für eine Eigenart der Siebenfaltigkeit, die sie scheinbar unsystematisch und heterogen erscheinen lässt: Abweichungen in der spirituellen Praxis anderer Teilstämme wurden grundsätzlich respektiert, nach dem Ende des letzten Großen Stammeskrieges häufig auch voneinander adaptiert. Es besteht heute noch eine gewisse Bereitschaft, Versatzstücke fremder Göttervorstellungen in die Eigenen zu integrieren. Denn die gesamten Überlieferungen aller Stämme und Vorfahren, die bekannten und die vergessenen, wissen die Flutländer und Arbonier als das mythische &amp;quot;Große Lied&amp;quot; der Menschen zu bezeichnen, in dem theoretisch alles Wissen über die Taten der Götter und der Sterblichen seit Anbeginn der Zeit versammelt wäre. Da kein Sterblicher das ganze Große Lied kennen kann, ist man grundsätzlich bereit, an Dinge zu glauben, die dem eigenen Glauben nicht zuwieder laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Schriftreligion === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor zwanzig Jahren (14 n. K.) veränderte sich die Art und Weise, wie mit religiösen Vorstellungen und ihrer Weitergabe umgegangen wurde, entscheident. Die Schamanen, die am Ende des letzten Großen Stammeskrieges noch in isolierten Meister-Schüler-Beziehungen gelebt und gelehrt hatten, hatten sich zu einer miteinander korrespondiernden Gelehrtenschicht gewandelt, die des Lesens und Schreibens mächtig waren und anfingen, die absolute gesellschaftliche Dominanz der Stammes- und Sippenoberhäupter in Frage zu stellen. Als die Sucher der Queste des [[Phadrack Natan anh Ria]] die Heilige Schrift auffanden, bekamen die Geistlichen etwas in die Hand, was ihrer Schicht endlich die lange ersehnte Autorität in Glaubensfragen verlieh. Innerhalb weniger Jahre verbreiteten sich Abschriften der Heiligen Schrift gemeinsam mit der Fähigkeit des Lesens und dem Einfluss der Geistlichen. Heutzutage kann ein Sippenoberhaupt diese Autorität nur noch herausfordern, in dem es selbst geistliche Bildung erlangt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Heilige Schrift ist ein sehr kurzer Text. Die Grundlage für alle weitere Theologie konnte sie nur werden, weil sie viele der schon vorhandenen Erzählungen aufgreift, chronologisch ordnet und zueinander in Bezug setzt. In dieses Gerüst konnten andere Erzählungen zeitlich und logisch eingefügt werden, sodass die Geistlichen angeregt wurden, die mündlichen Überlieferungen zu verschriftlichen. Dieser Verschriftlichungsprozess ist seit zwanzig Jahren in Gang und ein Ende ist nicht abzusehen. Daher gibt es grundsätzlich mehr Texte, als ein Gelehrter gelesen haben kann und selbstverständlich kennt nicht nicht ein einziger Priester die religiösen Sitten aller Landesteile. Trotzdem kam es zu einer Vereinheitlichung der wichtigsten Riten wie etwa dem Morgen- und dem Abendgebet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Kosmologie veränderte sich und es entstanden unter den Gebildeten Strömungen, die die Heilige Schrift unterschiedlich auslegten. Die Mehrheit der Gelehrten hängt der [[Heiliges Konzil der Siebenfaltigkeit | Konzils]]- oder Siebenfaltigkeitsauslegung an, die einflussreiche Minderheit der [[Riasinaten | Riasinatischen]] oder Kundigenauslegung. Diese Unterteilung ist jedoch sehr grob und in sich in verschiedene Lehrzirkel und politische Ansichten weiter gegliedert. Auch wird man so gut wie nie eine der beiden Auslegungen in Reinform vorfinden, auch deshalb, weil sie nie als in Stein gehauene Thesen formuliert wurden. &lt;br /&gt;
Die zur Zeit wichtigsten Streitpunkte betreffen das Wesen der Zeit, die politische Bedeutung der Rechtsprechung, die Rolle von Elben unter den Sterblichen, die Bedeutung und Möglichkeiten magischer Kräfte und damit einhergehend die Möglichkeiten und Grenzen des menschlich Machbaren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar hat die Schriftlichkeit die gesamte Geistlichkeit erfasst, nicht aber der klösterliche Lebensstil. Die alten Meister-Schüler-Beziehungen der Schamanen bestehen weiter fort, mal integriert in die Ordensgemeinschaften, mal parallel dazu. Selbst die Priesterschaften einzelner Gottheiten können unterschiedlichen Ordensregeln unterliegen und es ist nach wie vor so, dass ein Priester, der in eine neue Gemeinde kommt, sich ersteinmal darüber informieren muss, welche Geister und Halbgötter dort für ihn eine Rolle spielen werden, wie die lokalen Bräuche aussehen etc. Viele Priester, die auf eine besondere Aufgabe spezialisiert sind, führen ein halbnomadisches Leben, in dem sie durch die trigardonischen Lande ziehen um z. B. in jeder Gemeinde ein mal im Jahr ein ganz bestimmtes Ritual abzuhalten. Auch unter den Cirkatern gibt es jene, die als Ordensgemeinschaft in Form eines Ritterordens existieren und jene, die wie die berittenen Stammeskrieger im Kampf den Reiterbogen nutzen und nomadisch, nur begleitet von ihren Erben, durch die Lande ziehen. Geistliche sind jedoch niemals respektlos untereinander, so unterschiedlich sie auch Auftreten mögen. Ob Flutländer oder Arbonier, in beiden Großstämmen halten sich die klösterlich lebenden und die traditionell lebenden Priester die Waage und während die Klostergemeinschaften sich an den Traditionen orientieren, wissen die Traditionellen die Vorteile von Klosterstrukturen zu schätzen. In beiden großen theologischen Strömungen sind ebenfalls Vertreter der traditionellen und der klösterlichen Lebensweisen vertreten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die religiöse Bedeutung der Sippenhäupter ist nur hinter die der Priester zurückgetreten, aber keineswegs völlig verschwunden. So kann ein Familienoberhaupt ein Brautpaar mit dem gleichen Recht vor den Göttern trauen, wie ein Priester. Viele Rituale in Jagt und Ackerbau können überhaupt nur von Sippenhäuptern durchgeführt werden, weil sie sich mehr auf die Ahnen als auf die Götter beziehen oder auf eine bestimmte Verbindung zwischen ihnen anspielen. Und bei einem Rechtsakt ist es in dreizehn von vierzehn Fällen der Adlige oder die Ystyarson, die den Richtergott vertreten, nicht der Priester. Im übrigen soll es im Stamm der Arbonier sogar noch Bildungstraditionen geben, die von der Verschriftung der Kultur unberührt geblieben sind. Da dieser Stamm von Weltvater Natan abstammt, gab es hier schon immer mehr Zauberkundige, als in Flutland. Und nicht alle davon sind in den Dunkelwald gegangen, um dort die Zauberkunst zu lernen. Meist sind es adlige Frauen mit langem Stammbaum, die in bestem Einvernehmen mit der Priesterschaft eine Mischrolle aus Laienschwester und Kräuterhexe einnehmen. Die Betreffenden erreichen niemals auch nur entfernt die Fähigkeiten, die ein ausgebildeter Kundiger beherrscht, aber für die Hilfe der Geister bei der Aussaht oder einen Fluch, der zu Krankheit, Zwietracht oder gar Unfruchtbarkeit führt, soll es wohl ausreichen. Und weil man weiß, wie wichtig ihre Segenssprüche für gute Ernten sind, will auch niemand von einer Arbonierin verflucht werden, die ein &amp;quot;anh&amp;quot; im Namen führt, erst recht nicht von einem Sippenhaupt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Für SpielerInnen von Gelehrtencharakteren === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Siebenfaltigkeitsauslegung betrachtet die Zeit als vorübergehende Erscheinung, die vor den Weltvätern keine Bedeutung hatte und nach dem Erscheinen des Richters der Phrophezeihung keine Rolle mehr spielen wird. Die Zeit ist nur eine Unterbrechung der Ewigen Tagnacht, die Bedeutet, dass die Götter miteinander versöhnt sind. Alles Streben der Sterblichen muss dem Ziel dienen, sich mit den Göttern zu versöhnen. Der einzige Weg zur Versöhnung der Götter führt über die Herstellung eines dauerhaften, gerechten Zustandes für alle Sterblichen, alle politischen Handlungen sind als Rechtsakte zu verstehen, die zu mehr Unrecht oder mehr Gerechtigkeit führen, jedes Gerichtsverfahren ist ein sakraler Akt. Alle Lebensbereiche von Elben und Menschen müssen strikt getrennt werden, als Halbelb geboren zu werden ist eine göttliche Bestrafung. Magische Kräfte dürfen allein dem Zweck dienen, durch Zauberkraft verursachtes Übel wieder zu heilen. Zauberei kann im bösen Falle dazu führen, dass gewaltiger Schaden in der Welt entsteht und der Zwist der Götter verlängert wird, die Götter und die Welt kann sie aber nicht vernichten und auch nicht das Ende der Zeit herbeiführen oder verhindern. Früher oder später werden die Götter sich versöhnen und den Sterblichen zuwenden und es ist im dringenden Interesse der Sterblichen, dass sie das im Guten tun. &lt;br /&gt;
Die Riasinatische Auslegung betrachtet nicht die Zeit, sondern die Götter und die Welt als endliches Phänomen. Die Götter und die Welt werden auch nicht zwingend gleichgesetzt. Das Recht steht zwar auch bei den Riasinaten an zentraler Stelle, ist aber als säkular zu verstehen und dient allein dem Frieden in den Grenzen seiner Wirksamkeit, nicht der Versöhnung mit den Göttern. Dass mit den Ausgestoßenen in der Heiligen Schrift wirklich die Elben gemeint sind, hat noch niemand bewiesen. Die Riasinaten betrachten den Umgang mit Elben nicht als Sünde. Die Magie ist eine messbare Grundkonstante des Kosmos, so wie die Zeit und der Raum. Die Götter dagegen sind potentiell austauschbar und nur durch ihre Funktion innerhalb des Kosmos ist haben sie Macht. Diese Macht könnte ein geschickter Ursupator der einen oder anderen Gottheit auch wegnehmen und für sich selbst beanspruchen. Botan war der erste, der dies versucht hat. Riasina ist heute die Gottheit, die den Menschen am bereitwilligsten die Geheimnisse der Zauberkunst preisgibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch aus Gründen der politischen Einflussnahme stehen sich die beiden Strömungen feindlich gegenüber. Bei der Gründung des trigardonischen Hochfürstentumes hatte sich die Riasinatische Strömung schon als politische Formation etabliert und hatte bis vor Kurzem großen Einfluss auf die Reichspolitik. Ihre Vertreter sind fast ausschießlich Gebildete, wobei der Weihegrad nicht ausschlaggebend für die Meinungsführerschaft ist. Wichtige Persönlichkeiten kamen sowohl aus den Reihen der Zauberkundigen, der Priester und belesenen Angehörigen der sonstigen Oberschicht. Hochfürst [[Wastan]] schuf schließlich die Grafschaft [[Dunkelwald]], in denen die wichtigsten Bildungszentren und ökonomischen Resourcen dieser Formation auch politisch zusammengefasst wurden. Unter Hochfürst [[Karoman anh Rhack II.]] versuchte dann die andere Gruppe, deren theologische Vertreter fast ausschließlich Priester waren, die Geistlichen in einer Organisation mit eindeutigem, klerikalen Recht zusammen zu fassen, dem Heiligen Konzil der Siebenfaltigkeit, dem alle Tempel, Klöster und Ordensgemeinschaften hätten angehören sollen. Dieser Versuch, obwohl offiziell nicht aufgegeben, scheiterte allerdings an der Unterschiedlichkeit der Interessen der Klöster und Tempel und nicht zuletzt am Widerstand der Riasinaten. Auch hatten die Sippenoberhäupter nur ein mäßiges Interesse daran, dabei zuzusehen, wie sich eine Organisation mit solchem Machtpotential aus eigener Kraft erschafft. Die Sippenoberhäupter waren nicht untätig geblieben, sondern hatten damit begonnen, Angehörigen ihrer Familien geistliche Laufbahnen zu erlauben und zu sie zu fördern. Auch kam es unter Karoman II. zu einer Wiederbelebung des Cirkaterwesens, was eher den Sippenoberhäuptern einen sakralen Waffenarm verlieh, als den Geistlichen ein Schwert. In Flutland und Arbon waren bald die Oberschichten zu einer untrennbaren Mischung aus adligen Häuptlingen, geistlichen und weltlichen Kriegsherren und geistlichen wie weltlichen Gelehrten zusammen gewachsen, deren vielfache Bindungen und Verpflichtungen den politischen Alleingang eines einzelnen Standes unmöglich machten. &lt;br /&gt;
Da im Dunkelwald die gleiche Entwicklung stattfand, wurde bald aus manchen politischen Konflikten ein Theologischer und aus jedem Theologischen Konflikt ein Politischer. Diese Situation hatte ihren Ausgangspunkt mit dem Sturz Karomans II. und zog sich durch die gesamte [[Phosphoros anh Son | Kanzlerherrschaft]]. Mit der Krönung der heutigen Hochfürsten ([[Emendon anh Erlenfels]] und [[Marsiane Aribor Feuerspeer anh Crul]]) ist sie nur scheinbar entschärft, doch könnte die Bewegung in der politischen Landschaft auch in die theologischen Debatten Bewegung bringen. Beide Hochfürsten neigen zwar der Siebenfaltigkeitsauslegung zu, können es sich aber politisch nicht leisten, die Riasinaten völlig fallen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Religion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Klerusspiel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dagmar</name></author>	</entry>

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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Lebensformen, Mentalität und Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Großen und Ganzen ist die Bevölkerung von Garesch voll sesshaft. Ein paar Händler, Jäger, Waldarbeiter, Schweine- und Ziegenhirten oder saisonal auch größere Gruppen von Tagelöhnern mögen zum Broterwerb umherziehen. Ganze Sippen mit halb- oder vollnomadischem Lebensstil, wie man sie aus anderen arbonischen Regionen kennt, sucht man hier vergebens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur die Betagten der einfachen Leute kennen Krieg und Vertreibung noch aus eigener Erfahrung. Auch die weit verbreiteten Turbulenzen rascher oder mörderischer Herrscherwechsel hat es seit [[Gy Nurinay der Garesch | Gy dem Garesch]], dem legendären Namensgeber von Land und [[Sippe Garesch | Herrscherhaus]], nicht mehr gegeben. Technische Neuerungen, wirtschaftlicher Aufschwung, der Bedeutungszuwachs des Klerus und die [[Arbonisches Ständewesen | adelige Grundherrschaft]] sind Dinge, die hier für die Meisten schon vor der Geburt der Eltern begannen und sich kontinuierlich weiter entwickelten, ohne dass radikale Umwälzungen spürbar geworden wären. Man sieht sich nicht nur als Einwohner der Grafschaft [[Arbon]], sondern legt bei Arm und Reich gleichermaßen viel Wert darauf, zum [[Arbonisches Sippenwesen | Stamm der Arbonier]] zu gehören. Aber letztlich sind die landwirtschaftlichen Arbeitszyklen die wahren Gesetzesbücher und da man ihren Weisungen folgt, hat es seit mehr als dreißig Jahren kein mageres Jahr mehr gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das weite, flache Arbotal prägt zusammen mit dem deutlich kleineren, aber landschaftlich sehr ähnlich beschaffenen Tal des Derian die Heimat der überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung. Beides wird sprachlich gerne als „[[Längstal von Arbon]]“ vereinheitlicht. Dass es das zivilisatorische Herz [[Trigardon]]s sein soll, ruft aber – außer an Feiertagen – nur in der Oberschicht Begeisterung hervor. Landwirtschaft bedeutet hier vor allem reinen Weizenanbau, vereinzelt auch die Kultivierung von Wein und Oliven. Der Einsatz ausgeklügelter Fruchtfolge mit Felderwechsel, der schwere Wendepflug oder gar Pferdegespanne zur Bodenbearbeitung bringen im Umland der Flüsse keinen Nutzen. Arboschlamm ist besserer Dünger als Viehdung und der Boden wird in halbjährlichen Überschwemmungen fruchtbar gemacht. Danach ist er auch mit leichtem Werkzeug gut zu bearbeiten. Hacke, Sichel und Sense, Dreschflegel und Wassermühle, vor allem Anderen aber menschliche Arbeitskraft sind die Werkzeuge, die die berühmten Kornkammern Trigardons füllen, nicht die Muskeln von Ochse, Esel und Pferd. Die Viehwirtschaft ist im Längstal von Arbon vergleichsweise unbedeutend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl im ganzen Land nirgends so viele Menschen leben, ist der Bedarf an Arbeitskräften manchmal kaum zu decken. Und nirgendwo sonst sind (nicht selten [[Flutland | flutländische]]) Tagelöhner gleichzeitig so dringend gebraucht und so schlecht angesehen - geben sie doch auch den Hörigen und den Kleinpächtern noch das Gefühl, jemanden unter sich stehen zu haben. Diese unterbäuerliche Schicht, die unter ihren Vorfahren stets den einen oder anderen Verschleppten und/oder Sippenlosen haben, lebte in den Zeiten des Großen Krieges noch in einem Zustand brutaler Sklaverei, der sich erst in friedlicheren Tagen und mit der allmählichen Reichsgründung in rechtlich geregelte Formen wandelte. Zwischen den armen Pächtern und den reichen Großbauern, die sich in ihrem Lebensstil eher an den adeligen Kriegertugenden orientieren, gibt es kaum Freie mit eigenem Grund. Die Tatsache, dass niemand Hunger leiden muss, sorgt in Verbindung mit [[Einführung in die Siebenfaltigkeit | Religion]] und Ahnenkult für den sozialen Frieden. Wo das nicht ausreicht – was durchaus vorkommt – erinnert die sparsam eingesetzte, gezielte Drohung an die ursprünglichen Gründe für die Akzeptanz der Verhältnisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht nur wegen seiner fruchtbaren Ufer nennt man das Längstal die Lebensader Trigardons. Bedeutend sind auch Fischfang im Fluss und in mit ihm durch Kanäle verbundenen künstlichen Teichen, die oft auch zum Antreiben von Mühlrädern und zum be- oder entwässern der Äcker verwendet werden. Darüber hinaus sind die bedeutendsten Transportmittel für Menschen, Tiere und Waren die Barke und der Kahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb der Flusstäler, vor allem in den nordöstlichen Gegenden, weisen die Höfe und Dorfgemeinschaften eine durchmischte Wohlstandsverteilung auf. Hier endlich trifft man auf die auch anderswo gewohnte Verbindung von Viehhaltung und Ackerbau mit der üblichen Fruchtfolge aus Roggen, Gerste, Hafer und Dinkel, rotierend brachliegenden Feldern und dem Einsatz des schweren Wendepflugs. Auch hier bestimmt der Göttliche Zwang zu harter Arbeit das Denken. Aber die Grundherren sind weit mehr auf den Einzelnen angewiesen und die Unterschicht besitzt ein weit größeres Selbstbewusstsein. Manche Bauern und Bäuerinnen sind durch gute Heirat oder andere Glücksfälle den als drückend empfundenen Bedingungen des Längstals entkommen und haben mit Brand und Axt dem Wald ihre Scholle abgetrotzt. Die Hügelwälder werden daneben nicht nur für Jagd und Holzwirtschaft, sondern auch für Schweine- und Ziegenhaltung genutzt, aber je weiter man Richtung [[Harog]] kommt, desto einsamer wird es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Landschaft und territoriale Ausdehnung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch: [http://www.trigardon-larp.de/index.php?title=Datei:Karte_Arbon_klein.jpg# Landkarte der Grafschaft Arbon]&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Baronie Garesch liegt am linken, östlichen Ufer des Arbostroms, südlich der Baronie [[Rhack]] und nördlich von [[Anrea]]. &lt;br /&gt;
Auch wer nie dort war, weiß, dass die beiden weiten Flusstäler von Garesch eine der reichsten Gegenden der Grafschaft Arbon und damit aller Trigardonischen Länder sind. Dieser Umstand täuscht allerdings darüber hinweg, dass mehr als die Hälfte der Baronie von hügeligem Gebirgsvorland und, vor allem gen Nordosten, von dichter werdenden Laub- und Mischwäldern geprägt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Westen bietet der Arbostrom eine exakte Abgrenzung zur gegenüber liegenden Baronie [[Arden]]. Vom Wasser aus erstreckt sich Kulturland, so weit das Auge reicht. Zwischen den goldenen Weizenfeldern ziehen sich fast ununterbrochen Straßendörfer mit ihren künstlichen Teichen, Mühlen und Kanälen hin. Hier und da krönen prächtige Anwesen die Weinberge, die den Horizont begrenzen. Da, wo sich die Wasser des Derian in den Arbo ergießen, ballen sich das [[Kloster des Riason]] und die größten Haushalte, Tempel und Flusshäfen, ohne dass Stadtmauern oder gepflasterte Plätze auf die Bildung einer Stadt hindeuten würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entlang der Flusstäler sind die Grenzen der Grundherrschaften sehr genau bestimmt, auch wenn keine landschaftliche Veränderung zu beobachten ist, wenn man [[Montrowia]] oder Rhack stromabwärts verlässt. Denn wegen der hohen Siedlungsdichte und dem ausgezeichneten Ackerboden hat man früher viele Klein- und Kleinst-Fehden und in jüngerer Vergangenheit eine schier unendliche Fülle von Gerichtsprozessen um Boden- und Besitzrechte geführt. Ein Ergebnis davon ist, dass die Herrschaft des Barons von Garesch zum Norden hin vor der Anlegestelle des [[Hochtempel des Riamodan | Hochtempels des Riamodan]], der in der Baronie Rhack steht, und östlich vor der mittleren der fünf Brücken des Derian, die den Baronen von Montrowia gehört, endet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Region südlich des Deriantales und östlich des Arbotales fällt die Bevölkerungsdichte rapide ab. Hügel- und Gebirgsvorland bestimmen das Landschaftsbild an den Grenzen zur [http://www.schlangenfels.de/ | Baronie Schlangenfels] in Anrea. Der südlichste Punkt der Baronie ist zugleich der südlichste Punkt des trigardonischen Kernlandes. Er wird von den Mauern einer mächtigen Festung der [[Grenzläufer]] markiert, wo der dichte Schiffsverkehr plötzlich aufhört. Von dort zieht sich eine dichte Kette von Aussichtsposten in nordöstliche Richtung über Montrowia bis Altberg. Der unübersichtlichen Landschaft zum Trotz bildet sie ein klar definiertes Ende der Garesch-Ländereien. Der Baron argumentiert gerne, dass die Grenzposten selber nicht sein Territorium, sondern das des Grafen oder wenigstens eher das des Barons von Montrowia sei. Der Anteil, den er zum Unterhalt der Grenzläufer und ihrer Einrichtungen aufbringen muss, ist trotzdem beträchtlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme dieser Aussichtsposten findet man jenseits der Flusstäler keine genauen Grenzziehungen zu den Nachbarterritorien mehr vor. Nördlich des Deriantales erreicht der Reisende zuerst flaches Weideland, einige Streusiedlungen rund um die immer kleiner werdenden Flecken guten Ackerlandes und schließlich langsam ansteigendes Hügelland mit Laub- und Mischwäldern, deren paar Bewohner eigentlich nur noch saisonal hier zu Hause sind. Wie überall bestimmt die Zugehörigkeit der Menschen zu Sippe und Grundherrschaft die Umrisse jeder Gerichtsbarkeit. Die Vasallität der Grundherren und das Prinzip, dass eine Baronie grundsätzlich ein zusammenhängendes Gebiet sein soll, bestimmen die Grenzen. Je weiter man sich aber vom Längstal entfernt, desto schwammiger werden auch die Nutzungsrechte an Land und Ressourcen. In den Hügelwäldern gibt es also kaum noch eine Orientierung darüber, ob man sich in Garesch, Harog oder Montrowia befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herrschaft und Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach allgemein geglaubtem Herrschaftsmythos haben die Vorfahren des Barons ihr Herrschaftsgebiet noch vor Beginn des Letzten Großen Stammeskrieges von den [[Altgar | Alten Königen von Gar]] als Erblehen erhalten und stammen über Umwege auch von ihnen ab. „Garesch“ (manchmal auch „Gardej“ geschrieben) war damals noch kein Name, sondern ein Begriff aus der vergessenen Sprache, der heute vorsichtig als „Reiter von Gar“ oder „Beschützer von Gar“ übersetzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor vier Generationen (von Sippenhaupt zu Sippenhaupt gezählt), als Gy Nurinay von der Nurinayschen Sippe (so genannt, weil Nuri und Nurinay ein beliebter Name unter ihnen war) den Beinamen „der Garesch“ für kriegerische Großtaten im Stammeskrieg bekam, nannten sich zuerst seine Kinder und schließlich seine ganze, für arbonische Verhältnisse überaus zahlreiche Sippe „anh Garesch“. Auf den Namensgeber geht das Erbrecht dieser Sippe zurück, das seit ihm Töchter und uneheliche Kinder aus der Erbfolge ausschließt. Auch ein gewisser autokratischer Politikstil der Sippenoberhäupter und die starke Dominanz über die abhängig Verbündeten hatten mit Gy Nurinay ihren Ausgangspunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Sohn [[Volkan Sarymor anh Garesch | Volkan Sarymor]] wurde im letzten Jahr des Großen Krieges zum Heerführer aller Arbonier gewählt, geriet jedoch in Opposition zum [[Karoman anh Rhack | Heiligen Karoman]] und verlor die kriegerische Auseinandersetzung gegen ihn. Mit seiner Selbsttötung brachte er die Sieger von weiteren Bestrafungen seiner Sippe ab und sein ältester Sohn Jury Cajetan konnte ihm ohne weitere Machtkämpfe als Sippenoberhaupt und Baron nachfolgen. Als der Frieden begann, waren die Verhältnisse zwischen den einzelnen Zweigen der Sippe, den Familien der Vasallen und vor allem die Verteilung des Grundbesitzes in seinem Herrschaftsbereich weitestgehend geregelt. In den Jahren nach der Reichsgründung hätten die Hochfürsten ohne Blutvergießen an den geschaffenen Fakten nichts Grundsätzliches mehr ändern können. Und Unfriede zwischen mächtigen arbonischen Adelshäusern hätte die hochfürstliche Position vor dem Rest des Reiches geschwächt, also kam es nicht dazu. Jury Cajetan war es vergönnt, hoch betagt friedlich zu sterben. An sein Erbe konnte schließlich [[Volkan Sarymor anh Garesch II. | Volkan Sarymor II.]], der heutige Baron und Urenkel des Namensgebers, nahtlos anknüpfen, nun mit hochfürstlicher Bestätigung seiner Rechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war stets die Politik des Hauses Garesch, bei den Verbündeten persönliche Abhängigkeiten zum eigenen Sippenoberhaupt herzustellen. Bei den Sippen der Freien ist dies militärisch,  wirtschaftlich und rechtlich geglückt, so dass auch politische Stabilität erreicht wurde. Bei den Edlen sind Heiratspolitik und Lehensvergabe die Mittel der Wahl, um Gleiches zu erreichen. Wann immer Angehörige der Vasallen zu Rittern geschlagen werden, werden sie auch sogleich verheiratet – und zwar mit einer Frau aus der Sippe Garesch. Entweder steht für den neuen Ritter ein Lehen zur Verfügung, dann geht die Ehepartnerin in seine Sippe über, oder es steht kein Lehen zur Verfügung, dann wechselt er mit der Hochzeit in die Sippe Garesch über und wird Dienstritter des Barons oder eines seiner Vasallen. Auf diese Art und Weise sind bislang sämtliche Herrinnen der Ritterlehen in der Baronie ursprünglich geborene Garesch und die meisten Dienstritter, beim Baron wie bei den Vasallen, haben den Baron zum  Sippenhaupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht nur in Garesch, sondern am ganzen südlichen Arbostrom, liegt der meiste Grundbesitz in den Händen von nur wenigen reichen Bauern und Edlen. Die meisten Freien sind Pächter, selbst die Handwerker können ihre Werkstätten nur selten ihr Eigentum nennen. Der Anteil an Leibeigenen an der Gesamtbevölkerung ist auch am Arbotal weit unter der Hälfte, aber höher als überall sonst in Trigardon. Am Großen Strom sind Bauern mit eigenem Grundbesitz in der Regel Großgrundbesitzer. Im alltäglichen Leben ist ihr Status der Gleiche, wie der von geringen Edlen.&lt;br /&gt;
Aus Adel und freien Großgrundbesitzern rekrutiert sich der Stand der Waffenprächtigen, der auch die Haustruppe des Barons, die [[Garesch-Reiterei]], stellt. Auf dem Schlachtfeld stehen sie Seite an Seite mit den Dienstrittern, im Alltag werden sie eher voneinander separiert. Unterhalb der Hierarchiestufe von Amtleuten und Vasallen üben niemals Ritter oder Priester, sondern die Angehörigen der Garesch-Reiterei informell die alltäglichen Herrschaftsfunktionen aus. Ihr Erkennungszeichen ist der blaue Seidenstreifen auf dem Mantel, der häufig mit dem Wappen ihres Herrn, den drei goldenen Weizenähren, bestickt ist. Wer den blauen Seidenstreifen trägt, erhält auf dem Land des Barons Gastrecht bei den Bauern, muss sich keine Gedanken um eine saubere Schlafstelle und ein warmes Mahl im Wirtshaus machen (&amp;quot;Das geht auf´s Haus&amp;quot;, sagt dann stets der Wirt) und fährt wann er will mit den Fähren des Herrn auf Arbo und Derian (&amp;quot;Ist schon bezahlt&amp;quot;, sagt dann der Fährmann). Die einfachen Leute suchen die blauen Seidenstreifen auf und erzählen ihnen von ihren Sorgen. Wer mit der Pacht im Verzug ist und vom Grundbesitzer keine Nachsicht bekommt, geht zum blauen Seidenstreifen und bittet um Aufschub. Und wer im Streit mit dem Nachbarn lag, schließt nach einem Gespräch mit dem blauen Seidenstreifen schnell Frieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== besondere Orte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kloster des Riason]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kloster von Jardo und Evörr]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Yerigar]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Carasevda]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Parvynsbrück]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gy Nurinay der Garesch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Volkan Sarymor anh Garesch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Adrian]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Denubis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Volkan Sarymor anh Garesch II.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Panthea Manya Taranys anh Garesch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Narec Natan anh Garesch zu Syebeneycc]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Raphaela Catharyna von Syebeneycc]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Yeryva Thydya anh Garesch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Jasyba Nouc anh Garesch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Corgunath Halthred Deorlaph Caroman anh Tesch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Jarn Eno Baracazs anh Dorec]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Marlen Astrid Theresa von Odenwald]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Daryel Nadjeschda Parvyn anh Parvyn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Laurenzia]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Caday, Sohn der Jura]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Nury Mania Taranis anh Garesch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Rhackson Saryma anh Garesch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &amp;quot;Ahnentafel&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stammbaum_Garesch.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Regionen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dagmar</name></author>	</entry>

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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie: Charaktere]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: NSC]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>Dagmar</name></author>	</entry>

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		<summary type="html">&lt;p&gt;Dagmar: /* § III Das Kloster der Riasina */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Chronik Trigardons - Vom Ende des letzten großen Stammeskrieges bis zum Frieden der Stämme'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammengetragen und niedergeschrieben von [[Jurek anh Rhack]] und [[Miramasiel anh Joscha]]. Abschrift vom 9. Sion der 1. Sina 28 n. K.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erstes Kapitel: Vom letzten groszen Stammeskrieg ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== § I Der Krieg der Krieger ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Willkommen in Trigardon, Freunde, hier ist das Leben wenig wert, der Krieg tobt immerdar! So schrieb der arbonische Händler Galfir im Jahre 19 n. K. an seine Geschäftspartner – im Frieden! Dass die Straßen und Handelswege des Reiches unsicher sind, war zu dieser Zeit hinlänglich bekannt, jedoch befanden sich die Stämme seit mehr als einer halben Generation im Waffenstillstand, von Krieg konnte also 19 n. K. keine Rede sein. Warum also eine Sicht von Trigardon, die nicht nur von den Handelspartnern eines unbedeutenden Krämers geteilt wurde, sondern des Reiches Ruf noch heute zu beschreiben scheint? Für jene, die sich mit Religion, Kultur und Geschichte Trigardons befassen, ist die Antwort auf diese Frage omnipräsent: Die extreme Armut an schriftlichen Überlieferungen aller Art ist auffallend und die historisch gesicherte Geschichtsschreibung des Klerus setzt erst kurz vor dem Ende eines Ereignisses ein, welches in seiner die Seele, den Geist und das Land des Volkes zerstörenden Natur die Trigardoner maßgeblich geprägt hat: Dem letzten groszen Stammeskrieg. „Groß“ wird dieser Krieg genannt wegen seiner Grausamkeit, den „letzten“ Stammeskrieg nennt man ihn, da mündlichen Überlieferungen zufolge und vor allem wegen entsprechend signifikanten Passagen des Heiligen Buches der Götter davon ausgegangen werden muß, daß Arbonier und Flutländer schon früher erbitterte Kriege gefochten haben. Um also eine historische Chronologie der Ereignisse in Trigardon aufzustellen, stellt diese Zäsur den einzig möglichen Einstieg dar. Da es niemanden gab, der sich noch während dieses eine Generation zurückliegenden Krieges daran erinnern konnte, wie er zum Ausbruch kam, wird er länger als ein Menschenalter angedauert haben. Nicht nur das Wissen um Trigardons Kultur ging darin so sehr verloren, dass schließlich der Stammeskrieg mit der Stammestradition gleichgesetzt wurde, auch müssen die Zahlen der Opfer so hoch gewesen sein, daß „in einem Jahre mehr getötet wurden, als im Jahre danach geboren werden konnten(...)“. Dementsprechend lauten die ersten Verse eines gebräuchlichen siebenfaltigen Gebetes auch: „Oh Riasion, strahlende Sonne, / Oh Riasina, Göttin des Mondes, / Zerstritten wie Ihr, ob Tag oder Nacht, / So tief liegt der Haß unserer Stämme! (...)“. Der Verlauf dieses generationenlangen Stammesgemetzels ist nur sehr lückenhaft dokumentiert, jedoch schienen in der Anfangsphase zwei etwa gleichstarke Mächte gegeneinander gekämpft zu haben; gegen Ende gewannen aber die Arbonier die Oberhand, was sicher auf die besseren landwirtschaftlichen Bedingungen zurückzuführen ist, die das Längstal von [[Arbon]] im Süden des Reiches auch heute noch zur Kornkammer Trigardons machen. Die [[Flutland|Flutländer]] konnten letztlich nichts daran ändern, daß ihnen nur die Sümpfe und Wälder der alten Reiche, die vornehmlich vom [[Kleines Volk|kleinen Volk]] und den [[Halbmenschen]] bewohnt wurden, ferner die Berge von [[Nordern]] als Stammesgebiet blieben. Im Übrigen wurden selbst Gebiete im Süden der heutigen Grafschaft [[Dunkelwald]] von den Arboniern erobert. Die damalige Kriegsführung unterschied sich sehr stark von dem modernen System offener Feldschlachten, der Eroberung strategisch wichtiger Punkte oder kompromissfähiger Friedensschlüsse, damals gab es in ganz Trigardon, welches diesen Namen noch nicht trug, keine einzige Festung. Der Hinterhalt war wichtigstes Kriegsmittel, die beliebteste Waffe der Bogen, Rüstungen aus Eisen waren weitgehend unbekannt. Diese Art zu kämpfen, der „Kampf nach Stammesart“ erklärt ansatzweise die Grausamkeit und Erbitterung der damaligen militärischen Ereignisse.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== § II Der Krieg des Volkes ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Frage die sich aufdrängt, ist die nach möglichen Friedensschlüssen. Tatsächlich kam es während des Krieges zu keinerlei Kontakt diplomatischer Natur zwischen den [[Kriegsherr]]en, auch von geschlossenen Waffenstillständen gibt es keine Aufzeichnungen. Die Gründe für diese gnadenlose Kompromisslosigkeit liegen in der damaligen Lebensordung: Die Hierarchie innerhalb der Stämme war klar festgelegt. An der Spitze des Stammes stand der Häuptling mit seinen Kriegsherren allein, wobei der erste Kriegsherr, oft der Sohn oder die Tochter des Häuptlings, sowohl Stellvertreter als auch, im Falle des Todes des Häuptlings, Nachfolger desselben war. Die Herrschaft der Häuptlinge war so absolut wie nicht hinterfragbar und legitimierte sich über die Rolle [[Ischan]]s und [[Natan]]s, die in dieser Ära nur mündlich überliefert war. Dem Klerus kam eine vergleichsweise unbedeutende Rolle zu: Die Priester legitimierten den Häuptling, segneten die Waffen der Krieger, kämpften häufig wie einfache Stammeskrieger mit und waren in Ausnahmefällen Parlamentäre, die Gefangenenaustausche und ähnliches organisieren konnten und einen Stand in der Stammesaristrokatie unter den Kriegsherren bekleideten. Da Eheschließungen in den Stämmen vollkommen unbekannt waren, (die engste Bindung zwischen Mann und Weib trägt die Bezeichnung „Gefährte / Gefährtin“) kam den Priestern auch hier keine Rolle zu. Desweiteren weiß man von Magiern aus dieser Zeit, die aber über kaum eine akademische Bildung verfügten, und in ihren Aufgaben und ihrer hierarchischen Stellung mit den Stammeskriegern gleichgestellt waren. Halbmenschen waren im Krieg mit dem kleinen Volk gleichgestellt und nahmen mal am Krieg auf der einen oder der anderen Seite, oder auch auf beiden Seiten teil, waren aber auch oft durch Plünderungen und Überfaelle unschuldige Opfer des Krieges. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== § III Der Heilige Krieg ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In mitten dieses Szenarios aus Blut und Tränen erblicken wir jedoch auch jene, die das Leben lieben und den Frieden wünschen: Im Jahre 2 v. K. wird in den Aufzeichnungen der Arbonier und Flutländer ein bis dahin nie dagewesenes Ereignis erwähnt: das erste [[Fest der Freundschaft]]! Bezeichnenderweise waren es zwei Priesterinnen der [[Riaranjoscha]], die Arbonierin [[Canufira]] und die Flutländerin [[Fejana]], die, streng Riaranjoschas Geboten von der Heiligkeit des Lebens folgend, ihrenStammesgegensatz vergaßen und das Fest der Freundschaft inszenierten. Gedacht war dieses Fest als diplomatisches Zusammentreffen der Häuptlinge, ein Turnier im Geiste freundschaftlichen Messens hätte stattfinden sollen sowie man nach Möglichkeiten suchen wollte, wie der Krieg, wenn er schon nicht beendet werden konnte, wenigstens in seiner Grausamkeit vermindert werden könne. Auch kommt dem Fest der Freundschaft religiöse Bedeutung zu, so soll beispielsweise der Sieger des Turniers, sollten die Priester ihn für Würdig befinden, den Titel des [[Dan]] tragen, eine Rolle, die der eines religiösen Ordnungshüters entspricht und der zwischen den Stämmen vermitteln soll. Dieser Titel legitimiert sich auch über das [[Heilige Schrift|Heilige Buch der Götter]] und es ist kein Zufall, dass gerade die Priesterinnen der Riaranjoscha, die über ein komplexes System mündlicher Überlieferungen verfügen, schon damals dieses Wissen von religiöser Tradition besaßen, obwohl das Heilige Buch zu dieser Zeit noch verschollen war. Der Verlauf dieses ersten Festes der Freundschaft trübte die Hoffnungen auf Frieden. Der flutländische Zwerg [[Ferangosch]] wurde zwar Turniersieger, aber von Canufira und Fejana nicht für Würdig erklärt, Dan zu sein. Der Häuptling der Arbonier, [[Karoman anh Rhack]], erschlug ihn daraufhin. Das Fest der Freundschaft endete im neuerlichen Stammesgemetzel. Ein weiteres langes Jahr herrschte Krieg, Karoman anh Rhack, der seinen Stamm in der Vergangenheit erfolgreich angeführt hatte, verschwand spurlos, den Flutländern gelangen einige militärische Erfolge in Nordern, die allgemeine Situation blieb aber zugunsten der Arbonier bestehen. Das Jahr 0 der trigardonischen Zeitrechnung beschreibt den Wendepunkt der Stammesgeschichte, ja die Grundsteinlegung alles dessen, was Trigardon mehr ausmacht als nur der Stammeskrieg. Karoman anh Rhack, ehemaliger Häuptling der Arbonier, tauchte wieder auf, mit einer Waffe, die nur Riamodan selbst ihm geschenkt haben konnte und was noch wichtiger ist: mit einer Vision. Die Waffe war das heute berühmte heilige Schwert [[Siebenstreich]], die Vision ein göttlicher Auftrag. Karoman kehrte zurück um das göttliche Gebot von der Trennung von Menschen und Halbmenschen durchzusetzen und begann sofort damit, fromme Krieger beider Stämme um sich zu schaaren. Dies war die Geburtsstunde des Orden Siebenstreichs. Überraschenderweise waren es jedoch nicht die Arbonier, die dem Ruf ihres alten Häuptlings folgten, sondern in der Mehrheit Flutländer, die sich von der neuen Religionsbewegung eine Verschiebung der Machtverhältnisse erhofften, nachdem sich eine militärische Niederlage ihres Stammes abgezeichnet hatte. Der neue Häuptling der Arbonier, [[Volcan Sarymor anh Garesch|Volkan anh Garesch]] fürchtete hingegen um seine Macht im Stamm und begann zusammen mit den Halbmenschen, den „Bund der Gerechten“ zu formieren, die den Wächter Siebenstreichs und seine Krieger bekämpften. In dem nun folgenden inquisitionellen Krieg siegte der Orden Siebenstreichs schnell, die Götter blieben ihren Schützlingen hold. Nach wenigen Monaten wurde die letzte Zuflucht des „Bundes der Gerechten“, eine elfische Baumfestung in der Gegend des heutigen südlichen Dunkelwaldes, von Karoman belagert. Bei einem Ausfall gelang es [[Aribor anh Crul|Aribor anh Krul]], dem Häuptling der Flutländer, Volkan anh Garesch gefangenzunehmen, der daraufhin den Freitod wählte. Der „Bund der Gerechten“ war geschlagen und verstreute sich, aber mit Angriffen nach Stammesart gelang es ihnen, die Schaffung einer neuen Ordnung zu verhindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== § IV Der Krieg der Gedanken ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Erschütterung einer weltlichen Ordnung, auch wenn es eine Ordnung des Krieges ist, bringt immer Komplikationen mit sich, die den weiteren Verlauf der Dinge in Riaranjoschas ewigem Fluß der Zeit nur bei genauer Betrachtung zu erklären hilft. Dieser Betrachtung der Hintergruende soll der folgende letze Abschnitt des Kapitels vom Stammeskriege gewidmet sein. Wie also verhielt sich das kleine Volk gegenüber den [[Cirkater]]n, wie die Magier beider Stämme und welches war das weitere Schicksal von Canufira und Fejana. Wie wurde schließlich der Frieden erreicht? Der „Bund der Gerechten“, der zwar nicht die Heiligkeit der Götter, wohl aber Karomans Auftrag anzweifelte, erreichte die Neutralität des kleinen Volkes, obwohl der Groll der Zwerge auf die Elfen in aller Welt berüchtigt ist und war (Trigardon ist hier keine Ausnahme). Mit böser Verleumdung weckten Volkan und seine Spießgesellen das Mißtrauen des kleinen Volkes gegen die Siebenstreicher. Die meisten Magier beider Stämme sympathisierten mit den Halbmenschen, so bildete sich dann auch das erste Zentralorgan der trigardonischen Magier an einem von [[Riasina]] gesegneten Ort im Dunkelwald, dem [[Magischer Zirkel|magischen Zirkel]] und bot den Aufwieglern Asyl. Da die Magier nicht eindeutig Stellung bezogen und versuchten, den Orden Siebenstreich auf dem Verhandlungswege zu beschwichtigen, was natürlich fehlschlug, war ihre Rolle in diesem Konflikt vergleichsweise unbedeutend. Von nicht zu verkennender Signifikanz aber ist die Tatsache, dass in späteren Jahren hier eine Akademie der arkanen Künste gegründet wurde: Der Grundstein für die Grafschaft Dunkelwald. Der Klerus stand geschlossen hinter Canufira und Fejana, obwohl es keinen Dachverband für den Siebenfaltigen Glauben gab. Karoman ließ sich jedoch nicht von der Priesterschaft leiten, da er sich als höchsten Vertreter [[Riamodan]]s unter den Sterblichen sah, ein Anspruch, der ihm seitens des Klerus nicht streitig gemacht wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== § VI Quellenangaben zur historischen Sicherheit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedankt sei der Priesterschaft der Riaranjoscha, die ihr Wissen nicht an das geschriebene Wort binden muß, da man wirkliche Weisheit nicht in Büchern findet. Unter Hochwürden Miramasiels strebsamer Arbeit sind die mündlichen Überlieferungen der Stämme nicht verloren, Canufira und Fejana nicht vergessen. Gedankt sei den Veteranen des ersten Ordens Siebenstreich, die die Aufzeichnungen ihrer 28 Zirkel zurückliegenden Taten in den Dienst der Erstellung dieser Chronik stellten.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zweites Kapitel - Der heilsame Schlaf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== § I Vom Ende des Ordens Siebenstreich ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch war der wirkliche Friede nicht erreicht, noch waren da die Ketzer und die rebellischen unter den Halbmenschen, noch war das Land unter Waffen und Karoman gewillt, den Stämmen keine Ruhepause in seinem unermüdlichen Streben nach göttlicher Gerechtigket zu lassen. Sein Weg, der Weg des Schwertes, würde, so konnte man nun erkennen, den langersehnten Frieden nicht bringen. Doch die Pläne der Götter sind für die Sterblichen nicht zu begreifen und trotzdem finden sie, so wie Riaranjoschas Element, immer einen Weg durch die Wirren und die Dunkelheit. So waren es tatsächlich die Aufwiegler, die in ihrem Fehl und Falsch mit böser Bluttat den göttlichen Willen vollzogen, ohne zu verstehen, daß sie nur Werkzeuge der ewigen [[Einführung in die Siebenfaltigkeit|Siebenfaltigkeit]] waren, die sie verleugnet hatten. Ein Jahr nachdem Karoman mit dem Feuer des Schwertes und der Flamme seiner Vision zurückkehrte, werden er, Fejana und Canufira bei einem Attentat Überlebender des „Bundes der Gerechten“ getötet. Folglich läßt sich eine einheitliche trigardonische Zeitrechnung, sofern man nicht in Herrscherjahren zu rechnen wünscht (was in Trigardon zu Komplicationen führen kann) am besten auf den Tod des Karoman anh Rhack, des Wächters Siebenstreich zurückführen. Dementsprechend ist das Jahr Karomans Ermordung das Jahr 0 (n. K.). Die Tragik der Figur Karoman ist ersichtlich, die Notwendigkeit seines Heiligen Krieges ebenso begreiflich wie die Notwendigkeit seines gewaltsamen Todes und hier schauen wir Weisheit: Diejenigen, die Werkzeugder Götter sind, vollbringen große Taten und nehmen viel Leid auf sich, ohne jemals die Früchte ihres Schaffens zu sehen, oftmals ohne zu bemerken, auf welchen verwinkelten Wegen sie geschritten und daß ihr Scheitern nur die Erfüllung des göttlichen Willens ist. Was der Märtyrer erreichte, erreichte er nicht für sich sondern für die, die ihm folgten. Das weitere Schicksal des Ordens Siebenstreich war daraufhin vorgezeichnet. Karomans Neffe Ardor anh Rhack wurde Wächter Siebenstreichs, schaffte es jedoch nicht, die Krieger zusammenzuhalten. Ihm mangelte es zwar nicht an Stärke und Frömmigkeit, was ihm fehlte war Karomans göttliche Vision. Der Bund der Gerechten verschwand in der Bedeutungslosigkeit, die meisten in Trigardon lebenden Elfen zogen sich tief in die alten Reiche zurück oder gingen gar in den nur von Elfen bewohnten Kyriadwald im Südwesten des Dunkelwaldes. Das wichtigste aber war: Der Stammeskrieg kam zu keinem neuerlichen Ausbruch. Die absolute Macht der Häuptlinge war gebrochen, die allgemeine Kriegsmüdigkeit brachte den Frieden, den keine großen Taten und keine edlen Geister schaffen konnten. Unter den Flutländern war es nun Aribor anh Krul ein leichtes, sich den Häuptlingssitz für sein Haus zu sichern, kein anderes Sippenoberhaupt konnte es wagen, sich gegen den Willen des Veterans des heiligen Krieges zu stellen. Die Hoffnung der Söhne und Töchter Flutlands auf eine Umverteilung des Landes erfüllte sich jedoch nicht, unter anderem deshalb, weil Aribor nicht Krieg gegen seinen alten Waffenbruder [[Ardor anh Rhack|Ardor]] führen wollte. Den Frieden verdankt Trigardon also zu einem guten Teil ihm. Bei den Arboniern war die Macht allerdings nicht so klar verteilt, Ardor anh Rhack versuchte zwar, Häuptling zu werden, konnte sich jedoch nicht gegen die anderen Sippenoberhäupter, von denen die Mehrheit mit dem „Bund der Gerechten“ sympathisierte, durchsetzen. Für lange Zeit blieb die Häuptlingsfrage in Arbon ungeklärt. Der Klerus sah noch keine Grundlage für die Bildung einer zentralen Organisation, die Priester verteilten sich auf die Stämme, waren für die einfachen Stammesleute da und arbeiteten im Verborgenen an der Erschaffung einer neuen Ordnung, jedoch nach dem Tod von Canufira und Fejana konnten sie ihre Arbeit nicht koordinieren. Dieses Versäumnis ist wohl Grund für das spätere Auftreten umstürzlerischer religiöser Sekten wie der „Bruderschaft des Dan“ oder jenen, die Botan als Gott verehren, allerdings muß auch gesehen werden, daß die wichtigste Grundlage der siebenfaltigen Religion damals noch verschollen war: Das Heilige Buch der Götter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== § II Das Heilige Buch der Götter ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während es in Arbon zu eher unblutigen Auseinandersetzungen um den Führungsanspruch der verschiedenen Sippen kam, breiteten sich die Flutländer in bis dahin unbekannte oder zumindest unbesiedelte Gebiete aus. Erste Edelsteinfunde im nördlichen (also futländischen) Flußlauf des Arbo wurden eine Erleichterung im harten Leben von Ischans Stamm in ihren unfruchtbaren Sümpfen. Bald schon wurden Edelsteine ein etabliertes Zahlungsmittel unter den Stämmen und es begann sich langsam ein Handelssystem in Trigardon zu entwickeln. Eine flutländische Sippe, die durch den Handel zu Wohlstand kam, war die Sippe der anh Ria, deren Oberhaupt [[Phadrack Natan anh Ria|Phadrack Natan]] im Jahre 3 n. K. das System des geldlosen Zahlens einführte. Dem Einfallsreichtum dieses begnadeten Händlers ist es zu verdanken, daß der bis dahin völlig unterentwickelte Handel Trigardons inzwischen mit anderen Reichen gleichziehen kann. Im Jahre 5 n. K. siedelten die anh Ria in den flutländischen Teil des Dunkelwaldes. Phadrack Natan anh Ria war nicht nur wohlhabend und trug nicht nur einen frommen Namen, er war auch ein wahrhaft gläubiger und frommer Mann. Im Jahre 14 n. K. stellte er seinen Reichtum in den Dienst der Götter und sammelte Abenteurer um sich, das legendenumrankte Heilige Buch der Götter zu suchen. Als Wegweiser auf seiner Suche dienten ihm dabei die Schriften des toten Mönchs [[Seban anh Jakon]], und nach langer, beschwerlicher Suche war schließlich Hochwürden [[Tandor]], Priester der Riadugora, der erste Gottesmann, der im Jahr 14 n. C. die heilige Schrift in den Händen hielt. Diesen heiligen Augenblick nam ein Magier aus Altgar zum Anlaß, seinen im Land der Kultur und des Wissens entlehnten Riasinakult zu verkünden. Der Name dieses Mannes, dessen Lehren im Kloster der Riasina bald als allgemein gültig anerkannt wurden, war [[Giordano anh Galiley]], und auf ihn ist es zurückzuführen, das Riasina heute auch als Göttin der Magie verehrt wird. Das Heilige Buch der Götter verhalf der Theologie in Trigardon zu einer neuen Blüte und der Ruf nach einer einigen Kirche wurde immer lauter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== § III Das Kloster der Riasina ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die arkane Akademie des magischen Zirkels im Dunkelwald blieb von den Ereignissen nicht unbeeinflußt. Als Oberhaupt einer im Dunkelwald lebenden Handelssippe unterhielt Phadrack Natan anh Ria gute Kontakte zu den Akademievorstehern [[Rhackson Saryma anh Garesch|Rhackson]] und [[Sarimor]]. Giordano anh Galiley verbreitete seine Lehren von hier aus unter Priestern und vor allem Magiern, da Sarimor seine Ideen unterstützte. Rhackson, die sich gegen die Lehren des Galliley stellte, verließ die Akademie. Dem Dunkelwald kehrte sie jedoch nicht den Rücken und die Stimmen, die behaupten, hier habe sich eine Art Krieg unter Magiern abgespielt, gehen fehl. Entscheidend wurde aber, dass Giordano im Jahre 15 n. C. den Weg zum [[Kloster der Riasina]] fand, der allen versperrt ist, die nicht durch die große Göttin selbst dorthin finden. Die arkane Akademie des magischen Zirkels ging schon bald in den Klosterstrukturen auf, da die unermeßlichen Schätze geheimen Wissens dieses Klosters an die von [[Altgar]] heranreichen. Somit wurde das Kloster der Riasina zum wichtigsten Hort siebenfaltiger Kultur in Trigardon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== § IV Altberg und die Feudalisierung Südarbons ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Müßiggang ist aller Laster Anfang“, so steht es im Heiligen Buch der Götter geschrieben. Bereits berichtet wurde, wie der Stamm der Arbonier sich nicht auf einen neuen Häuptling einigen konnte. Zur Zeit kurz nach Karomans Tod stand es außer Frage, das man sich nicht nur auf einen neuen Häuptling, sondern auch auf dessen Sippe als Häuptlingssippe einigen mußte. Der erste Schritt hin zu einer politischen Erbfolge war – nicht nur in Arbon, sondern auch mit Aribors Sippenherrschaftin Flutland – vollzogen. Die ersten Ansätze einer Feudalisierung der alten Stammesordnung sind tatsächlich hier zu suchen, als es im Sinne einer einfacheren Regierbarkeit des Landes nicht mehr ausreichend war, die Anführer verschiedener Lebensgemeinschaften nur nach Kriterien wie strategischen Fähigkeiten oder Führungsqualitäten im Krieg auszuwählen. Kaum ein Jahr nach Karomans Tod hatte sich ein klar umrissener Stammesadel entwickelt. Dies mag auch einer der Gründe dafür sein, das sich die Ehe schließlich als Lebensgemeinschaft zwischen Mann und Weib durchsetzte. Auch die einfachen Stammesleute mußten eine Methode finden, mit der neuen Differenzierung ihrer Besitzverhältnisse umzugehen. Ein Erbrecht bedarf durchschaubarer Familienverhältnisse. Ursprünglich kommt die Ehesitte wohl von den kritztlichen Ländereien im Norden. Nicht nur die Flutländer breiteten sich nach Norden und Westen aus, auch die Arbonier kehrten in südlichere Gefilde zurück. Gerade die Priesterschaft war daran interessiert, dass die Straßen nach Altgar wieder benutzbar wurden, damit man auf die gewaltigen Schätze an religiösem und kulturellem Wissen der dortigen vom Stammeskrieg unberührten siebenfaltigen Gemeinde zurückgreifen konnte. Der Einfluß des Südens auf das trigardonische Leben ist also unbestreitbar. Seit dem Jahre 3 n. K. waren Eheschließungen in Südarbon bekannt, seit 10 n. K. wurde sie fester Bestandteil der arbonischen Stammeskultur. Wenig später hatte auch Flutland ein klerikal legitimiertes Erbrecht, das unter anderem vorschreibt, das eine Tochter, auch wenn sie die Älteste unter ihren Brüdern und Schwestern ist, nur dann erben kann, wenn sie bereits verheiratet ist. Der Einfluß Altgars war auch für überliefertes trigardonisches und siebenfaltiges Wissen überaus wichtig. Die großen Ansammlungen von Schriften die von dort nach Arbon gekommen sind, sind bis heute nicht ausreichend gesichtet. Die [[Schulen des Ischan|Kriegsschulen von Ischan]], noch zur Zeit des Stammeskrieges in Arbon gegründet, wurden bald mit den umliegenden Tempelschulen die wichtigste Stätte der Gelehrsamkeit nach dem Kloster der Riasina in Trigardon. „Müßiggang ist aller Laster Anfang“, so steht es geschrieben im Heiligen Buch der Götter. Warum der Prozeß, der in dieser Epoche seinen Anfang nahm, zurecht als „Feudalisierung“ bezeichnet werden kann, erklärt sich nicht durch die Verbreitung der Ehesitte, die übrigens nicht zuletzt vom Klerus durchgesetzt wurde, und auch nicht durch die Wiederbelebung des Kulturlebens, sondern vor allem über die lasterhaften Begleiterscheinungen dieses für sich genommen begrüßenswerten Prozesses. Vor allem die arbonischen Sippenoberhäupter verstanden sich immer weniger als Diener ihrer Stämme und Sippen, sondern eher als Land- und Hochadel. Dekadenzerscheinungen traten auf, wie etwa die Entrechtung unehelicher Kinder oder die Kinderhochzeit. Das deutlichste Problem aber wurde eine von Sippe zu Sippe unterschiedliche Gesetzgebung, die allein dem Willen des jeweiligen Sippenoberhauptes unterlag. Erklärte Gegner des trigardonischen Feudalismus sprechen ein anderes Problem an, das nur der Vollständigkeit halber, nicht aber seiner tatsächlichen historischen Bedeutung wegen erwähnt werden soll. Wir sprechen von einem Identitätsverlust der einfachen Stammesbevölkerung. Immer öfter geht dieser gar so weit, dass einfache Männer, die wohl wissen,das sie aus Trigardon kommen, nicht wissen, welchem Stamm sie angehören, ja nicht einmal, wie die Stämme überhaupt heißen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== § VI Quellen zur historischen Sicherheit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedankt sei dem Kloster der Riasina, welches durch die unermüdliche Arbeit und die großzügige Hilfe seiner Eminenz [[Abt Talerchen]] seine eigene jüngere Geschichte als Geschichte ganz Trigardons begreift und es an seinem unermeßlichen Wissen teilhaben läßt. Gedankt sei den Historikern der Schulen des Ischan, die nicht ihresgleichen haben, was die Geschichte Arbons betrifft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Die Herrschaft des Hohen Rates ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== § I Vom ersten Hochfürsten Trigardons: Ardor anh Rhack I. ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Heilige Buch der Götter wirkte sich in drastischer Form auf das politische Leben des Reiches aus. Der arbonische Sippenkampf endete auf wundersame Weise durch die Kompromissbereitschaft zweier vorherrschender Sippen, dem hohen [[Haus anh Argaine]] und dem hohen [[Haus anh Rhack]]. Ein Abkommen, welches für die anderen einflussreichen Familien zu überraschend kam, als das sie darauf hätten reagieren können, dessen Hintergründe für sie im Übrigen nicht durchschaubar waren. Der junge [[Rikasch anh Argaine]] wurde zum Häuptling der Arbonier; durch geschicktes Taktieren Rikaschs Vaters [[Sairan anh Argaine]] glaubte der Großteil der arbonischen Stammesaristrokatie, man habe sich gegen Ardor anh Rhack durchgesetzt, bis das [[Reichsthing|Thing]] ihn am 24. Sion der 4. Sina 19 n. K. zum Hochfürsten Trigardons wählte. Das Thing, welches sich über alte Schriften aus Altgar legitimiert, wurde 17 n. K. vom Kloster der Riasina, der trigardonischen Handelsgilde und vor allemvon seiner Eminenz [[Wastan]], dem aus Altgar stammenden Primus inter Pares der Priester des [[Riason]], zum regierenden Rat des damit gegründeten Hochfürstentums Trigardon erklärt. Es setzt sich zusammen aus den Häuptlingen, jeweils einem Vertreter des Klerus und der Magier, jeweils einem Vertreter des Kleinen und des freien Volkes, dem Wächter Siebenstreichs und dem von den Übrigen Mitgliedern zu wählenden Hochfürsten. Für die Wahl Ardors bedeutete dies, das Rikasch anh Argaine, Aribor anh Krul, seine Eminenz Wastan, [[Philonius Phadrack anh Ria]], ein Nachkomme Phadrack Natan anh Rias, [[Flint anh Harog|Flint Eisenbrecher]] und [[Mina]], Händlerin des kleinen Volkes, im Thing saßen. Ardor hatte den Titel des Wächters Siebenstreich schon vor langem niedergelegt, er wählte sich also nicht selbst mit. Das Thing wählte nicht nur den Hochfürsten, es beschloß auch die Reichsgründung eines von beiden Stämmen getragenen Hochfürstentums. Erst seit diesem Jahr sprach man tatsächlich von „Trigardon“. Dieser Name setzt sich zusammen aus den drei Worten „Tri“ (also 3), „Gar“ (dieses Wort steckt auch in „Altgar“; den Ort, an den der Legende nach die Weisen beider Stämme besiedelten, um fernab vom Gemetzel des Krieges eine Stadt zu gründen, in der Kultur und Wissenschaft höchstes Gut seien sollten, nannten sie Gar und es bedeutet soviel wie „Geist“ oder „Gedanke“) und „Don“ (= „Reich“ oder „Land“), die Übersetzung von „Trigardon“ lautet also sinngemäß: „Das Reich der drei Geister“ und diese drei Geister, im Wappen des Hochfürstentums durch das Trisquel dargestellt, symbolisieren die drei geografisch-geistlichen Richtungen, aus denen sich Trigardon zusammensetzt: Altgar, das Längstal des Arbo und die Alten Reiche des Kleinen Volkes und der Halbmenschen. Die einzige Gegenstimme gegen Ardor anh Rhack I. kam von dessen altem Waffenbruder Aribor anh Krul, der befürchtete, das ein Arbonier auf Trigardons Hochfürstenthron den Flutländern zum Nachteil gereichen würde. Er begann, den Stammeskrieg aufs neue zu entfachen, wurde aber am 19. Sion der 5. Sina 19 n. K. von Rikasch anh Argaine in der Schlacht beim Altar der Riaranjoscha in Nordern vernichtend geschlagen. Diese Schlacht, bei der die arbonischen Truppen durch das Kleine Volk unter der Führung von Flint Eisenbrecher Unterstützung erhielten, ist wegen der in Trigardon neuen Art der Kriegsführung von Wichtigkeit. Es handelt sich um die Schlacht, bei der sich zum ersten mal der Kampf nach Stammesart moderneren Taktiken wie der Anwendung eines Schildwalls und schwerer gerüsteter Einheiten als unterlegen erwies. Aribor anh Krul gelang die Flucht, Adors Hochfürstenthron wurde aber vorerst nicht mehr von den Flutländern bedroht. Trotzdem war ihm keine lange Regierungszeit vergönnt, im Dunkelwald begannen die Magier, allen voran Philonius Phadrack anh Ria, unter dem Eindruck des neuerlichen Aufflackerns des Stammeskrieges, die Praktiken Ardors Regierung zu kritisieren. Schließlich wurde Ardor I. aber unter ganz anderen Umständen ermordet: Die Handelsgilde beauftragte eine nordflutländische Sippe, den „Clan der Wölfe“, Ardor I. unter dem Eindruck zu hoher Steuern umzubringen. Einige dieser Sippe erfüllten den Auftrag am 14. Sion der 1. Sina 20 n. K.. Rikasch anh Argaine löste daraufhin die Handelsgilde auf, suchte, fand und tötete die Mörder und durchstreifte auf der Suche nach dem Clan der Wölfe die Sümpfe und Wälder Trigardons erfolglos. Dann stürzte er sich in sein Schwert. Der einzige Nachkomme des Sairan anh Argaine war damit verloren und hinterließ seine Sippe in Trauer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== § II Die Geburt der vier Grafschaften === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ardors I. Tod versank das Reich nicht im Chaos, sondern das Thing blieb oberste Instanz des Reiches und wählte den Primus inter Pares der Priester des Riason zum neuen Hochfürsten. Wastan trieb die Feudalisierung Trigardons nach dem Beispiel seiner südlichen Heimat weiter voran. [[Altberg]], welches schon Kontakte nach Südarbon pflegte war bald in Freundschaft mit Trigardon verbunden. Im Jahre 20 n. C. setzte Wastan Reformen in Gang, die sich als endgültige feudale Umgestaltung des Reiches erwiesen: Gleichzeitig mit Altbergs Eintritt ins Hochfürstentum wurde das Stammesgebiet der Flutländer und Arbonier verkleinert und aus den Gebietsabtretungen eine neue politische Einheit geschaffen. Trigardon bestand jetzt aus vier gleichberechtigten Grafschaften, die jeweils einen Sitz im Thing hatten. Diese Grafschaften waren: Arbon, unter Graf Ardor anh Rhack II., Flutland, unter Graf Aribor anh Krul, Altberg, unter Graf [[Uwe von Berg]] I. und Dunkelwald, unter Graf Philonius Phadrack anh Ria. Mit der Schaffung dieser vierten Grafschaft vollzog der Hochfürst einen bereits überfälligen Schritt: Die arkane Akademie des magischen Zirkels war längst ein wichtiger Machtfaktor geworden, den Wastan zu kanalisieren versuchte. Das Thing wurde im gleichen Jahr zum „Hohen Rat“ umbenannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== § III Vom ewigen Faktor der Unberechenbarkeit: Innenpolitik ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überraschenderweise kam es unter den arbonischen Sippen nicht erneut zum Machtkampf, sondern [[Ardor anh Rhack II.|Ardors gleichnamiger Sohn]] wurde durch Wastans Einflußnahme zum neuen Häuptling der Arbonier gewählt. Im Übrigen hatte Rikasch kurz vor seinem Tod Ardor den Jüngeren zu seinem ersten Kriegsherren ernannt. Ardor II., wie er sich als Häuptling nennt, stimmte bei der nächsten Hochfürstenwahl für Wastan, der den Beinamen „der Connector“ erhielt, ob seines Brückenschlages zwischen weltlicher und geistlicher Macht. Gleichzeitig kam es zu ersten vorsichtigen diplomatischen Kontaktaufnahmen zwischen den durch einen Putsch emporgekommenen Machthabern in Altgar und der arkanen Akademie des magischen Zirkels. Die Flutländer erreichten, das sich der Zwerg [[Calinop]] zum Herrscher über das kleine Volk erhob. Von nun an nannte er sich König der Zwerge und schloß ein Bündnis mit den Halbmenschen. Auch ließ er die [[Ischanswehr|Festung Sturmfels]] errichten, die erste moderne Festung Trigardons. Calinop war im Gegensatz zu Flint Eisenbrecher ein Freund der Flutländer und nicht der Arbonier. Die Grafschaft Altberg verhielt sich neutral und mischte sich nicht in die Streitigkeiten der Stämme und Sippen ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== § IV Ein Zwerg auf dem Riesenthron ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 21 n. C. verlor Wastan der Connector die Sympathien des Hohen Rates und wurde schließlich am 22. Sion der 3. Sina abgewählt. Wastan, der weder Krieger noch charismatisch war, hatte sich allein auf den Grafen von Arbon verlassen. Auf Flutlands bestreben hin wurde Calinop am selben Tag zum neuen Hochfürsten gewählt. Bis auf diese Tatsache ist nichts über seine Regierung überliefert. Wastan wurde ermordet, die Mörder wurden nie gefunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== §VIQuellen zur historischen Sicherheit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedankt sei dem Kloster des Riason, welches die Aufzeichnungen von Wastan dem Connector in dieses Kapitel einfließen ließ. Gedankt sei Baron Flint Eisenbrecher, der die Erinnerungen des kleinen Volkes der trigardonischen Chronik zur Verfügung stellte. Gedankt sei Sairan anh Argaine, der die Tagebücher seines einzigen Sohnes der Geschichtsschreibung zum Geschenk machte. Gedankt sei Freiherr [[Adalbert zu Stegebreck]], der als Scriptor des Hochfürsten Calinop alle wichtigen Ereignisse dessen Regierungszeit gewissenhaft dokumentierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Ära Caroman II. ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== § I Von einem geliebten Despoten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Sion der 7. Sina 21 n. C. erschien ein junger Mann auf der Bühne der trigardonischen Politik, der unter den Mächtigen des Reiches einige Verwirrung auslöste. Die Rede ist von Karomans Enkelsohn, der plötzlich auf der Sitzung des Hohen Rates erschien und sich als [[Karoman anh Rhack II.|Karoman II.]] vorstellte. Was er verlangte, war ebenso unverschämt wie mutig: Seine Wahl zum Hochfürsten von Trigardon! Karoman so glaubte man, sei kinderlos gestorben und habe nur seinen Neffen Ardor hinterlassen, jedoch legten Karomans II. Ausbilder von den Kriegerschulen des Ischan und Priester, deren Aussage über jeden Zweifel erhaben war, Zeugnis für die Abstammung des charismatischen jungen Kriegers ab. Ador II., das war schnell bewiesen, war nicht der älteste lebende anh Rhack, es gab noch eben jenen Karoman II., der das Hochfürstenamt für sich in Anspruch nahm. Der Hohe Rat reagiert prompt und deutlich: Noch am selben Tag wurde Calinop abgewählt und Karoman II. zum neuen Hochfürsten gekrönt. Die Lähmung der arbonischen Seite des Hohen Rates war überwunden, die flutländische Seite reagierte zwar skeptisch, es sieht aber so aus, als sei der einzige Verlierer dieses Tages ein kurzgewachsener Hochfürst mit einer kurzen Amtszeit gewesen: Calinop war ganze 3 Sinae und 10 Sion im Amt gewesen. Nicht zuletzt auf ihn ist das trigardonische Sprichwort gemünzt, das trigardonische Jahr habe 365 Hochfürsten. Karoman II. hatte, die Erwartungen der Flutländer widerlegend, nicht vor, die Machtinteressen der Arbonier zu bedienen. Nach dem Konzept „teile und herrsche“ stärkte er die Sippenoberhäupter beider Stämme in dem Versuch, sie an sich zu binden. Werkzeug dieser Bestrebungen war das trigardonische Adelsedikt, welches die Macht zuungunsten der Grafen zum Hochfürsten verschob und Grundlage des heutigen Adelssystems ist, sowie die von ihm geschaffene Ritterrunde. Karoman II. war der, der das Rittertum in Trigardon einführte. Er ist allerdings als Einziger berechtigt gewesen, Trigardonier zu Rittern zu schlagen, so das jeder trigardonische Ritter ihm direkt verpflichtet war. Desweiteren entzog er dem Hohen Rat sämtliche Regierungsverantwortung. „Karoman II., Hochfürst von der Götter Gnaden“ war seine Devise. Trotzdem blieben die Grafen von Arbon und Dunkelwald vorerst loyal zum Hochfürsten, Ardor II. um nicht seinen Landadel gegen sich aufzubringen, Philonius um nicht die Einheit des jungen Reiches zu gefährden. Der Graf von Altberg verhielt sich noch neutral in Fragen trigardonischer Innenpolitik. Im Übrigen füllte Karomans Feudalpolitik die Mägen des Volkes, was ihm Sympathien einbrachte. Daher setzte sich die Meinung durch, dass Karoman ein guter Hochfürst sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== § II Trigardon in den Mittellanden, eine unbekannte Größe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wende Karomans II. Regierung zeichnete sich in der Außenpolitik als erstes ab. Einen freundschaftlichen Kurs fuhr der Hochfürst hinsichtlich Altgars und später, als man auch Kontakte mit dem Nachbarn im Westen, der Grafschaft [[Winningen]], pflegte, auch zu diesem. Als sich das Reich [[Llomondia]] wegen Glaubensfragen in Gemetzel, Krieg und Chaos stürzte, versuchte Karoman II. in Verhandlungen mit den beteiligten Großmächten, dem Königreich [[Burgund]] auf der einen und den [[Alba|verbündeten skotischen Klans]] (Confederation of Albany) auf der anderen Seite, einen für Trigardon strategisch wichtigen Rhinzugang für das Reich zu gewinnen. Auf den Llomondischen Konflikt soll hier aber nur in soweit eingegangen werden, wie er für Trigardon relevant war. Nachdem Verhandlungen im Hochfürstentum mit Burgunds Diplomaten Jaqomo Modelaris im Eklat endeten und die burgundische Gesandschaft unter Schmähungen aus dem Land vertrieben wurde, stellte Trigardon sich auf die Seite der Confederation of Albany. Das seit Ende des Krieges alljährlich abgehaltene Fest der Freundschaft erweiterte sich in dieser Zeit auch zum Bündnistreffen von Trigardon und seinen Verbündeten. Beim Fest des Jahres 22 n. K. heirateten die Tochter des Sarimor, [[Laeticia]], und Volcan McSlaughter. Das Bündnis mit Alba war besiegelt. Der Krieg mit Burgund stand bevor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== § III Ein neuer Bürgerkrieg ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine starke und kriegsfähige Aussenpolitik benötigt starke und kriegerische Herrscher. Der erste Konflikt mit Gegnern von außerhalb wurde also für Trigardon eine Zerreiß-, für den Hochfürsten eine Bewährungsprobe. Tatsächlich wirkten die außenpolitisch motivierten Ereignisse im Inneren des Reiches so existentiell, daß der Ausgang des Llomondischen Krieges verhältnismäßig unbedeutend wurde. Die Grafen von Arbon, Flutland und Dunkelwald waren durchaus bereit, die Pläne des Hochfürsten zu unterstützen, allein der dem kritztlichen Glauben angehörende Graf von Altberg wollte nicht gegen seine burgundischen Glaubensbrüder ziehen und fürchtete die burgundische Übermacht. Also stellte sich der vierte Graf gegen den Rest des Reiches. Karoman II. wurde dazu gezwungen, seine Autorität mit Waffengewalt verteidigen, da Uwe von Altberg seine Absetzung nicht akzeptierte. Es kam wieder zum Bürgerkrieg. Die Fürstentreuen fühlten sich siegessicher, war doch die rebellische Grafschaft die kleinste des Reiches und die mächtigen Stämme zum ersten Mal gegen einen gemeinsamen Feind geeint. Der Graf von Altberg sammelte jedoch ein gewaltiges Söldnerheer und griff nach der Kornkammer des Reiches, dem Längstal von Arbon, zur Erntezeit. Schließlich kam es am 15. Sion der 10. Sina 22 n. K. zur entscheidenden Schlacht zwischen den Rebellen und den Streitkräften des Hochfürsten. Die modern ausgerüsteten und zahlenmäßig überlegenen altbergischen Söldner erlitten bei der Schlacht auf den Kronenfeldern (eine nördliche Gegend Tejaduns) zwar hohe Verluste, konnten jedoch durch die Gefangennahme der Grafen von Arbon und Flutland sowie des Hochfürsten ihren Anspruch auf Lossagung von Trigardon durchsetzen. Im fast seines gesamten hohen Adels beraubten Reiche brach nicht das befürchtete Chaos aus. Vielmehr zeigte sich, dass Karomas II. Adelsedikt mehr Wert war, als die Pergamente auf denen es verfaßt worden war. Die durch Treueid allein dem Hochfürsten verpflichteten Ritter der Fürstentafel unter der Führung von Baron Flint Eisenbrecher, der nach Calinops Rücktritt vom Hochfürstenamt wieder das kleine Volk in Trigardon anführte, bildeten eine provisorische Übergangsregierung. Das Reich wurde in Karomans II. Sinne verwaltet, der Graf vom Dunkelwald Philonius Phadrack anh Ria wurde mit der härtesten Strafe trigardonischer Rechtsprechung, der Vogelfreiheit, belegt da die Tafelritter zu der Ansicht gelangten, seine Gnaden seien schuldig der Desertation aus Feigheit vor dem Feinde und des Hochverrats. Philonius Phadrack anh Ria flüchtete ins Altberger Asyl vor diesem Rechtsspruch. Aber auch die Helden dieses Krieges wurden belohnt, so wurden die Schwyzer Kriegsknechte, tapfere Söldner im Dienste Trigardons und der skotische Clan der Montrose für „die vielen besungenen und unzählbaren unbesungenen Heldentaten“ in der Schlacht der Kronenfelder in das trigardonische Volk brüderlich aufgenommen und bekamen Land in Trigardon. Der Clan der Montrose baute das im Krieg zerstörte Dorf Falken wieder auf, dass von diesen Tagen an den Namen [[Caer na Dun|Cernadun]] trägt und der Hauptmann der Schwyzer Kriegsknechte, Jevi, wurde zum Baron ernannt. Seine Schwyzergarde wurde später zu Karomans II. Leibgarde. Nun schrieb die Geschichte ein Glanzstück trigardonischen Heldenmutes: Der Kämpe Karomans II., Fürstenprotector und Freiherr [[Turaljon anh Arden]] führte die Ritter der Fürstentafel in den Kampf, die Zwingburg Altbergs in unerwarteter Stunde im Handstreich zu nehmen. Der Tag, der Trigardons Schmach hätte besiegeln sollte und epresste Reparationszahlungen in erdrückender Höhe durch des gefangenen Hochfürsten Zeichen verwirklichen hätte können, wurde nun zu einem düsteren Tag für den rebellischen Freigrafen. Er war es, der das alte Paradoxon der Priester der Riaranjoscha in diesem Krieg zu spüren bekam: Die Stunde deines Triumphes ist deine schwächste Stunde! Den dreißig trigardonischen Recken glückte der Sturm auf die zwar stark bemannte aber unachtsam verteidigte Burg, Karoman II. und Aribor anh Krul gelang die Flucht aus der Gefangenschaft. Wie ein schneller Hagel, der zur Erntezeit auf der Bauern Felder niedergeht, kamen und gingen die Trigardoner, in einer Stunde die Ergebnisse eines Krieges umstürzend. Da Ardor II. ein Gefangener des Ordens der Wotanisten, altbergischer Alliierter, war und für ein bezahlbares Lösegeld die Heimat erblicken durfte, blieb dem Grafen von Altberg nicht ein einziger hoher trigardonischer Adliger als Faustpfand seines Sieges. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== § IV Von Aufstand und Umsturz, oder: Die Tragödie der Söhne und Töchter der Flutlande ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karomans II. Glück und Stärke soll sein Untergang werden, so munkelte man in den Grafschaften Flutland und Dunkelwald. „Die Glücklichen und die Starken leben nicht lange in Trigardon“, so sprachen hinter vorgehaltener Hand die arbonischen Sippenoberhäupter und Priester. Nicht alle Trigardonier reagierten erfreut über die Rückkehr des despotischen Hochfürsten. Der Stamm der Flutländer sah in Karomans Adelsedikt den Verfall der alten Tugenden, einen Bruch mit der Tradition und alles in allem den Vorboten der Kritztianisierung des Reiches. Unvergessen blieb dem hohen [[Haus anh Crul|Haus anh Krul]], dass Karoman II. durch die Arbonier auf den Thron gelangt war und den Hochfürsten ihrer Wahl, Calinop, damit in die politische Bedeutungslosigkeit geschickt hatte. Der Graf von Dunkelwald, der auch schon vor dem altbergischen Krieg die Aussenpolitik Karomans II. als zu kompromißlos kritisiert hatte, ist nach seiner Flucht einer der erbittertsten Feinde des Hochfürsten und gebot auch aus der Fremde über des Dunkelwalds arkane Schüler. Der Graf von Arbon war über die Machtverschiebung innerhalb seiner Grafschaft alles andere als glücklich, seine Barone gewannen durch Karomans Regierungskonzept „teile und herrsche“ an Unabhängigkeit, als besondere Schmach empfand Ardor anh Rhack II. es jedoch, dass er in seiner Grafschaft nicht einmal das Recht zum Ritterschlag erhielt, sondern dies ein Privileg des Hochfürsten verblieb. Arbons Barone andererseits begannen, die harten Maßnamen ihres Grafen gegen diese Machtentwicklung zu fürchten, was sie mehrheitlich gegen das hohe Haus anh Rhack und somit wiederum gegen den Hochfürsten aufbrachte. Auch im Klerus, der sich bisher eher im Hintergrund gehalten und seine politischen Interessen durch den Hochfürsten bedient gesehen hatte, schwanden die Sympathien für den Despoten. Die neue Kritik am Hochfürsten von dieser unerwarteten Seite ist auf ein Umdenken der trigardonischen Priesterschaft in dieser Zeit zurückzuführen. Diese kam langsam zu der Ansicht, dass der Glaube an die Sieben Götter an feste Kirchenstrukturen gebunden und der Klerus einheitlich und gebündelt unter anderem auch politische Agitation an den Tag legen sollte. Diese geistiggeistliche Reform ist stellvertretend zu sehen für die Modernisierung der traditionellen Kräfte des Reiches. Am 7. Sion der 1. Sina 21 n. C. wählten die Mönche des Klosters des Riason Hochwürden [[Adrian]], Priester des Riason zu ihrem Primus inter Pares und somit zum Hohepriester des Riason. Dieser erhielt den Auftrag, ein von allen sieben Kirchen unterstütztes Gremium unter seinem Vorsitz zur klerikalen Herrschaft zu bringen. Der idealistische junge Mann, der für sich in Anspruch nahm, das Kirchenoberhaupt Trigardons zu sein, gründete das [[Heiliges Konzil der Siebenfaltigkeit|Heilige Konzil der Siebenfaltigkeit]] und gewann den Hochfürsten-Protektor Turaljon anh Arden als ersten Verbündeten bei seiner heiligen Mission. Dieser rief die noch lebenden Mitstreiter des alten Ordens Siebenstreich zusammen, um sich zum neuen Wächter Siebenstreichs küren zu lassen. Der Orden Siebenstreichs wurde neu gegründet und es sind nicht zuletzt Turaljons Cirkater gewesen, wie man in Trigardon die Götterkrieger nennt, die den Hochfürsten aus Altberg befreiten. Der Hochfürst jedoch nutzte zwar gern die Legende von Riamodans heiliger Klinge um seine Macht mit weiteren Brimborien zu schmücken, arbeitete aber gegen seine Heiligkeit Adrian in Kirchenfragen, um nicht einen neuen innenpolitischen Machtfaktor in seine Regierungsgeschäfte einkalkulieren zu müssen. Immer klarer zeichnete sich ab, dass des Despoten politische Taktik an seiner kompromißlosen Haltung zu scheitern begann, die Zahl seiner Feinde wuchs und seine sprichwörtliche Unbestechlichkeit brachte ihn um die Unterstützung der Mächtigen des Reiches. Karoman anh Rhack II. saß bald zwischen den Stühlen, seine Stärke hatte Schwächen. Schließlich waren es Trigardons traditionelle Rebellen, der Stamm der Flutländer, der als erster die offene Rebellion gegen Karoman anh Rhack II. entfachte. Am 24. Sion der 5. Sina 23 n. K. marschierten flutländische Truppen unter dem Kommando von Aribor anh Krul persönlich nach Nordern, um über Tejadun ins Längstal von Arbon vorzustoßen. Die fürstentreue Streitmacht, die den Aufstand niederschlagen sollte, bestand aus den Schwyzer Kriegsknechten, die zur neuen Leibgarde des Hochfürsten geworden waren, den trigardonischen Tafelrittern, arbonischen Stammeskriegern, von Ardor II. gesandt, seinen Großcousin zu schützen, Kämpfern des Kleinen Volkes unter Flint Eisenbrechers Kommando und Turaljon anh Ardens Orden Siebenstreich. Am 2. Sion der 6. Sina trafen die Fürstentreuen und die Aufständischen aufeinander, die Flutländer wurden aufgerieben und Aribor anh Krul von Turaljon anh Arden erschlagen. Vergessen waren an diesem Tage alle tapferen und guten Taten des langjährigen flutländischen Häuptlings. Das heilige Schwert Siebenstreich, welchem Aribor vor drei mal sieben Zirkeln in den heiligen Krieg gefolgt war, führte nun seinen Tod herbei, weil sein Glaube an Götter und Tradition es ihm verboten, einem solchen Hochfürsten zu dienen und weil der Glaube des Wächters Siebenstreich an Götter und Ehre diesem verbot, seinen Hochfürsten nicht zu verteidigen. Der Stamm der Flutländer hat sich bis heute nicht von dieser blutigen Niederlage erholt. Auch der alte Hochfürst Calinop wurde an diesem Tage von Flint Eisenbrecher getötet. In der Grafschaft Dunkelwald war es, als wäre der Flutländeraufstand nicht bemerkt worden, fast so, als wäre nichts geschehen. Karoman II. hielt sich weiterhin für sicher und seine Herrschaft für gesichert. Größere Sorgen machten ihm die Beziehungen zu Altgar und Winningen und die durch den Konflikt mit Burgund herbeigeführte außenpolitische Isolation Trigardons. Das diesjährige Fest der Freundschaft trug eine Schreckensnachricht an Trigardons Hochfürstentafel: Altgarer Truppen hatten die Neutrale altgarer Zone zwischen Trigardon, Winningen und [[Anrea]] besetzt! Es gelang den Diplomaten der [[Scola Scire]] diese militärische Aggression als Präventivschlag gegen Trigardon darzustellen, weswegen die Grafschaft Winningen Anreas Vorgehen billigte. Die Verlobung zwischen dem Hochfürsten von Trigardon und der Tochter des Grafen von Winningen wurde vom Regenten von Winningen, Bernulf von Crombach annulliert, woran auch der persönliche Besuch Karomans II. nichts ändern konnte. Trigardon wurde bedroht, nach der Niederlage von Altberg und dem Aufstand der Flutländer war es nicht kriegsfähig. Die Scola Scire hatte sich so zielsicher den bestmöglichen Zeitpunkt für diesen Angriff ausgesucht, dass vereinzelt Spionagevorwürfe unter Karomans II. Getreuen geäußert wurden. Am Ende dieses Zirkels kehrte Philonius Phadrack anh Ria nach Trigardon zurück. Mit sich brachte er eine mächtige Söldnerstreitmacht, Waffen und einen ausgereiften Plan. Wieder kämpfte das Haus anh Krul gegen das Haus anh Rhack, wieder war Nordern das Schlachtfeld. Arbonier, Schwyzer, Zwerge und Götterkrieger kämpften für Karoman II., die Flutländer unter Aribors Halbbruder [[Drebick anh Crul|Drebick anh Krul]] für den Grafen vom Dunkelwald. Der Hochfürst sollte den Tag nicht Überleben. Als die Schlacht auf Messers Schneide stand, gab der erste Kriegsherr von Arbon, Adors II. Halbbruder Jurek, den Schwyzern den Befehl, dem im ersten Glied kämpfenden Hochfürsten die Flucht zu ermöglichen. Der Hochfürst, Jurek anh Rhack, der im Orden Siebenstreichs diente, sowie dessen flutländischer Ordensbruder Trogan verschwanden aus dem Schlachtgetümmel und als außer Jurek keine Zeugen mehr zu sehen waren, mordete Trogan Karoman anh Rhack II., den Hochfürsten von Trigardon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== § VI Quellen zur historischen Sicherheit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedankt sei Freiherr Adalbert zu Stegebreck, der als Scriptor des Hochfürsten Karoman anh Rhack II. dessen Herrscherjahre genau dokumentierte, möge seine Seele sicher in [[Riadugora]]s Hallen verweilen bis zum Tage seiner Wiedergeburt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Ära Phosphoros ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== § I Des Siegers Kanzler ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Philonius Phadrack anh Ria ist ein friedliebender Mann. Philonius Phadrack anh Ria ist kein Mann des Schwertes sondern ein Mann der Feder, kein Herrscher sondern ein Mann, der sein Leben zurückgezogen den arkanen Studien zu widmen wünscht. Und weil Philonius Phadrack anh Ria eine ausgleichende und kompromißfähige Regierung wünschte, ließ er keinen neuen Hochfürsten zu, sondern setzte eine Übergangsregierung unter der Führung eines Regenten, der in Trigardon „Erzkanzler“ genannt wurde, ein. Die Grafschaften gewannen an Autonomie, der Erzkanzler stützte seine Macht auf den Grafen von Dunkelwald und – überraschenderweise – auf den Grafen von Arbon. Wer jedoch war jener neue Herrscher, der auch ohne politische Säuberungen an der Macht zu bleiben gedachte, der sowohl vom Grafen des Dunkelwaldes, als auch vom Grafen von Arbon akzeptiert wurde, sich aus dem niemals enden wollenden Stammeskonflikt heraushielt und es vermeiden konnte, in die großen theologischen Meinungsverschiedenheiten der sieben trigardonischen Kirchen hineingezogen zu werden, die seit der Gründung des heiligen Konzils der Siebenfaltigkeit zwischen der Priesterschaft des Riason und den anderen sechs Klöstern bestehen? Dem Grafen von Dunkelwald gelang die gewaltige Tat, einen Mann des Kompromisses im Reich der inneren Gegensätze zum Regenten zu machen: Seine Erlesenheit [[Phosphoros anh Son | Phosphoros]], seines Zeichens Groszmeisterarkan, Baron und Geheimnisträger ersten Grades des Klosters des Riasion, bekannt als der mächtigste Magier Trigardons. Als solcher war er eng vertraut mit der „Arkangrafschaft“ Dunkelwald, als ehemaliger Hofmagier Karomans II. verband ihn Freundschaft mit dem Grafen von Arbon und durch seine Rolle bei der Lösung des göttlichen Rätsels um die heilige [[Sonnenklinge]] war er mit Hochwürden [[Estron]], der als Cirkater seit Turaljon anh Ardens ungeklärter Ermordung Ordensvorsteher des Ordens Siebenstreich war, ebenfalls in Freundschaft verbunden. Allein die Flutländer hatten wenig mit Phosphoros gemein, waren aber durch die hohen Verluste in den beiden Aufständen gegen Karoman II. in die politische Bedeutungslosigkeit geraten. Erzkanzler Phosphoros versuchte, seine gemäßigten Regierungstätigkeiten, die innenpolitisch den meisten Mächtigen zum Vorteil gereichten, auch außenpolitisch umzusetzen, biß aber hinsichtlich Anreas auf Granit. Die Scola Scire war keinesfalls bereit, den begangenen Vertragsbruch rückgängig zu machen und die neutrale Zone Altgars zu räumen, auch Winningen veränderte seine Haltung zum Hochfürstentum nicht. Was jedoch Trigardons Nachbarn versäumten, begriffen viele Reiche Mittellands als Chance: Die Freundschaft des „Reiches der drei Geister“ zu gewinnen. Die Innenpolitik des Erzkanzlers stand erneut im Zeichen des Feudalismus, die Hoffnungen des Stammes der Flutländer wurden somit enttäuscht, die eine traditionellere Politik gewünscht hatten. Keine großen Taten waren es, mit denen sich seine Hoheit Phosphoros auszeichnete, sondern viele kleine Reformen. So gelang es der Erzkanzlei mit Hilfe neu erschlossener Bodenschätze, den Reichsschatz zu sanieren. Auch der Außenhandel Trigardons erlangte eine neue Blüte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== § II Von Arbon und Flutland, oder: Der ewige Gegensatz ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ardor anh Rhack II. blieb nach dem Tode Aribor anh Kruls als der unbestritten mächtigste Graf Trigardons zurück. Der Großmeisterarkan Phosphoros übertrug ihm die Befehlsgewalt über die trigardonischen Truppen, seitdem ist der Graf von Arbon auch Herzog von Trigardon. Doch nicht genug damit, auch bekehrte sich Ardor II. zur theologischen Schule des Danason, einem Cirkaterorden, der nicht zum Orden Siebenstreichs gehörte und in der Hauptsache Riasion und Riamodan verehrt. Trotz anfänglicher Meinungsverschiedenheiten schlossen sich beide Gruppen, der Orden Siebenstreichs und die [[Bruderschaft des Heiligen Danason|Bruderschaft des Danason]] im Jahreswechsel 24/25 n. K. zum „Schwert der Sieben“ zusammen. Alles in allem war Ardor anh Rhack II. nicht nur Trigardons höchster Adeliger mit der mächtigsten Grafschaft im Rücken, sondern ein Cirkater mit begrenzten religiösen Befugnissen. Der Gegensatz zu Flutland war niemals geringer: Drebick anh Krul zog sich in die nördlichen Sümpfe seiner Grafschaft zurück und hinterließ seinen Stamm führerlos. Die traditionelle flutländische Jagdwirtschaft war den Herausforderungen der feudalistischen Zeit nicht gewachsen, es kam zur Hungersnot in den alten Reichen. Die Edelsteinfunde im nördlichen Bett des Arbo kamen Trigardons Außenhandel, nicht aber dem Stamm des Ischan zugute, in Flutland begannen die jungen Männer damit, in den Süden zu wandern, um sich als Söldner zu verdingen. Die Tragödie der Söhne und Töchter der Flutlande war komplett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== § III Trigardon, das Hochfürstentum mit den vier Grafschaften ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Jahr 24 n. K. brachte so großen Ruhm nach Trigardon, daß es die Schmach vom Krieg gegen Altberg mehr als ausglich. Die nach Karomans II. Rückkehr nach Trigardon begonnene Blockadepolitik gegen den aufwieglerischen Grafen verfehlte seine Wirkung über zwei Jahre lang, zu Beginn des dritten Jahres mußte jedoch die kleine und wirtschaftlich nicht unabhängige Grafschaft ihre Eigenständigkeit aufgeben und Uwe I. von Altberg abdanken, gegen Geld verkaufte er, was er mit Krieg aus dem Schoße Trigardons schnitt. So blieben die Fest- und Flutlande Sieger im Frieden, obwohl der Krieg verloren ward. Erneut zeigte sich, wie erfolgreich der umsichtige Erzkanzler der Währungsreformen war.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== § IV Ein Schatten im Glück ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die skotische Baronie [[Montrowia]] (die ihren Namen einem Kartographen verdankt, der aus dem Klan der Montrose, den Klan der Montrows machte), in dem das Dorf Cernadun liegt, gehört zu den wichtigsten Länderreien zwischen Altberg und Arbon. Im Winter sind allein die Pässe dieses Landes gangbar. Im Spätherbst des Jahres 24 n. K. war die ganze Baronie unpassierbar. Der Clan Montrose war unauffindbar und als die Ernte eingeholt werden sollte, zeigten sich die Bauern Montrowias ungehorsam. Ein erstes Expeditionscorps verschwand spurlos, ein Zweites unter der Führung des Ordensvorstehers des Ordens Siebenstreich, Hochwürden Estron und unter der Anleitung des ersten Kriegsherrn von Arbon, Jurek anh Rhack, wurde bei Nacht und Nebel von einer Streitmacht überrascht, angegriffen und geschlagen. Seine Eminenz [[Denubis]], zweiter Legat Riacommons und äußerster Abgesandter des Heiligen Konzils der Siebenfaltigkeit, kam dabei ums Leben. Bei den Angreifern handelte es sich nicht um gewöhnliche Sterbliche, es handelte sich um tote montrowische Bauern, die Streitmacht war eine Streitmacht von Vampiren und anderen Untoten. Zwar berichteten trigardonische Priester schon seit den Jahren um 14 n. K. von Umtrieben chaotischer, bösartiger Mächte in Trigardon, aber das plötzliche Auftauchen dieser massiven Bedrohung gebar Gerüchte von besonderer Qualität, der Name der Scola Scire wird seit diesem Vorfall von den Bauern Südarbons nicht mehr voll Wut, sondern auch voll Furcht ausgesprochen. Ardor anh Rhack II. sammelte fieberhaft alle rechtschaffenen Krieger, derer er habhaft werden konnte, auch von weit her kamen die Verbündeten, wie etwa die tapferen Recken [[Vada]]s und der Orden der Thanee. Am 22. Sion der 6. Sina 25 n. K. wurden die Untoten von einer mächtigen arbonischen Streitmacht geschlagen und das strategische Genie des Herzogs von Trigardon hatte nur eine nichtige Zahl von Verlusten zu beklagen - aber den mächtigsten der Vampire gelang die Flucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== § V Quellen zur historischen Sicherheit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedankt sei den Edlen und Gottesfürchtigen, die die letzten drei Zirkel der Geschichte Trigardons noch nicht vergessen haben. Gedankt sei den Mönchen und Priestern und Magiern und Kriegern, denen das Reich am Herzen liegt und die ihre Arbeit für Trigardons Übergangsregierung in dieser Chronic der Nachwelt ins Gedächtnis legen. Gedankt sei der Erzkanzlei des Phosphoros.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Bibliothek]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Überlieferungen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dagmar</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.trigardon-larp.de/index.php?title=Phelycya_Jura_Adryana_anh_Argayne</id>
		<title>Phelycya Jura Adryana anh Argayne</title>
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				<updated>2013-08-24T18:31:57Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Dagmar: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Charakter&lt;br /&gt;
|Spielertext=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie und Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Vater: Rikash anh Argaine, Stammesoberhaupt der Arbonier, verstorben&lt;br /&gt;
* Mutter: Lea Adalbera anh Garesh (damals Vasallin von Sairan anh Argaine)&lt;br /&gt;
* Onkel: Mithram anh Argaine&lt;br /&gt;
* Cousin: Narec Nathan anh Garesh&lt;br /&gt;
* Cousine: Yeryva Thydya anh Garesch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* lebt teils auf dem Gestüt der Mutter in Argaine, teils am Hofe des Hochfürsten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zofenschaft in Nordern bei Freifrau Katharina Helene von Wolfskul (ursprünglich Versina, hat den Ritter Arun anh Erlenfels geheiratet - Cousin väterlicherseits des Hochfürsten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kammerherrin des Hochfürsten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Spielername=Phelicia Jura Adryana anh Argaine, gespielt von [[Benutzer:Phelicia|Anja]]&lt;br /&gt;
|Bildname=Phelicia.jpg&lt;br /&gt;
|Charaktername=Phelicia Jura Adryana anh Argaine&lt;br /&gt;
|Kurzprofil=junge Edeldame, die gerne Politik betreibt&lt;br /&gt;
|Rasse=Mensch&lt;br /&gt;
|Herkunft=Trigardon&lt;br /&gt;
|Region=Arbon&lt;br /&gt;
|Stand=Dame&lt;br /&gt;
|Beruf=Kammerherrin des Hochfürsten, führt gemeinsam mit der Mutter das Gestüt in Argaine&lt;br /&gt;
|Geburtstag=15 n.K.&lt;br /&gt;
|Regelsystem=DKWDDK&lt;br /&gt;
|Gespielt=2008}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: SC]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Charaktere]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>Dagmar</name></author>	</entry>

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		<id>https://www.trigardon-larp.de/index.php?title=Panthea_Manya_Taranys_anh_Garesch</id>
		<title>Panthea Manya Taranys anh Garesch</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Dagmar: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Charakter&lt;br /&gt;
|Spielertext=Panthea (* 10 v. C.) ist die Ehrwürdige Mutter des Ordens &amp;quot;Hüterinnen der Grabflamme&amp;quot;, sie hat ihn gegründet und leitet ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem ihr Großvater, Volcan Sarymor I., Caroman anh Rhack und den Orden Siebenstreich bekämpfte, gefangen wurde und Selbstmord beging, wurde Panthea (als älteste Tochter seines Sohnes) Geisel im Hause anh Rhack.&lt;br /&gt;
Caroman anh Rhack hatte sich als Priester Riamodans verstanden und so wuchs sie mit der Verehrung Riamodans auf. Sie zeigte reges Interesse und es gab Anzeichen, dass sie eine Auserwählte war.&lt;br /&gt;
Panthea erhielt die Priesterweihe und war 4 Jahre lang Hauspriesterin der Sippe.&lt;br /&gt;
Im Jahre 16 n. C. gründete Panthea den Orden der &amp;quot;Hüterinnen der Grabflamme&amp;quot; auf der [[Burg Bärenfels]], die das Stammhaus der anh Rhack ist; dort wurden schon immer die Urnen der Ahnen aufbewahrt.&lt;br /&gt;
Zunächst stellten die Schwestern die Ehrenwache für die Urnen und kümmerten sich pflegerisch und seelsorgerisch um die Bewohner der Bärenfels,was sich bald auf die umliegenden Dörfer ausweitete.&lt;br /&gt;
In den Jahren der Reichsgründung (17 - 19 n. C.) erhob Ardor I. anh Rhack den Führungsanspruch und wurde zum ersten Hochfürsten Trigardons. Seine Dominanz führte dazu, dass auch die anderen Sippen die Urnen ihrer Ahnen in die Katakomben der Burg Bärenfels brachten. Die Burg wurde zur Pilgerstätte und behielt ihre Bedeutung, auch wenn die Sippe anh Rhack an Macht verlor.&lt;br /&gt;
Auch der neue Hochfürst, Emendon anh Erlenfels, nutzte die Bärenfels als Regierungszentrum.&lt;br /&gt;
Im Jahre (? n. C.) wurde die Burg von Anhängern des Ardor anh Rhack II. eingenommen; Emendon belagerte die Burg. Währenddessen gingen die Hüterinnen ungestört ihren Aufgaben nach. Nach etwa 2 Jahren gaben die Besatzer mangels Unterstützung auf. Emendon kehrte auf die Burg zurück. Die Sippe der Rhack spaltete sich auf. Panthea war nicht länger Geisel und kehrte in den Schoß ihrer Sippe zurück, lebt aber weiterhin mit den Hüterinnen auf Bärenfels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Panthea ist ein Mensch, der Traditionen pflegt ohne sich dem Wandel gänzlich zu verschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Spielername=Panthea Manya Taranys anh Garesch&lt;br /&gt;
|Bildname=&lt;br /&gt;
|Bildtext=&lt;br /&gt;
|Charaktername=Panthea Manya Taranys anh Garesch&lt;br /&gt;
|Kurzprofil=Arbonischer Hofcharakter&lt;br /&gt;
|Rasse=Mensch&lt;br /&gt;
|Region=[[Arbon]], Garesch&lt;br /&gt;
|Stand=Dame&lt;br /&gt;
|Beruf=Priesterin&lt;br /&gt;
|Geburtstag=10 v. K.&lt;br /&gt;
|Regelsystem=DKWDK, DKWDDK&lt;br /&gt;
|Gespielt=seit 2012}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: SC]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Charaktere]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Edle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geistliche]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dagmar</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.trigardon-larp.de/index.php?title=Charakterartikel_mit_Vorlage</id>
		<title>Charakterartikel mit Vorlage</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Dagmar: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Vorlagen sind ein kleiner Kniff des Wikis, um immer wiederkehrende, gleichartige Informationen schnell und sauber in einem Artikel anzeigen zu lassen. Möglicherweise sind die gängigen Infoboxen aus der Wikipedia einigen noch im Gedächtnis, denn um genau eine solche handelt es sich hier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Vorlage Charakter ==&lt;br /&gt;
Die Vorlage [[Vorlage:Charakter]] bietet sozusagen den Grundbaustein eines Charakterartikels. Die in ihm enthaltenen Parameter in den geschweiften Klammern wie &amp;lt;code&amp;gt;{{{Spielername}}}&amp;lt;/code&amp;gt; usw. sind von euch zu definieren. '''Bitte nehmt keine Änderungen an der Vorlage vor!''' Im eigentlichen Charakterartikel liegt der Clou:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Euer Charakterartikel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zum normalen Aufbau eines Artikels, braucht ihr mit der Benutzung der Vorlage keine grafischen oder strukturierenden Elemente einzufügen. Diese Aufgabe übernimmt die Vorlage. Hier ein Beispiel, wie das aussehen kann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot; border=&amp;quot;1px&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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&amp;lt;pre&amp;gt;{|style=&amp;quot;float:right; text-indent:4px;&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot; border=&amp;quot;2px&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-style=&amp;quot;background-color:#79A1C4;&amp;quot;&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|Charakterinfos&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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[[Datei:{{{Bildname}}}|250px|{{{Bildtext}}}]]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kurzprofil&lt;br /&gt;
|{{{Kurzprofil}}}&lt;br /&gt;
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|{{{Rasse}}}&lt;br /&gt;
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|Herkunft&lt;br /&gt;
|{{{Region}}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stand&lt;br /&gt;
|{{{Stand}}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|{{{Beruf}}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Geburtstag&lt;br /&gt;
|{{{Geburtstag}}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Regelsystem&lt;br /&gt;
|{{{Regelsystem}}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Gespielt seit&lt;br /&gt;
|{{{Gespielt}}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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{{{Spielertext}}}&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Das steht '''einzig und allein''' im Charakterartikel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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&amp;lt;pre&amp;gt;{{Charakter&lt;br /&gt;
|Spielertext=Dies ist ein beispielhafter Charaktertext.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Absätzen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...und Zeilen.&lt;br /&gt;
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|Gespielt=2010}}&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Und so sieht's aus&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{{Charakter|Spielertext=Dies ist ein beispielhafter Charaktertext.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Absätzen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...und Zeilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Spielername=Testcharakter von Test&lt;br /&gt;
|Bildname=example.jpg&lt;br /&gt;
|Bildtext=Testcharakter&lt;br /&gt;
|Charaktername=Testcharakter&lt;br /&gt;
|Kurzprofil=Wird ständig getestet.&lt;br /&gt;
|Rasse=Virtuell&lt;br /&gt;
|Region=Trigardon-Wiki&lt;br /&gt;
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|Beruf=Dummie&lt;br /&gt;
|Geburtstag=heute&lt;br /&gt;
|Regelsystem=au Backe&lt;br /&gt;
|Gespielt=2010}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Variable &amp;lt;code&amp;gt;Spielertext&amp;lt;/code&amp;gt; kann individuell lang sein und mit jeglichen Wikiformatierungen versehen werden. Probiert es einfach mal aus, indem ihr den Teil des Codes, der im mittleren Teil der Tabelle steht einfach in Euren Charakterartikel kopiert und ihn euren Wünschen nach anpasst.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dagmar</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.trigardon-larp.de/index.php?title=Charakterartikel_mit_Vorlage</id>
		<title>Charakterartikel mit Vorlage</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.trigardon-larp.de/index.php?title=Charakterartikel_mit_Vorlage"/>
				<updated>2013-08-24T18:28:40Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Dagmar: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Vorlagen sind ein kleiner Kniff des Wikis, um immer wiederkehrende, gleichartige Informationen schnell und sauber in einem Artikel anzeigen zu lassen. Möglicherweise sind die gängigen Infoboxen aus der Wikipedia einigen noch im Gedächtnis, denn um genau eine solche handelt es sich hier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Vorlage Charakter ==&lt;br /&gt;
Die Vorlage [[Vorlage:Charakter]] bietet sozusagen den Grundbaustein eines Charakterartikels. Die in ihm enthaltenen Parameter in den geschweiften Klammern wie &amp;lt;code&amp;gt;{{{Spielername}}}&amp;lt;/code&amp;gt; usw. sind von euch zu definieren. '''Bitte nehmt keine Änderungen an der Vorlage vor!''' Im eigentlichen Charakterartikel liegt der Clou:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Euer Charakterartikel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zum normalen Aufbau eines Artikels, braucht ihr mit der Benutzung der Vorlage keine grafischen oder strukturierenden Elemente einzufügen. Diese Aufgabe übernimmt die Vorlage. Hier ein Beispiel, wie das aussehen kann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot; border=&amp;quot;1px&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Das steht in der Vorlage&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;{|style=&amp;quot;float:right; text-indent:4px;&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot; border=&amp;quot;2px&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-style=&amp;quot;background-color:#79A1C4;&amp;quot;&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|Charakterinfos&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;'''&amp;lt;big&amp;gt;{{{Spielername}}}&amp;lt;/big&amp;gt;'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:{{{Bildname}}}|250px|{{{Bildtext}}}]]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kurzprofil&lt;br /&gt;
|{{{Kurzprofil}}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Rasse&lt;br /&gt;
|{{{Rasse}}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Herkunft&lt;br /&gt;
|{{{Region}}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stand&lt;br /&gt;
|{{{Stand}}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Beruf&lt;br /&gt;
|{{{Beruf}}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Geburtstag&lt;br /&gt;
|{{{Geburtstag}}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Regelsystem&lt;br /&gt;
|{{{Regelsystem}}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Gespielt seit&lt;br /&gt;
|{{{Gespielt}}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{{Spielertext}}}&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Das steht '''einzig und allein''' im Charakterartikel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;{{Charakter&lt;br /&gt;
|Spielertext=Dies ist ein beispielhafter Charaktertext.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Absätzen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...und Zeilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Spielername=Testcharakter von Test&lt;br /&gt;
|Bildname=example.jpg&lt;br /&gt;
|Bildtext=Testcharakter&lt;br /&gt;
|Charaktername=Testcharakter&lt;br /&gt;
|Kurzprofil=Wird ständig getestet.&lt;br /&gt;
|Rasse=Virtuell&lt;br /&gt;
|Region=Trigardon-Wiki&lt;br /&gt;
|Stand=Artikel&lt;br /&gt;
|Beruf=Dummie&lt;br /&gt;
|Geburtstag=heute&lt;br /&gt;
|Regelsystem=au Backe&lt;br /&gt;
|Gespielt=2010}}&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Und so sieht's aus&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{{Charakter|Spielertext=Dies ist ein beispielhafter Charaktertext.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Absätzen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...und Zeilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Spielername=Testcharakter von Test&lt;br /&gt;
|Bildname=example.jpg&lt;br /&gt;
|Bildtext=Testcharakter&lt;br /&gt;
|Kurzprofil=Wird ständig getestet.&lt;br /&gt;
|Rasse=Virtuell&lt;br /&gt;
|Region=Trigardon-Wiki&lt;br /&gt;
|Stand=Artikel&lt;br /&gt;
|Beruf=Dummie&lt;br /&gt;
|Geburtstag=heute&lt;br /&gt;
|Regelsystem=au Backe&lt;br /&gt;
|Gespielt=2010}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Variable &amp;lt;code&amp;gt;Spielertext&amp;lt;/code&amp;gt; kann individuell lang sein und mit jeglichen Wikiformatierungen versehen werden. Probiert es einfach mal aus, indem ihr den Teil des Codes, der im mittleren Teil der Tabelle steht einfach in Euren Charakterartikel kopiert und ihn euren Wünschen nach anpasst.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dagmar</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.trigardon-larp.de/index.php?title=Nury_Mania_Taranis_anh_Garesch</id>
		<title>Nury Mania Taranis anh Garesch</title>
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				<updated>2013-08-24T18:05:43Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Dagmar: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Charakter&lt;br /&gt;
|Spielertext=Dieser Charakter wurde für den Arbon 3 als GSC erschaffen in der Absicht, ein tragfähiges und &amp;quot;typisch trigardonisches&amp;quot; Magiekonzept zu entwickeln und damit einen Neustart des Magierspiels zu unternehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hexe des Hauses Garesch ist die offizielle Konkubine des Barons [[Volkan Sarymor anh Garesch II.]] und nimmt viele der alltäglichen Geschäfte (bis hin zu politischen Verhandlungen) für ihn wahr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Gerüchte ranken sich um sie, ihre Geister und ihr uraltes Wissen. Vögel sollen ihr Neuigkeiten aus dem Tal und von den Bergen bringen, in Flutland soll sie Sieben Nebelgeister in gläserne Gefäße gesperrt haben, die ihr von künftigen Ereignissen erzählen und mit Hilfe der 49 geheimen Namen der Könige vom Alten Gar soll sie jedes Herz in unsterblicher Liebe zu ihr entbrennen lassen können. Manche sagen, sie sei schon die Kundige der Sippe gewesen, als heute alte Menschen noch jung waren, sie aber habe immer schon so ausgesehen wie jetzt... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere (vor allem die, die regelmäßigen Umgang mit ihr haben) wissen, dass es schon immer eine besonders herausgehobene Kundige in der Sippe gab und nennen das Gerücht um Nurys sagenhaftes Alter eine Verwechslung aufgrund von Familienähnlichkeit. Schließlich kann man in ihr sogar eine fast ganz normale Edelfrau mit überdurchschnittlicher Bildung und kunstvoll verschleiertem Machtinstinkt kennen lernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Söhne mit Volkan: Natan Denubis und Ryan Cajetan.&lt;br /&gt;
|Spielername=Dagmar&lt;br /&gt;
|Bildname=NuryManiaTaranisanhGaresch.jpg&lt;br /&gt;
|Bildtext=Nury Mania Taranis anh Garesch&lt;br /&gt;
|Charaktername=Nury Mania Taranis anh Garesch&lt;br /&gt;
|Kurzprofil=Kundige mit Traditionsbewußtsein&lt;br /&gt;
|Rasse=Mensch&lt;br /&gt;
|Region=Arbon&lt;br /&gt;
|Stand=Edle&lt;br /&gt;
|Beruf=Hofkundige des Baron von Garesch&lt;br /&gt;
|Geburtstag= ?&lt;br /&gt;
|Regelsystem=Dkwddk&lt;br /&gt;
|Gespielt=2013}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Charaktere]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: SC]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: NSC]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Edle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Kundige]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dagmar</name></author>	</entry>

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		<id>https://www.trigardon-larp.de/index.php?title=Nury_Mania_Taranis_anh_Garesch</id>
		<title>Nury Mania Taranis anh Garesch</title>
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				<updated>2013-08-23T18:43:38Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Dagmar: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Charakter&lt;br /&gt;
|Spielertext=Dieser Charakter wurde für den Arbon 3 als GSC erschaffen in der Absicht, ein tragfähiges und &amp;quot;typisch trigardonisches&amp;quot; Magiekonzept zu entwickeln und damit einen Neustart des Magierspiels zu unternehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hexe des Hauses Garesch ist die offizielle Konkubine des Barons [[Volkan Sarymor anh Garesch II.]] und nimmt viele der alltäglichen Geschäfte (bis hin zu politischen Verhandlungen) für ihn wahr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Gerüchte ranken sich um sie, ihre Geister und ihr uraltes Wissen. Vögel sollen ihr Neuigkeiten aus dem Tal und von den Bergen bringen, in Flutland soll sie Sieben Nebelgeister in gläserne Gefäße gesperrt haben, die ihr von künftigen Ereignissen erzählen und mit Hilfe der 49 geheimen Namen der Könige vom Alten Gar soll sie jedes Herz in unsterblicher Liebe zu ihr entbrennen lassen können. Manche sagen, sie sei schon die Kundige der Sippe gewesen, als heute alte Menschen noch jung waren, sie aber habe immer schon so ausgesehen wie jetzt... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere (vor allem die, die regelmäßigen Umgang mit ihr haben) wissen, dass es schon immer eine besonders herausgehobene Kundige in der Sippe gab und nennen das Gerücht um Nurys sagenhaftes Alter eine Verwechslung aufgrund von Familienähnlichkeit. Schließlich kann man in ihr sogar eine fast ganz normale Edelfrau mit überdurchschnittlicher Bildung und kunstvoll verschleiertem Machtinstinkt kennen lernen. &lt;br /&gt;
|Spielername=Dagmar&lt;br /&gt;
|Bildname=NuryManiaTaranisanhGaresch.jpg&lt;br /&gt;
|Bildtext=Nury Mania Taranis anh Garesch&lt;br /&gt;
|Charaktername=Nury Mania Taranis anh Garesch&lt;br /&gt;
|Kurzprofil=Kundige mit Traditionsbewußtsein&lt;br /&gt;
|Rasse=Mensch&lt;br /&gt;
|Region=Arbon&lt;br /&gt;
|Stand=Edle&lt;br /&gt;
|Beruf=Hofkundige des Baron von Garesch&lt;br /&gt;
|Geburtstag= ?&lt;br /&gt;
|Regelsystem=Dkwddk&lt;br /&gt;
|Gespielt=2013}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Charaktere]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: SC]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: NSC]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Edle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Kundige]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dagmar</name></author>	</entry>

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		<summary type="html">&lt;p&gt;Dagmar: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Nury Mania Taranis anh Garesch</title>
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				<updated>2013-08-23T18:30:59Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Dagmar: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Charakter |Spielertext=Dieser Charakter wurde für den Arbon 3 als GSC erschaffen in der Absicht, ein tragfähiges und &amp;quot;typisch trigardonisches&amp;quot; Magiekonzept zu…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Charakter&lt;br /&gt;
|Spielertext=Dieser Charakter wurde für den Arbon 3 als GSC erschaffen in der Absicht, ein tragfähiges und &amp;quot;typisch trigardonisches&amp;quot; Magiekonzept zu entwickeln und damit einen Neustart des Magierspiels zu unternehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hexe des Hauses Garesch ist die offizielle Konkubine des Barons [[Volkan Sarymor anh Garesch II.]] und nimmt viele der alltäglichen Geschäfte (bis hin zu politischen Verhandlungen) für ihn wahr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Gerüchte ranken sich um sie, ihre Geister und ihr uraltes Wissen. Vögel sollen ihr Neuigkeiten aus dem Tal und von den Bergen bringen, in Flutland soll sie Sieben Nebelgeister in gläserne Gefäße gesperrt haben, die ihr von künftigen Ereignissen erzählen und mit Hilfe der 49 geheimen Namen der Könige vom Alten Gar soll sie jedes Herz in unsterblicher Liebe zu ihr entbrennen lassen können. Manche sagen, sie sei schon die Kundige der Sippe gewesen, als heute alte Menschen noch jung waren, sie aber habe immer schon so ausgesehen wie jetzt... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere (vor allem die, die regelmäßigen Umgang mit ihr haben) wissen, dass es schon immer eine besonders herausgehobene Kundige in der Sippe gab und nennen das Gerücht um Nurys sagenhaftes Alter eine Verwechslung aufgrund von Familienähnlichkeit. Schließlich kann man in ihr sogar eine fast ganz normale Edelfrau mit überdurchschnittlicher Bildung und kunstvoll verschleiertem Machtinstinkt kennen lernen. &lt;br /&gt;
|Spielername=Dagmar&lt;br /&gt;
|Bildname=example.jpg&lt;br /&gt;
|Bildtext=Nury Mania Taranis anh Garesch&lt;br /&gt;
|Charaktername=Nury Mania Taranis anh Garesch&lt;br /&gt;
|Kurzprofil=Kundige mit Traditionsbewußtsein&lt;br /&gt;
|Rasse=Mensch&lt;br /&gt;
|Region=Arbon&lt;br /&gt;
|Stand=Edle&lt;br /&gt;
|Beruf=Hofkundige des Baron von Garesch&lt;br /&gt;
|Geburtstag= ?&lt;br /&gt;
|Regelsystem=Dkwddk&lt;br /&gt;
|Gespielt=2013}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Charaktere]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: SC]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: NSC]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Edle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Kundige]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dagmar</name></author>	</entry>

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